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Bundesverwaltungsgericht 15.09.2011 E-2715/2011

15 settembre 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·900 parole·~5 min·1

Riassunto

Asyl und Wegweisung | Asyl und Wegweisung; Verfügung des BFM vom 15. April 2011 / N

Testo integrale

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l Abteilung V E­2715/2011 Urteil   v om   1 5 .   S ep t embe r   2011 Besetzung Richter Kurt Gysi (Vorsitz), Richterin Christa Luterbacher, Richter Bruno Huber,    Gerichtsschreiber Christoph Berger. Parteien A._______ und deren Kinder, Türkei,  Beschwerdeführende,  gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,    Vorinstanz.  Gegenstand Asyl und Wegweisung;  Verfügung des BFM vom 15. April 2011 / N (…).

E­2715/2011 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass  die  Beschwerdeführerin  eigenen  Angaben  zufolge  ihr  Heimatland  zusammen  mit  ihren  Kindern  am  27.  Oktober  2010  auf  dem  Landweg  verliess,  am  12.  November  2010  in  die  Schweiz  gelangte  und  gleichentags um Asyl nachsuchte, dass sie am 19. November 2010  im Empfangs­ und Verfahrenszentrum  B._______  befragt  und  am  2.  Dezember  2010  durch  das  BFM  zu  den  Asylgründen ausführlich angehört wurde, dass bezüglich der Begründung des Asylgesuchs auf die Akten und den  in  der  angefochtenen  Verfügung  wiedergegebenen  wesentlichen  Sachverhalt verwiesen wird, sowie ­ soweit entscheidwesentlich ­  in den  nachfolgenden Erwägungen darauf einzugehen ist, dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  15.  April  2011  feststellte,  die  Beschwerdeführenden  erfüllten  die  Flüchtlingseigenschaft  nicht,  die  Asylgesuche ablehnte und die Wegweisung aus der Schweiz sowie deren  Vollzug anordnete, dass es zur Begründung  im Wesentlichen ausführte, die Vorbringen der  Beschwerdeführerin  würden  den  Anforderungen  an  die  Glaubhaftigkeit  gemäss Art. 7 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31)  nicht standhalten, dass  aus  der  Ablehnung  eines  Asylgesuches  in  der  Regel  die  Wegweisung  aus  der  Schweiz  folge  und  der  Vollzug  der  Wegweisung  zulässig, zumutbar und möglich sei, dass  die  Beschwerdeführenden  mit  Eingabe  vom  12.  Mai  2011  gegen  diesen  Entscheid  beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  erhoben  und  in  materieller  Hinsicht  beantragten,  die  Verfügung  des  BFM  vom     15.  April  2011  sei  aufzuheben,  es  sei  die  Flüchtlingseigenschaft  festzustellen  und  ihnen  Asyl  zu  gewähren  und  eventualiter  sei  die  Undurchführbarkeit, insbesondere die Unzulässigkeit und Unzumutbarkeit  des Wegweisungsvollzuges festzustellen, dass  sie  in  prozessualer  Hinsicht  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Prozessführung  und  um  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines  Kostenvorschusses ersuchten,

