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Bundesverwaltungsgericht 19.10.2011 D-5004/2011

19 ottobre 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·1,067 parole·~5 min·1

Riassunto

Asyl und Wegweisung | Revisionsgesuch; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts D-267/2010 vom 11. August 2011

Testo integrale

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l     Abteilung IV D­5004/2011/sed Urteil   v om   1 9 .   O k t ob e r   2011 Besetzung Richter Hans Schürch (Vorsitz), Richter Pietro Angeli­Busi, Richter Martin Zoller,    Gerichtsschreiber Christoph Basler. Parteien A._______, geboren am (…), Afghanistan,   vertreten durch lic. iur. Katja Ammann, Rechtsanwältin,  (…), Gesuchsteller,  gegen Bundesamt für Migration (BFM),  Quellenweg 6, 3003 Bern,    Vorinstanz.  Gegenstand Revisionsgesuch; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts      D­267/2010 vom 11. August 2011.

D­5004/2011 Sachverhalt: A.  Der  Gesuchsteller  verliess  Afghanistan  eigenen  Aussagen  gemäss  am  4. Juni 2009 und suchte in der Schweiz am 19. September 2009 um Asyl  nach.  Das  BFM  stellte mit  Verfügung  vom  10.  Dezember  2009  fest,  er  erfülle  die  Flüchtlingseigenschaft  nicht,  und  lehnte  sein  Asylgesuch  ab.  Zugleich  verfügte  es  seine  Wegweisung  aus  der  Schweiz  und  ordnete  den Vollzug an. Das Bundesverwaltungsgericht  lehnte eine gegen diese  Verfügung  gerichtete  Beschwerde  vom  15.  Januar  2010  mit  Urteil           D­267/2010 vom 11. August 2011 ab. B.  Mit  Eingabe  an  das Bundesverwaltungsgericht  vom 7.  September  2011  (per Telefax am 12. September 2011, per Post am 13. September 2011  übermittelt)  liess  der  Gesuchsteller  durch  seine  Rechtsvertreterin  beantragen,  das  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  vom  11.  August  2011  sei  in  Revision  zu  ziehen,  seine  Flüchtlingseigenschaft  sei  festzustellen und ihm sei Asyl zu gewähren. Eventualiter sei festzustellen,  dass  eine  Wegweisung  unzulässig  und  unzumutbar  sei,  und  er  sei  vorläufig  aufzunehmen.  Es  sei  der  Unterzeichneten  vollumfängliche  Akteneinsicht  zu  gewähren  und  es  sei  ihr  nach  erfolgter  Akteneinsicht  eine  angemessene  Frist  zur  Einreichung  allfälliger  Ergänzungen  zu  gewähren. Dem Revisionsgesuch sei aufschiebende Wirkung zu erteilen  und das B._______ anzuweisen, von Vollzugshandlungen abzusehen. Es  sei  dem  Gesuchsteller  die  Unterzeichnete  als  unentgeltliche  Rechtsvertreterin  beizugeben  und  auf  die  Erhebung  allfälliger  Kostenvorschüsse  zu  verzichten.  Der  Eingabe  lagen  mehrere  Beweismittel bei. C.  Der  Instruktionsrichter  wies  die  Gesuche  um  Vollzugsaussetzung,  Erteilung  vollumfänglicher  Akteneinsicht  und  Ansetzung  einer  Frist  zur  Einreichung  allfälliger  Ergänzungen  sowie  um  Gewährung  der  unentgeltlichen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 2 des Bundesgesetzes  vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR  172.021)  und  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines  Kostenvorschusses  mit  Zwischenverfügung  vom  16.  September  2011  ab.  Für  die  Begründung  wird auf die Akten verwiesen. Er forderte den Gesuchsteller auf, bis zum  3. Oktober 2011 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'200.– zu leisten.

