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Bundesverwaltungsgericht 13.09.2011 E-7506/2007

13 settembre 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·1,831 parole·~9 min·3

Riassunto

Asyl und Wegweisung (Beschwerden gegen Wiedererwägungsentscheid) | Asyl und Wegweisung (Wiedererwägung); Verfügung des BFM vom 11. Oktober 2007

Testo integrale

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l     Abteilung V E­7506/2007 Urteil   v om   1 3 .   S ep t embe r   2011 Besetzung Einzelrichterin Regula Schenker Senn, mit Zustimmung von Richterin Muriel Beck Kadima;   Gerichtsschreiber Urs David. Parteien A._______, Afghanistan,   vertreten durch Urs Ebnöther, Rechtsanwalt, Beschwerdeführer,  gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,    Vorinstanz.  Gegenstand Asyl und Wegweisung (Wiedererwägung); Verfügung des BFM vom 11. Oktober 2007 / N (…).

E­7506/2007 Sachverhalt: A.  Mit  Verfügung  vom  18.  Dezember  2006  lehnte  das  BFM  das mit  einer  politisch motivierten Verfolgung  (wegen Zugehörigkeit  zur Hezb­e­Islami  von  Gulbuddin  Hekmatyar)  begründete  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  vom  9.  November  2006  ab  und  ordnete  dessen  Wegweisung  aus  der  Schweiz  sowie  den  Vollzug  an.  Zur  Begründung  des  ablehnenden  Asylentscheids  qualifizierte  das  BFM  die  geltend  gemachten Verfolgungsvorbringen als nicht glaubhaft im Sinne von Art. 7  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni  1998  (AsylG,  SR  142.31).  Für  den  detaillierten  Inhalt  des  Asylgesuchs  und  der  Verfügung  vom  18.  Dezember  2006  wird,  soweit  für  das  vorliegende  Verfahren  wesentlich,  auf die Erwägungen und im Übrigen auf die Akten verwiesen. Auf eine gegen diese Verfügung – soweit den Vollzug der Wegweisung  betreffend  –  erhobene  Beschwerde  vom  15.  Januar  2007  trat  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Urteil  vom  7.  März  2007  infolge  Nichtbezahlung des eingeforderten Kostenvorschusses nicht ein. B.  Mit  Eingabe  vom  29.  August  2007  ersuchte  der  Beschwerdeführer  das  BFM um Wiedererwägung der  gesamten Verfügung  vom 18. Dezember  2006. Das Gesuch begründete er – soweit die Flüchtlingseigenschaft und  das Asyl betreffend – mit neuen Tatsachen und Beweismitteln  im Sinne  von Art. 66 Abs. 2 Bst. a des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968  über  das Verwaltungsverfahren  (VwVG, SR  172.021)  und  –  soweit  den  Vollzug der Wegweisung betreffend – mit einer nachträglich veränderten  Sachlage. Auf die detaillierte Begründung wird, soweit wesentlich, in den  Erwägungen eingegangen.  C.  Nachdem der Beschwerdeführer am 24. September 2007 einen vom BFM  eingeforderten  Kostenvorschuss  im  Betrage  von  Fr.  1'200.­­  bezahlt  hatte, lehnte dieses das Wiedererwägungsgesuch mit Verfügung vom 11.  Oktober  2007  unter  Kosten­  und  Verrechnungsfolge  ab;  gleichzeitig  erklärte es seine Verfügung vom 18. Dezember 2006 als rechtskräftig und  vollstreckbar  und  sprach  einer  allfälligen  Beschwerde  die  Zuerkennung  aufschiebender Wirkung ab. Auf die detaillierte Begründung wird, soweit  wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

