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Bundesverwaltungsgericht 15.09.2011 E-4919/2011

15 settembre 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·1,020 parole·~5 min·2

Riassunto

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Verfahren) | Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung in die Niederlande (Dublin-Verfahren); Verfügung des BFM vom 1. September 2011

Testo integrale

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l Abteilung V E­4919/2011 Urteil   v om   1 5 .   S ep t embe r   2011   Besetzung Einzelrichterin Christa Luterbacher, mit Zustimmung von Richterin Regula Schenker Senn;   Gerichtsschreiberin Sandra Bodenmann. Parteien A._______,  geboren am (…), Sri Lanka,  (…),   Beschwerdeführer,  gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,    Vorinstanz.  Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung in die Niederlande (Dublin­Verfahren);  Verfügung des BFM vom 1. September 2011 / N (…).

E­4919/2011 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass  der  Beschwerdeführer  Sri  Lanka  eigenen  Angaben  zufolge  am  5. Februar 2011 verliess und sich nach  Italien begab, worauf er mit  der  Bahn in die Schweiz gelangte, wo er am 8. Februar 2011 ein Asylgesuch  einreichte,  dass das BFM den Beschwerdeführer  im Empfangs­ und Transitzentrum  Kreuzlingen  am  11.  Februar  2011  summarisch  zu  den  Ausreise­  und  Asylgründe befragte,  dass  er  dabei  zur  Begründung  seines  Asylgesuches  im  Wesentlichen  vortrug, er sei im Jahr 2006 von LTTE­Leuten festgenommen worden und  habe ein Training absolvieren müssen,  dass er nach 22 Tagen aus diesem Training geflohen sei, worauf er sich  nach  B._______  begeben  habe,  wo  er  von  den  sri­lankischen  Sicherheitskräften ins C._______ verbracht worden sei, dass er nach zwei Monaten aus diesem Camp entlassen worden sei, dass  er  im  August  2008  von  den  Behörden  befragt  und  geschlagen  worden  sei,  weshalb  er  sich  zur  Ausreise  aus  Sri  Lanka  entschlossen  habe, dass  dem  Beschwerdeführer  im  Verlaufe  der  Kurzbefragung  vom  11.  Februar  2011  das  rechtliche  Gehör  im  Hinblick  auf  die  –  gestützt  auf  seine Angaben – mutmassliche Zuständigkeit Italiens für die Behandlung  seines Asylgesuches gewährt wurde, dass  der  Beschwerdeführer  keine  konkreten  Einwände  in  diesem  Zusammenhang vortrug, dass  Abklärungen  des  BFM  bei  der  Schweizerischen  Vertretung  in  Colombo  ergeben  haben,  dass  die  niederländischen  Behörden  dem  Beschwerdeführer ein vom 23. Dezember 2010 bis zum 6. Februar 2011  gültiges Schengen­Visum erteilt haben, dass  dem Beschwerdeführer mit  Schreiben  des  BFM  vom  5. Mai  2011  das  rechtliche  Gehör  zu  diesen  Abklärungen  bei  der  Schweizerischen  Vertretung in Colombo gewährt wurde, 

