Richter
401 richter
Juge fédéral Bovey
164 EntscheideJuges fédéraux Abrecht
138 EntscheideBundesrichter U. Meyer
126 EntscheideBundesrichterin Koch
110 EntscheideBundesrichterin Moser-Szeless
107 EntscheideBundesrichterin Aubry Girardin
107 EntscheideBundesrichterin Müller
98 EntscheideBundesrichterin Viscione
98 EntscheideBundesrichter Ursprung
95 EntscheideBundesrichter Muschietti
91 EntscheideJuge fédéral Hurni
89 EntscheideBundesrichter von Felten
86 EntscheideBundesrichter Féraud
75 EntscheideBundesrichterin Kiss
75 EntscheideBundesrichter Seiler
74 EntscheideBundesrichter Borella
72 EntscheideBundesrichterin van de Graaf
70 EntscheideBundesrichter Haag
65 EntscheideBundesrichter Kernen
65 EntscheideBundesrichterin Hofmann
64 EntscheideBundesrichter Kölz
64 EntscheideBundesrichter Maillard
63 EntscheideBundesrichterin Wohlhauser
60 EntscheideBundesrichterin Frésard
60 Entscheideles Juges Corboz
58 EntscheideBundesrichter Merkli
58 EntscheideBundesrichter Donzallaz
57 EntscheideBundesrichterin Leuzinger
52 EntscheideBundesrichter Hartmann
52 EntscheideBundesrichter Guidon
51 EntscheideBundesrichter Lustenberger
51 EntscheideBundesrichter Schneider
50 EntscheideBundesrichter Glassey
49 EntscheideGiudici federali Hohl
49 EntscheideBundesrichter Bollinger
46 EntscheideBundesrichter Favre
46 Entscheideles Juges Klett
45 EntscheideBundesrichter Beusch
45 EntscheideBundesrichter Parrino
44 EntscheideBundesrichterin De Rossa
43 EntscheideBundesrichter Ferrari
42 EntscheideBundesrichter Kneubühler
42 EntscheideBundesrichterin Ryter
41 EntscheideBundesrichter Métral
40 Entscheideles Juges Kolly
40 EntscheideBundesrichter Zünd
39 EntscheideBundesrichterinnen Heine
38 EntscheideBundesrichter Chaix
37 EntscheideBundesrichter Stadelmann
37 EntscheideBundesrichter Raselli
36 EntscheideBundesrichter Wiprächtiger
36 EntscheideBundesrichter Herrmann
35 EntscheideBundesrichterinnen Scherrer Reber
35 EntscheideBundesrichter Eusebio
34 EntscheideBundesrichterin Josi
34 EntscheideBundesrichterin Hänni
32 EntscheideBundesrichter Merz
32 EntscheideBundesrichterin Escher
31 EntscheideBundesrichter Rüedi
31 EntscheideBundesrichterin Marazzi
30 EntscheideBundesrichterinnen Rottenberg Liatowitsch
30 EntscheideBundesrichterin Widmer
29 EntscheideBundesrichterin Kradolfer
29 EntscheideBundesrichter Karlen
27 EntscheideBundesrichter Reeb
27 EntscheideBundesrichter Denys
26 EntscheideJuge fédérale May Canellas
25 EntscheideBundesrichter Fonjallaz
24 EntscheideBundesrichter Hungerbühler
24 EntscheideBundesrichter Wurzburger
24 EntscheideBundesrichterin Schön
22 EntscheideBundesrichter Aemisegger
21 EntscheideBundesrichter Aeschlimann
20 EntscheideBundesrichter Meyer
20 EntscheideBundesrichterin Niquille
19 EntscheideBundesrichter Mathys
19 EntscheideBundesrichter Pfiffner Rauber
18 EntscheideBundesrichter von Werdt
18 EntscheideBundesrichterin Yersin
14 EntscheideBundesrichterin Jacquemoud-Rossari
11 EntscheideBundesrichterin L. Meyer
10 EntscheideBundesrichter Mecca
7 EntscheideM. le Juge U. Meyer
7 EntscheideBundesrichterin Nordmann
6 EntscheideBundesrichterin Lötscher
6 EntscheideBundesrichterin Buerki Moreni
5 Entscheideles Juges Boinay
4 EntscheideBundesrichter Locher
4 EntscheideM. le Juge Féraud
4 EntscheideM. le Juge Müller
4 EntscheideBundesrichter Bischoff
4 EntscheideBundesrichterin Marti-Schreier
4 EntscheideGegenstand
