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Bundesverwaltungsgericht 30.09.2011 E-5270/2011

September 30, 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·1,060 words·~5 min·3

Summary

Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung | Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; Verfügung des BFM vom 8. August 2011

Full text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l     Abteilung V E­5270/2011 Urteil   v om   3 0 .   S ep t embe r   2011 Besetzung Einzelrichter Kurt Gysi, mit Zustimmung von Richter Pietro Angeli­Busi;  Gerichtsschreiberin Barbara Balmelli. Parteien A._______, geboren am (…), Sri Lanka,  p.A. Schweizerische Botschaft Colombo, Sri Lanka,   Beschwerdeführer,  gegen Bundesamt für Migration (BFM),  Quellenweg 6, 3003 Bern,    Vorinstanz.  Gegenstand Einreisebewilligung und Asylgesuch aus dem Ausland;  Verfügung des BFM vom 8. August 2011 / N (…).

E­5270/2011 Sachverhalt: A.  Mit  englischsprachiger  Eingabe  vom  12.  November  2007  an  die  Schweizerische Botschaft  in Colombo  suchte  der Beschwerdeführer  um  Asyl in der Schweiz nach. Zur Begründung führte er aus, er stamme aus  B._______(Jaffna).  Am  2.  Januar  2007  sei  er  von  der  Polizei  von  C._______  auf  offener  Strasse  verhaftet  und  auf  den  dortigen  Posten  gebracht  worden.  Von  dort  sei  er  in  die  Polizeistation  von  D._______  verlegt  worden.  Am  3. Januar  2007  sei  er  dem Gericht  von D._______  vorgeführt  worden.  Nach  drei  Tagen  sei  er  aus  der  Haft  entlassen  worden.  Auf  beiden  Polizeistationen  sei  er  derart  misshandelt  worden,  dass  er  sich  in  Spitalpflege  habe  begeben müssen.  Er  habe  Angst,  an  seinem Wohnort weiter zu leben.  B.  Mit  Schreiben  vom  16.  November  2007  forderte  die  Botschaft  den  Beschwerdeführer – sofern er am Gesuch  festhalte – auf,  verschiedene  Fragen  zu  beantworten  und  allfällige  Beweismittel  einzureichen  beziehungsweise zu bezeichnen.  C.  Innert  der  angesetzten  Frist  antwortete  der  Beschwerdeführer  mit  Schreiben  vom  14.  Dezember  2007.  Ergänzend  zu  seinen  bisherigen  Angaben führte er aus, am 2. Januar 2007 sei in der Nähe seines Hauses  eine  Bombe  explodiert.  In  der  Folge  hätten  die  Sicherheitskräfte  in  der  Umgebung nach Verdächtigen gesucht, ihn dabei festgenommen und auf  den Polizeiposten gebracht, wo er misshandelt worden sei. Er sei mit der  Auflage  freigelassen  worden,  sich  jeden  Sonntag  auf  dem  Posten  zur  Unterschrift zu melden. Er habe sich bei der Human Rights Commission  und dem International Red Cross beschwert.  D.  Mit  Schreiben  vom 5.  Februar  2008 wandte  sich  der  Beschwerdeführer  erneut an die Botschaft und führte aus, am 12. Oktober 2007 sei er von  der  Polizei  seines  Wohnortes  während  zwei  Stunden  festgehalten  worden. Ebenfalls habe ihn die Polizei am 20. Januar 2008 um 07.00 Uhr  zu Hause aufgesucht und bedroht. E.  Mit  Schreiben  vom  18.  Februar  2008  unterbreitete  die  Botschaft  dem  Beschwerdeführer weitere Fragen zur Beantwortung. 