E­7506/2007 D.  Der Beschwerdeführer erhob mit Eingabe vom 6. November 2007 gegen  diesen Entscheid vom 11. Oktober 2007 beim Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde.  Dabei  beantragt  er  die  Aufhebung  der  angefochtenen  Verfügung,  die  Gewährung  von  Asyl,  eventualiter  die  Gewährung  der  vorläufigen  Aufnahme  infolge  Unzumutbarkeit  des  Wegweisungsvollzuges  und  in  prozessualer  Hinsicht  insbesondere  die  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  für  die  Verfahrenskosten.  Auf  die  Begründung  wird,  soweit  wesentlich,  in  den  Erwägungen  eingegangen.  E.  Die  Instruktionsrichterin  setzte  den  Vollzug  der  Wegweisung  mit  Zwischenverfügung vom 8. November 2007 einstweilen aus. Mit  Zwischenverfügung  vom  13.  November  2007  erkannte  die  Instruktionsrichterin  die  Beanstandung  der  Zumutbarkeit  des  Wegweisungsvollzuges  unter  wiedererwägungsrechtlichen  Aspekten  als  mit  gewissen  Erfolgsaussichten  behaftet.  Entsprechend  verzichtete  sie  auf  die  Erhebung  eines  Kostenvorschusses  und  entschied,  die  vorsorglich angeordnete Aussetzung des Wegweisungsvollzugs aufrecht  zu  erhalten.  Den  Entscheid  über  das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG stellte sie auf  einen späteren Verfahrenszeitpunkt  in Aussicht. Auf die Begründung der  Zwischenverfügung  wird,  soweit  wesentlich,  in  den  Erwägungen  eingegangen. F.  Mit  Vernehmlassung  vom  3.  Dezember  2007  beantragt  das  BFM  unter  Verweis auf seine Erwägungen vom 11. Oktober 2007 die Abweisung der  Beschwerde. Die  Vernehmlassung  wurde  dem  Beschwerdeführer  am  4.  Dezember  2007 zur Kenntnis gebracht. G.  Mit Eingaben vom 3. August  2009, 1. März 2010 und vom 3. Mai 2011  ergänzte der Beschwerdeführer seine Beschwerde. Auf deren Inhalte und  Beweismittel wird, soweit wesentlich, in den Erwägungen eingegangen. H.  Mit  Entscheid  vom  29.  Juni  2011  zog  das  BFM  seine  Verfügung  vom 

E­7506/2007 18. Dezember  2006  im  Rahmen  eines  weiteren  Schriftenwechsels  insoweit  teilweise in Wiedererwägung, als es dem Beschwerdeführer die  vorläufige Aufnahme  infolge Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges  gewährte. I.  Mit  Instruktionsverfügung  des  Bundesverwaltungsgerichts  vom  21.  Juli  2011  wurde  dem  Beschwerdeführer  unter  Hinweis  auf  die  Aussichtslosigkeit  seiner  Beschwerde  hinsichtlich  Zuerkennung  der  Flüchtlingseigenschaft,  Gewährung  des  Asyls  und  Anordnung  der  Wegweisung  als  solcher Gelegenheit  gewährt,  bis  zum  5.  August  2011  einen  allfälligen  Rückzug  seiner  Beschwerde  zu  erklären.  Gleichzeitig  wurde  er  im  Hinblick  auf  sein  faktisches  Obsiegen  hinsichtlich  des  Vollzugs  der  Wegweisung  eingeladen,  innert  derselben  Frist  eine  Kostennote  betreffend  die  ihm  erwachsenen  Parteikosten  einzureichen,  wobei  bei  ungenutzter  Frist  die  Parteientschädigung  von  Amtes  wegen  festzusetzen wäre. Innert  erstreckter  Frist  teilte  der  Beschwerdeführer  dem  Gericht  mit  Schreiben  vom  17.  August  2011  mit,  dass  er  an  seiner  Beschwerde  festzuhalten gedenke. Auf die Begründung wird, soweit wesentlich, in den  Erwägungen  eingegangen.  Eine  Kostennote  reichte  der  Beschwerdeführer nicht ein. Auf  die  detaillierten  Inhalte  der  Instruktionsverfügung  und  des  Antwortschreibens  wird,  soweit  wesentlich,  in  den  Erwägungen  eingegangen.  Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1.  1.1. Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005  (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden  gegen  Verfügungen  nach  Art. 5  VwVG.  Das  BFM  gehört  zu  den  Behörden  nach  Art. 33  VGG  und  ist  daher  eine  Vorinstanz  des  Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme  im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht  ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und  entscheidet  auf  dem  Gebiet  des  Asyls  endgültig,  ausser  bei  Vorliegen 