E­2715/2011 dass  auf  die  Begründung  der  Beschwerdebegehren,  soweit  entscheidwesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen ist, dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 18. Mai  2011  das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  gemäss  Art.  65  Abs.  1  des  Bundesgesetzes  vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR  172.021)  unter  der  Voraussetzung des Nachreichens einer Fürsorgebestätigung sowie unter  Vorbehalt  der  Veränderung  der  finanziellen  Lage  der  Beschwerdeführenden guthiess, dass  mit  Eingabe  vom  30.  Mai  2011  eine  Fürsorgebestätigung  zu  den  Akten gereicht wurde, dass das Bundesverwaltungsgericht das BFM mit Verfügung vom 1. Juni  2011 einlud, sich zur Beschwerde vernehmen zu lassen, dass  das  BFM  mit  Vernehmlassung  vom  7.  Juni  2011  ausführte,  die  Beschwerdeschrift  enthalte  keine  neuen  erheblichen  Tatsachen  oder  Beweismittel,  welche  eine  Änderung  seines  Standpunktes  rechtfertigen  könnten, und die Abweisung der Beschwerde beantragte, dass  den  Beschwerdeführenden  die  Vernehmlassung  des  BFM  vom  Bundesverwaltungsgericht mit Zustellung vom 9. Juni 2011 zur Kenntnis  gebracht wurde, und zieht in Erwägung, dass das Bundesverwaltungsgericht  im Bereich des Asyls  in der Regel ­  so  auch  vorliegend  ­  endgültig  über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  des  BFM  entscheidet  (Art. 105  AsylG  i.V.m.  Art. 31­33  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32] sowie  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [BGG, SR 173.110]), dass  die  Beschwerdeführenden  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilgenommen  haben,  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders  berührt  sind,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungsweise  Änderung  haben  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert sind (Art. 105 AsylG  i.V.m. Art. 37 VGG und Art.  48 Abs. 1 VwVG),

E­2715/2011 dass  somit  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  zu  Recht eingetreten wurde (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 105 AsylG i.V.m.  Art. 37 VGG und Art. 52 VwVG), dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und  die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl  gewährt  (Art. 2 Abs. 1  AsylG), wobei als Flüchtlinge Personen gelten, die  in  ihrem Heimatstaat  oder  im Land,  in dem sie zuletzt wohnten, wegen  ihrer Rasse, Religion,  Nationalität,  Zugehörigkeit  zu  einer  bestimmten  sozialen  Gruppe  oder  wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt  sind  oder  begründete  Furcht  haben,  solchen  Nachteilen  ausgesetzt  zu  werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG), dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft  gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde  ihr  Vorhandensein  mit  überwiegender  Wahrscheinlichkeit  für  gegeben  hält, dass die Erwägungen des BFM in der angefochtenen Verfügung den von  der  Beschwerdeführerin  vorgebrachten  Sachverhalt  in  seinen  entscheidwesentlichen  Punkten  in  ausgewogener  und  überzeugender  Form beurteilen und somit zu bestätigen sind, dass  in  Berücksichtigung  der  gesamten  Aktenlage  das  BFM  richtigerweise  feststellt,  die  Vorbringen  der  Beschwerdeführerin  würden  insgesamt konstruiert wirken und könnten nicht geglaubt werden, dass die Angaben der Beschwerdeführerin bezüglich der Umstände der  geltend  gemachten  Misshandlungen  durch  ihren  Ehemann,  ihrer  Reaktionen  darauf,  der  gesundheitlichen  Folgen  in  physischer  und  psychischer Art, des von ihr vorgebrachten Selbstmordversuches und des  Zeitpunktes sowie der Umstände einer angeblichen Vergewaltigung durch  einen  dritten  Mann  durch  unauflösbare  widersprüchliche  Darstellungen  gekennzeichnet  sind,  weshalb  auch  nicht  nur  ansatzweise  glaubhaft  erscheint, sie hätten sich so wie von ihr geschildert abgespielt,

