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Bundesverwaltungsgericht 16.05.2011 D-2373/2011

16 mai 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·974 mots·~5 min·2

Résumé

Asyl und Wegweisung | Feststellung der Flüchtlingseigenschaft; Verfügung des BFM vom 22. März 2011

Texte intégral

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l Abteilung IV D­2373/2011/wif Urteil   v om   1 6 .  Ma i   2011 Besetzung Einzelrichter Hans Schürch, mit Zustimmung von Richter Kurt Gysi; Gerichtsschreiberin Eva Zürcher. Parteien A._______, geboren […], Eritrea, vertreten durch Samuel Häberli, Freiplatzaktion X._______,  Rechtshilfe Asyl und Migration,  Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM),  vormals Bundesamt für Flüchtlinge (BFF),  Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz.  Gegenstand Feststellung der Flüchtlingseigenschaft;  Verfügung des BFM vom 22. März 2011 / N […].

D­2373/2011 Sachverhalt: A.  Der  Beschwerdeführer,  ein  eritreischer  Staatsangehöriger,  stellte  in  der  Schweiz  erstmals  am  19.  Oktober  2001  ein  Asylgesuch,  welches  vom  damals  zuständigen  BFF  am  14.  November  2002  abgewiesen  wurde.  Ausserdem wurden die Wegweisung und deren Vollzug angeordnet. Die  dagegen  erhobene  Beschwerde  wies  die  damals  zuständige  Schweizerische  Asylrekurskommission  (ARK)  mit  Urteil  vom  17.  Dezember 2002 ab. B.  Am  17.  Januar  2003  reichte  der  Beschwerdeführer  ein  Wiedererwägungsgesuch in der Schweiz ein. Dieses wurde vom BFF am  24.  Januar  2003  abgelehnt.  Der  Entscheid  des  BFF  erwuchs  unangefochten in Rechtskraft. C.  Am 23. Oktober 2006 ersuchte der Beschwerdeführer zum zweiten Mal in  der Schweiz  um Asyl. Mit  Verfügung  vom 10. Oktober  2007  lehnte  das  BFM dieses Asylgesuch ebenfalls ab und verfügte die Wegweisung sowie  anstelle  des  Vollzugs  die  Anordnung  der  vorläufigen  Aufnahme.  Dieser  Entscheid erwuchs in Rechtskraft. D.  Am  1.  Juni  2010  erachtete  das  BFM  die  Voraussetzungen  für  die  Erteilung  einer  Aufenthaltsbewilligung  gestützt  auf  Art.  84  Abs.  5  des  Bundesgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die Ausländerinnen  und  Ausländer (AuG, SR 142.20) i.V. m. Art. 30 Abs. 1 Bst. b AuG als erfüllt.  In  der  Folge  wurde  ihm  per  1.  Juni  2010  eine  Aufenthaltsbewilligung  erteilt.  E.  Am  20.  Dezember  2010  reichte  der  Beschwerdeführer  das  dritte  Asylgesuch  ein  und  machte  geltend,  er  sei  nicht  in  sein  Heimatland  zurückgekehrt,  beantrage  Asyl  beziehungsweise  die  Anerkennung  als  Flüchtling,  weil  er  seit  einigen  Jahren  Mitglied  der  Eritrean  National  Salvation Front  (ENSF) sei, als Kassier der Sektion X._______ neu aus  Eritrea  kommende Personen über die ENSF und deren Ziele orientiere,  deren Sitzungen  vorbereite  und  an Veranstaltungen  teilnehme. Er  habe  deshalb  begründete  Furcht  vor  asylrelevanter  Verfolgung  im  Fall  einer  Rückkehr nach Eritrea. 