E­7506/2007 eines  Auslieferungsersuchens  des  Staates,  vor  welchem  die  beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG,  SR 173.110]). 1.2.  Die  Beschwerde  ist  frist­  und  formgerecht  eingereicht.  Der  Beschwerdeführer  ist  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders  berührt  und  hat  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungsweise Änderung; er ist daher zur Einreichung der Beschwerde  legitimiert  (Art. 105  und  Art. 108  Abs. 1  AsylG,  Art. 48  Abs. 1  sowie  Art. 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten. 2.  Mit  Entscheid  vom  29.  Juni  2011  hat  das  BFM  seine  Verfügung  vom  18. Dezember  2006  im  Rahmen  eines  weiteren  Schriftenwechsels  insoweit  teilweise  in  Wiedererwägung  gezogen,  als  es  dem  Beschwerdeführer  die  vorläufige  Aufnahme  infolge  Unzumutbarkeit  des  Wegweisungsvollzuges  gewährte.  Der  Beschwerdeführer  ist  daher  mit  seiner  Beschwerde  vom  6. November  2007  im  Eventualantrag  durchgedrungen und nicht mehr beschwert. Das Beschwerdeverfahren ist  dementsprechend  als  gegenstandslos  geworden  abzuschreiben,  soweit  es den Vollzug der Wegweisung beschlägt.  Das  Bundesverwaltungsgericht  hat  sich  deshalb  nachfolgend  gegenständlich einzig noch mit den Fragen der (wiedererwägungsweise)  Zuerkennung  der  Flüchtlingseigenschaft,  Gewährung  des  Asyls  und  Anordnung der Wegweisung als solcher zu befassen. 3.  Mit  Beschwerde  kann  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und  die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG). 4.  Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  (Art.  111  Bst.  e  AsylG).  Wie  nachstehend  aufgezeigt,  handelt  es  sich  vorliegend  betreffend  den  materiell  verbleibenden  Prüfungsgegenstand  um  eine  solche,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  begründen  ist  (Art.  111a  Abs. 2 AsylG). 

E­7506/2007 5.  5.1. Die Wiedererwägung  im Verwaltungsverfahren  ist ein Rechtsbehelf,  auf dessen Behandlung durch die verfügende Behörde grundsätzlich kein  Anspruch besteht. Gemäss herrschender Lehre und ständiger Praxis des  Bundesgerichts  wird  jedoch  aus  Art. 29  der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  vom  18. April  1999  (BV,  SR 101)  unter  bestimmten  Voraussetzungen  ein  verfassungsmässiger  Anspruch  auf  Wiedererwägung  abgeleitet  (vgl.  BGE 127 I 133  E. 6  S. 137 f.  mit  weiteren  Hinweisen).  Danach  ist  auf  ein  Wiedererwägungsgesuch  einzutreten,  wenn  sich  der  rechtserhebliche  Sachverhalt  seit  dem  ursprünglichen  Entscheid  beziehungsweise  seit  dem  Urteil  der  mit  Beschwerde  angerufenen  Rechtsmittelinstanz  in  wesentlicher  Weise  verändert  hat  und  mithin  die  ursprüngliche  (fehlerfreie)  Verfügung  an  nachträglich  eingetretene Veränderungen  der  Sachlage  anzupassen  ist.  Sodann  können  auch  Revisionsgründe  einen  Anspruch  auf  Wiedererwägung  begründen,  sofern  sie  sich  auf  eine  in  materielle  Rechtskraft  erwachsene  Verfügung  beziehen,  die  entweder  unangefochten  geblieben  oder  deren  Beschwerdeverfahren  mit  einem  formellen Prozessurteil abgeschlossen worden ist. Ein solchermassen als  qualifiziertes Wiedererwägungsgesuch zu bezeichnendes Rechtsmittel ist  grundsätzlich  nach  den  Regeln  des  Revisionsverfahrens  zu  behandeln  (vgl.  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission [EMARK] 2003 Nr. 17 E. 2.a S. 103 f. mit weiteren  Hinweisen). 5.2.  Nach  der  teilweisen  Wiedererwägung  des  BFM  betreffend  den  Vollzug  der  Wegweisung  infolge  nachträglich  veränderter  Sachlage  beschränkt sich der materielle Prüfungsgegenstand auf die Frage, ob das  BFM  zurecht  die  wiedererwägungsweise  Gewährung  des  Asyls  (unter  Feststellung der Flüchtlingseigenschaft) verweigert und als Regelfolge die  Wegweisung angeordnet hat. Hinsichtlich dieses Prüfungsgegenstandes  beschränkt  sich  der  Beschwerdeführer  auf  die  Anrufung  des  Revisionstatbestandes von Art. 66 Abs. 2 Bst. a VwVG (neue Tatsachen  und Beweismittel). Diese Anrufung des Revisionsrechts des VwVG beim  BFM  (statt  des  Revisionsrechts  des  BGG  beim  Bundesverwaltungsgericht)  ist  korrekt,  da  das  ordentliche Asylverfahren  bloss  mit  einem  formellen  Prozessurteil  (Nichteintretensurteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  vom  7. März  2007  infolge  Nichtleistens  des  eingeforderten Kostenvorschusses) abgeschlossen wurde. 