4 Entscheideles Juges de la Cour
4 EntscheideBundesrichter Weber
3 EntscheideBeschwerdeführer
3 EntscheideErwägungen:
3 EntscheideDieses Urteil wird den Parteien
3 EntscheideBundesrichter Berger
3 EntscheideLausanne
3 EntscheideDemnach erkennt das Bundesgericht:
3 EntscheideBundesrichter Segura
3 EntscheideSachverhalt:
3 EntscheideBundesrichterin Ersatzrichter Maeschi
3 EntscheideJuges fédéraux Bechaalany
3 EntscheideM. le Juge Raselli
3 EntscheideErsatzrichter Locher
2 EntscheideA.________
2 EntscheideBeschwerdegegnerin
2 EntscheideBundesrichterin Petrik
2 EntscheideNach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen
2 EntscheideUmwelt
2 EntscheideIm Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
2 EntscheideFéraud Gerber
2 EntscheideFoglia
2 EntscheideBei diesem Ausgang des Verfahrens rechtfertigt es sich
2 EntscheideFirma X.________
2 EntscheideBrunner
2 EntscheideDie Beschwerde wird teilweise gutgeheissen
2 EntscheideDr. Mike Gessner
2 EntscheideKantons Thurgau
2 EntscheidePromenade
2 EntscheidePostfach
2 EntscheideDie Firma X.________ (im Folgenden: Beschwerdegegnerin)
2 EntscheideBeschwerde gegen den Entscheid vom 14. Mai 2008
2 EntscheideUmwelt des
2 EntscheideDepartement für Bau
2 EntscheideMartenet
2 EntscheideRamelli
2 EntscheideDeponieareal Paradies"
1 EntscheideKonsorten an das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau. Dieses wies die Beschwerde am 14. Mai 2008 ab
1 EntscheideDeponieareal Paradies" sei in der vorliegenden Form nicht zu beschliessen bzw. nicht zu genehmigen; eventualiter sei die Angelegenheit zu erneutem Entscheid im Sinne der Erwägungen an das Verwaltungsgericht
1 EntscheideDeponieareal Paradies" steht grundsätzlich die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offen (Art. 82 ff. BGG). Die Beschwerdeführer wohnen in geringer Entfernung zum Deponieareal an der Ziegeleistrasse
1 EntscheideDas Verwaltungsgericht war jedoch der Auffassung
1 EntscheideDer Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) umfasst insbesondere das Recht
1 EntscheideEine Verletzung des rechtlichen Gehörs bei der Feststellung des Sachverhalts führt jedoch nur dann zur Aufhebung
1 EntscheideVerkehrsberuhigung unzureichend seien
1 EntscheideMateriell rügen die Beschwerdeführer in erster Linie die unzureichende strassenmässige Erschliessung des Materialabbau-
1 EntscheideRadfahrern usw. bei ca. 30'000 LKW-Bewegungen jährlich zu gewährleisten. Aus raumplanerischer Sicht sei es nicht haltbar
1 EntscheideFahrwegrecht. Weiter dient die Ziegeleistrasse der Erschliessung der Wohnzone; sie ist Sammelstrasse der Zufahrtswege "Weiherweg"
1 EntscheideVerbreiterung von Flurstrassen über eine Länge von ca. 1.8 km hervorrufen
1 EntscheideAllerdings sind die Planungsgrundsätze lediglich Entscheidungskriterien
1 EntscheidePlanungsgrundsätze
1 EntscheideBern 1980
1 EntscheideRPG-Kommentar N 9 zu Art. 3). Beruht die Planung auf einer umfassenden
1 EntscheideDeponiezone ausgeschieden. Die Inertstoffdeponie Paradies ist Bestandteil des Deponiekonzepts
1 EntscheideArt. 25a RPG). Deshalb seien sämtliche Fragen
1 EntscheideQualifikation oder finanzielle Leistungsfähigkeit des Betreibers
1 EntscheideBetriebsbegehungen keine Hinweise auf eine nicht vorschriftsgemässe Abfallbewirtschaftung zeigen. Die Betriebsbewilligung sei nur deshalb auf fünf Jahre befristet
1 EntscheideRichtwerte eingehalten werden