E­4919/2011 dass  das  BFM  den  Beschwerdeführer  namentlich  auf  den  Umstand  hinwies,  dass  die  Abklärungen  ergeben  hätten,  dass  er  einen  eigenen  Reisepass  besitze,  welcher  ein  von  der  niederländischen  Botschaft  ausgestelltes  Schengen­Visum  aufweise,  aufgrund  dieses  Visums  mutmasslich  die  Niederlande  für  die  Durchführung  seines  Asyl­  und  Wegweisungsverfahrens  zuständig  seien  und  das  Bundesamt  daher  beabsichtige,  auf  sein  Asylgesuch  nicht  einzutreten  und  ihn  in  die  Niederlande wegzuweisen,  dass  dem  Beschwerdeführer  gleichzeitig  Gelegenheit  gegeben  wurde,  Gründe  gegen  die  Zuständigkeit  der  Niederlande  für  die  Durchführung  seines  Asylverfahrens  bzw.  gegen  die  Wegweisung  in  die  Niederlande  sprechende Umstände vorzutragen, dass  sich  der  Beschwerdeführer  zur  Frage  seiner  Wegweisung  in  die  Niederlande  im  Rahmen  eines  Dublin­Verfahrens  nicht  innert  der  vom  BFM gesetzten Frist vernehmen liess,   dass  das  BFM  die  zuständigen  niederländischen  Behörden  am  4.  Mai  2011  und  15.  Juli  2011  gestützt  auf  Art.  9  Abs.  4  Dublin­II­VO  (Verordnung  Nr. 343/2003  des  Rates  vom  18.  Februar  2003  zur  Festlegung  von  Kriterien  und  Verfahren  zur  Bestimmung  des  Mitgliedstaats,  der  für  die  Prüfung  eines  von  einem  Drittstaatsangehörigen  in  einem  Mitgliedstaat  gestellten  Asylantrags  zuständig ist) um Übernahme des Beschwerdeführers ersuchte, dass  die  niederländischen  Behörden  der  Übernahme  des  Beschwerdeführers am 25. Juli 2011 zustimmten, dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  1.  September  2011  –  eröffnet  am  3. September  2011  –  in  Anwendung  von  Art. 34  Abs.  2  Bst.  d  des  Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch  nicht  eintrat,  die  Wegweisung  aus  der  Schweiz  in  die  Niederlande  verfügte, den Beschwerdeführer aufforderte, die Schweiz spätestens am  Tag nach Ablauf der Rechtsmittelfrist zu verlassen, den Kanton Zürich mit  dem  Vollzug  der  Wegweisung  beauftragte,  feststellte,  eine  allfällige  Beschwerde gegen die vorliegende Verfügung habe keine aufschiebende  Wirkung,  und  dem  Beschwerdeführer  die  editionspflichtigen  Akten  gemäss Aktenverzeichnis aushändigte, dass  das  BFM  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  die  bei  der  Schweizerischen  Botschaft  in  Colombo  getätigten  Abklärungen  hätten 

E­4919/2011 ergeben,  dass  die  niederländische  Botschaft  in  Colombo  dem  Beschwerdeführer ein Schengen­Visum ausgestellt habe,  dass  die  niederländischen  Behörden  das  Ersuchen  des  BFM  um  Übernahme  des Beschwerdeführers  gestützt  auf  Art.  9  Abs.  4 Dublin  II  VO  gutgeheissen  hätten,  womit  gemäss  dem  Abkommen  vom  26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und  der  Europäischen  Gemeinschaft  über  die  Kriterien  und  Verfahren  zur  Bestimmung  des  zuständigen  Staates  für  die  Prüfung  eines  in  einem  Mitgliedstaat  oder  in  der  Schweiz  gestellten  Asylantrags  (Dublin­ Assoziierungsabkommen,  SR  0.142.392.689)  die  Zuständigkeit  zur  Durchführung  des  Asyl­  und  Wegweisungsverfahrens  bei  den  Niederlanden liege, dass  der  Beschwerdeführer  sich  im Rahmen  der mit  Schreiben  vom  5.  Mai  2011  erfolgten  Gewährung  des  rechtlichen  Gehörs  nicht  habe  vernehmen lassen, dass die Überstellung  in die Niederlande – vorbehältlich einer allfälligen  Unterbrechung oder Verlängerung – bis spätestens am 25. Januar 2012  zu erfolgen habe, dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  5.  September  2011  sinngemäss  gegen  diesen  Entscheid  beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde erhob und dabei beantragte, es sei ihm Asyl in der Schweiz  zu gewähren, dass er dabei  im Wesentlichen vortrug, es sei  immer sein Ziel gewesen,  in der Schweiz um Asyl zu ersuchen und er habe nie  in einem anderen  Land ein entsprechendes Asylgesuch gestellt,  dass  sich  der  Beschwerdeführer  hingegen  zur  Frage  der  Zuständigkeit  der  niederländischen  Behörden  für  die  Durchführung  seines  Asyl­  und  Wegweisungsverfahrens  bzw.  zur  Frage  einer  Überstellung  in  die  Niederlande nicht äusserte, dass  die  vorinstanzlichen  Akten  am  9.  September  2011  beim  Bundesverwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

