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Bundesverwaltungsgericht 12.12.2011 E-6485/2011

December 12, 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·1,043 words·~5 min·1

Summary

Wegweisung und Wegweisungsvollzug (Beschwerde gegen Wiedererwägungsentscheid) | Asyl und Wegweisung (Beschwerden gegen Wiedererwägungsentscheid); Verfügung des BFM vom 14. November 2011

Full text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l     Abteilung V E­6485/2011 Urteil   v om   1 2 .   D e z embe r   2011 Besetzung Richterin Muriel Beck Kadima (Vorsitz), mit Zustimmung von Richter Hans Schürch, Gerichtsschreiberin Tu­Binh Truong. Parteien A._______, geboren am (…), Sri Lanka, vertreten durch lic. iur. Felice Grella, Erdös & Lehmann  Rechtsanwälte, (…) Beschwerdeführer, Gegen Bundesamt für Migration (BFM),  Quellenweg 6, 3003 Bern,    Vorinstanz.  Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung  (Dublinverfahren; Beschwerde gegen  Wiedererwägungsentscheid;) Verfügung des BFM vom 14.  November 2011 / N (…).

E­6485/2011 Sachverhalt: A.  Mit Verfügung vom 7. April  2011  trat  das BFM auf  das Asylgesuch des  Beschwerdeführers  gestützt  auf Art.  34 Abs.  2 Bst.  d  des Asylgesetzes  vom  26.  Juni  1998  (AsylG,  SR  142.31)  nicht  ein  und  ordnete  die  Wegweisung  nach  Grossbritannien  an.  Die  dagegen  erhobene  Beschwerde vom 2. Mai 2011 wurde vom Bundesverwaltungsgericht mit  Urteil vom 8. Juli 2011 abgewiesen (E­2535/2011). B.  Mit Eingabe vom 5. Oktober 2011 ersuchte der Beschwerdeführer durch  seinen  Rechtsvertreter  um  Wiedererwägung  des  Nichteintretensentscheids.  Zur  Begründung  machte  er  im  Wesentlichen  geltend,  dass  das  im  Dezember  2010  eingeleitete  Eheschliessungsverfahren  nun  zum  Abschluss  gebracht  werden  bzw.  er  sich  mit  seiner  in  der  Schweiz  vorläufig  aufgenommen  Verlobten  verheiraten  könne,  da  die  Schweizer  Botschaft  in  Colombo  gemäss  beigelegtem  Schreiben  des  Zivilstandsamts  der  Stadt  B._______  vom  9.  September  2011  nun  alle  notwendigen  Heiratsdokumente  verifiziert  habe.  Ferner  wies  er  darauf  hin, dass seine Verlobte seit dem 10. Oktober 2008 über eine vorläufige  Aufnahme  in  der  Schweiz  verfüge  und  gemäss  Art.  44  AsylG  ein  Anspruch  auf  die  Einheit  der  Familie  sowie  gemäss  Art. 85  Abs.  7  des  Bundesgesetzes  vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und  Ausländer (AuG, SR 142.20) ein Anspruch auf Familiennachzug bestehe,  wenn  der  Ehegatte  seit  drei  Jahren  über  eine  vorläufige  Aufnahme  verfüge,  die  Ehegatten  zusammenwohnen  würden,  eine  Wohnung  vorhanden  und  die  Familie  nicht  auf  Sozialhilfe  angewiesen  sei.  Die  Beschwerde gegen den Nichteintretensentscheid vom 7. April 2011 sei im  Wesentlichen  abgelehnt  worden,  weil  bis  dahin  bzw.  bis  heute  das  Eheschliessungsverfahren  nicht  habe  abgeschlossen  werden  können.  Das beigelegte Schreiben des Zivilstandsamts der Stadt B._______ vom  9. September 2011 würde diesbezüglich neue Tatsachen ausweisen, die  die  Sachlage  in  Bezug  auf  die  angefochtene  Verfügung  verändern  würden, so dass diese von der Vorinstanz in Wiedererwägung zu ziehen  sei. C.  Das  BFM  trat  mit  Verfügung  vom  14.  November  2011  –  eröffnet  am  17. November  2011  –  auf  das  Wiedererwägungsgesuch  nicht  ein.  Es 