1 EntscheideBetrieb von Abfallanlagen seien grosse Investitionen erforderlich. Damit diese sinnvoll amortisiert werden könnten
1 EntscheideDritte
1 EntscheideDie Firma X.________ möchte das Volumen der Deponie mittels einer Geländeüberhöhung vergrössern. Hierzu wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt; dem Amt für Raumplanung
1 EntscheideNach Durchführung eines UVP-Verfahrens reichte die Firma X.________ am 14. Februar 2006 ein Baugesuch "Standortoptimierung Parzelle Nr. 537"
1 EntscheideUmweltverträglichkeitsbericht bei der Politischen Gemeinde Schlatt (im Folgenden: Gemeinde) ein. Danach soll ein Deponiehügel von maximal 10 m aufgeschüttet werden (bei gleichbleibendem Perimeterverlauf); dadurch könnten zusätzlich ca. 380'000 m³ Inertstoffmaterial
1 EntscheideGegen den Einspracheentscheid der Gemeinde erhoben die Einsprecher Rekurs an das Departement für Bau-
1 EntscheideAm 3. September 2007 erteilte das Forstamt die Bewilligung zur Rodung von 4'900 m² Wald für die vorübergehende Lagerung von Abraummaterial. Am 6. September 2007 genehmigte das Departement den Gestaltungsplan "Materialabbau-
1 EntscheideGegen den Rekursentscheid des Departements gelangten A.________
1 EntscheideDagegen haben A.________
1 EntscheideDen Beteiligten wurde Gelegenheit gegeben
1 EntscheideAuch bei Erweiterung der Deponie ist diese auf einen Zeithorizont von ca. 15 Jahren (bis 2026) ausgelegt. Grundsätzlich widerspricht es dem Grundsatz der haushälterischen Bodennutzung (Art. 1 Abs. 1 RPG)
1 EntscheideLuftimmissionen für die Anwohner zumutbar sind
1 EntscheideRealisierung müsse dagegen erst im Baubewilligungsverfahren erfolgen. In diesem Verfahren werde deshalb zu prüfen sein
1 EntscheideArt. 22 Rz. 83). In Ausnahmefällen
1 EntscheideVerdichtung oder Erneuerung sowie der angemessenen Ausstattung mit Anlagen zur Erschliessung (§ 18 PBG/TG); zum Inhalt des Gestaltungsplans gehört
1 EntscheideErrichtung von Trottoirs)
1 Entscheidevon geringerer Bedeutung erscheint als der erneuerte Teil; für die Abgrenzung sind vor allem ökologische Kriterien
1 EntscheideGewerbelärm gemäss Anh. 6 LSV überall eingehalten werden
1 EntscheideDie Lärmberechnung für Strassenverkehr im UVB stützt sich auf den UVB 2001
1 EntscheideSchliesslich ist streitig
1 EntscheideHöhe der Überschüttung) bereits im Gestaltungsplanverfahren verbindlich festgelegt werde
1 EntscheideHeimatschutz (NHG; SR 451) obliegt die Beurteilung
1 EntscheideNorden
1 EntscheideNaturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN). Zwar liegt die Deponie damit gerade noch ausserhalb des BLN-Objekts; es ist jedoch unstreitig
1 EntscheideEs wird überdies prüfen müssen
1 EntscheideWird der Immissionsgrenzwert für Strassenverkehrslärm im Wohnquartier an der Ziegeleistrasse eingehalten
1 EntscheideNach Art. 54 Abs. 1 BGG ergeht der Entscheid des Bundesgerichts in einer Amtssprache
1 EntscheideS. 131 ff.). Dabei prüft das Bundesgericht die Zuständigkeitsrüge in rechtlicher Hinsicht frei
1 EntscheideInt. A.L.R. 2005
1 EntscheideS. 188; Anton Heini
1 EntscheideArt. 68 Abs. 2 BGG)
1 EntscheideDie von den Beschwerdeführern vorgeschlagenen Erschliessungsvarianten wurden im UVB untersucht; sie werden von den Behörden wie auch von der Beschwerdegegnerin abgelehnt
1 EntscheideDie Variante Osterschliessung läge zwar ausserhalb des BLN-Gebiets
1 EntscheideDie bestehenden Werke (Ziegelei