E­2715/2011 dass  ein  derart  widersprüchliches  Aussageverhalten  zu  den  zentralen  Aspekten  des  geltend  gemachten  Sachverhaltes  vorliegt,  dass  diesem  die Grundlagen entzogen bleiben muss, dass  die Einwände  der Beschwerdeführerin  in  der Rechtsmitteleingabe,  die  Verstrickung  in  die  Widersprüche  liege  daran,  dass  sie  wegen  der  erlebten Gewalt  psychisch  stark  angeschlagen  sei,  die Befragungen  sie  zudem stark unter Druck gesetzt und verwirrt hätten und es  ihr deshalb  schwer  gefallen  sei,  die  schlimmen  Ereignisse  detailliert  und  in  zeitlich  korrekter Reihenfolge wiederzugeben, nicht stichhaltig erscheinen, dass  eine  Prüfung  der  Befragungsprotokolle  und  die  Würdigung  des  gesamten  Aussageverhaltens  der  Beschwerdeführerin  anlässlich  der  Anhörungen die genannten Einwände nicht zu stützen vermögen, dass  der  in  der  angefochtenen  Verfügung  erkannten  Einschätzung  zu  folgen  ist,  wonach  sich  in  den  Angaben  der  Beschwerdeführerin  auch  keine  Realkennzeichen  finden  lassen  und  individualisierte  Aussagen,  welche  ihre  persönliche  Betroffenheit  oder  ein  persönlich  gefärbtes  Reaktionsmuster zum Ausdruck bringen würden, fehlen, dass diese Erkenntnisse und die zahlreichen widersprüchlichen Angaben  zu  zentralen  Punkten  der  Vorbringen  in Würdigung  der  Aktenlage  nicht  mit  einer  psychischen  Angeschlagenheit  oder  einer  bestehenden  Drucksituation erklärbar sind, dass  es  sich  nach  den  vorstehenden  Erwägungen  erübrigt,  auf  weitere  Aspekte  einzugehen  und  das  BFM  zu  Recht  feststellte,  die  Beschwerdeführerin habe die Flüchtlingseigenschaft nicht nachzuweisen  oder zumindest glaubhaft zu machen vermocht, dass  aufgrund  der  Aktenlage  keine  hinreichenden  Anhaltspunkte  erkennbar  sind, wonach  die Beschwerdeführenden  in  ihrem Heimatland  aus  flüchtlingsrechtlich  relevanten  Motiven  ernsthaften  Nachteilen  ausgesetzt  waren  oder  in  absehbarer  Zukunft  mit  erheblicher  Wahrscheinlichkeit ausgesetzt sein könnten, dass das Bundesamt die Asylgesuche demnach zu Recht abgelehnt hat, dass die Ablehnung eines Asylgesuches oder das Nichteintreten auf ein  Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat  (Art. 44  Abs. 1  AsylG),  vorliegend  der  Kanton  keine  Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung 

E­2715/2011 einer solchen besteht (BVGE 2009/50 E. 9 S. 733), weshalb die verfügte  Wegweisung  im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und  demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde, dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen  Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern  regelt,  wenn  der  Vollzug  der Wegweisung  nicht  zulässig,  nicht  zumutbar  oder  nicht  möglich  ist  (Art. 44  Abs. 2  AsylG;  Art. 83  Abs. 1  des  Bundesgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die Ausländerinnen  und  Ausländer [AuG, SR 142.20]), dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  nicht  zulässig  ist,  wenn  völkerrechtliche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin oder des Ausländers  in den Heimat­, Herkunfts­ oder einen  Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG), dass  keine  Person  in  irgendeiner  Form  zur  Ausreise  in  ein  Land  gezwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus  einem  Grund  nach  Art. 3  Abs. 1  AsylG  gefährdet  ist  oder  in  dem  sie  Gefahr  läuft,  zur  Ausreise  in  ein  solches  Land  gezwungen  zu  werden  (Art. 5  Abs. 1  AsylG;  vgl.  ebenso  Art. 33  Abs. 1  des  Abkommens  vom  28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser  massgeblichen völker­ und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist,  da  die  Beschwerdeführenden  eine  asylrechtlich  erhebliche  Gefährdung  nicht nachzuweisen oder glaubhaft zu machen vermögen, weshalb das in  Art. 5  AsylG  verankerte  Prinzip  des  flüchtlingsrechtlichen  Non­ Refoulements  im  vorliegenden  Verfahren  keine  Anwendung  findet  und  keine  Anhaltspunkte  für  eine  menschenrechtswidrige  Behandlung  im  Sinne von Art. 3 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und  Grundfreiheiten  vom  4. November  1950  (EMRK,  SR  0.101)  ersichtlich  sind, die im Heimat­ oder Herkunftsstaat droht, dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar  erweist,  wenn  sie  im  Heimat­  oder  Herkunftsstaat  auf  Grund  von  Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer  Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), dass  in der Türkei keine Situation allgemeiner Gewalt herrscht, weshalb  in  konstanter  Praxis  von  der  generellen  Zumutbarkeit  des  Wegweisungsvollzugs ausgegangen wird,

