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Bundesverwaltungsgericht 21.10.2011 D-5732/2011

21 ottobre 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·900 parole·~5 min·1

Riassunto

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Verfahren) | Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Verfahren); Verfügung des BFM vom 4. Oktober 2011

Testo integrale

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l     Abteilung IV D­5732/2011 Urteil   v om   2 1 .   O k t ob e r   2011 Besetzung Einzelrichter Thomas Wespi, mit Zustimmung von Richter Pietro Angeli­Busi; Gerichtsschreiberin Anna Kühler. Parteien A._______, geboren B._______, Tunesien,  (…),  Beschwerdeführer,  gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,    Vorinstanz.  Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin­ Verfahren); Verfügung des BFM vom 4. Oktober 2011 / N  _______.

D­5732/2011 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der Beschwerdeführer, ein  tunesischer Staatsangehöriger, eigenen  Angaben zufolge im Juli 2011 aus seinem Heimatland ausreiste und über  Italien illegal in die Schweiz einreiste, wo er am 8. August 2011 um Asyl  nachsuchte, dass er  im C._______ am 18. August  2011 gemäss Art.  26 Abs.  2 des  Asylgesetzes  vom  26.  Juni  1998  (AsylG,  SR  142.31)  zu  seiner  Person  und summarisch zum Reiseweg und zu den Gründen  für das Verlassen  seines Heimatlandes befragt wurde, wobei  ihm das  rechtliche Gehör zu  einer  allfälligen  Zuständigkeit  Italiens  und  einem  damit  verbundenen  Nichteintretensentscheid  nach  Art.  34  Abs.  2  Bst. d  AsylG  sowie  einer  Überstellung nach Italien gewährt wurde,  dass  er  anlässlich  der  Kurzbefragung  zur  Begründung  seines  Asylgesuchs  vorbrachte,  er  habe  sein  Heimatland  verlassen,  weil  er  Arbeit gesucht habe und es in Tunesien keine Arbeit gegeben habe,  dass er daher zunächst nach Italien gegangen sei, wo er aber auch keine  Arbeit gefunden habe, dass  für  den  Inhalt  der  weiteren  Aussagen  des  Beschwerdeführers  auf  die Akten verwiesen wird,  dass  das  BFM  am  25.  August  2011  Italien  um  Übernahme  des  Beschwerdeführers ersuchte,  dass Italien am 15. September 2011 zustimmend antwortete,  dass das BFM mit Verfügung vom 4. Oktober 2011 – frühestens eröffnet  am 5. Oktober 2011 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG auf  das Asylgesuch nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz nach  Italien sowie den Vollzug anordnete, dass  das  BFM  zur  Begründung  seiner  Verfügung  im  Wesentlichen  anführte,  Italien  sei  gemäss  dem  Abkommen  vom  26.  Oktober  2004  zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen  Gemeinschaft  über  die  Kriterien  und  Verfahren  zur  Bestimmung  des  zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder  in  der  Schweiz  gestellten  Asylantrags  (Dublin­Assoziierungsabkommen  [DAA,  SR  0.142.392.68]),  gestützt  auf  das  Übereinkommen  vom  17. 

D­5732/2011 Dezember  2004  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft,  der  Republik  Island  und  dem  Königreich  Norwegen  über  die  Umsetzung,  Anwendung und Entwicklung des Schengen­Besitzstandes und über die  Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die  Prüfung  eines  in  der  Schweiz,  in  Island  oder  in  Norwegen  gestellten  Asylantrages  (Übereinkommen  vom  17.  Dezember  2004,  SR  0.362.32)  und gestützt  auf Art.  10 Abs.  1  der Verordnung  (EG) Nr.  343/2003  des  Rates vom 18. Februar 2003 zur Festlegung von Kriterien und Verfahren  zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines Asylantrags  zuständig  ist,  den  ein  Staatsangehöriger  eines  Drittlandes  in  einem  Mitgliedstaat  gestellt  hat  (Dublin­II­VO),  für  die  Durchführung  des  Asylverfahrens zuständig,  dass  Italien  am  15.  September  2011  einer  Übernahme  des  Beschwerdeführers  zugestimmt  habe  und  die  Rückführung –  vorbehältlich  einer  allfälligen  Unterbrechung  oder  Verlängerung  –  bis  spätestens am 15. März 2012 zu erfolgen habe,  dass dem Beschwerdeführer  am 18. August  2011 das  rechtliche Gehör  zu einer allfälligen Überstellung nach Italien gewährt worden sei,  dass der Beschwerdeführer bei dieser Gelegenheit erklärt habe, in Italien  riskiere er die Rückschaffung in sein Heimatland,  dass  diese  Erklärung  indessen  kein  Hindernis  für  den  Wegweisungsvollzug  nach  Italien  darstelle,  denn  Italien  sei  ein  Rechtsstaat,  der  die  Menschenrechte  achte  und  der  daher  auch  das  Gebot des Non­Refoulement berücksichtige,  dass der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich sei,  dass  der  Beschwerdeführer mit  an  das  BFM  adressierter  Eingabe  vom  12.  Oktober  2011,  die  an  das  Bundesverwaltungsgericht  weitergeleitet  wurde,  gegen  diesen  Entscheid  Beschwerde  erhob  und  dabei  sinngemäss beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, auf  das Asylgesuch sei einzutreten und es sei ihm Schutz zu gewähren, dass  die  vorinstanzlichen  Akten  am  18.  Oktober  2011  beim  Bundesverwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

