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Bundesverwaltungsgericht 27.10.2011 E-5853/2011

27 ottobre 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·876 parole·~4 min·4

Riassunto

Nichteintreten auf Asylgesuch (Verletzung Mitwirkungspflicht) und Wegweisung | Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; Verfügung des BFM vom 12. Oktober 2011 / N

Testo integrale

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l     Abteilung V E­5853/2011 Urteil   v om   2 7 .   O k t ob e r   2011 Besetzung Einzelrichter Kurt Gysi, mit Zustimmung von Richter Robert Galliker; Gerichtsschreiber Christoph Berger. Parteien A._______, geboren am (…), Tunesien,  (…),   Beschwerdeführer,  gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,    Vorinstanz.  Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung;  Verfügung des BFM vom 12. Oktober 2011 / N (…).

E­5853/2011 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben am 17. Februar 2011  in  die  Schweiz  einreiste  und  am  6.  April  2011  im  Empfangs­  und  Verfahrenszentrum  (EVZ)  Vallorbe  um  Asyl  nachsuchte,  wo  seine  Personalien erhoben wurden, dass er am 11. April 2011 im EVZ Altstätten zu seinem Reiseweg und –  summarisch  –  zu  den  Gründen  seiner  Ausreise  aus  dem  Heimatland  befragt wurde, dass bezüglich der Vorbringen auf die angefochtene Verfügung und auf  die Akten verwiesen wird, dass das BFM den Beschwerdeführer mit eigeschriebener Postsendung  vom 4. August  2011 zu einer direkten Bundesanhörung vom 15. August  2011 vorlud,  dass  der  Beschwerdeführer  diese  Vorladung  nicht  abholte  und  dieser  somit keine Folge leistete, dass am 10. August 2011 Norwegen und am 12. August 2011 Schweden  betreffend  den  Beschwerdeführer  an  die  Schweiz  ein  Rückübernahmegesuch  stellten  und  er  am  31.  August  2011  von  Schweden in die Schweiz zurückgeführt wurde, dass die zuständigen kantonalen Behörden dem BFM mit Schreiben vom  15.  September  2011  meldeten,  der  Beschwerdeführer  sei  seit  dem           8. September 2011 unbekannten Aufenthaltes, dass das BFM mit Verfügung vom 12. Oktober 2011  in Anwendung von  Art. 32  Abs. 2  Bst. c  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni 1998  (AsylG,  SR 142.31)  auf  das  Asylgesuch  nicht  eintrat,  die  Wegweisung  des  Beschwerdeführers  aus  der  Schweiz  verfügte  und  den  Vollzug  der  Wegweisung anordnete, dass  dem  Beschwerdeführer  die  angefochtene  Verfügung  mit  eingeschriebener Postsendung und mit Rückschein zugestellt wurde, dass  die  Postsendung  von  der  Schweizerischen  Post  an  das  BFM  zurückgesandt wurde, da der Empfänger unter der angegebenen Adresse  nicht habe ermittelt werden können,

E­5853/2011 dass  der  Beschwerdeführer  gegen  diese  Verfügung  mit  Eingabe  vom    24. Oktober  2011  (Postaufgabe) Beschwerde  erhebt  und  beantragt,  die  vorinstanzliche Verfügung vom 12. Oktober 2011 sei aufzuheben und die  Sache dem BFM zur materiellen Beurteilung zurückzuweisen, dass  festzustellen  sei,  dass  der  Wegweisungsvollzug  unzulässig,  unzumutbar und unmöglich und die vorläufige Aufnahme anzuordnen sei, dass  er  in  prozessualer  Hinsicht  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  und  um  Verzicht  der  Erhebung  eines  Kostenvorschusses  ersucht, dass  die  vorinstanzlichen  Akten  am  26.  Oktober  2011  beim  Bundesverwaltungsgericht eingingen, und zieht in Erwägung, dass  das  Bundesverwaltungsgericht  auf  dem  Gebiet  des  Asyls  in  der  Regel  –  so  auch  vorliegend  –  endgültig  über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art. 5  des Bundesgesetzes  vom 20. Dezember 1968 über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR  172.021])  des  BFM  entscheidet  (Art. 105  AsylG  i. V. m.  Art. 31 – 33  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48  Abs. 1 VwVG), dass  somit  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG; Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG  und Art. 52 VwVG), dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und  die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise 