E­5270/2011 F.  In der fristgerecht eingereichten Antwort vom 13. März 2008 machte der  Beschwerdeführer  geltend,  er  sei  am  20.  November  2008  (recte:  20.  November 2007) von der Polizei zu Hause gesucht worden.  G.  Am  13.  Mai  2008  überwies  die  Botschaft  das  Dossier  des  Beschwerdeführers  dem  BFM  zur  weiteren  Bearbeitung  und  zum  Entscheid.  Im  Begleitschreiben  führte  sie  aus,  infolge  knapper  Personalressourcen  sei  es  der  Botschaft  nicht  möglich,  jeden  Asylsuchenden  zu  befragen.  Aufgrund  der  vorliegenden  Unterlagen  werde  auf  eine  Anhörung  verzichtet,  da  der  Beschwerdeführer  keine  ernsthaften  Bedrohungen  während  des  vergangenen  letzten  Jahres  geltend mache. H.  Mit  Schreiben  vom  8.  September  2008  richtete  sich  der  Beschwerdeführer  erneut  an  die  Botschaft  und  machte  geltend,  am  4.  September  2008  seien  in  seinem  Dorf  zwei  Jugendliche  am  helllichten  Tag entführt worden. Im Schreiben vom 11. Oktober 2008 verwies er auf  die Entführung und Tötung von drei weiteren Personen.  I.  Mit  Schreiben  vom  1.  März  2009  ersuchte  der  Beschwerdeführer  die  Botschaft, das BFM auf die Situation  im Norden Sri Lankas aufmerksam  zu machen. J.  Im  Rahmen  des  Verfahrens  reichte  der  Beschwerdeführer  –  jeweils  in  Kopie  –  seinen  Reisepass,  seine  Identitätskarte,  einen  Geburtsregisterauszug,  eine  Wohnsitzbestätigung,  ein  Schuldokument,  ein Bestätigungsschreiben von E._______ vom 17. Dezember 2003, ein  Schreiben des F._______ vom 24. September 2007,  ein Schreiben des  G._______ vom 4. Januar 2007, ein Schreiben des H._______ vom 10.  Januar  2007,  ein  Schreiben  des  I._______  vom  7.  Januar  2006  sowie  zwei  Schreiben  des  J._______  vom  10. März  2007  und  26.  April  2007  ein. K.  Mit  Schreiben  vom  13.  Januar  2011  teilte  das  BFM  dem  Beschwerdeführer  mit,  aufgrund  der  Aktenlage  erachte  es  den 

E­5270/2011 Sachverhalt  als  erstellt,  mithin  bedürfe  es  keiner  Befragung.  Sodann  setzte  es  dem  Beschwerdeführer  Frist  zu  Einreichung  einer  Stellungnahme  bezüglich  seiner  aktuellen  Situation  sowie  dem  sich  abzeichnenden  negativen  Entscheid.  Innert  der  angesetzten  Frist  liess  sich der Beschwerdeführer nicht vernehmen.  L.  Mit  Verfügung  vom  8.  August  2011  verweigerte  das  BFM  dem  Beschwerdeführer die Einreise in die Schweiz und lehnte das Asylgesuch  ab.  Mit  Schreiben  vom  16.  August  2011  leitete  die  Botschaft  die  Verfügung an den Beschwerdeführer weiter. M.  Mit  Eingabe  vom  10.  September  2011  (srilankischer  Poststempel:  15. September  2011)  an  das  Bundesverwaltungsgerichts  beantragt  der  Beschwerdeführer  sinngemäss  die  Aufhebung  der  vorinstanzlichen  Verfügung. Die Beschwerde  ging  am 23. September  2011  beim Gericht  ein.  Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1.  Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 172.021).  Das  BFM  gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz  des  Bundesverwaltungsgerichts.  Eine  das  Sachgebiet  betreffende  Ausnahme  im  Sinne  von  Art. 32  VGG  liegt  nicht  vor.  Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  daher  zuständig  für  die  Beurteilung  der  vorliegenden  Beschwerde  und  entscheidet  auf  dem  Gebiet  des  Asyls  endgültig,  ausser  bei  Vorliegen  eines  Auslieferungsersuchens  des  Staates,  vor  welchem  die  beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht  (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG,  SR 173.110]). 2.  Der  Beschwerdeführer  hat  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilgenommen,  ist durch die angefochtene Verfügung besonders berührt, 

