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Bundesverwaltungsgericht 20.10.2011 E-2784/2011

October 20, 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·923 words·~5 min·2

Summary

Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung | Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; Verfügung des BFM vom 18. März 2011

Full text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l Abteilung V E­2784/2011 Urteil   v om   2 0 .   O k t ob e r   2011 Besetzung Richter Markus König (Vorsitz), Richterin Emilia Antonioni, Richterin Regula Schenker Senn,    Gerichtsschreiber Rudolf Bindschedler. Parteien A._______, Sri Lanka, p.A. Schweizer Botschaft in Colombo, Sri Lanka, Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,    Vorinstanz Gegenstand Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; Verfügung des BFM vom 18. März 2011 / N (…).

E­2784/2011 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass  der  Beschwerdeführer,  ein  aus  B._______,  C._______  Distrikt,  stammender Tamile, mit Schreiben vom 19. Juli 2010 bei der Schweizer  Botschaft in Colombo um Asyl nachsuchte, dass die Botschaft ihn mit Schreiben vom 27. Juli 2010 zur Beantwortung  eines individuellen Fragenkatalogs aufforderte und der Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  16.  August  2010  fristgerecht  seine  Stellungnahme  zu  den Akten reichte, dass  er  nach  Aufforderung  der  Botschaft  vom  27.  August  2010  mit  Eingabe  vom  13.  September  2010  weitere  Angaben  zu  seinen  Asylgründen machte, dass  er  am  29.  Oktober  2010  auf  der  Botschaft  in  Colombo  zu  seinen  Fluchtgründen angehört wurde, dass  der  Beschwerdeführer  zur  Begründung  seines  Gesuchs  im  Wesentlichen vorbrachte, er sei am 30. Januar 2007 von den Liberation  Tigers  of  Tamil  Eelam  (LTTE)  zwangsrekrutiert  worden,  sei  dem  Geheimdienst  dieser  Organisation  zugeteilt  worden  und  habe  in  D._______  und  E._______  Angehörige  der  sri­lankischen  Armee  sowie  der Eelam People's Democratic Party (EPDP) ausspioniert, dass  er  im  Oktober  2007  nach  F._______  verlegt  worden  sei  und  im  dortigen Krankenhaus gearbeitet habe, dass  er  im  November  2008  bei  einem  Granatenangriff  verletzt  und  danach im Krankenhaus behandelt worden sei, dass  er  am  (…)  2008  aus  dem  Krankenhaus  entwichen  und  nach  C._______ geflohen sei, wo er sich bei seiner Mutter versteckt habe, dass er am (…) 2009 mit seiner Mutter in das von der Armee kontrollierte  Gebiet  gezogen  sei,  wo  er  anderntags  in  G._______  von  der  Armee  festgenommen worden sei, dass  er  anschliessend  vom  (…)  2009  bis  zum  (…)  2009  in  H._______  inhaftiert  und  dann  im  Rehabilitierungslager  von  I._______  bis  zur  Entlassung am (…) 2009 festgehalten worden sei,

