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Bundesverwaltungsgericht 01.11.2011 E-3487/2010

1 novembre 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·970 parole·~5 min·2

Riassunto

Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung | Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; Verfügung des BFM vom 18. März 2010

Testo integrale

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l     Abteilung V E­3487/2010 Urteil   v om   1 .   No v embe r   2011 Besetzung Einzelrichterin Gabriela Freihofer, mit Zustimmung von Richterin Contessina Theis,    Gerichtsschreiber Simon Thurnheer. Parteien A. _______, geboren am (…), Sri Lanka,  Beschwerdeführer,  Gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,    Vorinstanz.  Gegenstand Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; Verfügung des BFM vom 18. März 2010 / N (…). 

E­3487/2010 Sachverhalt: A.  Der Beschwerdeführer  –  ein  srilankischer  Staatsangehöriger  tamilischer  Ethnie aus B. _______ – stellte mit Schreiben vom 5. Oktober 2009 ein  Asylgesuch.  Am  2. Februar 2010  wurde  er  in  den  Räumen  der  Schweizerischen Vertretung in Colombo persönlich angehört. Zur  Begründung  seines  Gesuches  machte  der  Beschwerdeführer  im  Wesentlichen folgende Gründe geltend: Er sei hinduistischer Tamile aus  B.  _______,  sein  Vater  baue  dort  (…)  an,  die  Familie  einschliesslich  seiner  selbst  habe  mit  den  Liberation  Tigers  of  Tamil  Eelam  (LTTE)  freundschaftlich verkehrt, sie insbesondere mit Nahrungsmitteln versorgt,  habe sich aber nie politisch betätigt. Wegen der Nähe zu den LTTE habe  er  mit  (…)  Probleme  bekommen;  so  sei  er  insgesamt  fünfmal  von  Angehörigen (…) bedroht worden, wisse aber den genauen Grund dafür  nicht.  Von  1998  bis  2000  sei  er  ausserdem  von  tamilisch  sprechenden  Unbekannten gesucht worden; er habe sich verstecken können, während  diese Personen zum Haus gekommen seien und sich bei  (…) nach  ihm  erkundigt hätten. Als Verfolgungsmotiv vermute er ethnische Säuberung.  Er  habe  weder  bei  den  staatlichen  Sicherheitskräften  noch  bei  Nichtregierungsorganisationen Schutz gesucht. Auf Grund dieser Schwierigkeiten sei der Beschwerdeführer 2001 zu (…)  nach  C.  _______  gezogen;  seit  2003  bewohne  er  aber  ein  gemietetes  Haus  in  D.  _______,  seit  2009  an  einer  neuen  Adresse  in  derselben  Stadt.  An  seinem  Wohnort  sei  er  registriert.  In  E.  _______  (Colombo)  habe  er  ein  eigenes  (…)geschäft  geführt.  Er  sei  geschäftlich  und  als  Tourist mehrere Male nach Indien gereist. Am 3. Oktober 2008 sei er von den Special Task Forces (STF) verhaftet  worden;  dabei  seien  gegen  25  Personen  in  vier  Jeeps  und  auf  Motorrädern  zu  seinem Haus  gekommen.  Ihm  sei  vorgeworfen worden,  Zahlungen  von  den  LTTE  erhalten  zu  haben,  um  mit  diesem  Geld  Material  für  sie  zu  erwerben.  Nach  zwei  Monaten  Haft  sei  er  am  3.  Dezember  2008  in  F.  ________  vor Gericht  gestellt  und  bedingungslos  freigelassen  worden.  In  der  Zwischenzeit  sei  er  allerdings  finanziell  ruiniert, da seine Schuldner während seiner Haftzeit ihren Verpflichtungen  nicht  nachgekommen  seien  und  sich  davon  gemacht  hätten.  Seither  werde er von (…) finanziell unterstützt. 