D­5004/2011 D.  Am  2.  Oktober  2011  wurde  der  Kostenvorschuss  von  Fr.  1'200.–  eingezahlt. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1.  1.1.  Das  Bundesverwaltungsgericht  entscheidet  gemäss  Art. 105  des  Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf dem Gebiet des  Asyls endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen des BFM. Es  ist  ausserdem  zuständig  für  die  Revision  von  Urteilen,  die  es  in  seiner  Funktion  als  Beschwerdeinstanz  gefällt  hat  (vgl.  BVGE  2007/21  E. 2.1  S. 242). 1.2. Gemäss Art. 45 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005  (VGG,  SR 173.32)  gelten  für  die  Revision  von  Urteilen  des  Bundesverwaltungsgerichts  die  Art. 121 ­ 128  des  Bundesgesetzes  vom  17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) sinngemäss. Nach Art. 47 VGG findet  auf  Inhalt,  Form  und  Ergänzung  des  Revisionsgesuches  Art. 67  Abs. 3  VwVG Anwendung. 1.3.  Mit  dem  ausserordentlichen  Rechtsmittel  der  Revision  wird  die  Unabänderlichkeit  und  Massgeblichkeit  eines  rechtskräftigen  Beschwerdeentscheides  angefochten,  im  Hinblick  darauf,  dass  die  Rechtskraft  beseitigt  wird  und  über  die  Sache  neu  entschieden werden  kann  (vgl.  PIERRE  TSCHANNEN/ULRICH  ZIMMERLI,  Allgemeines  Verwaltungsrecht, 2. Aufl., Bern 2005, S. 269). 1.4.  Das  Bundesverwaltungsgericht  zieht  auf  Gesuch  hin  seine  Urteile  aus den in Art. 121 – 123 BGG aufgeführten Gründen in Revision (Art. 45  VGG). Nicht  als Revisionsgründe  gelten Gründe, welche  die Partei,  die  um  Revision  nachsucht,  bereits  im  ordentlichen  Beschwerdeverfahren  hätte geltend machen können (sinngemäss Art. 46 VGG). 2.  2.1. Im Revisionsgesuch ist insbesondere der angerufene Revisionsgrund  anzugeben und die Rechtzeitigkeit des Revisionsbegehrens im Sinne von  Art. 124 BGG darzutun.

D­5004/2011 2.2. Der  Gesuchsteller  macht  den  Revisionsgrund  von  Art. 123  Abs.  2  Bst.  a  BGG  geltend  und  zeigt  ausserdem  die  Rechtzeitigkeit  des  Revisionsbegehrens  auf.  Auf  das  im  Übrigen  frist­  und  formgerecht  eingereichte Revisionsgesuch ist deshalb einzutreten. 3.  In der Eingabe vom 7. September 2011 wird ausgeführt, nach Erhalt des  Urteils  vom  11.  August  2011  sei  ein  am  7.  April  2011  ins  (anwaltliche)  Dossier  des  Gesuchsteller  gelangtes  Schreiben  des  Afghanischen  Islamischen Komitees gefunden worden, in dem er mit dem Tod bedroht  werde. Dieses Dokument habe aufgrund von absolut sehr unglücklichen,  nicht  alltäglichen Umständen – die  in der Eingabe ausführlich dargelegt  werden  –  nicht  früher  eingereicht  werden  können.  Aus  denselben  Gründen habe dem Bundesverwaltungsgericht im ordentlichen Verfahren  auch nicht mehr mitgeteilt werden können, dass die drei Schwestern des  Gesuchstellers Kabul  fluchtartig verlassen hätten. Seiner Familie sei ein  weiteres Dokument  zugegangen,  in  dem  die  Todesdrohungen  auch  auf  seine  Familienmitglieder  ausgeweitet  würden.  Dieses  Dokument  müsse  jemandem anvertraut werden, der bereit sei, es an Strassensperren der  Taliban  vorbeizuschmuggeln.  Mit  diesen  Dokumenten  werde  bewiesen,  dass seine Rückkehr nach Afghanistan lebensgefährlich sei. Vor wenigen  Tagen  habe  der  Gesuchsteller  aufgrund  plötzlich  auftretender  Lähmungserscheinungen im Kantonsspital C._______ untersucht werden  müssen.  Es  sei  davon  auszugehen,  dass  diese  auf  die  enormen  psychischen  Belastungen,  denen  er  ausgesetzt  sei,  zurückzuführen  seien.  Ein  entsprechendes  Gutachten  werde  umgehend  nach  Erhalt  zugestellt.  Die  zwei  neu  eingereichten  Dokumente  unterstützten  die  Notwendigkeit  der  vom  vormaligen  Rechtsvertreter  gestellten  Zusatzanträge,  es  seien  bei  der  schweizerischen  Vertretung  in  Afghanistan Auskünfte einzuholen. Mit den neu eingereichten Unterlagen  sowie  mit  den  sich  bereits  in  den  Akten  befindlichen  Tatsachen  werde  aufgezeigt,  dass  eine  allfällige  Rückkehr  nach  Afghanistan  für  ihn  lebensbedrohend  wäre,  womit  er  die  Eigenschaften  des  Flüchtlings  erfülle.  Die  im Urteil  vom  16.  Juni  2011  (gemeint  ist  wohl  das Urteil  E­ 7625/2008  vom  16.  Juni  2011)  geäusserte  Tatsache,  wonach  für  Rückkehrer  aus  Europa  ein  erhöhtes  Sicherheitsrisiko  bestehe,  müsse  schon  für  sich  alleine  als  Asylgrund  gelten.  Ein  Trauma,  das  auf  den  Folgen von kriegerischen Ereignissen basiere, könne wohl kaum vor Ort  therapiert  und  geheilt  werden.  Ausserdem  sei  im Urteil  vom  11. August  2011 die Tatsache nicht berücksichtigt worden, dass sich die Situation in  Kabul  in  den  letzten Wochen  verschlechtert  habe.  Es  habe  auch  nicht 