E­5853/2011 einer zweiten Richterin entschieden wird  (Art. 111 Bst. e AsylG) und es  sich  vorliegend,  wie  nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  begründen  ist  (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass  gestützt  auf  Art.  111a  Abs.  1  AsylG  vorliegend  auf  einen  Schriftenwechsel verzichtet wird, dass  bei  Beschwerden  gegen  Nichteintretensentscheide,  mit  denen  es  das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu  überprüfen  (Art.  32­35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Beschwerde­  instanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die  Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass  sich  die  Beschwerdeinstanz  –  sofern  sie  den  Nichteintretensent­ scheid  als  unrechtmässig  erachtet  –  einer  selbständigen  materiellen  Prüfung enthält,  die angefochtene Verfügung aufhebt  und die Sache zu  neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist  (vgl. Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission  [EMARK]  2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.), dass  die  Vorinstanz  die  Frage  der  Wegweisung  und  des  Vollzugs  materiell  prüft,  weshalb  dem  Bundesverwaltungsgericht  diesbezüglich  volle Kognition zukommt, dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende auf  andere Weise als den  in Art. 32 Abs. 2 Bstn. a und b AsylG genannten  Gründen ihre Mitwirkungspflicht schuldhaft und in grober Weise verletzen  (Art. 32 Abs. 2 Bst. c AsylG), dass eine Verletzung der Mitwirkungspflicht dann als grob zu bezeichnen  ist, wenn dadurch die Abklärungen des Falles erheblich erschwert werden  (vgl. EMARK 1995 Nr. 18 E. 3c S. 187 f.), dass das Nichterscheinen an einer Anhörung, zu der ein Asylsuchender  ordnungsgemäss eingeladen worden  ist,  als Verhinderung einer konkret  vorgesehenen  Verfahrenshandlung  gelten  muss  und  eine  grobe  Verletzung  der  Mitwirkungspflicht  im  Sinne  von  Art.  32  Abs.  2  Bst.  c  AsylG darstellt (vgl. EMARK 2000 Nr. 8 E. 7a S. 69 f.; EMARK 2003 Nr.  22 E. 4a S. 142 f.; zur Qualifizierung einer Mitwirkungspflicht als grob vgl.  auch EMARK 2001 Nr.  19 E. 4a S.  142, EMARK 2003 Nr.  21 E.  3d S.  136),

E­5853/2011 dass das Asylgesetz dabei keinen Vorsatz voraussetzt (vgl. EMARK 2000  Nr.  8),  weshalb  auf  ein  Asylgesuch  nicht  einzutreten  ist,  wenn  der  Asylsuchende diese Pflicht in schuldhafter Weise verletzt hat, dass unter einer schuldhaften Mitwirkungspflichtverletzung im Gegensatz  zur  strafrechtlichen  Terminologie  eine  solche  zu  verstehen  ist,  bei  welcher  die  betreffende  Person  durch  aktives  Handeln  zur  Verletzung  beiträgt oder ein Handeln unterlässt,  das  ihr aufgrund  ihres Alters,  ihrer  Ausbildung,  ihrer  beruflichen  und  sozialen  Stellung  vernünftigerweise  zugemutet werden kann, dass Asylsuchende,  die  sich  in der Schweiz aufhalten,  verpflichtet  sind,  sich  während  des  Verfahrens  den  Behörden  von  Bund  und  Kanton  zur  Verfügung  zu  halten  und  ihre  Adresse  und  jede  Änderung  der  nach  kantonalem Recht zuständigen Behörde des Kantons oder der Gemeinde  sofort mitzuteilen (vgl. Art. 8 Abs. 3 AsylG), dass der Beschwerdeführer bei Einreichen des Asylgesuches mit Abgabe  des  Merkblattes  für  Asylsuchende  über  seine  Verpflichtung  zur  Mitwirkung  am  Verfahren  aufmerksam  gemacht  worden  ist  und  er  bestätigte,  er  habe  das  Merkblatt  gelesen  und  verstanden  (vgl.  Akten  BFM A6/17 S. 15), dass das BFM in der angefochtenen Verfügung zu Recht feststellte, er sei  am 20. Juli 2011 aus seiner Unterbringung im ihm zugewiesenen Kanton  verschwunden  und  in  Norwegen  und  Schweden  wieder  in  Erscheinung  getreten, dass er es nach der Rückführung aus Schweden in die Schweiz versäumt  habe,  der  zuständigen  kantonalen  Behörde  oder  dem  BFM  seinen  Aufenthaltsort mitzuteilen und er unbekannten Aufenthaltes gewesen sei, dass ihm aus diesem Grund das rechtliche Gehör zu seinem Fernbleiben  an der angesetzten Anhörung vom 15. August 2011 beziehungsweise zu  seinem  Verschwinden  aus  der  Schweiz  nicht  habe  gewährt  werden  können, dass  daraus  das  BFM  zutreffend  folgerte,  der  Beschwerdeführer  habe  seine  Mitwirkungspflicht  in  grober  Weise  verletzt  und  zu  erkennen  gegeben,  dass  er  an  einer  Fortsetzung  des  Asylverfahrens  nicht  interessiert  und  ihm  das  erforderliche  Rechtsschutzinteresse  abzusprechen sei,