E­7506/2007 6.   6.1.  Das  am  29.  August  2007  beim  BFM  gestellte  Wiedererwägungsgesuch begründete der Beschwerdeführer im Asylpunkt  mit  neuen Beweismitteln  im Sinne  von Art.  66 Abs.  2 Bst.  a VwVG. So  könne er nun drei Beweismittel vorlegen (Mitgliederausweis der Hezb­e­ Islami vom  (…) April 2007, Bestätigungsschreiben der Dorfältesten vom  (…) April 2007 und eine undatierte Fahndungsbestätigung der "Direktion  der  Straftat­  und  Verbrechensbekämpfung  des  Bezirks  Baghlan"  [je mit  deutscher Übersetzung]). Durch diese nach Abschluss  des ordentlichen  Asylverfahrens  entstandenen  und  durch  seinen  Cousin  erhältlich  gemachten Beweismittel seien die geltend gemachte Parteimitgliedschaft,  die  er  von  seinem  Vater  "sozial  vererbt"  erhalten  habe,  und  die  darauf  basierende  behördliche  Verfolgung  nunmehr  belegt.  Dadurch  falle  die  damalige Unglaubhaftigkeitseinschätzung des BFM dahin und der sich in  einem  neuen  Licht  präsentierende  Sachverhalt  sei  flüchtlingsrechtlich  relevant  und  mithin  erheblich,  zumal  die  Gefährdungssituation  von  Mitgliedern  der  Hezb­e­Islami  trotz  der  Parlamentseinbindung  dieser  Partei  durch  einen  Bericht  des  UK  Home  Office  vom  18.  August  2006  bestätigt werde.  6.2. Den ablehnenden Wiedererwägungsentscheid vom 11. Oktober 2007  begründete  das  BFM  betreffend  den  Asylpunkt  dahingehend,  dass  Beweismitteln  der  vorgelegten  Art  kein  ausreichender  Beweiswert  zukomme,  da  solche  Dokumente  einfach  fälschbar  und  leicht  käuflich  erwerbbar  seien.  Ferner  weiche  der  in  der  Fahndungsbestätigung  aufgeführte Sachverhalt  in  verschiedenen Punkten  (Parteifunktion  und  ­ tätigkeit  sowie  fluchtauslösende  Ursache)  erheblich  von  den  Asylvorbringen  ab.  Die  im  ordentlichen  Asylverfahren  festgestellte  Unglaubhaftigkeit  der  Parteimitgliedschaft  und  der  darauf  basierenden  Verfolgung  könne  daher  mit  den  vorgelegten  Beweismitteln  nicht  widerlegt werden und die Rechtskraft der Verfügung vom 18. Dezember  2006 bleibe bestehen. 6.3.  In  der  Beschwerde  wird  demgegenüber  zwar  die  grundsätzliche  käufliche  Erwerbbarkeit  und  Fälschungszugänglichkeit  von Dokumenten  der  vorliegenden  Art  eingeräumt,  jedoch  sei  eine  entsprechende  Pauschalannahme nicht haltbar. Das BFM hätte somit die Dokumente auf  ihre Echtheit  prüfen müssen. Da  dies  nicht  geschehen  sei,  verletze  die  Vorinstanz  den  Untersuchungsgrundsatz.  Die  vom  BFM  erkannten  Sachverhaltswidersprüche  zwischen  Asylvorbringen  und 