E­6485/2011 erklärte  die  Verfügung  vom  7.  April  2011  als  rechtskräftig  und  vollstreckbar, verrechnete die Gebühr von Fr. 600.­ mit dem bereits am 3.  November  2011  geleisteten  Vorschuss  und  stellte  fest,  einer  allfälligen  Beschwerde komme keine aufschiebende Wirkung zu. Zur  Begründung  seines  Nichteintretensentscheids  führte  es  im  Wesentlichen  an,  dass  gemäss  eingereichtem  Schreiben  des  Zivilstandsamt  B._______  vom  9.  September  2011  das  Ehevorbereitungsverfahren  des  Beschwerdeführers  bis  zur  Beschaffung  eines  gültigen  Aufenthaltstitels  bzw.  bis  zur  Erbringung  der  nötigen  Bestätigung über den rechtmässigen Aufenthalt nicht  fortgesetzt werden  könne. Es  liege somit gegenüber dem Entscheid des BFM vom 7. April  2011  keine  wesentlich  veränderte  Sachlage  vor.  Denn  wie  bereits  im  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  vom  8.  Juli  2011  festgehalten  worden  sei,  handle  es  sich  beim  Beschwerdeführer  weiterhin  nicht  um  den Ehepartner seiner vorläufig aufgenommenen Verlobten. Zudem habe  das Bundesverwaltungsgericht  festgehalten, dass mit der Stellung eines  Asylgesuches  in  der  Schweiz,  für  dessen  Behandlung  gemäss  den  Regeln der  "Verordnung  [EG] Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar  2003  zur  Festlegung  der  Kriterien  und  Verfahren  zur  Bestimmung  des  Mitgliedstaats,  der  für  die  Prüfung  eines  von  einem  Drittstaatenangehörigen  in  einem  Mitgliedstaat  gestellten  Asylantrags  zuständig  ist"  (Dublin­II­VO) die Schweiz nicht der zuständige Staat sei,  die  für  den  Familiennachzug  statuierten  gesetzlichen  Voraussetzungen  nicht umgangen werden könnten. D.  Dagegen erhob der Beschwerdeführer  durch  seinen Rechtsvertreter mit  Eingabe  vom  29.  November  2011  (Poststempel)  Beschwerde  und  beantragte  die  Aufhebung  der  vorinstanzlichen  Verfügung  vom  17.  November  2011  (recte:  14.  November  2011)  und,  dass  das  BFM  anzuweisen  sei,  auf  das  "Asylgesuch"  (recte: Wiedererwägungsgesuch)  einzutreten.  Aus  verfahrensrechtlicher  Sicht  wurde  die  aufschiebende  Wirkung  der  Beschwerde  sowie  die  unentgeltliche  Prozessführung  beantragt. Als Begründung eines wesentlich veränderten Sachverhaltes brachte der  Beschwerdeführer  dieselben  Darlegungen  wie  in  seinem  Wiedererwägungsgesuch  vom  5.  Oktober  2011  vor  und  verwies  auf  dieselben  Beweismittel  (das  Schreiben  des  Zivilstandsamts  vom  9. 

E­6485/2011 September 2011). Um Wiederholungen zu vermeiden, sei auf die obigen  Ausführungen in Bst. B zu verweisen. Der  Beschwerdeführer  machte  zudem  eine  Verletzung  von  Art.  8  der  Konvention  vom  4.  November  1950  zum  Schutze  der  Menschenrechte  und Grundfreiheiten  (EMRK, SR  0.101)  geltend,  da  die Eheschliessung  bisher  aus  Gründen,  welche  nicht  durch  den  Beschwerdeführer  beeinflusst werden konnten, nicht stattgefunden habe. Zudem könne das  Brautpaar  sein Recht  eine Ehe einzugehen nicht wahrnehmen,  falls  die  Vorinstanz  auf  das Wiedererwägungsgesuch  nicht  eintrete,  da  die  Ehe  aktuell  in keinem anderen Land als  in der Schweiz geschlossen werden  könne. E.  Mit  Telefax  vom  1.  Dezember  2011  verfügte  das  Bundesverwaltungsgericht  gestützt  auf  Art.  112  AsylG,  dass  der  Wegweisungsvollzug im Sinne einer vorsorglichen Massnahme per sofort  ausgesetzt werde.  F.  Die  vorinstanzlichen  Akten  gingen  am  2.  Dezember  2011  beim  Bundesverwaltungsgericht ein.  Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1.  1.1. Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005  (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 172.021).  Das  BFM  gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz  des  Bundesverwaltungsgerichts.  Eine  das  Sachgebiet  betreffende  Ausnahme  im  Sinne  von  Art. 32  VGG  liegt  nicht  vor.  Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  daher  zuständig  für  die  Beurteilung  der  vorliegenden  Beschwerde  und  entscheidet  auf  dem  Gebiet  des  Asyls  endgültig,  ausser  bei  Vorliegen  eines  Auslieferungsersuchens  des  Staates,  vor  welchem  die  beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht  (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG, 