E­2784/2011 dass sich zwei Tage nach seiner Entlassung unbekannte Personen beim  Dorfvorsteher  nach  ihm  erkundigt  hätten,  im  Mai  2010  sein  Zwillingsbruder  von unbekannten Männern behelligt worden  sei  und am  30.  August  2010  wiederum  Unbekannte  nach  ihm  (Beschwerdeführer)  gefragt hätten, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe an die Schweizer Botschaft vom  21. November 2010 mitteilte,  nach der Rückkehr  von der Anhörung auf  der  Botschaft  seien  er  sowie  sein  Zwillingsbruder  von  unbekannten  Personen  mit  dem  Tod  bedroht  worden,  der  Bruder  sei  nach  dem  Aufenthalt des Beschwerdeführers gefragt und die Mutter sei  in gleicher  Weise  behelligt  worden,  weshalb  er  um  baldige  Schutzgewährung  ersuche, dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  18.  März  2011  die  Einreise  des  Beschwerdeführers in die Schweiz und sein Asylgesuch ablehnte und zur  Begründung im Wesentlichen anführte, aufgrund der Akten sei nicht von  einer  flüchtlingsrechtlich  relevanten Gefährdung  des Beschwerdeführers  in seiner Heimatregion auszugehen, dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  an  das  Bundesverwaltungsgericht vom 11. Mai 2011 (Eingangsstempel: 17. Mai  2011)  gegen  diesen  Entscheid  Beschwerde  beim  Bundesverwaltungsgericht erhob und beantragte, der Entscheid des BFM  sei aufzuheben und es sei ihm die Einreise in die Schweiz zu bewilligen, dass er zur Begründung im Wesentlichen geltend macht, bei den von ihm  geschilderten Übergriffen seitens Dritter handle es sich bestimmt um eine  Verfolgung durch Sicherheitskräfte mit Unterstützung anderer bewaffneter  Gruppen, dass er in Sri Lanka keine Sicherheit habe, eine gesuchte Person sei und  der Staat nicht schutzfähig sei, dass  er  seit  seiner  Freilassung  am  (…)  2010  aus  dem  Rehabilitationszentrum von den sri­lankischen Behörden behelligt worden  sei,  immer  noch  gesucht  werde  und  es  ihm  unmöglich  sei,  sich  den  Behelligungen durch Wegzug in einen anderen Landesteil zu entziehen, dass  er  schliesslich  darum  bittet  mit  einem  Beschwerdeentscheid  noch  drei Monate zuzuwarten, damit er neue Dokumente nachreichen könne,

E­2784/2011 dass  er  mit  der  Beschwerde  zwei  Schreiben  der  Human  Rights  Commission of Sri Lanka zu den Akten reichte, dass  die  vormals  zuständige  Instruktionsrichterin  am  31. Mai  2011  den  Eingang der Beschwerde bestätigte, und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig  über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines  Auslieferungsersuchens  des  Staates,  vor  welchem  die  beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht  (Art. 105  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni  1998  [AsylG,  SR 142.31]  i. V. m.  Art. 31­33  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG, SR 173.110]), dass  sich  das  Verfahren  nach  dem  VwVG  dem  VGG  und  dem  BGG  richtet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art.  6 AsylG), dass  der  Beschwerdeführer  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt  ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist  (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  in  Berücksichtigung  der  nachstehenden Erwägung  einzutreten  ist  (Art. 108  Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG), dass  der  Beschwerdeführer  angekündigt  hatte,  dem  Bundesverwaltungsgericht  innerhalb von drei Monaten nach Einreichung  der  Beschwerde  vom  11.  Mai  2011  (nicht  näher  spezifizierte)  "neue  Dokumente"  nachreichen  zu  wollen,  und  heute,  mehr  als  fünf  Monate  später,  festzustellen  ist,  dass  keine  weiteren  Unterlagen  zu  den  Akten  gereicht worden sind, dass  gestützt  auf  Art.  111a  Abs.  1  AsylG  vorliegend  auf  einen  Schriftenwechsel verzichtet wurde,