E­7506/2007 Fahndungsbestätigung  seien  ferner  insoweit  vermeintlicher  Art,  als  sie  durch  den  Umstand  der  von  väterlicher  Seite  sozial  vererbten  Parteimitgliedschaft  erklärbar  seien  und  der  Fahndungsbericht  zudem  reine  Vermutungen  des  Dokumentverfassers  beinhalte,  die  sich  somit  nicht zwingend mit seinen tatsächlichen Beweggründen decken müssten.  "Auffallend"  sei  schliesslich,  dass  sich  das  BFM  in  keiner  Weise  zum  vorgelegten Parteiausweis äussere. 6.4.  Mit  Zwischenverfügung  vom  13.  November  2007  nahm  die  Instruktionsrichterin  (im  Hinblick  auf  die  Prüfung  einer  allfälligen  Vollzugsaussetzung)  eine  Beurteilung  der  Erfolgsaussichten  der  Beschwerde  insoweit  vor,  als  sie  erkannte  (Zitat:),  "dass  vorliegend  insbesondere  die  Frage  der  Zumutbarkeit  des  Wegweisungsvollzuges  unter  wiedererwägungsrechtlichen  Aspekten  einer  näheren  Prüfung  bedarf" (a.a.O. S. 3 unten). 6.5.  In  seiner  die  Beschwerdeabweisung  beantragenden  Vernehmlassung  vom  3.  Dezember  2007  verweist  das  BFM  auf  seine  bisherigen Standpunkte und Erwägungen, ohne substanziell Stellung zum  Beschwerdeinhalt zu nehmen. 6.6.  In  seinen Ergänzungseingaben  vom 3. August  2009,  1. März  2010  und vom 3. Mai 2011 nimmt der Beschwerdeführer auf den Asylpunkt nur  in  der  erstgenannten Eingabe Bezug. Darin macht  er  geltend,  aus  dem  neu  vorlegbaren  Schreiben  vom  (…)  Juni  2008  der  afghanischen  "Vizedirektion  der  Sicherheitsangelegenheiten"  an  den  Sicherheitskommandanten  der  Provinz  Baghlan  (mit  deutscher  Übersetzung)  gehe  die  zentralstaatliche  Fahndung  nach  dem  Beschwerdeführer wegen dessen Zugehörigkeit zur "zerstörerischen und  aufrührenden Gruppe der islamischen Partei" deutlich hervor. 6.7. Mit Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. Juli  2011  nahm  die  Instruktionsrichterin  hinsichtlich  Zuerkennung  der  Flüchtlingseigenschaft,  Gewährung  des  Asyls  und  Anordnung  der  Wegweisung  als  solcher  eine  summarische  Prüfung  der  Erfolgsaussichten der Beschwerde vor. Dabei erkannte sie (Zitat:), "dass  diesbezüglich  nach  einer  Aktenprüfung  von  geringen  Erfolgsaussichten  der  Beschwerde  auszugehen  ist,  welche  Einschätzung  ansatzweise  bereits aus dem Inhalt der Zwischenverfügung vom 13. November 2007  (vgl.  dort  S.  3  unten)  erkennbar  ist",  und  "dass  die  betreffenden  vorinstanzlichen Erkenntnisse gemäss Verfügung vom 11. Oktober 2007 

E­7506/2007 aller Voraussicht nach zu be­ stätigen sein werden, die Gegenargumente  gemäss  Beschwerdeschrift  und  Ergänzungseingaben  nicht  stichhaltig  erscheinen und darüber hinaus revisionsspezifische Aspekte (z.B. Art. 66  Abs.  3  VwVG)  zusätzlich  erfolgsschmälernd  erscheinen".  Weiter  wurde  erwogen,  "dass  im Übrigen seit der Mandatsübernahme des rubrizierten  Rechtsvertreters  auch  der  Beanstandungsfokus  des  Beschwerdeführers  ausschliesslich auf den Vollzug der Wegweisung gerichtet ist".  6.8.  In  seinem  Schreiben  vom  17.  August  2011,  mit  welchem  er  das  Festhalten  an  seiner  Beschwerde  erklärt  hat,  macht  der  Beschwerdeführer  darauf  aufmerksam,  dass  er  die  mit  dem  Wiedererwägungsgesuch  eingereichten  neuen  Unterlagen  nicht  früher  habe  beschaffen  können,  weil  er  zuvor  keinen  Kontakt  zu  seinen  Familienangehörigen habe aufnehmen können. 7.  7.1. Die Vorinstanz hat gesetzes­ und praxiskonform festgestellt, dass die  im rechtskräftig abgeschlossenen ordentlichen Asylverfahren festgestellte  Unglaubhaftigkeit  der  Parteimitgliedschaft  und  der  darauf  basierenden  Verfolgung  mit  den  vorgelegten  neuen  Beweismitteln  nicht  widerlegt  werden  könnten  und  die  Dokumente  ihrerseits  neue  Unstimmigkeiten  enthielten,  welche  das  bisherige  Ergebnis  stützten.  Diese  Erwägungen  gemäss angefochtener Verfügung sind vollumfänglich zu bestätigen, und  es kann – zur Vermeidung von Wiederholungen – auf die diesbezüglichen  Zusammenfassungen  oben  sowie  die  betreffenden  Aktengrundlagen  im  Detail verwiesen werden. Der Inhalt der Beschwerde öffnet offensichtlich  keinen neuen Blickwinkel. Die Instruktionsrichterin hat denn auch in ihrer  Zwischenverfügung vom 13. November 2007 implizit die Bestätigung der  vorinstanzlichen  Erkenntnisse  zu  erkennen  gegeben,  indem  sie  der  Beschwerde  ausdrücklich  nur  –  aber  immerhin  –  im  Wegweisungsvollzugspunkt  Erfolgschancen  zumass.  Darüber  hinaus  stufte  sie  die  Beschwerde  im  Hauptantrag  mit  Zwischenverfügung  vom  21.  Juli  2011  ausdrücklich  als  aussichtslos  ein.  Auf  die  betreffenden  Erwägungen ist ebenfalls zu verweisen. Dem  Beschwerdeführer  ist  beizupflichten,  wenn  er  moniert,  aus  der  einzuräumenden käuflichen Erwerbbarkeit und Fälschungszugänglichkeit  von  Dokumenten  der  eingereichten  Art  dürfe  nicht  eine  entsprechende  Pauschalannahme  abgeleitet  werden.  Den  Erwägungen  in  der  angefochtenen  Verfügung  kann  indessen  keine  entsprechende 