E­6485/2011 SR 173.110]).  Eine  solche  Ausnahme  ist  vorliegend  nicht  gegeben,  weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet. 1.2.  Die  Beschwerde  ist  frist­  und  formgerecht  eingereicht.  Der  Beschwerdeführer  ist  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders  berührt  und  hat  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungsweise Änderung; er ist daher zur Einreichung der Beschwerde  legitimiert  (Art. 105  und  Art. 108  Abs. 1  AsylG,  Art. 48  Abs. 1  sowie  Art. 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten. 2.  Mit  Beschwerde  kann  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und  die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG). 3.  Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  (Art.  111  Bst.  e  AsylG).  Wie  nachstehend  aufgezeigt,  handelt  es  sich  vorliegend  um  eine  solche,  weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art.  111a Abs. 2 AsylG). 4.  Gestützt  auf  Art.  111a  Abs.  1  AsylG  wurde  vorliegend  auf  die  Durchführung eines Schriftenwechsels verzichtet. 5.  Die  Wiedererwägung  im  Verwaltungsverfahren  ist  ein  gesetzlich  nicht  geregelter  Rechtsbehelf,  auf  dessen  Behandlung  durch  die  verfügende  Behörde  grundsätzlich  kein  Anspruch  besteht.  Gemäss  herrschender  Lehre  und  ständiger Praxis  des Bundesgerichts wird  jedoch aus Art. 29  der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  vom  18. April  1999  (BV,  SR 101)  unter  bestimmten  Voraussetzungen  ein  verfassungsmässiger  Anspruch  auf  Wiedererwägung  abgeleitet  (vgl.  BGE 127 I 133 E. 6 S. 137 f. mit weiteren Hinweisen). Danach ist auf ein  Wiedererwägungsgesuch  einzutreten,  wenn  sich  der  rechtserhebliche  Sachverhalt  seit  dem  ursprünglichen  Entscheid  beziehungsweise  seit  dem  Urteil  der  mit  Beschwerde  angerufenen  Rechtsmittelinstanz  in  wesentlicher  Weise  verändert  hat  und  mithin  die  ursprüngliche  (fehlerfreie)  Verfügung  an  nachträglich  eingetretene Veränderungen  der 