E­3487/2010 B.  Mit  Verfügung  vom  18. März 2010  –  eröffnet  am  6.  April  2010 –  verweigerte das BFM dem Beschwerdeführer die Einreise in die Schweiz  und lehnte sein Asylgesuch ab. C.  Mit  englischsprachiger  Eingabe  vom  29. April  2010  (Eingang  bei  der  Botschaft am 30. April 2010) erhob der Beschwerdeführer gegen diesen  Entscheid  Beschwerde  ("appeal…for  the  re  assessment  of  my  application")  und  beantragte  sinngemäss  die  Aufhebung  der  angefochtenen  Verfügung  sowie  (sinngemäss)  die  Einreisebewilligung  und die Asylgewährung. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1.  1.1. Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005  (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 172.021).  Das  BFM  gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz  des  Bundesverwaltungsgerichts.  Eine  das  Sachgebiet  betreffende  Ausnahme  im  Sinne  von  Art. 32  VGG  liegt  nicht  vor.  Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  daher  zuständig  für  die  Beurteilung  der  vorliegenden  Beschwerde  und  entscheidet  auf  dem  Gebiet  des  Asyls  endgültig  (Art. 105  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni  1998  [AsylG,  SR 142.31];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). 1.2. Das  Verfahren  richtet  sich  nach  dem  VwVG,  dem  VGG  und  dem  BGG, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6  AsylG). 1.3. Parteieingaben  in Verfahren  vor  den Behörden des Bundes  sind  in  einer Amtssprache – in der Regel Deutsch, Französisch oder Italienisch –  abzufassen  (Art.  70 Abs.  1  der Bundesverfassung  der Schweizerischen  Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV, SR 101 und Art. 33a Abs. 1  VwVG). Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 

E­3487/2010 Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  des  Beschwerdeführers  oder des Vertreters zu enthalten (Art. 52 Abs. 1 VwVG). Die Beschwerdeeingabe ist vorliegend zwar nicht in einer der erwähnten  Sprachen  verfasst,  aus  verfahrensökonomischen  Gründen  ist  die  Beschwerde jedoch in dieser Form entgegenzunehmen.  1.4.  Die  Beschwerde  ist  frist­  und  im  Übrigen  formgerecht  eingereicht.  Der  Beschwerdeführer  hat  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilgenommen,  ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt  und  hat  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungsweise Änderung. Er ist daher zur Einreichung der Beschwerde  legitimiert  (Art. 105  und  Art. 108  Abs. 1  AsylG,  Art. 48  Abs. 1  sowie  Art. 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist demnach einzutreten. 2.  Mit  Beschwerde  kann  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und  die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG). 3.  Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise  einer  zweiten Richterin  entschieden  (Art.  111 Bst.  e AsylG). Da es  sich  vorliegend, wie  nachfolgend  aufgezeigt,  um eine  solche  handelt,  ist  der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  begründen  (Art.  111a  Abs.  2  AsylG).  Gestützt  auf  Art.  111a  Abs.  1  AsylG  wird  vorliegend  auf  einen  Schriftenwechsel verzichtet. 4.  4.1.  Das  Bundesamt  kann  ein  im  Ausland  gestelltes  Asylgesuch  ablehnen,  wenn  die  asylsuchende  Person  keine  Verfolgung  glaubhaft  machen  kann  oder  ihr  die  Aufnahme  in  einem  Drittstaat  zugemutet  werden  kann  (Art.  3,  7  und  52  Abs.  2  AsylG).  Ist  dagegen  eine  unmittelbare Gefahr  für Leib und Leben oder  für die Freiheit  aus einem  Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG glaubhaft gemacht worden oder kann der  asylsuchenden Person der Verbleib am Aufenthaltsort  für die Dauer der  Sachverhaltsabklärung  nicht  zugemutet  werden,  ist  die  Einreise  in  die  Schweiz  zu  bewilligen,  sei  dies  im  Hinblick  auf  die  Anerkennung  als  Flüchtling  und  Asylgewährung,  sei  dies  zur  näheren  Abklärung  des  Sachverhalts (vgl. Art. 20 Abs. 2 und 3 AsylG).