D­5732/2011 und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig  über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines  Auslieferungsersuchens  des  Staates,  vor  welchem  die  beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht  (Art. 105  AsylG  i.V.m.  Art. 31 – 33  des Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass eine solche Ausnahme  im Sinne von Art.  83 Bst.  d Ziff.  1 BGG  in  casu  nicht  vorliegt,  weshalb  das  Bundesverwaltungsgericht  endgültig  entscheidet, dass  der  Beschwerdeführer  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt  ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist  (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass  somit  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG), dass  sich  das  Verfahren  nach  dem  VwVG,  dem  VGG  und  dem  BGG  richtet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art.  6 AsylG),  dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und  die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass  bei  Beschwerden  gegen  Nichteintretensentscheide,  mit  denen  es  das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu  überprüfen  (Art. 32 – 35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Beschwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die  Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass  sich  demnach  die  Beschwerdeinstanz  – sofern  sie  den  Nichteintretensentscheid  als  unrechtmässig  erachtet –  einer  selbstständigen materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung 

D­5732/2011 aufhebt  und  die  Sache  zu  neuer  Entscheidung  an  die  Vorinstanz  zurückweist  (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen  Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise  einer  zweiten Richterin  entschieden wird  (Art. 111 Bst. e AsylG)  und  es  sich  vorliegend,  wie  nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  begründen  ist  (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  vorliegend  auf  einen  Schriftenwechsel verzichtet wurde, dass  auf  Asylgesuche  in  der  Regel  nicht  eingetreten  wird,  wenn  Asylsuchende  in  einen  Drittstaat  ausreisen  können,  welcher  für  die  Durchführung  des  Asyl­  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zuständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),  dass der vorgängige Aufenthalt des Beschwerdeführers in Italien feststeht  und er diesen auch nicht bestreitet,  dass sich nämlich aus den Akten ergibt, dass er in Z._______, Italien, am  4. Juli 2011 daktyloskopisch erfasst wurde, dass  das  Bundesverwaltungsgericht  davon  ausgeht,  der  Beschwerdeführer  sei  über  Italien  in  den  Dublin­Raum  eingereist,  und  demzufolge sei  Italien als erster Dublin­Mitgliedstaat  für die Prüfung des  Asylantrages zuständig (vgl. Art. 16 Abs. 1 i.V.m. Art. 10 Abs. 1 Dublin­II­ VO),  dass das BFM am 25. August 2011 denn auch die italienischen Behörden  um Aufnahme des Beschwerdeführers ersuchte,  dass  die  italienischen  Behörden  die  Zuständigkeit  zur  Prüfung  des  Asylantrages des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 10 Abs. 1 Dublin­II­ VO  bejahten  und  der  Rückübernahme  gestützt  auf  dieselbe  Norm  zustimmten, dass  der  Beschwerdeführer  somit  ohne  weiteres  in  einen  Drittstaat  (Italien)  ausreisen  kann,  der  für  die  Durchführung  des  Asyl­  und  Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist, 