E­7506/2007 Schlussfolgerung  entnommen werde.  Vielmehr  stellt  das  BFM  zunächst  den  sich  daraus  ergebenden  verminderten  Beweiswert  der  Dokumente  fest,  um  in  der  Folge  einzelfallspezifische,  dokumentenbezogene  Unstimmigkeiten  anzuführen,  welche  die  Beweismittel  in  ihrem  eigentlichen  Bestand  und  jedenfalls  die  darauf  gestützte  Verfolgung  in  ihrer  Glaubhaftigkeit  untergraben.  Anlass  zu  einer  Dokumentenanalyse  bestand somit objektiv betrachtet nicht, zumal gerade käuflich oder durch  Gefälligkeit  erworbene  Dokumente  in  der  Regel  durchaus  formal  echt  sein können, wenngleich inhaltlich nicht der Wahrheit entsprechend. Auch  die vom Beschwerdeführer betreffend die neu erkannten Unstimmigkeiten  unternommenen  Erklärungsversuche  (insb.  sozial  vererbte  Parteimitgliedschaft  oder  angeblich  reine  Vermutungen  des  Dokumentverfassers  anstelle  tatsächlicher  Beweggründe)  können  offensichtlich  weder  verfangen  noch  logisch  nachvollzogen  werden;  sie  bleiben  untauglich.  Dementsprechend  bestand  für  das  BFM  im  Besonderen auch  keine Veranlassung,  den eingereichten Parteiausweis  näher  zu  würdigen.  Letzterer  stützt  vielmehr  die  Erkenntnis  der  notorischen  käuflichen  Erwerbbarkeit  und  Fälschungszugänglichkeit  solcher  Dokumente.  Auch  kann  nicht  logisch  nachvollzogen  werden,  weshalb  die  "Islamische  Partei  Afghanistans"  einen  Parteiausweis  für  eine  Person  ausstellen  sollte,  die  im  Ausstellungszeitpunkt  (April  2007)  Afghanistan bereits fünf Jahre zuvor verlassen hat. Gleichsam unstimmig  ist  der  Inhalt  der  wiedererwägungsweise  eingereichten,  undatierten  Fahndungsbestätigung  insofern,  als  dort  von  einem  Durchlaufen  sämtlicher Instanzen die Rede ist, wogegen der Beschwerdeführer in den  durchgeführten  Anhörungen  und  seinen  schriftlichen  Eingaben  nie  erwähnte, sich zur Wehr gesetzt zu haben und dies gar negierte (vgl. z.B.  Akte A1 S. 6 unten). Es erübrigt  sich, die eingereichten Dokumente auf  weitere inhaltliche oder formale Unzulänglichkeiten hin näher zu erörtern.  Hinsichtlich  der  mittels  Beschwerdeergänzung  vom  3.  August  2009  nachgereichten  Verhaftungsanordnung  fällt  immerhin  auf,  dass  es  sich  dabei  um  eine  Fotokopie  mit  nachträglich  angebrachten  originalen  Stempeln  und  Unterschriften  handelt  und  inhaltlich  von  vorgesehenen  Untersuchungsmassnahmen  wegen  der  Parteimitgliedschaft  des  Beschwerdeführers  die  Rede  ist,  obwohl  dieser  gemäss  der  erwähnten  Fahndungsbestätigung  genau  deswegen  bereits  zu  einer  lebenslangen  Gefängnisstrafe  verurteilt  worden  sei.  Zudem  bleibt  der  Beschwerdeführer  eine  schlüssige  Erklärung  schuldig,  wie  er  beziehungsweise  ein  Verwandter  in  den  Besitz  dieses  rein  behördeninternen Dokumentes hätte kommen sollen.