D­2373/2011 Der Eingabe lagen drei Schreiben der ENSF bei.  F.   Am 2. Februar 2011 und am 16. März 2011 wurde der Beschwerdeführer  vom BFM angehört.  G.  Das  BFM  stellte  mit  Verfügung  vom  22.  März  2011  –  eröffnet  am  folgenden Tag – fest, die Verfolgungsvorbringen des Beschwerdeführers  würden  den  Anforderungen  an  die  Flüchtlingseigenschaft  nicht  standhalten.  Zur  Begründung  brachte  es  im  Wesentlichen  vor,  es  bestünden keine Anhaltspunkte, dass der Beschwerdeführer, der Eritrea  im Alter von etwa einem Jahr verlassen und fortan  im Y._______ gelebt  habe, als regimefeindliche Person ins Blickfeld der eritreischen Behörden  geraten  oder  in  irgendeiner  Form  als  Regimegegner  oder  politischer  Aktivist registriert worden sei. Zudem sei weder aus seinen Äusserungen  noch  aufgrund  der  eingereichten  Beweismittel  der  Schluss  zu  ziehen,  dass sich sein politisches Profil  seit 2007 deutlich verändert habe, auch  wenn  sein  Engagement  in  den  letzten  Jahren  zugenommen  habe.  Insbesondere  weise  er  kein  Profil  eines  engagierten,  gewichtigen  und  staatsgefährdenden Exilaktivisten  in Führungsfunktion auf, der  im Fokus  der eritreischen Behörden stehe. Vielmehr würden sich seine Aktivitäten  vorwiegend auf informelle Treffen mit Landsleuten, auf das Verteilen von  Einzahlungsscheinen,  das  Führen  von  Mitgliederlisten  sowie  die  Vorbereitung  respektive  Organisation  und  Teilnahme  an  vereinzelten  Sitzungen  beschränken.  Den  Akten  sei  nicht  zu  entnehmen,  dass  die  eritreischen Behörden von der Mitgliedschaft des Beschwerdeführers bei  der  ENSF  Kenntnis  genommen  hätten,  da  er  nie  etwas  veröffentlicht  habe.  Es  sei  unglaubhaft,  dass  seine  im  Y._______  lebenden  Familienangehörigen wegen seiner politischen Aktivitäten in der Schweiz  in  Schwierigkeiten  geraten  seien.  Konkrete  Angaben  darüber  würden  fehlen.  In der Schweiz würden  innert weniger Monate viele exilpolitische  Anlässe  stattfinden,  von  welchen  oft  gestellte  Gruppenaufnahmen  in  einschlägigen  Medien  präsentiert  würden.  Es  sei  jedoch  nicht  davon  auszugehen, dass die eritreischen Behörden den abgebildeten Personen  konkrete  Namen  zuordnen  könnten.  Angesichts  der  hohen  Zahl  der  im  Ausland  lebenden  eritreischen  Staatsangehörigen  könne  nicht  jede  einzelne  Person  überwacht  und  identifiziert  werden.  Zudem  sei  es  den  eritreischen  Behörden  bekannt,  dass  viele  ihrer  Staatsangehörigen  aus  wirtschaftlichen Gründen versuchten, sich in Europa mit regimekritischen  Aktivitäten ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht zu erwirken. Die eritreischen 

D­2373/2011 Behörden hätten  indessen nur ein  Interesse an der  Identifizierung einer  Person,  deren  Aktivitäten  als  konkrete  Bedrohung  für  das  politische  System  wahrgenommen  werde.  Vorliegend  würden  Hinweise  darauf  jedoch fehlen. Der Beschwerdeführer gehöre nicht zum "harten Kern" von  aktiven  oppositionellen  Eritreern  im Ausland.  Demzufolge  verneinte  das  BFM die Flüchtlingseigenschaft  und  lehnte das Asylgesuch ab. Darüber  hinaus ordnete es die Erhebung einer Gebühr gestützt auf Art. 17b Abs. 4  des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) an. H.  Der  Beschwerdeführer  legte  gegen  diese  Verfügung  am  21. April  2011  Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht ein. Dabei wurde beantragt,  es sei die Flüchtlingseigenschaft festzustellen und als Flüchtling vorläufig  aufzunehmen.  In  prozessualer  Hinsicht  wurde  um  Gewährung  der  unentgeltlichen Prozessführung und um Verzicht auf die Erhebung eines  Kostenvorschusses  ersucht.  Auf  die  Begründung  wird  –  soweit  erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen näher eingegangen. I.  Mit Zwischenverfügung vom 29. April 2011 wurde dem Beschwerdeführer  mitgeteilt,  dass  er  den  Ausgang  des  Beschwerdeverfahrens  in  der  Schweiz  abwarten  könne.  Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  wurde  infolge  Aussichtslosigkeit  der  Beschwerdebegehren  abgewiesen  und  der  Beschwerdeführer  aufgefordert,  innert der  ihm angesetzten Frist einen Kostenvorschuss zu  bezahlen, verbunden mit der Androhung, im Unterlassungsfall werde auf  seine Beschwerde nicht eingetreten. J.  Der Kostenvorschuss wurde fristgerecht bezahlt. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1.  1.1. Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005  (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 172.021).  Das  BFM  gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz  des  Bundesverwaltungsgerichts.  Eine  das  Sachgebiet  betreffende 