D­5732/2011 dass der Beschwerdeführer anlässlich des ihm im Rahmen der Befragung  vom 18.  August  2011  gewährten  rechtlichen Gehörs  zu  einer  allfälligen  Überstellung  nach  Italien  vorbrachte,  er  könne  nicht  dorthin  zurückkehren, weil es in Italien so viel Kriminalität gebe und er bei einer  Überstellung  nach  Italien  von  dort  aus  nach  Tunesien  ausgeschafft  werde,  dass er  in der Beschwerdeschrift sodann geltend macht, er sei  in  Italien  bestohlen und angegriffen worden und es sei  für  ihn zu gefährlich, nach  Italien oder gar Tunesien zurückzukehren, weshalb er auf den Schutz der  Schweiz angewiesen sei,  dass diese Einwände  jedoch nicht gegen eine Überstellung nach  Italien  sprechen,  dass  insbesondere  festzuhalten  ist,  dass  die  italienischen  Behörden  an  die  aus  der  Konvention  vom  4.  November  1950  zum  Schutze  der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  (EMRK,  SR  0.101)  und  des  Abkommens  vom  28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  (FK,  SR  0.142.30)  hervorgehenden  völkerrechtlichen  Verpflichtungen  gebunden  sind  und  entsprechend  zu  überprüfen  haben,  ob  ein  Wegweisungsvollzug  des  Beschwerdeführers  nach  Tunesien  auch  zulässig sei, dass  das  Bundesverwaltungsgericht  zwar  die  teilweise  prekären  Verhältnisse  für  Asylsuchende  in  Italien  nicht  verkennt  (vgl.  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  E­6038/2010  vom  3.  September  2010;  CHRISTINA  VON GUNTEN,  SFH;  MARIA PITZ  JACOBSEN,  IDA  JORDAL,  Juss­ Buss,  Asylverfahren  und  Aufnahmebedingungen  in  Italien,  Schweizerische Flüchtlingshilfe [SFH], Bern, Oslo, Mai 2011; sowie MARIA  BETHKE,  DOMINIK  BENDER,  Zur  Situation  von  Flüchtlingen  in  Italien,  Förderverein Pro Asyl, Frankfurt am Main, 28. Februar 2011), dass  indes  die  geltend  gemachten  Einwände  und  Vorbringen  des  Beschwerdeführers  generell  zu wenig  substanziiert  und  stichhaltig  sind,  um zur Auffassung zu gelangen, er sei  in Italien einem individuell realen  Risiko ausgesetzt (vgl. u.a. das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für  Menschenrechte  [EGMR]  vom  10. Dezember  2005,  Shamayev  c.  Russland, No. 36378/02), dass  infolgedessen  die  gesetzlichen  Voraussetzungen  für  einen  Nichteintretensentscheid nach Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG erfüllt sind,

D­5732/2011 dass  die  Ablehnung  eines  Asylgesuchs  oder  das Nichteintreten  auf  ein  Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat  (Art. 44 Abs. 1 AsylG),  dass  vorliegend  der  Kanton  keine  Aufenthaltsbewilligung  erteilt  hat  und  auch  kein  Anspruch  auf  Erteilung  einer  solchen  besteht  (vgl.  BVGE  2009/50 E. 9 S. 733, EMARK 2001 Nr. 21), dass  in  Verfahren  nach  Art.  34  Abs.  2  Bst.  d  AsylG  die  Frage  nach  Hindernissen  des  Wegweisungsvollzugs  regelmässig  bereits  Voraussetzung  (und  nicht  erst  Regelfolge)  des  Nichteintretensentscheides  ist  (vgl.  BVGE  2010/45  E.  10.2  S.  645)  und  allfällige völkerrechtliche und humanitäre Vollzugshindernisse im Rahmen  der eventuellen Anwendung der sogenannten Souveränitätsklausel (Art. 3  Abs.  2  Dublin­II­VO  i.V.m.  Art.  29a  Abs.  3  der  Asylverordnung 1  vom  11. August 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]) zu prüfen  sind,  weshalb  kein  Raum  für  Ersatzmassnahmen  im  Sinne  von  Art.  44  Abs.  2  AsylG  i.V.m.  Art.  83  Abs.  1­4  des  Bundesgesetzes  vom  16.  Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und  Ausländer  (AuG,  SR  142.20) besteht, dass  somit  die  Voraussetzungen  für  ein  Nichteintreten  auf  das  Asylgesuch in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG offensichtlich  gegeben sind und das BFM demnach zu Recht auf das Asylgesuch des  Beschwerdeführers  nicht  eingetreten  ist  und  ebenfalls  zu  Recht  die  Überstellung (Wegweisung) nach Italien angeordnet hat, dass  es  dem  Beschwerdeführer  folglich  nicht  gelungen  ist  darzutun,  inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den  rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig  feststellt oder  unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen  ist, dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr.  600.­  (Art. 1 – 3  des Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1  VwVG). (Dispositiv nächste Seite)

D­5732/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.   Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.­  werden  dem  Beschwerdeführer  auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  ab  Versand  des  Urteils  zu  Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 3.  Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die  zuständige kantonale Behörde. Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Thomas Wespi Anna Kühler Versand:  

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