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Bundesverwaltungsgericht 14.10.2011 E-2652/2011

14 ottobre 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·914 parole·~5 min·1

Riassunto

Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung | Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; Verfügung des BFM vom 5. April 2011

Testo integrale

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l Abteilung V E­2652/2011 Urteil   v om   1 4 .   O k t ob e r   2011 Besetzung Einzelrichter Richter Markus König, Mit Zustimmung von Richterin Jenny de Coulon Scuntaro; Gerichtsschreiber Rudolf Bindschedler. Parteien A._______, Sri Lanka, p.A. Schweizer Botschaft in Colombo, Sri Lanka, Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,    Vorinstanz Gegenstand Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; Verfügung des BFM vom 5. April 2011 / N (…).

E­2652/2011 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass  der  Beschwerdeführer,  ein  aus  B._______/Batticaloa  stammender  Tamile, mit Schreiben vom 18. Juli 2010 bei der Schweizer Botschaft  in  Colombo um Asyl nachsuchte, dass die Botschaft ihn mit Schreiben vom 23. Juli 2010 zur Beantwortung  eines individuellen Fragenkatalogs aufforderte und der Beschwerdeführer  mit Eingabe vom 9. August 2010 fristgerecht seine Stellungnahme zu den  Akten reichte, dass  die  Botschaft  ihn  mit  Schreiben  vom  8.  September  2010  zur  Beantwortung  eines  ergänzenden  Fragenkatalogs  aufforderte  und  der  Beschwerdeführer mit Eingabe vom 19. September 2010 fristgerecht ein  Antwortschreiben zu den Akten gab, dass er am 11. November 2010 auf der Botschaft  in Colombo zu seinen  Fluchtgründen angehört wurde, dass  der  Beschwerdeführer  zur  Begründung  seines  Gesuchs  im  Wesentlichen  vorbrachte,  er  habe  von  Oktober  2006  bis  März  2007  in  C._______ gearbeitet und sei danach nach Sri Lanka zurückgekehrt, dass er seit dem 2. Dezember 2009 von der Verwaltung D._______ als  E._______ fest angestellt sei, dass  im  März  2010  ein  Angehöriger  des  Criminal  Investigation  Departments  (CID)  seinen  Bruder  zu  Hause  aufgesucht  habe,  um  Erkundigungen über den Beschwerdeführer einzuholen, dass  sich  das CID  in  der  Folge mehrmals  in  seinem  familiären  Umfeld  nach ihm erkundigt habe, dass er am (…) 2010 zu einer Befragung vorgeladen worden sei, der er  am (…) 2010 gefolgt sei, dass  er  nach  jener  Befragung,  anlässlich  derer  er  Vorwürfe  der  Verbindung  zu  den  Liberation  Tigers  of  Tamil  Eelam  (LTTE)  bestritten  habe, den Polizeiposten wieder habe verlassen können,

E­2652/2011 dass  am  das  CID  sich  (…)  2010  und  am  (…)  2010  erneut  für  ihn  interessiert  habe, wobei  beim  zweiten Mal  seine Frau  von Angehörigen  des CID befragt und beschimpft worden sei, dass der Beschwerdeführer danach auf eine Anzeige verzichtet habe, da  er  angenommen  habe,  es  sein  ein Grund  für  seine Verhaftung  gesucht  worden,  dass  Verwandte,  welche  sich  in  einer  ähnlichen  Lage  wie  er  befunden  hätten, umgebracht worden seien, weshalb er um sein Leben fürchte, dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  5.  April  2011  die  Einreise  des  Beschwerdeführers in die Schweiz und sein Asylgesuch ablehnte und zur  Begründung im Wesentlichen anführte, aufgrund der Akten sei nicht von  einer  flüchtlingsrechtlich  relevanten  Gefährdung  in  seiner  Heimatregion  auszugehen, dass der Beschwerdeführer mit Eingabe an die Schweizer Botschaft vom  2.  Mai  2011  (Eingangsstempel:  10.  Mai  2011)  gegen  diesen  Entscheid  Beschwerde  beim  Bundesverwaltungsgericht  erhob  und  sinngemäss  beantragte,  der Entscheid  des BFM sei  aufzuheben  und  es  sei  ihm die  Einreise in die Schweiz im Hinblick auf die Gewährung des Asyls oder zur  weiteren Abklärung des Sachverhalts zu bewilligen, dass er zur Begründung  im Wesentlichen auf seine beiden Eingaben an  die  Botschaft  vom  18.  Juli  2010  sowie  vom  9.  August  2010  verweist  respektive  damit  die  Vorbringen  aus  dem  Verfahren  vor  dem  BFM  wiederholt  und  geltend macht,  die  beiden  Eingaben  würden  die  grosse  Gefahr belegen, der er ausgesetzt gewesen und immer noch sei, dass er in der Beschwerde ergänzt, am (…) 2006 sei der Ehemann seiner  Schwester von unbekannten Personen abgeführt und brutal umgebracht  worden und der (…) Vetter seiner Ehefrau sei vor (…) Jahren abgeführt  worden und man habe seither nichts mehr von ihm gehört, dass  der  Beschwerdeführer  in  der  jüngsten  Vergangenheit  von  seinen  Nachbarn  gehört  habe,  Männer,  die  vermutlich  dem  CID  angehörten,  hätten sich in der Nachbarschaft nach ihm erkundigt, dass er den Eindruck habe, der Geheimdienst sowie das CID versuchten  ihm etwas anzuhängen, und es scheine, seine Aussagen bei der Polizei, 