E­3487/2010 4.2. Bei diesem Entscheid sind die Voraussetzungen zur Erteilung einer  Einreisebewilligung  grundsätzlich  restriktiv  zu  handhaben,  wobei  den  Behörden  ein  weiter  Ermessensspielraum  zukommt.  Neben  der  erforderlichen Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG sind namentlich die  Beziehungsnähe  zur  Schweiz,  die  Möglichkeit  der  Schutzgewährung  durch einen anderen Staat, die Beziehungsnähe zu anderen Staaten, die  praktische  Möglichkeit  und  objektive  Zumutbarkeit  zur  anderweitigen  Schutzsuche  sowie  die  voraussichtlichen  Eingliederungs­  und  Assimilationsmöglichkeiten  in  Betracht  zu  ziehen.  Ausschlaggebend  für  die Erteilung der Einreisebewilligung ist dabei die Schutzbedürftigkeit der  betroffenen  Personen,  mithin  die  Prüfung  der  Fragen,  ob  eine  Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG glaubhaft gemacht wird und ob der  Verbleib  am  Aufenthaltsort  für  die  Dauer  der  Sachverhaltsabklärung  zugemutet  werden  kann  (vgl.  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission  [EMARK]  2004  Nr.  20  E.  3  S.  130 f. und Nr. 21 E. 2 S. 136f., EMARK 2005 Nr. 19 E. 4 S. 174 ff.). 5. Das  BFM  verweigerte  die  Einreisebewilligung  mit  der  Begründung,  der  Beschwerdeführer  habe  keine  Schutzbedürftigkeit  im  Sinne  von  Art. 3  AsylG glaubhaft gemacht.  Was  seine Schwierigkeiten  im  Jahre  1998 mit  der  (…)  betreffe,  sei  der  erforderliche  enge  sachliche  und  zeitliche  Kausalzusammenhang  zwischen  der  geltend  gemachten  Verfolgung  und  dem Asylgesuch  vom  5. Oktober 2009 nicht gegeben.  Befürchtungen,  künftig  staatlichen  Verfolgungsmassnahmen  ausgesetzt  zu sein, seien nur dann einreisebeachtlich, wenn begründeter Anlass zur  Annahme bestehe, dass sich die befürchtete Verfolgung mit beachtlicher  Wahrscheinlichkeit und in absehbarer Zukunft verwirklichen werde. Seit  den  vorgebrachten  Vorkommnissen  habe  sich  die  Situation  in  Sri  Lanka nach dem Ende des Bürgerkriegs und der Niederlage der LTTE im  Mai  2009  grundlegend  geändert. Wenn die  allgemeine Sicherheits­  und  Menschenrechtslage auch nicht befriedigend sei, so sei doch die Anzahl  von  Gewaltereignissen  wie  Entführungen  und  "Killings"  erheblich  zurückgegangen.  Der  Beschwerdeführer  habe  sich  politisch  nicht  engagiert;  er  habe  die  LTTE  zwar mit  Nahrungsmitteln  versorgt,  in  der  Organisation  jedoch  keine  bestimmte  Rolle  oder  Funktion  innegehabt.  Deshalb  weise  er  kein  politisches  Profil  auf,  welches  ein  staatliches 

