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Schwyz Kantonsgericht 2. Zivilkammer 22.11.2019 ZK2 2019 47

22 novembre 2019·Deutsch·Svitto·Kantonsgericht 2. Zivilkammer·HTML·578 parole·~3 min·2

Riassunto

vorsorgliche Massnahmen (Unterhaltsprozess) | Kindsrecht

Testo integrale

\n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz

\n 1

\n \n \n \n   \n   \n   \n   \n \n   \n Beschluss vom 22. November 2019 \n ZK2 2019 47 \n   \n   \n \n \n \n Mitwirkend

\n Kantonsgerichtspräsident Dr. Urs Tschümperlin, Kantonsrichterinnen Dr. Veronika Bürgler Trutmann und Bettina Krienbühl, Gerichtsschreiberin lic. iur. Gabriela Thurnherr.

\n \n \n \n   \n   \n   \n \n \n \n In Sachen

\n A.________, Beklagter und Berufungsführer, vertreten durch Rechtsanwalt B.________,   gegen   C.________, Kläger und Berufungsgegner, gesetzlich vertreten durch seine Mutter, D.________, vertreten durch Rechtsanwalt E.________,      

\n \n \n \n   \n   \n \n \n \n betreffend

\n vorsorgliche Massnahmen (Unterhaltsprozess) / 2. Rechtsgang

\n \n \n \n (Berufung gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Einsiedeln vom 31. Oktober 2017, ZES 2017 030);- \n   \n   \n hat die 2. Zivilkammer, \n \n nachdem sich ergeben und in Erwägung: \n 1. C.________ (nachfolgend Berufungsgegner bzw. Kind), geb. ________, ist das Kind von D.________ (nachfolgend Kindsmutter). A.________ (nachfolgend Berufungsführer) anerkannte das Kind am 23. Mai 2016 (Vi-act. KB 3). \n a) Am 22. Februar 2017 reichte der Berufungsgegner beim Einzelrichter am Bezirksgericht Einsiedeln gegen den Berufungsführer eine Kindesunterhaltsklage ein (Vi-act. A.I). Am 31. Oktober 2017 verfügte der Einzelrichter am Bezirksgericht Einsiedeln Folgendes (ZES 2017 030): \n 1. Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, ab Rechtskraft dieser Verfügung an den Gesuchsteller resp. die Kindsmutter monatlich und im Voraus CHF 1‘112.00 an Barunterhalt sowie CHF 284.00 an Betreuungsunterhalt, d.h. gesamthaft CHF 1‘396.00, zu bezahlen. \n   \n  Es wird vorgemerkt, dass der gebührende Unterhalt des Gesuchstellers nicht gedeckt werden kann, wobei das Manko von CHF 130.00 auf den Betreuungsunterhalt entfällt. \n   \n 2. (Prozesskosten) \n   \n 3. (Rechtsmittel) \n   \n 4. (Zustellung) \n b) Dagegen erhob der Berufungsführer am 13. November 2017 Berufung (KG-act. 1, ZK2 2017 84). Das Kantonsgericht Schwyz beschloss am 9. Juli 2018 Folgendes: \n 1. Die Berufung wird abgewiesen. \n   \n 2. Dispositivziffer 1 der angefochtenen Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Einsiedeln vom 31. Oktober 2017 (ZES 2017 030) wird aufgehoben und wie folgt ersetzt (Änderungen fett): \n   \n 1. Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, ab Rechtskraft dieser Verfügung an den Gesuchsteller resp. die Kindsmutter monatlich und im Voraus CHF 1‘246.20 an Barunterhalt sowie CHF 414.25 an Betreuungsunterhalt, d.h. gesamthaft CHF 1‘660.45, zu bezahlen. \n   \n  Dieser Unterhaltsbeitrag basiert auf folgenden Einkommens- und Bedarfsverhältnissen: \n   \n   Einkommen Vater: Fr. 5‘886.40 \n   Bedarf Vater:  Fr. 3‘689.75 \n   \n   Einkommen Mutter: Fr. 2‘060.00 \n   Bedarf Mutter:  Fr. 2‘474.25 \n   \n   Familienzulage Kind: Fr.    220.00 \n   Barbedarf Kind:  Fr. 1‘332.20 \n   \n 3. Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 2‘500.00 werden dem Berufungsführer auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. \n   \n 4. Der Berufungsführer ist verpflichtet, den Berufungsgegner für das Berufungsverfahren mit Fr. 1‘500.00 (inkl. Auslagen und MWST) zu entschädigen. \n   \n Im Falle der Uneinbringlichkeit wird der Rechtsvertreter des Berufungsgegners aus der Kantonsgerichtskasse mit Fr. 1‘500.00 entschädigt. Der Anspruch des Berufungsgegners gegenüber dem Berufungsführer auf Prozesskostenentschädigung geht im Umfange der Auszahlung auf die Kantonsgerichtskasse über. \n   \n 5. (Rechtsmittel) \n   \n 6. (Zufertigung) \n c) Das Bundesgericht hiess die dagegen erhobene Beschwerde gut, soweit darauf eingetreten wurde, und wies die Sache zu neuem Entscheid an das Kantonsgericht Schwyz zurück (Urteil BGer 5A_678/2018 vom 19. Juni 2019, Dispositivziff. 1). Das Berufungsverfahren wurde unter der Nummer ZK2 2019 47 fortgeführt. \n d) Am 9. Juli 2019 reichte der Berufungsführer eine Noveneingabe ein (KG-act. 3), woraufhin der Berufungsgegner am 19. August 2019 Stellung nahm (KG-act. 6). \n 2. Die Erwägungen eines bundesgerichtlichen Rückweisungsurteils (

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