E­4919/2011 und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig  über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  entscheidet,  ausser  bei  Vorleigen  eines  Auslieferungsersuchens  des  Staates,  vor  welchem  die  beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht  (Art. 105  AsylG  i. V. m.  Art. 31 – 33  des Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass  der  Beschwerdeführer  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt  ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist  (Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass  somit  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG sowie Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37  VGG und Art. 52 VwVG), dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  einschliesslich  Missbrauch  und  Überschreitung  des  Ermessens,  die  unrichtige  oder  unvollständige Feststellung  des  rechtserheblichen Sachverhalts  und  der  Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass  bei  Beschwerden  gegen  Nichteintretensentscheide,  mit  denen  es  das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu  überprüfen  (Art.  32­35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Beschwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die  Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass  sich  die  Beschwerdeinstanz  –  sofern  sie  den  Nichteintretensentscheid  als  unrechtmässig  erachtet  –  einer  selbständigen  materiellen  Prüfung  enthält,  die  angefochtene  Verfügung  aufhebt  und  die Sache  zu     neuer Entscheidfindung  an  die Vorinstanz  zurückweist  (Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission  [EMARK]  2004 Nr.  34 E.  2.1 S.  240  f.), weshalb  auf  die  vorliegende  Beschwerde  nicht  einzutreten  ist,  soweit  die  Gewährung von Asyl beantragt wird,

E­4919/2011 dass im vorliegenden Beschwerdeverfahren somit einzig zu prüfen ist, ob  das BFM gestützt auf Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG auf das Asylgesuch des  Beschwerdeführers  vom  8.  Februar  2011  zu Recht  nicht  eingetreten  ist  und  infolgedessen  die  Wegweisung  aus  der  Schweiz  zu  Recht  verfügt  hat, dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise  einer  zweiten Richterin  entschieden wird  (Art. 111 Bst. e AsylG)  und  es  sich  vorliegend,  wie  nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  begründen  ist  (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  vorliegend  auf  einen  Schriftenwechsel verzichtet wurde, dass  auf  Asylgesuche  in  der  Regel  nicht  eingetreten  wird,  wenn  Asylsuchende  in  einen  Drittstaat  ausreisen  können,  welcher  für  die  Durchführung  des  Asyl­  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zuständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG), dass die niederländischen Behörden am 25. Juli 2011 gestützt auf Art. 9  Abs. 4 Dublin­II­VO in Beantwortung einer Anfrage des BFM vom 4. Mai  2011  respektive  15.  Juli  2011  der  Übernahme  des  Beschwerdeführers  zustimmten, dass  das  Vorbringen  des  Beschwerdeführers,  er  habe  in  den  Niederlanden kein Asylgesuch gestellt, unbehelflich bleibt, nachdem sich  die Zuständigkeit  der Niederlande  zur Durchführung des Asylverfahrens  auf die Tatsache der Visums­Erteilung stützt (Zuständigkeit gemäss Art. 9  Dublin II­VO; "take­charge" gemäss Art. 16 Abs. 1 Bst. a und b Dublin II  VO),  dass  der  Beschwerdeführer  somit  ohne  Weiteres  in  den  für  die  Behandlung seines Asylgesuchs zuständigen Dublin­Staat  (Niederlande)  ausreisen  kann  und  der  allfällige  Vollzug  der  Wegweisung  in  die  Niederlande möglich ist, dass vorliegend keine Gründe ersichtlich sind, die einen Selbsteintritt des  BFM  gemäss  Art.  3  Abs.  2  Dublin­II­VO  nahegelegt  hätten,  da  die  Niederlande  unter  anderem Signatarstaat  des Abkommens  vom 28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  (FK,  SR  0.142.30),  der 

