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Bundesverwaltungsgericht 05.10.2011 D-5425/2011

5. Oktober 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·908 Wörter·~5 min·2

Zusammenfassung

Vollzug der Wegweisung | Vollzug der Wegweisung (Nichteintretensverfahren); Verfügung des BFM vom 20. September 2011

Volltext

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l     Abteilung IV D­5425/2011 Urteil   v om   5 .   O k t ob e r   2011 Besetzung Einzelrichter Martin Zoller, mit Zustimmung von Richterin Emilia Antonioni;   Gerichtsschreiberin Susanne Burgherr. Parteien A._______, geboren am (…), Liberia,  (…),   Beschwerdeführer,  gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,    Vorinstanz. Gegenstand Vollzug der Wegweisung (Nichteintretensverfahren);  Verfügung des BFM vom 20. September 2011 / N (…).

D­5425/2011 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der Beschwerdeführer am 7. Juni 2010 in der Schweiz erstmals um  Asyl nachsuchte, wobei er keine Reise­ oder Identitätspapiere einreichte,  dass das BFM mit Verfügung vom 9. Juli 2010 in Anwendung von Art. 32  Abs. 2  Bst. a  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni  1998  (AsylG,  SR 142.31)  auf  das  Asylgesuch  nicht  eintrat  und  die  Wegweisung  des  Beschwerdeführers  aus  der  Schweiz  sowie  den  Wegweisungsvollzug  anordnete, dass  das  Bundesverwaltungsgericht  auf  die  dagegen  erhobene  Beschwerde des Beschwerdeführers mangels fristgerechter Leistung des  wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde erhobenen Kostenvorschusses  mit Urteil vom 22. Oktober 2010 nicht eintrat,  dass der Beschwerdeführer am 1. Juli 2011 in der Schweiz zum zweiten  Mal um Asyl nachsuchte, dass  er  im  Rahmen  der  Erstbefragung  im  Empfangs­  und  Verfahrenszentrum  B._______  vom  18. Juli  2011  und  der  gleichentags  erfolgten  Anhörung  nach  Art. 29  Abs. 1  AsylG  durch  das  BFM  im  Wesentlichen  geltend  machte,  er  sei  nach  Abschluss  des  ersten  Asylverfahrens  nicht  in  sein  Heimatland  zurückgekehrt  und  halte  hinsichtlich  der  Asylbegründung  an  seinen  Vorbringen  im  ersten  Asylverfahren fest, dass der Beschwerdeführer einen ärztlichen Bericht vom (…) einreichte,  gemäss  welchem  er  an  (Aufzählung  Beschwerden)  leide  (vgl.  Akten  Vorinstanz B14),  dass bezüglich der weiteren Aussagen beziehungsweise der Einzelheiten  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  auf  die  Protokolle  bei  den  Akten  verwiesen wird (vgl. B8 und B10),  dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  20. September  2011  –  eröffnet  am  22. September  2011  –  auf  das  zweite  Asylgesuch  vom  1. Juli  2011  in  Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG nicht eintrat, die Wegweisung  des Beschwerdeführers  aus  der  Schweiz  und  den Wegweisungsvollzug  anordnete sowie eine Gebühr von Fr. 600.– erhob, dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  29. September  2011  (Datum  Poststempel;  Schreiben  datiert  vom  28. September  2011)  beim 

D­5425/2011 Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  erhob,  worin  in  materieller  Hinsicht  um Feststellung der Unzumutbarkeit  des Wegweisungsvollzugs  und um Gewährung der vorläufigen Aufnahme ersucht wurde,  dass  in  formeller  Hinsicht  zudem  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  im  Sinne  von  Art. 65  Abs. 1  und  2  des  Bundesgesetzes  vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 172.021) und um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses  ersucht  wurde,  wobei  diesbezüglich  eine  Fürsorgeabhängigkeitsbestätigung  vom  29. September  2011  eingereicht  wurde,  dass  der  Beschwerdeführer  –  unter  Einreichung  eines  ärztlichen  Zeugnisses vom (…), wonach er unter (Aufzählung Beschwerden) leide –  zur  Begründung  im  Wesentlichen  vorbrachte,  der  Wegweisungsvollzug  sei aus medizinischen Gründen nicht zumutbar, dass  auf  die  weitere  Begründung  der  Beschwerde  –  soweit  entscheidwesentlich – in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen ist,  dass  die  vollständigen  Vorakten  am  3. Oktober  2011  beim  Bundesverwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),  und zieht in Erwägung,  dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig  über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art. 5  VwVG)  des  BFM  entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines  Auslieferungsersuchens  des  Staates, vor dem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105  AsylG  i.V.m.  Art. 31­33  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),  dass  der  Beschwerdeführer  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt  ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise  Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde  legitimiert  ist,  weshalb  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG sowie Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37  VGG und Art. 48 Abs. 1 und Art. 52 VwVG), 