E­5853/2011 dass  der  Beschwerdeführer  in  seiner  Rechtsmitteleingabe  mit  keinem  Wort auf das ihm vorgeworfene Fehlverhalten eingeht,  dass  in  der  Rechtsmitteleingabe  nichts  vorgebracht  wird,  das  die  Rechtsbeständigkeit der angefochtenen Verfügung tangieren könnte, dass das BFM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. c  AsylG auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung  aus  der  Schweiz  zur  Folge  hat  (Art.  44  Abs.  1  AsylG),  vorliegend  der  Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch  auf  Erteilung  einer  solchen  besteht  (vgl.  BVGE  2009/50  E. 9  S. 733,  BVGE 2008/34 E. 9.2 S. 510, EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte  Wegweisung  im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und  demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde, dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen  Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern  regelt,  wenn  der  Vollzug  der Wegweisung  nicht  zulässig,  nicht  zumutbar  oder  nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG), dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  nicht  zulässig  ist,  wenn  völkerrechtliche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin oder des Ausländers  in den Heimat­, Herkunfts­ oder einen  Drittstaat  entgegenstehen  (Art.  83  Abs.  3  des  Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und  Ausländer  [AuG,  SR  142.20]), dass  keine  Person  in  irgendeiner  Form  zur  Ausreise  in  ein  Land  gezwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus  einem  Grund  nach  Art. 3  Abs. 1  AsylG  gefährdet  ist  oder  in  dem  sie  Gefahr  läuft,  zur  Ausreise  in  ein  solches  Land  gezwungen  zu  werden  (Art. 5  Abs. 1  AsylG;  vgl.  ebenso  Art. 33  Abs. 1  des  Abkommens  vom  28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), dass  aufgrund  der  Aktenlage  kein Grund  für  die  Annahme  besteht,  der  Beschwerdeführer  könnte  in  seinem  Heimatland  ernsthaften  Nachteilen  im Sinne von Art. 3 AsylG ausgesetzt sein, dass  eine  persönliche  schwierige  wirtschaftliche  Situation,  wie  sie  der  Beschwerdeführer  im  Wesentlichen  vorbrachte,  und  auch  die  weiteren 

E­5853/2011 geltend  gemachten  Ausreisemotive  die  Flüchtlingseigenschaft  nicht  zu  begründen vermögen, dass  der  Vollzug  der Wegweisung  in  Beachtung  dieser  massgeblichen  völker­ und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, zumal aufgrund  der  Angaben  des  Beschwerdeführers  sowie  den  übrigen  Akten  auch  keine  konkreten  Hinweise  auf  eine  menschenrechtswidrige  Behandlung  im Sinne von Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze  der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  (EMRK,SR 0.101)  ersichtlich  sind, die ihm in Tunesien droht,  dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar  erweist,  wenn  sie  im  Heimat­  oder  Herkunftsstaat  auf  Grund  von  Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer  Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), dass  weder  die  allgemeine  Lage  in  Tunesien  noch  individuelle  Gründe  auf  eine  konkrete  Gefährdung  des  Beschwerdeführers  im  Falle  seiner  Rückkehr  schliessen  lassen,  weshalb  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend zumutbar ist, dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  des  Beschwerdeführers  in  den  Heimatstaat  schliesslich  möglich  ist,  da  keine  Vollzugshindernisse  bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei  der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (vgl.  Art. 8  Abs. 4  AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12 S. 513 ff.), dass  der  Beschwerdeführer  demnach  nicht  darzutun  vermag,  inwiefern  die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtserheblichen  Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unangemessen ist  (Art.  106 AsylG), weshalb  die Beschwerde  als  aussichtslos  abzuweisen  ist,  dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.–  (Art. 1­3  des  Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1  VwVG) und das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege  von Gesetzes wegen abzuweisen ist (Art. 65 Abs. 1 VwVG).

E­5853/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.  Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  wird  abgewiesen. 3.  Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.–  werden  dem  Beschwerdeführer  auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  ab  Versand  des  Urteils  zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 4.  Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die  zuständige kantonale Behörde. Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Kurt Gysi Christoph Berger Versand:

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