E­2652/2011 wonach er mit den Militanten nichts zu tun gehabt habe, hätten jene nicht  überzeugt, weshalb er sich immer noch in Lebensgefahr sehe, dass  die  vormals  zuständige  Instruktionsrichterin  am  16. Mai  2011  den  Eingang der Beschwerde bestätigte, dass  der  Einzelrichter  das  Verfahren  im  Sommer  2011  von  der  Instruktionsrichterin übernahm, und erwägt, dass  das  Bundesverwaltungsgericht  auf  dem  Gebiet  des  Asyls –  vorbehältlich des Vorliegens eines Auslieferungsersuchens des Staates,  vor welchem  die  beschwerdeführende Person Schutz  sucht  –  endgültig  über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR  172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni  1998  [AsylG,  SR  142.31]  i. V. m.  Art. 31­33  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [VGG,  SR  173.32],  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG, SR 173.110]), dass sich das Verfahren nach dem VwVG richtet, soweit das VGG nichts  anderes bestimmt (Art. 37 VGG), dass  der  Beschwerdeführer  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt  ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist  (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  in  Berücksichtigung  der  nachstehenden Erwägung  einzutreten  ist  (Art. 108  Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG),  dass  betreffend  den  genauen  Zeitpunkt  der  Eröffnung  des  vorinstanzlichen  Entscheids  keine  Sicherheit  besteht,  aber  in  einem  solchen  Fall  die  Beweislast  bei  den  Behörden  liegt  (vgl.  ANDRÉ  MOSER/MICHAEL  BEUSCH/LORENZ  KNEUBÜHLER,  Prozessieren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht,  Handbücher  für  die  Anwaltspraxis,  Band  X,  Basel  2008,  Rz. 3.150,  S.  166  f.)  und  demnach  zugunsten  des 

E­2652/2011 Beschwerdeführers  von  der  Rechtzeitigkeit  der  Beschwerdeeinreichung  auszugehen ist, dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise  einer zweiten Richterin entschieden wird  (Art. 111 Bst. e AsylG) und es  sich  hier, wie  nachfolgend aufgezeigt,  um eine  solche handelt, weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  begründen  ist  (Art. 111a  Abs. 2 AsylG), dass  gestützt  auf  Art.  111a  Abs.  1  AsylG  vorliegend  auf  einen  Schriftenwechsel verzichtet wurde, dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und  die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass die Schweiz gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG Flüchtlingen grundsätzlich  Asyl gewährt und eine ausländische Person als Flüchtling anerkannt wird,  wenn sie  in  ihrem Heimatstaat oder  im Land,  in dem sie zuletzt wohnte,  wegen  ihrer  Rasse,  Religion,  Nationalität,  Zugehörigkeit  zu  einer  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen  ernsthaften  Nachteilen  ausgesetzt  ist  oder  begründete  Furcht  hat,  solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden, wobei als ernsthafte Nachteile  namentlich  die  Gefährdung  von  Leib,  Leben  oder  Freiheit  und  Massnahmen  gelten,  die  einen  unerträglichen  psychischen  Druck  bewirken, dass  das  BFM  ein  im  Ausland  gestelltes  Asylgesuch  ablehnen  kann,  wenn  die  asylsuchenden  Personen  keine  Verfolgung  glaubhaft  machen  können  oder  wenn  ihnen  die  Aufnahme  in  einem  Drittstaat  zugemutet  werden kann (vgl. Art. 3, Art. 7 und Art. 52 [Abs. 2] AsylG), dass  das  Bundesamt  gemäss  Art.  20  Abs.  2  AsylG  Asylsuchenden  die  Einreise  zur  Abklärung  des  Sachverhaltes  bewilligt,  wenn  ihnen  nicht  zugemutet werden  kann,  im Wohnsitz­  oder Aufenthaltsstaat  zu  bleiben  oder  in  ein  anderes  Land  auszureisen,  und  gestützt  auf  Art.  20  Abs.  3  AsylG  das  Eidgenössische  Justiz­  und  Polizeidepartement  (EJPD)  schweizerische  Vertretungen  ermächtigen  kann,  Asylsuchenden,  die  glaubhaft  machen,  dass  eine  unmittelbare  Gefahr  für  Leib  und  Leben  oder für die Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG besteht,  die Einreise zu bewilligen,