D­5425/2011 dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und  die Unangemessenheit gerügt werden kann (Art. 106 Abs. 1 AsylG),  dass  bei  Beschwerden  gegen  Nichteintretensentscheide,  bei  denen  es  das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu  überprüfen  (Art. 32­35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Beschwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die  Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,  dass  indes die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs  der Wegweisung materiell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht  diesbezüglich volle Kognition zukommt,  dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerde  in  einzelrichterlicher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise  einer  zweiten Richterin  entschieden wird  (Art. 111 Bst. e AsylG)  und  es  sich vorliegend – wie nachfolgend aufgezeigt – um eine solche handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  begründen  ist  (Art. 111a Abs. 2 AsylG),  dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  auf  einen  Schriftenwechsel  verzichtet wurde,  dass  auf  ein  Asylgesuch  nicht  eingetreten  wird,  wenn  Asylsuchende  in  der Schweiz bereits  ein Asylverfahren erfolglos  durchlaufen haben oder  während  des  hängigen  Asylverfahrens  in  den  Heimat­  oder  Herkunftsstaat zurückgekehrt sind, ausser es gebe Hinweise, dass in der  Zwischenzeit  Ereignisse  eingetreten  sind,  die  geeignet  sind,  die  Flüchtlingseigenschaft  zu  begründen,  oder  die  für  die  Gewährung  vorübergehenden Schutzes relevant sind (Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG), dass  unbestritten  ist,  dass  der  Beschwerdeführer  vorgängig  ein  Asylverfahren  erfolglos  durchlaufen  hat  und  seither  nicht  in  seinen  Heimatstaat zurückgekehrt ist,  dass  vorliegend  das  Nichteintreten  auf  das  zweite  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers vom 1. Juli 2011 und die Anordnung der Wegweisung  unangefochten geblieben und mithin in Rechtskraft erwachsen sind,  dass indes der angeordnete Wegweisungsvollzug angefochten wurde, 

D­5425/2011 dass Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens mithin einzig  die  Frage  bildet,  ob  der  Wegweisungsvollzug  vom  BFM  zu  Recht  als  durchführbar bezeichnet wurde, dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen  Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern  regelt,  wenn  der  Vollzug  der Wegweisung  nicht  zulässig,  nicht  zumutbar  oder  nicht  möglich  ist  (Art. 44  Abs. 2  AsylG;  Art. 83  Abs. 1  des  Bundesgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die Ausländerinnen  und  Ausländer [AuG, SR 142.20]),  dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  nicht  zulässig  ist,  wenn  völkerrechtliche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin oder des Ausländers  in den Heimat­, Herkunfts­ oder einen  Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),  dass  keine  Person  in  irgendeiner  Form  zur  Ausreise  in  ein  Land  gezwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus  einem  Grund  nach  Art. 3  Abs. 1  AsylG  gefährdet  ist  oder  in  dem  sie  Gefahr  läuft,  zur  Ausreise  in  ein  solches  Land  gezwungen  zu  werden  (Art. 5  Abs. 1  AsylG;  vgl.  ebenso  Art. 33  Abs. 1  des  Abkommens  vom  28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),  dass  dieses  flüchtlingsrechtliche  Rückschiebungsverbot  nur  Personen  schützt,  die  die  Flüchtlingseigenschaft  im  Sinne  von  Art. 3  AsylG  respektive Art. 1A FK erfüllen, was vorliegend nicht der Fall ist,  dass  auch  keine  Anhaltspunkte  für  eine  menschenrechtswidrige  Behandlung  im Sinne von Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950  zum  Schutze  der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  (EMRK,  SR 0.101)  ersichtlich  sind,  die  dem  Beschwerdeführer  im  Heimatstaat  droht,  so  dass  sich  der  Vollzug  der  Wegweisung  in  Beachtung  der  massgeblichen völker­ und landesrechtlichen Bestimmungen als zulässig  erweist, dass sich der Vollzug für Ausländerinnen oder Ausländer als unzumutbar  erweist,  wenn  sie  im  Heimat­  oder  Herkunftsstaat  auf  Grund  von  Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer  Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),  dass die gegenwärtige Lage  in Liberia nicht von Krieg, Bürgerkrieg oder  allgemeiner  Gewalt  gezeichnet  ist,  aufgrund  dessen  die  Bevölkerung 

