\n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz
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\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Beschluss vom 7. Februar 2018 \n ZK2 2017 54 \n \n \n \n \n \n Mitwirkend
\n Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann, Kantonsrichterinnen Dr. Veronika Bürgler Trutmann und Bettina Krienbühl, Gerichtsschreiber lic. iur. Claude Brüesch.
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n In Sachen
\n A.________ AG, Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, gegen C.________, Gesuchsteller und Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt D.________,
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n betreffend
\n Vollstreckbarkeitserklärung nach LugÜ
\n \n \n \n (Beschwerde gegen den Entscheid des Einzelrichters am Bezirksgericht March vom 10. April 2017, ZES 2017 148);- \n \n \n \n hat die 2. Zivilkammer, \n \n nachdem sich ergeben und in Erwägung: \n 1. a) Das Handelsgericht Nanterre, Frankreich, verpflichtete mit Urteil vom 12. Juni 2014 die G.________, C.________ Schadenersatz von 50‘000.00 EURO zu bezahlen wegen widerrechtlichen Widerrufs von dessen Geschäftsvollmacht. Im gleichen Urteil verpflichtete sie die G.________, die A.________ AG sowie H.________ solidarisch, C.________ weiteren Schadenersatz in der Höhe von 50‘000.00 EURO zu zahlen als Wiedergutmachung für den erlittenen ideellen Schaden (KG-act. 1/4, S. 13; KG-act. 1/3, S. 2). Das Berufungsgericht Versailles bestätigte diesen Entscheid am 14. April 2015 (vgl. KG-act. 1/5, S. 15). Der Einzelrichter am Bezirksgericht March erklärte mit Verfügung vom 24. September 2015 diesen Berufungsentscheid als vollstreckbar, welche Verfügung das Kantonsgericht Schwyz mit Beschluss vom 29. März 2016 bestätigte (Vi-act. 1/5 und 1/6 bzw. KG-act. 1/6 und 1/7). \n Am 12. Oktober 2016 verpflichtete das Berufungsgericht Versailles die G.________ und die A.________ AG solidarisch, C.________ verschiedene Euro-Geldbeträge zu bezahlen (Vi-act. 1/7 und 1/8 bzw. KG-act. 1/3). \n b) Mit Eingabe vom 30. März 2017 stellte C.________ beim Einzelrichter am Bezirksgericht March folgende Rechtsbegehren (Vi-act. 1): \n 1. Der Entscheid des Berufungsgerichts von Versailles vom 12. Oktober 2016 in Sachen C.________ gegen G.________ und A.________ AG (Prozess-Nr. 13/02070) sei in der Schweiz für vollstreckbar zu erklären. \n 2. Es sei zur Sicherstellung der Forderung gemäss dem verfahrensgegenständlichen Entscheid des Arrestgläubigers gegenüber der Arrestschuldnerin in der Höhe von EUR 301‘791.50 – in Landeswährung CHF 323‘309.25 – nebst Zins zu 5 % seit dem 13. Oktober 2016 zuzüglich Kosten, Arrest zu nehmen auf sämtliche Ansprüche der Arrestschuldnerin, Forderungen, Kontokorrentguthaben, Barschaften in in- und ausländischer Währung, Gold, Silber und andere Edelmetalle, Edelsteine, Wertschriften, Depots, He-rausgabeansprüche aus Depotverträgen und Treuhandverhältnissen, Safe- und Schliessfachinhalte bei der E.________ (Bank), \n insbesondere auf Konto Nr. xx (IBAN-Nr. yy) und Nr. vv (IBAN-Nr. ww); \n alles, soweit verarrestierbar, bis zur Deckung der Arrestforderung nebst Zinsen und Kosten; \n 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Arrestschuldnerin. \n Mit Verfügung vom 10. April 2017 erklärte der Einzelrichter am Bezirksgericht March den Entscheid des Berufungsgerichts Versailles vom 12. Oktober 2016 in Sachen C.________ gegen G.________ und A.________ AG (Prozess Nr. 13/02070) in der Schweiz für vollstreckbar und stellte für den Gläubiger C.________ gegen die A.________ AG (Schuldnerin) den Arrestbefehl aus für die Forderungssumme von Fr. 323‘309.25 nebst Zins zu 5 % seit 13. Oktober 2016 (zzgl. Kosten; Vi-act. 2). \n c) Gegen diese Verfügung erhob die A.________ AG einerseits am 6. Juni 2017 Arresteinsprache und beantragte, es sei der Arrest Nr. zz (ZES 17 148) vom 10. April 2017 auf Fr. 121‘425.75 zu begrenzen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Arrestgläubigers (Vi-act. 7). Mit Stellungnahme vom 19. Juni 2017 beantragte C.________, es sei auf die Arresteinsprache nicht einzutreten, eventualiter sei die Arresteinsprache abzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Arrestschuldnerin (Vi-act. 10). \n d) Gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht March vom 10. April 2017 reichte die A.________ AG (nachfolgend: Beschwerdeführerin) andererseits am 9. Juni 2017 fristgerecht Beschwerde ein mit folgenden Rechtsbegehren (KG-act. 1): \n Es sei die Vollstreckung des Entscheids des Berufungsgerichts Versailles vom 12. Oktober 2016 zu verweigern und der Arrestbefehl Nr. zz (ZES 17 148) dementsprechend aufzuheben; \n unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beschwerdegegners. \n Mit Beschwerdeantwort vom 10. Juli 2017 beantragte C.________ (nachfolgend: Beschwerdegegner), es sei auf die Beschwerde nicht einzutreten, eventualiter sei die Beschwerde abzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdeführerin (KG-act. 7). \n 2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, sie habe die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht March vom 10. April 2017 erst am 26. Mai 2017 entgegengenommen, weshalb sie mit Einreichung der Beschwerde vom 9. Juni 2017 die einmonatige Beschwerdefrist nach