E­2715/2011 dass den Akten auch keine konkreten Anhaltspunkte dafür zu entnehmen  sind, dass die Beschwerdeführenden bei einer Rückkehr in die Türkei aus  individuellen  Gründen  wirtschaftlicher  und  sozialer  Natur  in  eine  existenzbedrohende Situation geraten würden, dass die Beschwerdeführenden  in der Türkei über ein breites  familiäres  Beziehungsnetz  verfügen  (Akten  BFM  A1/12  S.  3/4)  und  aufgrund  der  unglaubhaften Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht zu befürchten ist,  sie würden von der engeren oder weiteren Verwandtschaft ausgestossen, dass das Vorbringen in der Rechtsmitteleingabe, sie würden der engeren  Familie  und  dem  Vergewaltiger  schutzlos  ausgeliefert  werden,  in  Würdigung der Aktenlage keine Grundlage findet, dass  sie  in  ihrem  Heimatland  über  ein  tragfähiges  Beziehungsnetz  verfügen und es im Verantwortungsbereich der Beschwerdeführerin liegt,  sich um dieses auch zu bemühen, dass  infolge  der  unglaubhaften  Sachverhaltsdarlegungen  der  Beschwerdeführerin auch das Vorbringen in der Rechtsmitteleingabe, sie  wäre wegen der traumatisierenden Erlebnisse im Falle einer Rückkehr in  die  Türkei  nicht  in  der  Lage,  für  ihre  Kinder  zu  sorgen,  nicht  gehört  werden kann, dass  die  in  der  Rechtsmitteleingabe  geltend  gemachten  psychischen  Probleme  der  Beschwerdeführerin  jedenfalls  nicht  in  den  von  ihr  behaupteten Ursachen begründet sind, dass  Behandlungen  psychischer  Leiden  in  der  Türkei  in  adäquater  Qualität  gewährleistet  sind  und  die  Erfolgsaussichten  einer  Behandlung  durch den Wegfall von Sprachbarrieren erheblich gesteigert werden, dass  das  BFM  aufgrund  der  Aktenlage  zu  Recht  zum  Schluss  kommt,  dass der Vollzug der Wegweisung zulässig und zumutbar ist, dass der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführenden in den Hei­ matstaat schliesslich möglich  ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen  (Art. 83  Abs. 2  AuG),  und  es  der  Beschwerdeführerin  obliegt,  bei  der  Beschaffung  vollzugstauglicher  Papiere  mitzuwirken  (Art. 8  Abs. 4  AsylG), dass  nach  dem  Gesagten  der  vom  Bundesamt  verfügte  Vollzug  der  Wegweisung zu bestätigen ist,

E­2715/2011 dass  die  Beschwerdeführenden  demnach  nicht  darzutun  vermögen,  inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den  rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig  feststellt oder  unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen  ist, dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  den  Beschwerdeführenden aufzuerlegen wären (Art. 63 Abs. 1 VwVG), dass  jedoch  das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  gutgeheissen  wurde  und  die  Beschwerdeführenden  aufgrund der Aktenlage nach wie vor als prozessbedürftig zu betrachten  sind (Art. 65  Abs. 1 VwVG), dass demnach keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind. (Dispositiv nächste Seite)

E­2715/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.  Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt. 3.  Dieses  Urteil  geht  an  die  Beschwerdeführenden,  das  BFM  und  die  zuständige kantonale Behörde. Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Kurt Gysi Christoph Berger Versand:

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