E­4919/2011 Konvention  vom  4. November  1950  zum  Schutze  der  Menschenrechte  und Grundfreiheiten  (EMRK, SR  0.101)  und  des Übereinkommens  vom  10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche  oder  erniedrigende  Behandlung  oder  Strafe  (FoK,  SR  0.105)  sind  und  keine  konkreten Hinweise  dafür  bestehen,  die Niederlande würden  sich  nicht an die daraus resultierenden Verpflichtungen halten, dass der Beschwerdeführer weder im vorinstanzlichen Verfahren noch im  Beschwerdeverfahren  Gründe  vorträgt,  die  gegen  die  Zuständigkeit  der  Niederlande für die Durchführung des Asyl­ und Wegweisungsverfahrens  oder gegen die Überstellung des Beschwerdeführers  in die Niederlande  konkret sprechen würden, dass das BFM demnach  in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG  zu Recht auf die Zuständigkeit der Niederlande für die Durchführung des  Asyl­ und Wegeweisungsverfahrens verwiesen und  in der Folge auf das  Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist, dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung  aus  der  Schweiz  zur  Folge  hat  (Art. 44  Abs. 1  AsylG),  vorliegend  der  Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch  auf  Erteilung  einer  solchen  besteht  (EMARK  2001 Nr. 21),  weshalb  die  verfügte Wegweisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen  steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde, dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen  Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern  regelt,  wenn  der  Vollzug  der Wegweisung  nicht  zulässig,  nicht  zumutbar  oder  nicht  möglich  ist  (Art. 44  Abs. 2  AsylG;  Art. 83  Abs. 1  des  Bundesgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die Ausländerinnen  und  Ausländer [AuG, SR 142.20]), dass  in Verfahren nach Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG die Frage nach der  Zulässigkeit  und  Möglichkeit  des Wegweisungsvollzugs  (Art.  83  Abs.  2  und 3 AuG)  regelmässig Voraussetzung  (und nicht erst Regelfolge) des  Nichteintretensentscheides ist (vgl. BVGE 2010/45 E. 8.2.3 und 10.2),  dass  demnach  auf  die  Frage  einer  drohenden  Verletzung  des  Non­ Refoulements­Gebots beziehungsweise der Möglichkeit des Vollzugs der  Wegweisung an dieser Stelle nicht mehr einzugehen ist,

E­4919/2011 dass  sich  die  Frage  der  Zumutbarkeit  des  Wegweisungsvollzugs  in  Verfahren nach Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG nicht unter dem Aspekt von  Art.  83 Abs.  1 und 4 AuG stellt,  sondern ebenfalls  vor  der Prüfung des  Nichteintretens  im Rahmen des Selbsteintrittsrechts (vgl. BVGE 2010/45  a.a.O.),  welches  wie  vorstehend  ausgeführt,  nicht  zur  Anwendung  gelangt, dass das BFM demnach den Vollzug der Wegweisung in die Niederlande  zu Recht angeordnet hat, dass  es  dem  Beschwerdeführer  demnach  nicht  gelungen  ist  darzutun,  inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den  rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig  feststellt oder  unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen  ist, dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr.  600.­­  (Art. 1 – 3  des Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1  VwVG).

E­4919/2011 (Dispositiv nächste Seite)

E­4919/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 2.   Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.­­  werden  dem  Beschwerdeführer  auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  ab  Versand  des  Urteils  zu  Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 3.  Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die  zuständige kantonale Behörde. Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: Christa Luterbacher Sandra Bodenmann Versand:

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