E­5270/2011 hat ein schutzwürdiges  Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise  Änderung und  ist daher zur Einreichung der Beschwerde  legitimiert. Auf  die  frist­ und  formgerecht eingereichte Beschwerde  ist somit einzutreten  (Art. 108 AsylG sowie Art. 105 AsylG  i.V.m. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1  und Art. 52 VwVG). 3.  Mit  Beschwerde  kann  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und  die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG). 4.  4.1.  Über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden  wird  in  einzelrichterlicher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  (Art. 111  Bst. e  AsylG). Wie nachstehend aufgezeigt, handelt es sich vorliegend um eine  solche, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen  ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG). 4.2.  Gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  wurde  vorliegend  auf  die  Durchführung eines Schriftenwechsels verzichtet. 5.  5.1.  Gemäss  Art.  2  Abs.  1  AsylG  gewährt  die  Schweiz  Flüchtlingen  grundsätzlich  Asyl.  Als  Flüchtling  wird  eine  ausländische  Person  anerkannt,  wenn  sie  in  ihrem  Heimatstaat  oder  im  Land,  in  dem  sie  zuletzt  wohnte,  wegen  ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  Zugehörigkeit  zu  einer  bestimmten  sozialen  Gruppe  oder  wegen  ihrer  politischen  Anschauungen  ernsthaften  Nachteilen  ausgesetzt  ist  oder  begründete  Furcht  hat,  solchen  Nachteilen  ausgesetzt  zu  werden.  Als  ernsthafte  Nachteile  gelten  namentlich  die  Gefährdung  von  Leib,  Leben  oder  Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen psychischen Druck  bewirken (Art. 3 AsylG). 5.2. Das BFM kann ein im Ausland gestelltes Asylgesuch ablehnen, wenn  die asylsuchenden Personen keine Verfolgung glaubhaft machen können  oder  ihnen  die  Aufnahme  in  einem  Drittstaat  zugemutet  werden  kann.  Vorbringen sind glaubhaft gemacht, wenn die Behörde ihr Vorhandensein  mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält. Unglaubhaft sind  insbesondere  Vorbringen,  die  in  wesentlichen  Punkten  zu  wenig  begründet  oder  in  sich  widersprüchlich  sind,  den  Tatsachen  nicht 

E­5270/2011 entsprechen  oder  massgeblich  auf  gefälschte  oder  verfälschte  Beweismittel  abgestützt  werden  (vgl.  Art.  3,  Art.  7  und  Art.  52  Abs.  2  AsylG). 5.3.  Bei  diesem  Entscheid  gelten  für  die  Erteilung  einer  Einreisebewilligung restriktive Voraussetzungen, wobei den Behörden ein  weiter  Ermessensspielraum  zukommt.  Neben  der  erforderlichen  Gefährdung  im  Sinne  von  Art.  3  AsylG  sind  namentlich  die  Beziehungsnähe  zur  Schweiz,  die  Möglichkeit  der  Schutzgewährung  durch einen anderen Staat, die Beziehungsnähe zu anderen Staaten, die  praktische  Möglichkeit  und  objektive  Zumutbarkeit  zur  anderweitigen  Schutzsuche  sowie  die  voraussichtlichen  Eingliederungs­  und  Assimilationsmöglichkeiten  in  Betracht  zu  ziehen  (vgl.  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission  [EMARK]  1997  Nr.  15  E. 2.e.­g.;  die  dort  akzentuierte  Praxis  hat  nach  bloss  redaktionellen Änderungen bei der letzten Totalrevision des Asylgesetzes  nach wie vor Gültigkeit). 6.  6.1.  Das  BFM  verweigerte  dem  Beschwerdeführer  die  Einreise  in  die  Schweiz und  lehnte das Asylgesuch ab. Zur Begründung  führte es aus,  es bedaure die Festnahme im Jahre 2007. Obwohl der Beschwerdeführer  unrechtmässig  inhaftiert  gewesen  sei,  diene  das  schweizerische  Asylrecht  nicht  dem  Ausgleich  erlittenen  Unrechts.  Ausserdem  würden  die  geltend  gemachten  Vorbringen  die  Jahre  2007  und  2008  betreffen,  mithin würden die Vorkommnisse über drei Jahre zurückliegen und seien  somit als mit der Freilassung beendet zu betrachten. Was die Suche  im  November  2008  (recte:  2007)  anbelange,  so  stehe  diese  in  Zusammenhang mit dem damaligen Krieg in Sri Lanka. Heute stelle sich  die Situation anders dar. Die Sicherheits­ und Menschenrechtslage habe  sich  seit  Kriegsende  im  Mai  2009  verbessert  und  das  gesamte  Land  befinde  sich  wieder  unter  Regierungskontrolle.  Die  Anzahl  der  Gewaltereignisse  seien markant  zurückgegangen. Schliesslich habe der  Beschwerdeführer  auf  das  Schreiben  des  BFM  vom  13.  Januar  2011  nicht  geantwortet  und  damit  die  Gelegenheit,  sich  zu  seiner  aktuellen  Situation zu äussern nicht genutzt, was als Indiz dafür zu werten sei, dass  er im heutigen Zeitpunkt nicht gefährdet sei. 6.2. In der Rechtsmitteleingabe macht der Beschwerdeführer geltend, als  Tamile  könne  er  nicht  in  Sri  Lanka  leben,  da  die  Regierung  nur 

