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Bundesverwaltungsgericht 29.09.2011 D-5336/2011

29 septembre 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·946 mots·~5 min·2

Résumé

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Verfahren) | Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Verfahren); Verfügung des BFM vom 9. September 2011 /

Texte intégral

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l Abteilung IV D­5336/2011 Urteil   v om   2 9 .   S ep t embe r   2011 Besetzung Einzelrichter Hans Schürch, mit Zustimmung von Richter Fulvio Haefeli; Gerichtsschreiberin Anna Dürmüller Leibundgut. Parteien A._______, geboren am _______, Syrien, _______, Beschwerdeführer,  gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin­ Verfahren); Verfügung des BFM vom 9. September 2011 / N _______.

D­5336/2011 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass  der  Beschwerdeführer,  ein  syrischer  Staatsangehöriger  und  ethnischer Kurde, sein Heimatland eigenen Angaben zufolge am 20. Juli  2011 verliess und zunächst in die Türkei gelangte,  dass er am 9. August 2011 von dort sowie Italien herkommend illegal  in  die  Schweiz  einreiste  und  tags  darauf  im  Empfangs­  und  Verfahrenszentrum B._______ ein Asylgesuch stellte, dass er dort am 15. August 2011 summarisch befragt wurde, wobei  ihm  im Anschluss an die Befragung das rechtliche Gehör zu einem allfälligen  Nichteintretensentscheid sowie einer damit verbundenen Rückschiebung  nach Italien gewährt wurde, dass  er  in  der  Folge  für  die  Dauer  des  Verfahrens  dem  Kanton  C._______ zugewiesen wurde, dass  der  Beschwerdeführer  im Rahmen  des  ihm  gewährten  rechtlichen  Gehörs  zu  einer  allfälligen  Rückschiebung  nach  Italien  vorbrachte,  er  habe Angst, dorthin zurückzugehen, er würde lieber sterben, dass  es  in  Italien  keine  Menschenrechte  und  nur  Mafiosi  gebe,  die  Schweiz  hingegen  ein  faires  Land  sei,  das  die  Menschenrechte  respektiere, dass für den weiteren Inhalt der Aussagen auf das Protokoll zu verweisen  ist, dass das BFM auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung  vom  9.  September  2011  –  eröffnet  am  21.  September  2011  –  in  Anwendung  von  Art.  34  Abs.  2  Bst.  d  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni  1998  (AsylG,  SR  142.31)  nicht  eintrat  und  die  Wegweisung  aus  der  Schweiz nach Italien sowie den Wegweisungsvollzug anordnete, dass gleichzeitig  festgestellt wurde, einer allfälligen Beschwerde komme  keine aufschiebende Wirkung zu, dass  das  BFM  zur  Begründung  seines  Entscheids  im  Wesentlichen  ausführte,  ein  Abgleich  mit  der  europäischen  Fingerabdruck­Datenbank  (Eurodac) habe ergeben, dass der Beschwerdeführer am 5. August 2011  in Italien ein Asylgesuch gestellt habe,

D­5336/2011 dass  die  italienischen  Behörden  innerhalb  der  Frist  keine  Stellung  zum  Übernahmeersuchen genommen hätten, dass  somit  Italien  gestützt  auf  die  einschlägigen  internationalen  Abkommen für die Durchführung des Asyl­ und Wegweisungsverfahrens  zuständig  sei  und  die  Überstellung  nach  Italien  grundsätzlich  bis  spätestens am 6. März 2012 zu erfolgen habe, dass auf das Asylgesuch somit nicht einzutreten sei, dass  der  Beschwerdeführer  im  Weiteren  keine  relevanten  Einwände  gegen einen Vollzug der Wegweisung nach Italien vorgebracht habe, dass  Italien  im  Übrigen  Mitglied  der  Europäischen  Union  (EU)  sei  und  damit  den  Rechtsbestand  der  EU  im  Bereich  der  Menschenrechte  vollständig übernommen habe, dass  Italien  ausserdem Signatarstaat  der Konvention  vom 4. November  1950  zum  Schutze  der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  (EMRK,  SR 0.101)  sowie des Übereinkommens  vom 10. Dezember  1984 gegen  Folter  und  andere  grausame,  unmenschliche  oder  erniedrigende  Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) sei, dass  der  Beschwerdeführer  bei  allfälligen  Problemen  mit  den  italienischen Behörden Anzeige erstatten könne, dass der Vollzug der Wegweisung nach Italien demnach durchführbar sei, dass für den weiteren Inhalt der vorinstanzlichen Verfügung auf die Akten  zu verweisen ist, dass  der  Beschwerdeführer  diese  Verfügung  mit  Eingabe  vom  26.  September 2011 (Poststempel) beim Bundesverwaltungsgericht anfocht, dass er dabei sinngemäss die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung  beantragte, dass  auf  den  Inhalt  der  Beschwerde  ­  soweit  wesentlich  ­  in  den  nachfolgenden Erwägungen einzugehen ist, dass  die  vorinstanzlichen  Akten  am  28.  September  2011  beim  Bundesverwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