E­6485/2011 Sachlage  anzupassen  ist.  Sodann  können  auch Revisionsgründe  einen  Anspruch  auf  Wiedererwägung  begründen,  sofern  sie  sich  auf  eine  in  materielle  Rechtskraft  erwachsene  Verfügung  beziehen,  die  entweder  unangefochten  geblieben  oder  deren  Beschwerdeverfahren  mit  einem  formellen Prozessurteil abgeschlossen worden ist. Ein solchermassen als  qualifiziertes Wiedererwägungsgesuch zu bezeichnendes Rechtsmittel ist  grundsätzlich  nach  den  Regeln  des  Revisionsverfahrens  zu  behandeln  (vgl.  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission [EMARK] 2003 Nr. 17 E. 2.a S. 103 f. mit weiteren  Hinweisen). 6.  6.1.  Das  Bundesverwaltungsgericht  stellt  nach  der  Würdigung  der  Aktenlage  fest,  dass  es  der  Beschwerdeführer  bereits  in  seinem  Wiedererwägungsgesuch unterliess, rechtsgenügend darzulegen bzw. zu  belegen,  wie  sich  der  rechtserhebliche  Sachverhalt  seit  dem  ursprünglichen Entscheid des BFM vom 7. April 2011 bzw. seit dem Urteil  des Bundesverwaltungsgerichts  vom 8.  Juli  2011  in wesentlicher Weise  verändert  hat. So kann dem vorgelegten Schreiben des Zivilstandsamts  der  Stadt  B._______  vom  9.  September  2011  –  entgegen  der  Ausführungen  im Wiedererwägungsgesuch  –  nicht  entnommen werden,  das  Ehevorbereitungsverfahren  könne  bald  zum  Abschluss  gebracht  werden;  stattdessen  geht  aus  dem  Schreiben  hervor,  dass  ohne  Nachweis eines gültigen Aufenthaltstitels das Ehevorbereitungsverfahren  und  die  Trauung  verweigert  werden  müsse.  Damit  können  die  vorinstanzlichen Feststellungen vollumfänglich bestätigt werden, dass der  Beschwerdeführer  nach  wie  vor  nicht  Ehegatte  seiner  vorläufig  in  der  Schweiz  aufgenommen  Verlobten  sei,  d.h.  wie  das  Bundesverwaltungsgericht  bereits  in  seinem  Urteil  vom  8. Juli  2011  festgehalten hatte, die Voraussetzungen des angerufenen Art. 85 Abs. 7  AuG  offensichtlich  weiterhin  nicht  erfüllt  sind.  Zudem  können  –  wie  ebenso  im Urteil  vom 8.  Juli  2011  festgestellt  wurde  – mit  der  Stellung  eines Asylgesuchs  in der Schweiz,  für dessen Behandlung gemäss den  Regeln  der Dublin­II­VO die Schweiz  nicht  der  zuständige Staat  ist,  die  für den Familiennachzug statuierten gesetzlichen Voraussetzungen nicht  umgangen  werden.  Da  der  Beschwerdeführer  in  seiner  Beschwerde  diesen  zutreffenden  Erwägungen  der  Vorinstanz  keine  substantielle  Begründung  entgegenhalten  konnte,  sondern  sich  darauf  beschränkte,  die  unzutreffenden  bereits  auf  Wiedererwägungsgesuchsebene  vorgebrachten  Ausführungen  zur  angeblichen  Änderung  des  rechtserheblichen Sachverhalts anzuführen, erweist sich die Beschwerde 

E­6485/2011 vom 29. November 2011 somit als offensichtlich unbegründet. Auf die  in  der Beschwerde zusätzlichen Vorbringen zur angeblichen Verletzung des  Art. 8 EMRK ist deshalb nicht einzugehen, da die Vorinstanz zu Recht mit  Verfügung  vom  14.  November  2011  nicht  auf  das  Wiedererwägungsgesuch vom 5. Oktober 2011 eingetreten ist. 6.2.  Ergänzend  sei  hier  festzuhalten,  dass  die  Verfügung  vom  7.  April  2011  im  Beschwerdeverfahren  mit  dem  (materiellen)  Urteil  vom  8.  Juli  2011  abgeschlossen  worden  ist,  und  den  Ausführungen  des  Beschwerdeführers  sowohl  auf Wiedererwägungsgesuchs­  als  auch  auf  Beschwerdeebene  nicht  entnommen  werden  kann,  er  mache  Revisionsgründe geltend. Folglich musste  vorliegend offensichtlich auch  nicht  von  einem  qualifizierten  Wiedererwägungsgesuch  oder  einem  Revisionsgesuch  ausgegangen  werden,  welches  nach  den  Regeln  des  Revisionsverfahrens zu behandeln gewesen wäre.  7.  Aus  diesen  Erwägungen  ergibt  sich,  dass  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und  vollständig  feststellt  und  angemessen  ist  (Art. 106  AsylG).  Die  Beschwerde ist abzuweisen. 8.  Mit  vorliegenden  Urteil  in  der  Sache  wird  der  per  Telefax  vom  1.  Dezember 2011 verfügte Vollzugsstopp gemäss Art. 112 AsylG hinfällig.  9.  9.1.  Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  im  Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG ist abzuweisen, da sich die Beschwerde  nach dem Gesagten als offensichtlich aussichtslos erwies.  9.2.  Bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  sind  die  Kosten  somit  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  (Art. 63  Abs. 1  VwVG)  und  auf  insgesamt  Fr. 1'200.­  festzusetzen  (Art. 1  –  3  des  Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). (Dispositiv nächste Seite)

E­6485/2011 E­6485/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.  Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 1'200.­  werden  dem  Beschwerdeführer  auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  ab  Versand  des  Urteils  zu  Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 3.  Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die  zuständige kantonale Behörde. Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: Muriel Beck Kadima Tu­Binh Truong Versand:

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