D­2373/2011 Ausnahme  im  Sinne  von  Art. 32  VGG  liegt  nicht  vor.  Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  daher  zuständig  für  die  Beurteilung  der  vorliegenden  Beschwerde  und  entscheidet  auf  dem  Gebiet  des  Asyls  endgültig,  ausser  bei  Vorliegen  eines  Auslieferungsersuchens  des  Staates,  vor  welchem  die  beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht  (Art. 105  AsylG;  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). 1.2. Das  Verfahren  richtet  sich  nach  dem  VwVG,  dem  VGG  und  dem  BGG, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6  AsylG). 1.3.  Die  Beschwerde  ist  frist­  und  formgerecht  eingereicht.  Der  Beschwerdeführer hat am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen, ist  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders  berührt  und  hat  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungsweise  Änderung.  Er  ist  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  (Art. 105 und Art. 108 Abs. 1 AsylG, Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 VwVG).  Auf die Beschwerde ist einzutreten. 2.  Mit  Beschwerde  kann  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und  die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG). 3.  Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  (Art. 111  Bst. e  AsylG).  Wie  nachstehend  aufgezeigt,  handelt  es  sich  vorliegend  um  eine  solche,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  begründen  ist  (Art. 111a Abs. 2 AsylG). Gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  wurde  vorliegend  auf  die  Durchführung eines Schriftenwechsels verzichtet. 4.  4.1.  Gemäss  Art. 2  Abs. 1  AsylG  gewährt  die  Schweiz  Flüchtlingen  grundsätzlich  Asyl.  Flüchtlinge  sind  Personen,  die  in  ihrem Heimatstaat  oder  im Land,  in dem sie zuletzt wohnten, wegen  ihrer Rasse, Religion,  Nationalität,  Zugehörigkeit  zu  einer  bestimmten  sozialen  Gruppe  oder  wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt 

D­2373/2011 sind  oder  begründete  Furcht  haben,  solchen  Nachteilen  ausgesetzt  zu  werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG). Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich  die  Gefährdung  des  Leibes,  des  Lebens  oder  der  Freiheit  sowie  Massnahmen,  die  einen  unerträglichen  psychischen  Druck  bewirken  (Art. 3 AsylG). 4.2.  Wer  um  Asyl  nachsucht,  muss  die  Flüchtlingseigenschaft  nachweisen  oder  zumindest  glaubhaft  machen.  Diese  ist  glaubhaft  gemacht,  wenn  die  Behörde  ihr  Vorhandensein  mit  überwiegender  Wahrscheinlichkeit  für  gegeben  hält.  Unglaubhaft  sind  insbesondere  Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich  widersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich  auf  gefälschte  oder  verfälschte  Beweismittel  abgestützt  werden  (Art. 7  AsylG). 5.  5.1.  Wie  bereits  in  der  Zwischenverfügung  vom  29.  April  2011  festgehalten,  ist die Argumentation der Vorinstanz insgesamt zu stützen,  während  die  in  der  Beschwerdeschrift  erhobenen  Einwände  nicht  zu  überzeugen vermögen. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, sei  somit auf die zutreffenden Erwägungen  in der angefochtenen Verfügung  und  auf  die  Argumentation  in  der  erwähnten  Zwischenverfügung  verwiesen.  5.2. In Ergänzung dazu wird festgehalten, dass sich das BFM nicht – wie  in der Beschwerde vorgebracht wurde – auf eine pauschale Einschätzung  beschränkt  hat,  sondern  vielmehr  konkret  zu  den  Vorbringen  des  Beschwerdeführers  Stellung  nahm.  Entgegen  der  Darstellung  in  der  Beschwerdeschrift  dürften  zudem  die  eritreischen  Behörden  nicht  an  jeglichen  exilpolitischen  Tätigkeiten  ein  Interesse  aufweisen,  sondern –  wie das BFM ebenfalls zutreffend darstellte – nur an solchen, die von den  eritreischen Behörden als staatsfeindlich eingestuft werden.  5.3.  Auch  wenn  die  eritreischen  Spitzel  im  europäischen  Raum  die  exilpolitische Szene beobachten und auffallende Personen sowie Anlässe  registrieren,  ist vorliegend nicht von einer Kenntnisnahme der Aktivitäten  des  Beschwerdeführers  in  der  Schweiz  auszugehen.  Wie  das  BFM  nämlich  zutreffend  feststellte,  ist  das  Engagement  des  Beschwerdeführers  für die ENSF  in der Schweiz nicht als qualifiziert  zu  sehen,  weil  er  vorwiegend  im  privaten  Rahmen  aktiv  und  in  der  Öffentlichkeit kaum in Erscheinung getreten ist und somit kein politisches 