D­5336/2011 und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig  über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines  Auslieferungsersuchens  des  Staates,  vor  welchem  die  beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht  (Art. 105  AsylG  i. V. m.  Art. 31 – 33  des Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass  sich  das  Verfahren  nach  dem  VwVG,  dem  VGG  und  dem  BGG  richtet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art.  6 AsylG), dass  der  Beschwerdeführer  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt  ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist  (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass  somit  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG), dass mit  Beschwerde  an  das  Bundesverwaltungsgericht  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  sowie  die  Unangemessenheit  gerügt  werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise  einer zweiten Richterin entschieden wird  (Art. 111 Bst. e AsylG) und es  sich  vorliegend,  wie  nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  begründen  ist  (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass  gestützt  auf  Art.  111a  Abs.  1  AsylG  vorliegend  auf  einen  Schriftenwechsel verzichtet wurde, dass  bei  Beschwerden  gegen  Nichteintretensentscheide,  mit  denen  es  das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 

D­5336/2011 überprüfen  (Art. 32 – 35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Beschwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die  Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass  sich  demnach  die  Beschwerdeinstanz  – sofern  sie  den  Nichteintretensentscheid  als  unrechtmässig  erachtet –  einer  selbstständigen materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung  aufhebt  und  die  Sache  zu  neuer  Entscheidung  an  die  Vorinstanz  zurückweist  (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen  Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass auf Asylgesuche in der Regel unter anderem dann nicht eingetreten  wird, wenn Asylsuchende  in  einen Drittstaat  ausreisen  können, welcher  für  die  Durchführung  des  Asyl­  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich zuständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG), dass sich der Beschwerdeführer den Akten zufolge vor der Einreise in die  Schweiz  in  Italien  aufgehalten  und  dort  gemäss  einem  Eintrag  in  der  Datenbank EURODAC am 5. August 2011 ein Asylgesuch gestellt hat, dass  bei  dieser  Sachlage  Italien  für  die  Durchführung  des  Asyl­  und  Wegweisungsverfahrens  betreffend  den  Beschwerdeführer  zuständig  ist  (vgl.  die  einschlägigen  Staatsverträge,  namentlich  das  Abkommen  vom  26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und  der  Europäischen  Gemeinschaft  über  die  Kriterien  und  Verfahren  zur  Bestimmung  des  zuständigen  Staates  für  die  Prüfung  eines  in  einem  Mitgliedstaat  oder  in  der  Schweiz  gestellten  Asylantrags  [Dublin­ Assoziierungsabkommen  {DAA},  SR  0.142.392.68]  sowie  die  Dublin­II­ VO  und  die  Verordnung  [EG]  Nr.  1560/2003  der  Kommission  vom  2.  September  2003 mit Durchführungsbestimmungen  zur Verordnung  [EG]  Nr. 343/2003 des Rates [DVO Dublin]), dass das BFM die  italienischen Behörden am 22. August  2011 gestützt  auf  Art.  16  Abs.  1  Bst.  c  Dublin­II­VO  um  Übernahme  des  Beschwerdeführers ersuchte, dass  die  italienischen  Behörden  die  Antwortfrist  ungenutzt  verstreichen  liessen, womit das BFM gestützt auf Art. 20 Abs. 1 Bst. c Dublin­II­VO zu  Recht  annehmen  durfte,  Italien  stimme  der  Übernahme  des  Beschwerdeführers stillschweigend zu,