E­5270/2011 Singalesen  im  Land  wolle.  Sodann  sei  das  Benehmen  der  Armee  "schlimm", sie verhafte die jungen Leute.  6.3.  6.3.1. Vorweg ist festzustellen, dass das BFM in casu den Sachverhalt in  Beachtung  der  Rechtsprechung  des  Bundesverwaltungsgerichts  (vgl.  BVGE 2007/30) festgestellt hat. 6.3.2. Das BFM hat betreffend die Inhaftierung des Beschwerdeführers im  Jahre  2007  sowie  die  Kurzfestnahmen  zu  Recht  festgestellt,  dass  diesbezüglich  der  zeitliche  Kausalzusammenhang  im  Zeitpunkt  des  Ersuchens um Einreise in die Schweiz nicht mehr gegeben war. Sodann  ist  mit  der  Vorinstanz  festzuhalten,  dass  die  polizeilichen  Suchen  nach  dem  Beschwerdeführer  im  Jahre  2008  in  Zusammenhang  mit  der  damaligen  Bürgerkriegssituation  in  Sri  Lanka  gestanden  haben  und  insoweit nicht asylrelevant sind. Dies namentlich auch deshalb, weil sich  seit der Beendigung des Krieges im Mai 2009 die allgemeine Lage in Sri  Lanka sukzessive verbessert hat. Namentlich hat sich auch die Situation  der  Tamilen,  entgegen  der  Ansicht  des  Beschwerdeführers,  verbessert.  Sie  können  sich  heute  im  Land  freier  bewegen.  Wichtige  Verbindungswege  wurden  wieder  dem  Verkehr  übergeben  und  das  restriktive  Passsystem  für  Aus­  und  Einreisen  nach  Jaffna  wurde  abgeschafft.  Vor  diesem  Hintergrund  und  insbesondere  aufgrund  der  Tatsache,  dass  dem  Beschwerdeführer  in  den  letzten  drei  Jahren  offensichtlich nichts Nachteiliges  im Sinne von Art.  3 AsylG widerfahren  ist,  ist  davon  auszugehen,  dass  er  in  seiner  Heimatregion  keine  asylrelevanten  Verfolgungsmassnahmen  zu  befürchten  hat.  Schliesslich  genügt  allein  die  Angst  vor  einer  allfällig  künftig  möglichen  Bedrohung  nicht,  um  auf  das  Vorliegen  einer  begründeten  Furcht  vor  künftiger  Verfolgung zu schliessen.  6.4. Dem Beschwerdeführer ist es somit nicht gelungen, eine aktuelle und  unmittelbare  Gefährdung  im  Sinne  von  Art.  3  AsylG  beziehungsweise  konkrete Hinweise  auf  eine  künftige,  asylrelevante  Verfolgung  und  eine  damit  einhergehende,  begründete  Verfolgungsfurcht  darzutun.  Ein  weiterer Verbleib im Heimatland ist ihm deshalb zumutbar. Das BFM hat 

E­5270/2011 demnach  dem  Beschwerdeführer  zu  Recht  die  Einreise  in  die  Schweiz  nicht bewilligt und das Asylgesuch abgelehnt. 7.  Aus  diesen  Erwägungen  ergibt  sich,  dass  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und  vollständig  feststellt  und  angemessen  ist  (Art. 106  AsylG).  Die  Beschwerde ist daher abzuweisen. 8.  Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten grundsätzlich dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  (Art.  63  Abs. 1  VwVG).  Aus  verwaltungsökonomischen  Gründen  sowie  in  Anwendung  von  Art. 63  Abs. 1  in  fine  VwVG  und  Art.  2  und  6  Bst.  b  des Reglements  vom  21.  Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE,  SR  173.320.2)  ist  vorliegend  auf  die  Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten. (Dispositiv nächste Seite)

E­5270/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.  Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3.  Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die  Schweizerische Botschaft in Colombo. Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Kurt Gysi Barbara Balmelli Versand:

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