1 EntscheideDeponieareal Paradies" aufgrund der Erschliessung über die Ziegeleistrasse abgelehnt
1 EntscheideUnter Würdigung aller Umstände erscheint daher die weitere Erschliessung über die Ziegeleistrasse raumplanerisch vertretbar
1 EntscheideBaugesetzes vom 16. August 1995 (PBG/TG) letztlich die Gemeinde für die sachgerechte Erschliessung zuständig. Diese befasse sich bereits mit einer Planung für den sachgerechten Ausbau der Ziegelstrasse. Dabei werde es unumgänglich sein
1 EntscheideRPG-Kommentar
1 EntscheideIm vorliegenden Fall wurde für die Deponieerweiterung ein Gestaltungsplanverfahren durchgeführt. Der Gestaltungsplan dient der architektonisch guten
1 EntscheideDie Einsprachen der Anwohner richteten sich in erster Linie gegen die Erschliessung der (erweiterten) Deponie über die Ziegeleistrasse. Neben der Grundsatzfrage
1 EntscheideAnwohnern zu garantieren
1 EntscheideDiese Anliegen weisen einen engen Konnex mit den im UVP-Verfahren zu prüfenden Massnahmen zur vorsorglichen Emissionsbegrenzung auf. Die Sicherheit der Erschliessungsstrasse ist überdies ein öffentliches Interesse
1 Entscheidevon dieser Einschätzung der Bundesfachstelle für Umweltschutz abzuweichen. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung darf sich der Umweltverträglichkeitsbericht auf das für den Entscheid Wesentliche beschränken
1 EntscheideLuftreinhaltung weder in den Sonderbauvorschriften noch im Genehmigungsentscheid angeordnet worden sind. Das Departement ging in seinem Rekursentscheid (S. 11 lit. d) davon aus
1 EntscheideAnzahl Fahrten) nicht überschritten werden dürfen
1 EntscheideDieses Anliegen erscheint berechtigt
1 EntscheideGewerbelärm (Anh. 6 LSV) werde zumindest an einem Ort an der Ziegeleistrasse überschritten
1 EntscheideArt. 7 Abs. 1 lit. b LSV dürfen ortsfeste Anlagen nur errichtet werden
1 EntscheideErweiterungen
1 EntscheideAusgestaltung
1 EntscheideSchnitten möglich. Die ENHK gelangte aufgrund der provisorischen Unterlagen
1 EntscheideSchnitten für möglich. Insofern hätte die ENHK im Gestaltungsplanverfahren nochmals angehört werden müssen. Bereits in diesem Verfahren wird in grundsätzlicher Weise über die Endgestaltung des Deponiehügels entschieden (vgl. Gestaltungsplan Nr. SO 816/M-06 mit Auffüllkoten
1 EntscheidePlanungsbericht S. 23). Im Baubewilligungsverfahren können diese Vorgaben des Gestaltungsplans nicht mehr in Frage gestellt werden
1 EntscheideDeponieareal Paradies" wird aufgehoben. Die Sache wird zu neuer Beurteilung im Sinne der Erwägungen an das Verwaltungsgericht zurückgewiesen. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen
1 EntscheideDie Firma X.________ hat die Beschwerdeführer für das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'000.-- zu entschädigen
1 EntscheideVivendi S.A
1 EntscheideMariella Orelli
1 EntscheideDr. Maurice Courvoisier
1 EntscheideNoradèle Radjai
1 EntscheidePolen
1 EntscheideSwitzerland."
1 EntscheideB.b Mit Schreiben vom 5. September 2007 hat die Beschwerdegegnerin 6 das Schiedsgericht darüber informiert
1 EntscheideDamit sei das Verfahren nach Ansicht der Beschwerdegegnerin 6 ihr gegenüber unabhängig davon zu beenden
1 EntscheideMit Beschwerde in Zivilsachen vom 15. September 2008 beantragen die Beschwerdeführerinnen dem Bundesgericht
1 EntscheideIn diesem Zusammenhang haben die Beschwerdeführer geltend gemacht
1 EntscheideWeiter machen die Beschwerdeführer geltend