E­2784/2011 dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und  die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass die Schweiz gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG Flüchtlingen grundsätzlich  Asyl gewährt und eine ausländische Person als Flüchtling anerkannt wird,  wenn sie  in  ihrem Heimatstaat oder  im Land,  in dem sie zuletzt wohnte,  wegen  ihrer  Rasse,  Religion,  Nationalität,  Zugehörigkeit  zu  einer  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen  ernsthaften  Nachteilen  ausgesetzt  ist  oder  begründete  Furcht  hat,  solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden, wobei als ernsthafte Nachteile  namentlich  die  Gefährdung  von  Leib,  Leben  oder  Freiheit  und  Massnahmen  gelten,  die  einen  unerträglichen  psychischen  Druck  bewirken, dass  das  BFM  ein  im  Ausland  gestelltes  Asylgesuch  ablehnen  kann,  wenn  die  asylsuchenden  Personen  keine  Verfolgung  glaubhaft  machen  können  oder  wenn  ihnen  die  Aufnahme  in  einem  Drittstaat  zugemutet  werden kann (vgl. Art. 3, Art. 7 und Art. 52 [Abs. 2] AsylG), dass  das  Bundesamt  gemäss  Art.  20  Abs.  2  AsylG  Asylsuchenden  die  Einreise  zur  Abklärung  des  Sachverhaltes  bewilligt,  wenn  ihnen  nicht  zugemutet werden  kann,  im Wohnsitz­  oder Aufenthaltsstaat  zu  bleiben  oder  in  ein  anderes  Land  auszureisen,  und  gestützt  auf  Art.  20  Abs.  3  AsylG  das  Eidgenössische  Justiz­  und  Polizeidepartement  (EJPD)  schweizerische  Vertretungen  ermächtigen  kann,  Asylsuchenden,  die  glaubhaft  machen,  dass  eine  unmittelbare  Gefahr  für  Leib  und  Leben  oder für die Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG besteht,  die Einreise zu bewilligen, dass  bei  diesem  Entscheid  für  die  Erteilung  einer  Einreisebewilligung  restriktive  Voraussetzungen  gelten,  wobei  den  Behörden  ein  weiter  Ermessensspielraum zukommt und neben der erforderlichen Gefährdung  im Sinn von Art. 3 AsylG namentlich die Art der persönlichen Beziehung  zur Schweiz, die Möglichkeit der Schutzgewährung durch einen anderen  Staat,  die  Qualität  allfälliger  persönlicher  Beziehungen  zu  anderen  Staaten,  die  praktische  Möglichkeit  und  objektive  Zumutbarkeit  einer  anderweitigen  Schutzsuche  sowie  die  voraussichtlichen  Eingliederungs­  und  Assimilationsmöglichkeiten  in  Betracht  zu  ziehen  sind  (vgl.  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  [vormaligen]  Schweizerischen  Asylrekurskommission [EMARK] 1997 Nr. 15 E. 2.e­g S. 131 ff.; die dort 

E­2784/2011 beschriebene Praxis hat angesichts der bloss  redaktionellen Anpassung  des Gesetzestexts  anlässlich  bei  der  letzten  Totalrevision  nach wie  vor  Gültigkeit), dass zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer schutzbedürftig im Sinn von  Art. 3 AsylG ist, dass  das  Bundesverwaltungsgericht  sich  in  Würdigung  der  Akten  der  Auffassung der Vorinstanz anschliesst, die vom Beschwerdeführer bisher  erlittenen  Nachteile  hätten  nicht  eine  Intensität  erreicht,  die  eine  akute  Schutzbedürftigkeit im Sinn von Art. 3 AsylG begründen würde, dass der Beschwerdeführer den überzeugenden Argumenten des BFM in  seinem Rechtsmittel offensichtlich nichts Stichhaltiges entgegenzuhalten  vermag, dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Ereignisse vor dem  Hintergrund der Situation  in Sri Lanka nach dem Sieg der sri­lankischen  Armee über die LTTE im Mai 2009 zu beurteilen sind, dass  der  Beschwerdeführer  in  seinen  Eingaben  keine  Vorverfolgung  geltend  gemacht  hat,  und  namentlich  nicht  vorbringt,  er  sei  während  seiner  Festnahme  und  Internierung  in  einem  Rehabilitierungslager  in  irgendeiner Weise schlecht behandelt worden, dass der Beschwerdeführer ein Jahr nach der Niederlage der LTTE ohne  Auflagen aus dem Rehabilitierungslager entlassen wurde, dass  sich  offenbar  keine  konkreten  Verdachtsmomente  gegen  den  Beschwerdeführer  mehr  ergeben  haben,  andernfalls  er  mit  Sicherheit  nicht  freigelassen  respektive  wieder  verhaftet  und  strafrechtlich  verfolgt  worden wäre, dass  der  Beschwerdeführer  unter  diesen  Umständen  keine  "Gesucht  Person"  sein  kann  und  der  in  der  Beschwerde  geschilderte  tägliche  Wechsel  des Wohnorts  aus  Sicherheitsgründen  (vgl.  Beschwerde  S.  2)  angesichts  des  persönlichen  Hintergrunds  und  der  in  der  Befragung  protokollierten Angaben nicht plausibel ist, dass angesichts der nunmehr verstrichenen Zeitspanne und der aktuellen  Verhältnisse im Heimatland nicht von einem realen Verfolgungsinteresse  seitens  der  sri­lankischen  Behörden  auszugehen  ist,  zumal  der 