D­5336/2011 dass  der  Beschwerdeführer  somit  ohne  weiteres  in  einen  Drittstaat  (Italien)  ausreisen  kann,  welcher  für  die  Durchführung  des  Asyl­  und  Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist, dass  der  Beschwerdeführer  in  der  (handgeschriebenen)  Beschwerde  sinngemäss geltend macht,  er habe Familienangehörige  in der Schweiz  ("ila mon famille en ici"), dass  sich  jedoch  weder  in  den  Akten  noch  im  Zentralen  Migrationsinformationssystem  (ZEMIS)  Hinweise  auf  in  der  Schweiz  wohnhafte Familienmitglieder des Beschwerdeführers finden, dass  der  Beschwerdeführer  im  Rahmen  der  Befragung  vielmehr  ausdrücklich verneinte, in der Schweiz lebende Verwandte zu haben (vgl.  A5 S. 3), dass  die  nachgeschobene  und  unsubstanziierte  Behauptung  des  Beschwerdeführers  betreffend  Familienangehörige  in  der  Schweizu  demnach kein Wegweisungsvollzugshindernis darzustellen vermag, dass  der  Beschwerdeführer  ausserdem  vorbringt,  er  habe  in  Italien  Probleme  gehabt,  dort  herrsche  die  Mafia,  es  gebe  dort  keine  Menschenrechte und viele Asylsuchende müssten auf der Strasse leben, dass  auch  diese Vorbringen  nicht  gegen  eine Wegweisung  nach  Italien  sprechen, dass nämlich  Italien unter  anderem Signatarstaat  des Abkommens  vom  28.  Juli  1951 über  die Rechtstellung der Flüchtlinge  (FK, SR 0.142.30),  der  EMRK  und  der  FoK  ist  und  im  vorliegenden  Fall  keine  konkreten  Hinweise  dafür  bestehen,  Italien  würde  sich  nicht  an  die  daraus  resultierenden Verpflichtungen halten, dass  sich  der  Beschwerdeführer  bei  allfälligen  Problemen  an  die  zuständigen italienischen Behörden wenden kann, dass  die  in  Einzelfällen  manchmal  problematisch  erscheinenden  Aufenthaltsbedingungen  für  Asylsuchende  in  Italien  zwar  als  teilweise  verbesserungswürdig  zu  erachten  sind  sind,  jedoch  nicht  in  genereller  Weise  zur  Bejahung  einer  eigentlichen  Notlage  der  Betroffenen  führen,  weshalb  die  pauschalen  diesbezüglichen  Ausführungen  in  der  Beschwerde  den  Wegweisungsvollzug  des  jungen  und  (mangels 

D­5336/2011 anderweitiger  aktenkundiger  Hinweise)  gesunden  Beschwerdeführers  nach Italien nicht als unzulässig erscheinen lassen, dass  bei  dieser  Sachlage  für  die  schweizerischen  Asylbehörden  keine  Veranlassung  besteht,  in  Abweichung  von  der  festgestellten  Zuständigkeitsordnung  vom  Selbsteintrittsrecht  gemäss  Art.  3  Abs.  2  Dublin­II­VO  i.V.m.  Art.  29a  Abs.  3  der  Asylverordnung  1  über  Verfahrensfragen vom 11. August 1999 (AsylV 1, SR 142.311) Gebrauch  zu machen (vgl. BVGE 2010/45 E. 8.2 S. 642 ff.), dass die weiteren Vorbringen in der Beschwerde an dieser Einschätzung  nichts zu ändern vermögen, weshalb darauf nicht mehr näher einzugehen  ist, dass das BFM nach dem Gesagten  insgesamt  zu Recht  in Anwendung  von  Art.  34  Abs.  2  Bst.  d  AsylG  auf  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers nicht eingetreten ist, dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung  aus  der  Schweiz  zur  Folge  hat  (Art.  44  Abs.  1  AsylG),  vorliegend  der  Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch  auf Erteilung einer  solchen besteht  (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb  die  verfügte  Wegweisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen steht und zu bestätigen ist, dass  im  Rahmen  des  Dublin­Verfahrens  im  Sinne  von  Art.  34  Abs.  2  Bst. d AsylG, bei dem es sich um ein Überstellungsverfahren  in den  für  die  Prüfung  des  Asylgesuchs  zuständigen  Mitgliedstaat  handelt,  systembedingt kein Raum bleibt für Ersatzmassnahmen im Sinne von Art  44 Abs. 2 AsylG  i.V.m. Art. 83 Abs. 1  ­ 4 des Bundesgesetzes vom 16.  Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und  Ausländer  (AuG,  SR  142.20) (vgl. E­5644/2009 E. 10.2), dass  die  Prüfung  von  allfälligen  Wegweisungshindernissen  vielmehr  bereits  im  Rahmen  des  Nichteintretensentscheides  selber  stattzufinden  hat, namentlich unter dem Blickwinkel der Souveränitätsklausel von Art. 3  Abs.  2  Dublin­VO­II,  welche  jedoch  vorstehend  wie  erwähnt  nicht  zur  Anwendung gelangt, dass  der  vom  Bundesamt  verfügte  Wegweisungsvollzug  nach  Italien  demnach zu bestätigen ist,

D­5336/2011 dass  es  dem Beschwerdeführer  nach  dem Gesagten  nicht  gelungen  ist  darzutun,  inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den  rechtserheblichen Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt  oder  unangemessen  ist  (Art.  106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde  abzuweisen ist, dass bei  diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten  von Fr.  600.­  (Art.  1­3  des  Reglements  vom  21.  Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1  VwVG). (Dispositiv nächste Seite)

D­5336/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.   Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.–  werden  dem  Beschwerdeführer  auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  ab  Versand  des  Urteils  zu  Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 3.  Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die  zuständige kantonale Behörde. Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Hans Schürch Anna Dürmüller Leibundgut Versand:

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