1 EntscheideNach Ansicht des BAFU liegt aus Sicht des Lärmschutzes auch keine übergewichtige Erweiterung vor
1 EntscheideDer Umbau oder die Erweiterung einer Altanlage löst dagegen grundsätzlich eine Sanierungspflicht aus (Art. 18 Abs. 1 USG). Wird die Anlage wesentlich geändert
1 EntscheideAbteilung Natur-
1 EntscheideWie das BAFU in seiner Vernehmlassung zutreffend festhält
1 EntscheideNeigungswinkeln
1 EntscheideDie Gerichtskosten von Fr. 3'900.-- werden zu einem Drittel den Beschwerdeführern (Fr. 1'300.--)
1 EntscheideBeschwerde gegen den Interim Award vom 21. Juli 2008 des ICC Schiedsgerichts mit Sitz in Genf
1 EntscheideNach den Darstellungen der Beschwerdeführerinnen 1-5 haben diese mit den Beschwerdegegnerinnen 1-9
1 EntscheideFrench or Polish citizen. The language of the arbitral proceedings shall be English. The place of arbitration shall be Geneva
1 EntscheideB.a Mit Schiedsklage vom 13. April 2006 leiteten die Beschwerdeführerinnen ein Schiedsverfahren vor dem Internationalen Schiedsgerichtshof der Internationalen Handelskammer (ICC) ein. In ihren jeweiligen Klageantworten bestritten die Beschwerdegegnerinnen im Wesentlichen die Zuständigkeit des Schiedsgerichts. Der ICC Schiedsgerichtshof hat daraufhin in seiner Sitzung vom 18. August 2006 aufgrund einer prima facie Zuständigkeit gemäss Art. 6 Abs. 2 der ICC Schiedsgerichtsordnung den Fortgang des Verfahrens angeordnet
1 EntscheideSanierungsgesetzes (Prawo upad?o?ciowe i naprawcze; im Folgenden: pKSG) bewirke das Konkurserkenntnis das Erlöschen aller von der Konkursitin abgeschlossenen Schiedsvereinbarungen sowie die Beendigung aller laufenden Schiedsverfahren
1 EntscheideB.c Vor diesem Hintergrund hat das Schiedsgericht das Verfahren zunächst auf die Klärung der prozessualen Stellung der Beschwerdegegnerin 6 beschränkt. Mit Zwischenentscheid (Interim Award) vom 21. Juli 2008 hat es in der Folge gestützt auf Art. 142 pKSG das Verfahren ihr gegenüber eingestellt. Es hielt fest
1 EntscheideDie Beschwerdegegnerinnen 1 bis 5
1 EntscheideBBl 1983 I 263 ff
1 EntscheideInternationale
1 EntscheideDas Internationale Privatrecht der Schweiz
1 EntscheideRz. 328; POUDRET/BESSON
1 EntscheideRz. 271). Die besondere Kollisionsnorm von Art. 178 Abs. 2 IPRG spielt in dieser Hinsicht mithin keine Rolle
1 EntscheideRz. 428; Berger/Kellerhals
1 EntscheideRz. 511; Poudret/Besson
1 EntscheideArbitrage international
1 EntscheideSchiedsgericht
1 EntscheideRechtsdurchsetzung
1 EntscheideS. 3 ff.; François Perret
1 EntscheideASA Bull. 25 [2007]
1 EntscheideInsolvency and International Arbitration
1 EntscheideArbitrage
1 EntscheideS. 667 f.; Pierre Lalive/Paolo Michele Patocchi
1 EntscheideQuaderni giuridici italo-svizzeri
1 EntscheideS. 321 ff.; betreffend nicht schiedsfähige präjudizielle Vorfragen vgl. zudem Schnyder/Liatowitsch
1 EntscheideZivilverfahrensrecht
1 EntscheideAus diesen Gründen ist die Beschwerde abzuweisen
1 EntscheideDie Gerichtskosten von Fr. 50'000.-- werden den Beschwerdeführerinnen (unter solidarischer Haftbarkeit
1 EntscheideKlett Hurni
1 EntscheideS. 459 Ziff. 2101.22). Es gilt daher der allgemeine prozessuale Grundsatz
1 EntscheideRz. 326
1 EntscheideS. 714; BERGER/KELLERHALS
1 EntscheideDroit comparé de l'arbitrage international
1 EntscheideDie Beschwerdegegnerin ist als Aktiengesellschaft polnischen Rechts verfasst (Spó?ka akcyjna). Die Beurteilung der Rechts-