E­3487/2010 Verfolgungsinteresse gegen ihn begründen würde. Dies gelte besonders  zum  jetzigen Zeitpunkt  angesichts der Beendigung des Bürgerkrieg und  der Niederlage der LTTE. Er sei zwar beschuldigt worden, Zahlungen der  LTTE entgegengenommen zu haben, und sei in diesem Zusammenhang  inhaftiert  worden,  nach  lediglich  zwei  Monaten  Haft  sei  er  aber  freigelassen  worden.  Die  sri­lankischen  Behörden  hätten  damit  festgestellt, dass er unschuldig gewesen sei, und hätten ihn ohne weitere  Auflagen  freigelassen.  Da  der  Beschwerdeführer  danach  an  derselben  Adresse  wohnhaft  geblieben  und  seither  keinen  weiteren  Verfolgungsmassnahmen  ausgesetzt  gewesen  sei,  könne  davon  ausgegangen  werden,  dass  seitens  der  sri­lankischen  Behörden  kein  Verfolgungsinteresse an seiner Person mehr bestehe. Deshalb sei seine  Inhaftierung,  selbst wenn er während der Haft  unrechtmässig behandelt  worden sein sollte, im Asylverfahren nicht mehr einreiserelevant. Da das BFM die Vorbringen des Beschwerdeführers  im Sinne von Art. 3  AsylG  nicht  für  einreisebeachtlich  hielt,  ging  es  auf  allfällig  vorhandene  Ungereimtheiten in den Vorbringen ausdrücklich nicht ein. 6. Mit  der  Vorinstanz  ist  festzuhalten,  dass  der  Beschwerdeführer  in  absehbarer  Zukunft  keine  Verfolgungsmassnahmen  der  srilankischen  Sicherheitskräfte  zu  befürchten  hat,  da  er  kein  Gefährdungsprofil  aufweist,  er  am  3. Dezember  2008  ohne  weitere  Auflagen  freigelassen  worden  ist und seither an derselben Adresse unbehelligt  lebt.  In diesem  Zusammenhang ist auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz zu  verweisen.  Das  BFM  hat  zu  Recht  festgestellt,  dass  daran  auch  eine  allfällig  unrechtmässige  Behandlung  während  der  Haft  nichts  ändert.  Denn  die  Einreisebewilligung  dient  im  Asylverfahren  der  Abklärung  der  Schutzbedürftigkeit  angesichts  aktueller  Gefährdung  beziehungsweise  der  Schutzgewährung  vor  aktueller  Gefährdung  und  nicht  der  Wiedergutmachung erlittenen Unrechts. Was  die  Verfolgungshandlungen,  die  sich  zwischen  1998  und  2000  ereignet haben sollen, betrifft, so  ist dem BFM darin zuzustimmen, dass  hier kein enger zeitlicher Kausalzusammenhang zum Asylgesuch besteht.  Ausserdem  muss  auch  hierbei  berücksichtigt  werden,  dass  mit  der  Niederlage  der  LTTE  im  Mai  2009  sich  die  Situation  grundlegend  geändert hat.

E­3487/2010 Der  Beschwerdeführer  nimmt  keine  Stellung  zu  den  Ausführungen  des  BFM, weist auf Beschwerdeebene  lediglich auf die allgemein schwierige  Situation von aus B. _______ stammenden Tamilen hin und berichtet von  Vorfällen,  bei  denen  Tamilen Opfer  staatlicher  Gewalt  geworden  seien,  von  denen  er  aber  nicht  persönlich  betroffen  ist  und  die  er  teilweise  bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebracht hat. Damit fehlt es den  vorgebrachten Nachteilen an der erforderlichen Gezieltheit.  Die subjektive Furcht des Beschwerdeführers vor künftiger Verfolgung ist  vor  dem  Hintergrund  seiner  Schilderungen  wohl  verständlich,  erscheint  aber objektiv nicht begründet. Gestützt  auf  die  vorstehenden  Erwägungen  ist  festzustellen,  dass  der  Beschwerdeführer keine aktuelle und unmittelbare Gefährdung  im Sinne  von  Art.  3  AsylG  darzulegen  vermochte.  An  dieser  Einschätzung  vermögen auch die Vorbringen in der Beschwerde nichts zu ändern. 7. Zusammenfassend  ist  festzustellen,  dass  die  Schutzbedürftigkeit  des  Beschwerdeführers  im  Sinne  von  Art.  20  i.V.m.  Art.  3  AsylG  als  nicht  gegeben zu qualifizieren ist und auch keine anderen Gründe die Erteilung  einer  Einreisebewilligung  indizieren.  Das  BFM  hat  demnach  dem  Beschwerdeführer  zu  Recht  die  Einreise  in  die  Schweiz  verweigert  beziehungsweise dessen Asylgesuch abgelehnt. 8. Aus  diesen  Erwägungen  ergibt  sich,  dass  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und  vollständig  feststellt  und  angemessen  ist  (Art. 106  AsylG).  Die  Beschwerde ist nach dem Gesagten abzuweisen. 9. Bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  wären  die  Kosten  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  (Art.  63  Abs.  1  VwVG).  Aus  verwaltungsökonomischen Gründen und  in Anwendung von Art. 63 Abs.  1  letzter Satz VwVG und Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE,  SR  173.320.2)  ist  allerdings  auf  die  Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten.  (Dispositiv nächste Seite)

E­3487/2010 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.  Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt. 3.  Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die  Schweizerische Vertretung in Colombo. Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: Gabriela Freihofer Simon Thurnheer

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