E­7506/2007 Aufgrund  des  Gesagten  bleiben  sämtliche  auf  Wiedererwägungs­  und  Beschwerdestufe  eingereichten  Beweismittel  ohne  Beweiswert,  womit  ihnen auch die revisionsrechtliche Erheblichkeit abgeht. 7.2.  Die  Revision  und  mithin  die  revisionsrechtlich  begründete  Wiedererwägung kann nicht aus einem Grund verlangt werden, der schon  im  ordentlichen  Verfahren  hätte  geltend  gemacht  werden  können.  Unbesehen des bislang Erwogenen  ist unter Hinweis auf Art. 66 Abs. 3  VwVG  daher  nicht  nachvollziehbar,  wieso  der  Beschwerdeführer  die  eingereichten Beweismittel  (vorab Parteiausweis, Bestätigungsschreiben  der  Dorfältesten  und  Fahndungsbestätigung)  in  Beachtung  der  ihm  zumutbaren  und  pflichtgemässen  Sorgfalt  und  der  ihm  obliegenden  umfassenden  Mitwirkungspflicht  nach  Art.  8  AsylG  nicht  bereits  im  ordentlichen  Asylverfahren  hätte  beschaffen  oder  zumindest  mit  dem  ordentlichen Rechtsmittel hätte geltend machen können. Der mit Eingabe  vom  17.  August  2011  unternommene  Erklärungsversuch,  wonach  er  zuvor keinen Kontakt zu Familienangehörigen habe aufnehmen können,  entbehrt  in  der  geltend  gemachten  Form  jeglicher  Substanz  und  Glaubhaftigkeit. 7.3. Schliesslich ist festzuhalten, dass ausserordentliche Rechtsmittel und  Rechtsbehelfe  wie  insbesondere  ein  Revisionsgesuch  beziehungsweise  ein  revisionsrechtlich  begründetes  Wiedererwägungsgesuch  nicht  dazu  dienen  dürfen,  bisherige  rechtskräftige  Entscheidungen  zu  untergraben  oder prozessuale Versäumnisse nachzuholen, ohne die von Gesetz und  Praxis  gestellten  Anforderungen  zu  beachten.  Ein  Wiedererwägungsverfahren  kann  ebenso  wenig  eine  verpasste  Beschwerdemöglichkeit  oder  eine  durch  Nichtleistung  des  Kostenvorschusses  verpasste  materielle  Beurteilung  der  ordentlichen  Beschwerde  ersetzen.  Dabei  ist  betreffend  den  Beschwerdeführer  anzumerken, dass er mit seiner ordentlichen Beschwerde vom 15. Januar  2007  unmissverständlich  auf  eine  Anfechtung  der  Verweigerung  der  Flüchtlingseigenschaft  und  des  Asyls  verzichtete  und  sich  auf  die  Beanstandung des angeordneten Wegweisungsvollzuges beschränkte. 7.4. Das BFM hat nach dem Gesagten das Wiedererwägungsgesuch des  Beschwerdeführers  zu  Recht  abgelehnt,  soweit  damit  die  wiedererwägungsweise  Gewährung  des  Asyls  (unter  Zuerkennung  der  Flüchtlingseigenschaft)  anbegehrt  wurde.  Damit  bleibt  gleichzeitig  kein  Raum  für  einen  wiedererwägungsweise  Verzicht  auf  die  Wegweisungsanordnung als solche, da diese nach Art. 44 Abs. 1 AsylG 