D­2373/2011 Profil  aufweist,  das  ihn – aus der Sicht  der eritreischen Behörden – als  gefährlichen  Regimegegner  erkennen  lässt.  Mit  seinen  politischen  Aktivitäten  in  der  Schweiz  kann  er  den  eritreischen  Spitzeln  gar  nicht  aufgefallen  sein.  Somit  würde  ihm  im  Fall  einer  Rückkehr  nach  Eritrea  keine Gefährdung im Sinne des Asylgesetzes drohen. 5.4. Aufgrund der  vorstehenden Erwägungen erübrigt  es  sich, auf die  weiteren  Ausführungen  in  der  Beschwerde  und  die  Beweismittel  einzugehen,  weil  sei  am  Ergebnis  nichts  ändern  können.  Unter  Berücksichtigung  der  gesamten  Umstände  folgt,  dass  der  Beschwerdeführer  keine  Gründe  nach  Art. 3 AsylG  nachweisen  oder  glaubhaft  machen  konnte.  Das  BFM  hat  sein  drittes  Asylgesuch  zu  Recht abgelehnt. 6.  6.1. Lehnt  das Bundesamt  das Asylgesuch  ab  oder  tritt  es  darauf  nicht  ein,  so  verfügt  es  in  der  Regel  die Wegweisung  aus  der  Schweiz  und  ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der Einheit  der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG). 6.2. Nachdem  der  Aufenthalt  des  Beschwerdeführers  in  der  Schweiz  am 1.  Juni  2010 mit  einer Aufenthaltsbewilligung  geregelt wurde,  hat  das BFM in der angefochtenen Verfügung zu Recht keine Wegweisung  aus  der Schweiz  angeordnet  (vgl.  EMARK 2001 Nr.  21 E.  11a  und  c  S. 177 und 178; EMARK 2000 Nr. 30). 6.3.  Bei  dieser  Sachlage  erübrigen  sich  Erwägungen  zur  Durchführbarkeit des Wegweisungsvollzuges. 7.  Aus  diesen  Erwägungen  ergibt  sich,  dass  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und  vollständig  feststellt  und  angemessen  ist  (Art.  106  AsylG).  Die  Beschwerde ist nach dem Gesagten abzuweisen. 7.1.  Bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  sind  die  Kosten  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  (Art.  63  Abs.  1  und  5  VwVG),  auf  insgesamt  Fr. 600.–  festzusetzen  (Art.  1­3  des  Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR  173.320.2])  und  mit  dem  am  9. Mai 2011 bezahlten Kostenvorschuss zu verrechnen.

D­2373/2011 (Dispositiv nachfolgende Seite)

D­2373/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.  Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.–  werden  dem  Beschwerdeführer  auferlegt  und  mit  dem  am  9.  Mai  2011  bezahlten  Kostenvorschuss  verrechnet.  3.  Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die  zuständige kantonale Behörde. Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Hans Schürch Eva Zürcher Versand:

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