1 EntscheideN. 78 zu Art. 178 IPRG; Peter Schlosser
1 EntscheideRz. 290; Kaufmann-Kohler/Rigozzi
1 EntscheideRz. 271; weiter auch Martin Bernet
1 EntscheideKonkurs einer Partei
1 EntscheideFestschrift für Franz Kellerhals
1 EntscheideFaillite
1 EntscheideS. 36 ff.; Kaufmann-Kohler/Lévy
1 EntscheideS. 267; Laurent Lévy
1 EntscheideASA Bull. 4/1998
1 EntscheideL'arbitrato
1 EntscheideMailand 1990
1 EntscheideInternationales Privat-
1 EntscheideN. 17 ff. zu Art. 187 IPRG)
1 EntscheideDie Beschwerdeführerinnen haben die Beschwerdegegnerinnen 1 bis 5
1 EntscheideIm Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
1 EntscheideM. le Juge Frésard
1 EntscheidePontarolo
1 EntscheideBasler Kommentar
1 EntscheideM. Donzallaz
1 EntscheideBundesrichterin Schär
1 EntscheideM. le Juge Wiprächtiger
1 EntscheideBrahier Franchetti
1 EntscheideBundesrichter Meyer U.
1 EntscheideDie Y.________ AG gewinnen in der Grube "Paradies" Bänderton für die Herstellung von Backsteinen. 1993/1994 erfolgte eine Erweiterungsplanung für den Materialabbau verbunden mit einer Waldrodung
1 EntscheideBerthoud
1 EntscheideAm 2. November 2001 wurde der Y.________ AG die Errichtung einer Inertstoffdeponie in der Tongrube Paradies bewilligt. Der Betrieb der Deponie wurde der Firma X.________ übertragen. Dieser wurde am 25. Juni 2002 die Betriebsbewilligung erteilt
1 EntscheideAm 30. März 2007 erteilte das Amt für Umwelt der Firma X.________ die Bewilligung zur Entgegennahme von "anderen kontrollpflichtigen Abfällen
1 EntscheideAm 26. Juni 2007 verlängerte das Amt für Umwelt die Betriebsbewilligung der Firma X.________ sowie die Bewilligung zur Entgegennahme von anderen kontrollpflichtigen Abfällen
1 EntscheideGiudici federali U. Meyer presidente
1 EntscheideGegen diesen Entscheid erhob die Interessengemeinschaft "Sichere Ziegeleistrasse"
1 EntscheideAm 27. November 2007 trat das Departement auf den Rekurs nicht ein
1 EntscheideBundesrichter Schneider Präsident
1 EntscheideDie dagegen erhobene Beschwerde wies das Thurgauer Verwaltungsgericht am 14. Mai 2008 ab
1 EntscheideBorella e
1 EntscheideBrioschi-Gianella
1 Entscheideles Juges J. Geiser
1 EntscheideGleichentags wies das Verwaltungsgericht eine weitere Beschwerde von A.________
1 EntscheideKonsorten ab
1 EntscheideDeponieareal Paradies" richtet. Dieser sieht eine Erweiterung der Deponie durch eine Aufschüttung der Tongrube bis zu 10 m über dem ursprünglichen Terrain vor
1 EntscheideGegen den verwaltungsgerichtlichen Entscheid i.S. Betriebsbewilligung haben A.________
1 EntscheideDas Bundesamt für Umwelt (BAFU) ist der Auffassung
1 EntscheideLuftreinhaltung schon in den vorgelagerten Verfahren (Sondernutzungsplan
1 EntscheideBaubewilligung
1 EntscheideErrichtungsbewilligung) angeordnet worden seien; wenn ja
1 EntscheideDie Parteien
1 EntscheideM. le Juge Favre
1 EntscheideX.________
1 EntscheideSteuerverwaltung des Kantons Bern
1 EntscheideDirekte Bundessteuer pro 1999/2000
1 EntscheideF.________
1 EntscheideAmt für Umwelt des Kantons Thurgau
1 EntscheideBahnhofstrasse 55
1 EntscheideBetriebsbewilligung Inertstoffdeponie Paradies
1 EntscheideAm 13. Oktober 2008 wies das Bundesgericht das Gesuch der Beschwerdeführer um Gewährung der aufschiebenden Wirkung ab
1 EntscheideDie Beschwerdeführer
1 Entscheidevon kantonalem
1 EntscheideDer von den Beschwerdeführern erhobenen Rüge der willkürlichen Anwendung von kantonalem Recht käme daher nur dann selbständige Bedeutung zu
1 EntscheideBBl 2001 S. 4236). Die Voraussetzungen von Art. 89 Abs. 1 lit. b
1 EntscheideAnforderungen an den Nachweis der Zulassung
1 EntscheideDokumentation sowie nötigenfalls weitere Auflagen
1 EntscheideEnergiedirektion des Kantons Appenzell-Innerrhoden vom 1. Oktober 1999
1 EntscheideGemeindehaus
1 EntscheideGestaltungsplan Materialabbau-
1 EntscheideDas Bundesamt für Umwelt (BAFU) vertritt in seiner Vernehmlassung die Auffassung