E­7506/2007 die  Regelfolge  der  Ablehnung  eines  Asylgesuchs  darstellt  und  kein  zwischenzeitlich  entstandener Anspruch auf Erteilung einer  ordentlichen  fremdenpolizeilichen Aufenthaltsbewilligung auszumachen ist. 8.  Aus  diesen  Erwägungen  ergibt  sich,  dass  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und  vollständig  feststellt  und  angemessen  ist  (Art. 106  AsylG).  Die  Beschwerde  ist abzuweisen, soweit sie nicht als durch Wiedererwägung  gegenstandslos  geworden abzuschreiben  ist. Es erübrigt  sich,  auf  ihren  Inhalt und die eingereichten Beweismittel noch näher einzugehen. 9.   9.1. Mit Entscheid vom 29. Juni 2011 hat das BFM seine Verfügung vom  18. Dezember  2006  –  und  damit  implizit  den  angefochtenen  Wiedererwägungsentscheid  vom  11. Oktober  2007  –  im Rahmen  eines  weiteren  Schriftenwechsels  insoweit  teilweise  in  Wiedererwägung  gezogen, als es dem Beschwerdeführer die vorläufige Aufnahme  infolge  Unzumutbarkeit  des  Wegweisungsvollzuges  gewährte.  Damit  ist  die  in  Ziffer 3 des Dispositivs des Wiedererwägungsentscheid vom 11. Oktober  2007 getroffene Kostenregelung  revidierungsbedürftig und entsprechend  aufzuheben.  Das  BFM  ist  anzuweisen,  den  Kostenpunkt  unter  Berücksichtigung  des  teilweisen  faktischen  Obsiegens  des  Beschwerdeführers neu zu verfügen und unter Berücksichtigung der am  24.  September  2007  erfolgten  Vorschusszahlung  von  Fr.  1'200.­­  abzuwickeln.  9.2.  Da  der  Beschwerde  zumindest  zum  Zeitpunkt  der  Einreichung  hinsichtlich  der  Zumutbarkeit  des  Wegweisungsvollzugs  gewisse  Erfolgsaussichten  zugekommen  sind  und  von  der  Fürsorgeabhängigkeit  des Beschwerdeführers auszugehen  ist,  ist das Gesuch um Gewährung  der unentgeltlichen Rechtspflege nach Art. 65 Abs. 1 VwVG gutzuheissen  und auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten.  9.3. Der Beschwerdeführer hat  in Anwendung von Art.  64 Abs. 1 VwVG  und Art. 7 VGKE zulasten der Vorinstanz Anspruch auf Ausrichtung einer  Parteientschädigung  für  die  ihm  erwachsenen  notwendigen  und  verhältnismässig  hohen  Kosten,  soweit  er  mit  seiner  Beschwerde  im  Eventualantrag  faktisch  durchgedrungen  ist  (wiedererwägungsweise  Gewährung  der  vorläufigen  Aufnahme  auf  Vernehmlassungsstufe).  Das 

E­7506/2007 (hälftige) Obsiegen wurde nebst der Rechtsanwendung von Amtes wegen  wesentlich  durch  den  Inhalt  der  Beschwerde  beziehungsweise  der  Folgeeingaben  bewirkt.  Der  Beschwerdeführer  verzichtete  trotz  ausdrücklicher  Einladung  auf  die  Einreichung  einer  Kostennote.  Der  Vertretungsaufwand für den Eventualantrag ist somit androhungsgemäss  von  Amtes  wegen  festzusetzen.  Dabei  ist  mangels  gegenteiliger  Anhaltspunkte nicht davon auszugehen, dem Beschwerdeführer seien bis  zur  Mandatsanzeige  seines  Rechtsvertreters  am  1.  März  2010  irgendwelche  entschädigungspflichtigen  Kosten  entstanden.  Unter  Berücksichtigung  der  massgebenden  Berechnungsfaktoren  (Art.  9  ff.  VGKE) ist die Entschädigung vorliegend auf Fr. 600.­­ (inkl. Auslagen und  MWSt)  festzusetzen.  Das  BFM  ist  anzuweisen,  dem  Beschwerdeführer  diesen Betrag als Parteientschädigung auszurichten. Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die  Beschwerde  wird  abgewiesen,  soweit  sie  nicht  als  durch  Wiedererwägung gegenstandslos geworden abgeschrieben wird. 2.  Ziffer 3 des Dispositivs des angefochtenen Wiedererwägungsentscheids  vom 11. Oktober 2007 wird aufgehoben. Das BFM wird angewiesen, den  Kostenpunkt unter Berücksichtigung des teilweisen faktischen Obsiegens  des Beschwerdeführers neu zu verfügen. 3.  Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  nach  Art. 65 Abs. 1 VwVG wird gutgeheissen.  4.  Auf die Erhebung von Verfahrenskosten wird verzichtet.  5.  Das  BFM  hat  dem  Beschwerdeführer  für  das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  eine  Parteientschädigung  von  gesamthaft  Fr.  600.­­auszurichten. 6.  Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die  zuständige kantonale Behörde.

E­7506/2007 Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: Regula Schenker Senn Urs David Versand:  

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E-7506/2007 — Bundesverwaltungsgericht 13.09.2011 E-7506/2007 — Swissrulings