D­5425/2011 konkret  gefährdet  wäre  und  eine  Rückführung  dorthin  als  generell  unzumutbar betrachtet werden müsste,  dass der Beschwerdeführer geltend macht, der Wegweisungsvollzug sei  aus gesundheitlichen Gründen unzumutbar,  dass  Gründe  ausschliesslich  medizinischer  Natur  den  Wegweisungsvollzug  im  Allgemeinen  jedoch  nicht  als  unzumutbar  erscheinen  lassen,  ausser  wenn  eine  notwendige  medizinische  Behandlung  im Heimatland nicht  zur Verfügung  steht  und die Rückkehr  zu  einer  raschen  und  lebensgefährdenden  Beeinträchtigung  des  Gesundheitszustands der betroffenen Person führt, wobei als wesentlich  die allgemeine und dringende medizinische Behandlung erachtet wird, die  zur Gewährleistung einer menschenwürdigen Existenz absolut notwendig  ist, dass Unzumutbarkeit  jedenfalls noch nicht vorliegt, wenn im Heimatstaat  eine  nicht  dem  schweizerischen  Standard  entsprechende  medizinische  Behandlung möglich ist (vgl. BVGE 2009/2 E. 9.3.2, Entscheidungen und  Mitteilungen  der  [vormaligen]  Schweizerischen  Asylrekurskommission  [EMARK] 2003 Nr. 24 E. 5a und b),  dass  die  diagnostizierten  gesundheitlichen  Beschwerden  des  Beschwerdeführers  (Aufzählung  Beschwerden)  nicht  auf  eine  medizinische Notlage schliessen lassen, die im Heimatland schlicht nicht  behandelbar wäre,  dass  hinsichtlich  der  in  der Beschwerdeeingabe  geäusserten Bedenken  bezüglich  des  Gesundheitssystems  Liberias  erneut  darauf  hinzuweisen  ist, dass ein tieferes Niveau der medizinischen Versorgung im Heimatland  nicht  gegen  die  Zumutbarkeit  des  Wegweisungsvollzugs  spricht  (vgl.  BVGE 2009/2 E. 9.3.2),  dass  es  dem  Beschwerdeführer  zudem  offen  steht,  beim  Bundesamt  einen Antrag auf medizinische Rückkehrhilfe – beispielsweise in Form der  Mitgabe von Medikamenten für eine gewisse Zeit oder in Form von Geld  zur  Deckung  der  Behandlungskosten  –  zu  stellen,  was  er  gemäss  den  Ausführungen in der vorinstanzlichen Verfügung bereits getan hat,  dass  hinsichtlich  der  weiteren  Finanzierung  der  medizinischen  Behandlung zudem festzuhalten  ist, dass der Wegweisungsvollzug auch  zumutbar ist, wenn die Behandlung nicht auf Dauer sichergestellt ist, der 

D­5425/2011 Betroffene  indes  selbst  einer  Erwerbstätigkeit  nachgehen  kann  (vgl.  BVGE 2009/2 E. 9.3.4),  dass  es  dem  (…)  Beschwerdeführer  zuzumuten  ist,  sich  nach  dem  Vollzug  der  Wegweisung  um  eine  Arbeit  zu  bemühen,  wobei  allfällige  anfängliche  wirtschaftliche  Reintegrationsschwierigkeiten  dem  Vollzug  nicht  entgegenstehen,  da  blosse  soziale  oder  wirtschaftliche  Schwierigkeiten, von denen die ansässige Bevölkerung betroffen ist (z. B.  Mangel  an  Arbeitsplätzen),  keine  existenzbedrohende  Situation  darstellen, die den Vollzug der Wegweisung als unzumutbar erscheinen  liessen (vgl. EMARK 2005 Nr. 24 E. 10.1),  dass damit insgesamt nicht davon auszugehen ist, der Beschwerdeführer  würde  bei  einer  Rückkehr  nach  Liberia  in  eine  seine  Existenz  vernichtende Situation geraten, die als konkrete Gefährdung im Sinne der  zu beachtenden Bestimmungen zu werten wäre (Art. 83 Abs. 4 AuG),  dass  sich  der  Vollzug  der  Wegweisung  mithin  als  zumutbar  erweist  (Art. 83 Abs. 4 AuG), dass der Vollzug schliesslich auch als möglich zu bezeichnen  ist, da es  dem  Beschwerdeführer  obliegt,  bei  der  Beschaffung  der  notwendigen  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art. 8  Abs. 4  AsylG;  vgl.  dazu  auch  BVGE  2008/34 E. 12 S. 513 ff.),  dass  damit  der  durch  die  Vorinstanz  verfügte  Wegweisungsvollzug  zu  bestätigen  ist  und  eine  Anordnung  der  vorläufigen  Aufnahme  ausser  Betracht fällt (Art. 83 Abs. 1­4 AuG),  dass  die  angefochtene  Verfügung  demnach  Bundesrecht  nicht  verletzt,  den  rechtserheblichen  Sachverhalt  richtig  und  vollständig  feststellt  und  angemessen  ist  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde  abzuweisen  ist, dass mit vorliegendem Urteil ohne vorgängige Instruktion das Gesuch um  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines  Kostenvorschusses  gegenstandslos  geworden ist,  dass  die  Beschwerde  aufgrund  vorstehender  Erwägungen  als  aussichtslos  zu  qualifizieren  ist  und  daher  das Gesuch  um Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  im  Sinne  von  Art. 65  Abs. 1  und  2  VwVG  –  ungeachtet  der  Bedürftigkeit  des  Beschwerdeführers –  abzuweisen ist, 

D­5425/2011 dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten von Fr. 600.–  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63  Abs. 1  und  5  VwVG  i.V.m.  Art. 1­3  des  Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE,  SR 173.320.2).  (Dispositiv nächste Seite)

D­5425/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.  Das Gesuch um Gewährung der  unentgeltlichen Rechtspflege  im Sinne  von Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG wird abgewiesen.  3.  Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.–  werden  dem  Beschwerdeführer  auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  nach  Versand  des  vorliegenden Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.  4.  Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die  zuständige kantonale Behörde. Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Martin Zoller Susanne Burgherr Versand:

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