D­5004/2011 einbezogen  werden  können,  dass  der  Gesuchsteller  in  Kabul  keine  Verwandten  mehr  habe.  Selbst  wenn  seine  Schwestern  Kabul  nicht  verlassen  hätten,  könne  er  dort  aufgrund  der  patriarchalischen  Struktur  nicht auf ein soziales Netz zurückgreifen, wie  im Urteil  fälschlicherweise  behauptet  werde.  Mit  all  diesen  Argumenten  sei  auch  der  Vollzug  der  Ausschaffung nicht zumutbar. 4.  4.1. Die Revision kann gemäss Art. 45 VGG i.V.m. Art. 123 Abs. 2 Bst. a  BGG in öffentlich­rechtlichen Angelegenheiten verlangt werden, wenn die  ersuchende  Partei  nachträglich  erhebliche  Tatsachen  erfährt  oder  entscheidende Beweismittel auffindet, die sie im früheren Verfahren nicht  beibringen konnte, unter Ausschluss der Tatsachen und Beweismittel, die  erst nach dem Entscheid entstanden sind. 4.2. Unbesehen  der  in  der  Revisionseingabe  aufgeworfenen  Frage,  ob  das  in  Kopie  eingereichte  Dokument  –  Vorladung  des  Afghanischen  Islamischen Komitees vom 3. April 2011 – rechtzeitig eingereicht wurde,  vermag dieses mangels Erheblichkeit nicht zur Revision des Urteils vom  11. August  2011  zu  führen.  Im  ordentlichen  (Beschwerde­)Verfahren  wurde  vom  Gesuchsteller  eine  angeblich  von  einem  Talibankommandanten  ausgestellte,  vom  3.  Dezember  2009  datierende  Vorladung  eingereicht.  Das  Bundesverwaltungsgericht  befand,  dieses  Dokument  könne  von  irgendeiner  Person  verfasst  und  abgestempelt  worden  sein,  und  der  Inhalt  desselben  lasse  nicht  den  Eindruck  aufkommen,  ein  hochrangiger  Kommandant  der  Taliban  sei  tatsächlich  der  Aussteller  des  Schriftstücks.  Diese  Einschätzung  trifft  im  Wesentlichen auch auf das  im Revisionsverfahren  in Kopie eingereichte  Schreiben zu. Dieses Dokument kann  inhaltlich  in keiner Weise mit den  als  unglaubhaft  gewerteten  ursprünglichen  Asylvorbringen  des  Gesuchstellers  in  Übereinstimmung  gebracht  werden.  Zudem  soll  sich  nun  eine  andere  Instanz  als  die  in  der  ersten  Vorladung  vom  3.  Dezember  2009  genannte  mit  der  gleichen,  den  Gesuchsteller  betreffenden  Angelegenheit  befassen.  Schliesslich  wurde  in  der  Vorladung  vom  3.  Dezember  2009  in  Aussicht  gestellt,  der  Entscheid  (über  das  Schicksal  des  Gesuchstellers)  werde  in  seiner  Abwesenheit  getroffen, falls er der Vorladung nicht innerhalb einer Woche Folge leiste.  Die  Taliban  sollen  nun  am  3.  April  2011  in  der  gleichen  Angelegenheit  nochmals  eine  Vorladung  ausgestellt  haben,  in  der  gedroht  wird,  man  werde den Gesuchsteller umbringen, falls man ihn erwische. Abgesehen  davon,  dass  eine  derart  formulierte  Vorladung  zugleich  eine  Einladung 