E­2784/2011 Beschwerdeführer  nach  seiner  Rehabilitierung  kein  spezifisches  Risikoprofil  mehr  aufweist,  das  ihn  aktuell  aus  objektiver  Sicht  als  gefährdet erscheinen liesse, dass  es  sich  bei  den  vom  Beschwerdeführer  vorgebrachten  Nachforschungen  und  Belästigungen  durch  unbekannte  Personen  um  Übergriffe  seitens  Dritter  handeln  würde,  die  klarerweise  keine  flüchtlingsrechtlich relevante Intensität erreicht haben, dass  sich  der  Beschwerdeführer  ausserdem  entweder  um  den  Schutz  des  –  entgegen  seiner  Ansicht  schutzfähigen  und  schutzwilligen –  Heimatstaats bemühen oder den offenbar lokal begrenzten Behelligungen  innerstaatlich auszuweichen könnte, dass der Beschwerdeführer nach dem Gesagten bisher nicht verfolgt war  und unter Würdigung der gesamten Akten nicht davon auszugehen ist, er  habe  in  absehbarer  Zukunft  mit  beachtlicher  Wahrscheinlichkeit  ernsthafte Nachteile im Sinn von Art. 3 AsylG zu befürchten, dass  an  dieser  Feststellung  auch  nichts  zu  ändern  vermag,  dass  ein  Schwager  des  Beschwerdeführers  Anfang  2009  –  mithin  in  der  allerletzten  Phase  des  Bürgerkriegs  –  in  der  J._______  Province  unter  unbekannten Umständen entführt worden sein soll (vgl. Beschwerde S. 2  und  die mit  dem Rechtsmittel  eingereichten Kopien  von Unterlagen  der  Human Rights Commission of Sri Lanka), dass somit vorliegend eine Schutzbedürftigkeit im Sinn von Art. 20 AsylG  nicht gegeben ist, dass auf die in der Beschwerde angesprochenen Hindernisse, die einem  Vollzug  der  Wegweisung  nach  Sri  Lanka  entgegenstehen  sollen  (vgl.  Beschwerde  S.  1  f.),  nicht  weiter  einzugehen  ist,  weil  der  Beschwerdeführer vom BFM nicht aus der Schweiz weggewiesen worden  ist, sondern sich bereits dort aufhält, dass  der  Beschwerdeführer  schliesslich  auch  in  keiner  Weise  eine  persönliche Beziehung zur Schweiz geltend gemacht hat, dass  das  BFM  das  Gesuch  um  Einreise  und  Asylgewährung  damit  zu  Recht abgelehnt hat,

E­2784/2011 dass  es  dem  Beschwerdeführer  demnach  nicht  gelungen  ist  darzutun,  inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den  rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder  unangemessen  sei  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde  abzuweisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten grundsätzlich dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  wären  (Art.  63  Abs.  1  VwVG),  aus  verwaltungsökonomischen Gründen vorliegend jedoch in Anwendung von  Art. 63  Abs. 1  letzter  Satz  VwVG  und  Art. 6  des  Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, SR 173.320.2]  auf  die Erhebung von  Verfahrenskosten zu verzichten ist. (Dispositiv nächste Seite)

E­2784/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.   Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3.  Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Schweizer Botschaft  in  Colombo und das BFM. Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Markus König Rudolf Bindschedler Versand:

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