1 EntscheideLandschaftsschutz ist das BAFU der Ansicht
1 EntscheideGegen den kantonal letztinstanzlichen Entscheid des Verwaltungsgerichts über den Gestaltungsplan "Materialabbau-
1 EntscheideDie Beschwerdeführer rügen zunächst die Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 BV i.V.m. §§ 12
1 EntscheideBreite der Ziegeleistrasse für das Gestaltungsplanverfahren nicht erheblich
1 Entscheidevon Beweismitteln Kenntnis zu nehmen
1 EntscheideUVP geübt
1 EntscheideEine Aufhebung des angefochtenen Entscheids
1 EntscheideDeponieareals. Schon heute genüge die Ziegeleistrasse den gesetzlichen Erschliessungsanforderungen nicht: Sie weise eine Breite von nur 5.10 m auf
1 EntscheideAbbau-
1 EntscheideDie Osterschliessung über einen neu zu erstellenden Abzweiger von der Kantonsstrasse her. Diese Erschliessungsroute wäre kürzer (200 bis 300 m)
1 EntscheideNach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung darf allerdings Art. 8 LSV nicht unbesehen auf alle Fälle von Änderungen bestehender ortsfester Anlagen angewendet werden: Nach dem Willen des Gesetzgebers betrifft Art. 25 USG nicht nur die Errichtung neuer
1 EntscheideArt. 8
1 EntscheideGemäss Art. 9 lit. a LSV darf der Betrieb der erweiterten Deponie nicht dazu führen
1 EntscheideNachdem die Lärmbelastung der Anwohner durch Strassenverkehr auch für die raumplanerische Zulässigkeit der Erschliessung über die Ziegeleistrasse bedeutsam ist (vgl. oben E. 3.1)
1 EntscheideEinsicht in die genauen Ausführungspläne verlangt; solche lägen jedoch noch nicht vor
1 EntscheideDiese Auffassung teilt auch das BAFU in seiner Vernehmlassung
1 EntscheideDie streitige Deponieerweiterung setzt eine Rodungsbewilligung voraus; schon aus diesem Grund handelt es sich um eine Bundesaufgabe (vgl. Art. 2 Abs. 1 lit. b NHG). Der Planungsperimeter grenzt im Osten
1 EntscheideWesten unmittelbar an das Objekt Nr. 1411 "Untersee-Hochrhein" des Bundesinventars der Landschaften
1 EntscheideLandschaftsschutz
1 EntscheideLuftemissionen ganz oder teilweise im Gestaltungsplan angeordnet werden müssen
1 EntscheideBeschwerdeführerinnen
1 EntscheideDr. Martin Aebi
1 EntscheideVincent Tattini
1 EntscheideBeschwerdegegnerinnen
1 EntscheideInternationales Schiedsgericht; Zuständigkeit
1 EntscheideDie Beschwerdeführerinnen rügen
1 EntscheideLehre der höchstrichterlichen Judikatur (Urteil 4P.137/2002 vom 4. Juli 2003 E. 7.2.1)
1 EntscheideDas Recht der internationalen privaten Schiedsgerichtsbarkeit
1 EntscheideInsolvency in Arbitration [Swiss Law]
1 EntscheideS. 26 f.; Brown-Berset/Lévy
1 EntscheideDie Beschwerde wird abgewiesen
1 EntscheideGemäss § 44 Ziff. 1 des Thurgauer Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Februar 1981 (VRG/TG) ist zum Rekurs berechtigt
1 EntscheideZu dem von Amtes wegen anzuwendenden Bundesrecht gehört auch Art. 111 Abs. 1 BGG. Danach muss sich eine Person
1 EntscheideIm Folgenden ist die Rekursberechtigung der Beschwerdeführer daher am Massstab von Art. 89 Abs. 1 BGG zu prüfen
1 EntscheideDie Technische Verordnung über Abfälle vom 10. Dezember 1990 (TVA; SR 814.600) unterscheidet zwischen der Errichtungs-
1 EntscheideUnterhaltsarbeiten
1 EntscheideARGVP 1999 S. 36)
1 EntscheideIm vorliegenden Fall ergibt sich Folgendes:
1 EntscheideBedingungen für den Betrieb Rechnung getragen werden könnte
1 Entscheidevon diesem umgesetzt werden können. So verlangt Ziff. 1.9 der Errichtungsbewilligung für die Inertstoffdeponie Paradies ausdrücklich
1 EntscheideBaugesuch: Das parallele Verfahren betrifft die Frage der Erweiterung der Deponie durch zusätzliche Ablagerungen über die frühere Terrainhöhe hinaus. Im vorliegenden Fall ist dagegen streitig
1 EntscheideLuftimmissionen des Deponiebetriebs verlangen. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen
1 EntscheideLuftimmissionen abgelehnt wurde. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen
1 EntscheideDie Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden den Beschwerdeführern
1 EntscheideDie Y.________ AG gewinnen in der Grube "Paradies" Bänderton für die Herstellung von Backsteinen. 1993/1994 erfolgte eine Erweiterungsplanung für den Materialabbau verbunden mit einer Waldrodung (Gestaltungsplan Abbauerweiterung Weierhau vom 15. November 1993; Generelle Rodungsbewilligung Abbauerweiterungsgebiet Weierhau vom 4. Oktober 1994)
1 EntscheideIm Hinblick auf den Natur-
1 EntscheideAm 13. Oktober 2008 wies das Bundesgericht das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung ab
1 EntscheideDeponieareals durch ein reines Wohngebiet zu führen. Alternativen zur gegenwärtigen Erschliessung seien nicht abgeklärt worden
1 EntscheideDie Norderschliessung
1 EntscheideIm UVB (S. 19) werden die Realisierungschancen beider Alternativen aus privat- wie aus bewilligungsrechtlicher Sicht als sehr gering eingestuft; in wirtschaftlicher Hinsicht wäre mit einem Aufwand von mehreren Millionen Franken zu rechnen
1 EntscheideZielvorgaben
1 EntscheideDas Bundesgesetz über die Raumplanung
1 EntscheideS. 85; TSCHANNEN
1 EntscheideAblagerungsgebiet festgelegt; im kommunalen Nutzungsplan ist hierfür eine Materialabbau-
1 EntscheideS. 19). Es besteht unstreitig eine grosse Nachfrage nach Deponievolumen; sodann ist die Deponie Paradies aufgrund ihres Bahnanschlusses besonders günstig gelegen. Insofern besteht ein öffentliches Interesse an der Erweiterung dieser Deponie
1 EntscheideTatsächlich erscheint zumindest die Variante Norderschliessung aus Sicht des Landschaftsschutzes problematisch: Die Deponie grenzt unmittelbar an das BLN-Objekt Nr. 1411 Untersee-Hochrhein (vgl. dazu unten E. 6). Der Ausbau der bestehenden Feldwege
1 EntscheideKantonsstrassenunterführung die Wirtschaftlichkeit der Deponieerweiterung in Frage stellen
1 EntscheideInertstoffdeponie) sind rechtskräftig bewilligt. Würde der Gestaltungsplan "Materialabbau-
1 EntscheideDeponiebetrieb auf der Grundlage der bestehenden Bewilligungen unverändert fortgeführt werden
1 EntscheideVerbreiterung
1 EntscheideLärmimmissionen zu verringern
1 EntscheideDie Beschwerdeführer rügen weiter
1 EntscheideProblematisch erscheint allerdings
1 EntscheideAllerdings fehlen in diesen abfallrechtlichen Bewilligungen die Auflagen
1 EntscheideBedingungen zum Schutz der Umwelt (Art. 27 Abs. 3 TVA)
1 EntscheideInsofern werden die grundsätzlichen umweltschutzrechtlichen Fragen bereits im Verfahren der Errichtungsbewilligung
1 EntscheideFraglich ist allerdings
1 EntscheideDie Beschwerdelegitimation könne daher nicht von einem Vergleich des Zustands mit
1 EntscheideKönnte die Betriebsbewilligung alle fünf Jahre grundsätzlich in Frage gestellt werden
1 EntscheideAuflagen. Dies wird nur in Ausnahmefällen dazu führen
1 EntscheideDiese Frage betrifft die Anlage als solche
1 EntscheideDie Auffassung der kantonalen Behörden
1 EntscheideBedingungen zu diesem Punkt in die Betriebsbewilligung gehören. Das Amt für Umwelt hat denn auch in den Ziff. 18 ff. der Betriebsbewilligung vom 26. Juni 2007 zusätzliche Auflagen zum vorsorglichen Immissionsschutz erlassen. Ob diese ausreichen oder nicht
1 EntscheideDie Sache wird zur Neuverlegung der Kosten des vorangegangenen Verfahrens an das Verwaltungsgericht zurückgewiesen
1 EntscheideEs werden keine Parteientschädigungen zugesprochen
1 EntscheidePolitische Gemeinde Schlatt
1 EntscheideDeponieareal Paradies
1 EntscheideSeit dem Jahr 2002 wird auf dem Grubengelände eine Inertstoffdeponie betrieben
1 EntscheideHeimatschutzkommission (ENHK) wurde eine Voranfrage betreffend die Landschaftsverträglichkeit des Projekts (BLN-Gebiet Bodensee-Hochrhein) unterbreitet
1 EntscheideDeponieareal Paradies" mit Sonderbauvorschriften
1 EntscheideGegen dieses Erweiterungsvorhaben erhoben A.________
1 EntscheideUmwelt des Kantons Thurgau. Dieses wies den Rekurs am 29. August 2007 ab
1 Entscheide