D­5004/2011 zur Nichtbefolgung derselben beinhaltet, würde sie auch dem  Inhalt  der  ersten  Vorladung  widersprechen,  gemäss  der  längstens  ein  Entscheid  gefällt  worden  wäre.  Aufgrund  obiger  Erwägungen  wird  klar,  dass  an  dieser Sachlage auch ein weiteres Dokument,  in dem nunmehr auch die  Familienangehörigen  des  Gesuchstellers  bedroht  werden  sollen,  nichts  ändern würde, weshalb dessen Einreichung nicht abzuwarten ist. 4.3.  Im  Revisionsgesuch  wird  behauptet,  die  in  Kabul  lebenden  Schwestern  des Gesuchstellers  hätten  diese  Stadt  fluchtartig  verlassen  müssen.  Dabei  handelt  es  sich  lediglich  um  eine  durch  nichts  belegte,  pauschale  Parteibehauptung,  die  in  keiner  Weise  geeignet  ist,  zur  Revision des in Rechtskraft erwachsenen Urteils zu führen. 4.4. Hinsichtlich der Behauptung, im Urteil vom 11. August 2011 sei nicht  berücksichtigt worden, dass sich die Lage in Kabul in den letzten Wochen  vor der Urteilsfällung verschlechtert habe,  ist einzig darauf hinzuweisen,  dass  das  Bundesverwaltungsgericht  auch  heute  noch  an  der  im  zur  Publikation  vorgesehenen  Urteil  E­7625/2008  vom  16.  Juni  2011  getroffenen  Lageeinschätzung  und  der  diesbezüglich  definierten  Praxis  festhält.  4.5.  Insofern  geltend  gemacht  wird,  der  Gesuchsteller  habe  wegen  plötzlich  auftretenden  Lähmungserscheinungen  im  Kantonsspital  C._______  untersucht  werden  müssen,  ist  festzustellen,  dass  sich  ein  nach  Erlass  eines  Urteils  des  Bundesverwaltungsgerichts  verschlechternder  Gesundheitszustand  –  und  somit  eine  geltend  gemachte veränderte Sachlage – nicht zur Revision eines Urteils  führen  kann.  Das  Bundesverwaltungsgericht  zog  nicht  in  Zweifel,  dass  der  Gesuchsteller  unter  gesundheitlichen  Schwierigkeiten  leidet,  befand  indessen,  diese  seien  im  Heimatland  behandelbar.  Sollte  sich  der  Gesundheitszustand  des  Gesuchstellers  nach  dem  Urteilszeitpunkt  wesentlich  und  dauerhaft  verschlechtert  haben,  wäre  dies  allenfalls  in  einem  Wiedererwägungs­,  nicht  aber  in  einem  Revisionsverfahren  zu  prüfen  und  zu  beurteilen.  Deshalb  kann  auf  die  Einreichung  des  in  Aussicht  gestellten  ärztlichen  Gutachtens  verzichtet  werden,  da  dieses  auf den Ausgang des Revisionsverfahrens keinen Einfluss hat. 4.6. Die  im  Revisionsgesuch  geäusserte,  von  der  im  Urteil  D­267/2010  vom  11.  August  2011  vorgenommenen  Einschätzung  in  verschiedenen  Punkten  abweichende  Auffassung  ist  als  appellatorische  Urteilskritik  zu  werten, mit der  letztlich beabsichtigt wird, eine andere Würdigung eines 

D­5004/2011 bereits  beurteilten,  identischen  Sachverhalts  herbeizuführen,  wofür  im  Rahmen  eines  Revisionsverfahrens  kein  Raum  besteht  (vgl.  ELISABETH  ESCHER, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, Marcel Alexander  Niggli/Peter  Uebersax/Hans  Wiprächtiger  [Hrsg.],  Basel  2008,  Art. 123,  N. 7,  HANSJÖRG  SEILER/NICOLAS  VON  WERDT/ANDREAS  GÜNGERICH,  Bundesgerichtsgesetz  (BGG):  Bundesgesetz  über  das  Bundesgericht,  Handkommentar,  Bern  2007,  Rz.  29  zu  Art.  121  BGG,  S. 518,  KARL  SPÜHLER/ANNETTE  DOLGE/DOMINIK  VOCK,  Kurzkommentar  zum  Bundesgerichtsgesetz  [BGG],  Winterthur/Schaffhausen/Zürich  2006,  Rz. 5, S. 225). In diesem Zusammenhang ist ausserdem in Erinnerung zu  rufen, dass die nochmalige Beurteilung einer Streitsache, über die bereits  rechtskräftig  befunden  wurde,  aufgrund  des  allgemeinen  Rechtsgrundsatzes "ne bis in idem" ausgeschlossen ist. 5.  Zusammenfassend  ist  festzuhalten,  dass  keine  revisionsrechtlich  relevanten Gründe dargetan  sind. Das Gesuch um Revision  des Urteils  des  Bundesverwaltungsgerichts  D­267/2010  vom  11.  August  2011  ist  demzufolge abzuweisen. 6.  Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten von Fr. 1'200.– dem  Gesuchsteller  aufzuerlegen  (Art. 37  VGG  i. V. m.  Art. 63  Abs. 1  VwVG;  Art. 1  –  3  des Reglements  vom 21.  Februar  2008  über  die Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2]).  Sie  sind  durch  den  in  gleicher  Höhe  geleisteten  Kostenvorschuss gedeckt und mit diesem zu verrechnen. (Dispositiv nächste Seite)

D­5004/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Das Revisionsgesuch wird abgewiesen. 2.  Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 1'200.–  werden  dem  Gesuchsteller  auferlegt.  Sie  sind  durch  den  geleisteten Kostenvorschuss  gedeckt  und  werden mit diesem verrechnet. 3.  Dieses  Urteil  geht  an  den  Gesuchsteller,  das  BFM  und  die  zuständige  kantonale Behörde. Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Hans Schürch Christoph Basler Versand:

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