E­2652/2011 dass  bei  diesem  Entscheid  für  die  Erteilung  einer  Einreisebewilligung  restriktive  Voraussetzungen  gelten,  wobei  den  Behörden  ein  weiter  Ermessensspielraum zukommt und neben der erforderlichen Gefährdung  im Sinn von Art. 3 AsylG namentlich die Art der persönlichen Beziehung  zur Schweiz, die Möglichkeit der Schutzgewährung durch einen anderen  Staat,  die  Qualität  allfälliger  persönlicher  Beziehungen  zu  anderen  Staaten,  die  praktische  Möglichkeit  und  objektive  Zumutbarkeit  einer  anderweitigen  Schutzsuche  sowie  die  voraussichtlichen  Eingliederungs­  und  Assimilationsmöglichkeiten  in  Betracht  zu  ziehen  sind  (vgl.  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  [vormaligen]  Schweizerischen  Asylrekurskommission [EMARK] 1997 Nr. 15 E. 2.e­g S. 131 ff.; die dort  beschriebene Praxis hat angesichts der bloss  redaktionellen Anpassung  des Gesetzestexts  anlässlich  bei  der  letzten  Totalrevision  nach wie  vor  Gültigkeit), dass zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer schutzbedürftig im Sinn von  Art. 3 AsylG ist, dass  das  Bundesverwaltungsgericht  sich  in  Würdigung  der  Akten  der  Auffassung der Vorinstanz anschliesst, die vom Beschwerdeführer bisher  erlittenen  Nachteile  hätten  nicht  eine  Intensität  erreicht,  die  eine  akute  Schutzbedürftigkeit im Sinn von Art. 3 AsylG begründen würde, dass der Beschwerdeführer den überzeugenden Argumenten des BFM in  seinem  Rechtsmittel  offensichtlich  nichts  Überzeugendes  entgegenzuhalten  vermag,  zumal  er  darin  den  bereits  bekannten  Sachverhalt wiederholt respektive auf sein Asylgesuch vom 18. Juli 2010  sowie auf sein Schreiben vom 9. August 2010 verweist, dass  auch  die  in  der  Beschwerde  vorgebrachten,  angeblich  weiterhin  andauernden  und  vermutlich  dem CID  anzulastenden Nachforschungen  (vgl.  Beschwerde  Bst.  e)  keine  asyl­  respektive  einreiserelevante  Verfolgungsintensität  aufweisen,  zumal  diese  vorgebrachten  Behelligungen als vage und unsubstanziiert erscheinen, dass  die  vom  Beschwerdeführer  vorinstanzlich  geltend  gemachten  Ereignisse  respektive  das  Einholen  von  Erkundigungen  über  seine  Person  sowie  die  Befragung  auf  dem  Polizeiposten  vom  (…)  2010  vor  dem  Hintergrund  der  Situation  in  Sri  Lanka  nach  dem  Sieg  der  sri­ lankischen Armee über die LTTE im Frühjahr 2009 zu beurteilen sind und 

E­2652/2011 offensichtlich  im  Rahmen  der  Terrorabwehr  und  nicht  vorab  aus  flüchtlingsrechtlich relevanten Motiven erfolgt sind, dass sich zudem anlässlich der Befragung auf dem Polizeiposten durch  zwei Angehörige des CIDs offenbar keine konkreten Verdachtsmomente  gegen  ihn  ergeben  haben,  andernfalls  er  mit  Sicherheit  verhaftet  und  strafrechtlich verfolgt worden wäre, dass  auch  in  Anbetracht  der  Tatsache,  dass  der  Beschwerdeführer  bei  der Verwaltung D._______ als E._______ angestellt ist (vgl. Beschwerde  Bst.  e),  nicht  von  einem  realen  Verfolgungsinteresse  seitens  der  sri­ lankischen  Behörden  ausgegangen  werden  kann,  zumal  der  Beschwerdeführer kein spezifisches Risikoprofil aufweist, das  ihn aktuell  aus objektiver Sicht als gefährdet erscheinen liesse,  dass  im  Übrigen  nicht  nachvollziehbar  wird,  wieso  das  CID  den  Beschwerdeführer,  dessen  fehlende  Beziehungen  zu  den  LTTE  feststehen,  denn  längere  Zeit  nach  Bürgerkriegsende  noch  einer  strafbaren  Handlung  überführen  wollen  sollte,  diese  Frage  indessen  letztlich offen bleiben kann, dass unter Würdigung der gesamten Akten nicht davon auszugehen  ist,  der  Beschwerdeführer  habe  in  absehbarer  Zukunft  mit  beachtlicher  Wahrscheinlichkeit  ernsthafte  Nachteile  im  Sinn  von  Art.  3  AsylG  zu  befürchten, dass an dieser Feststellung auch der Umstand nichts zu ändern vermag,  dass  zwei  Verwandte  vor  (…)  respektive  (…)  Jahren  –  mithin  in  der  Schlussphase des Bürgerkriegs im nördlichen und östlichen Landesteil –  unter ungeklärten Umständen zu Schaden gekommen sein sollen, dass es somit dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine Verfolgung  nachzuweisen  oder  zumindest  glaubhaft  zu  machen  und  eine  Schutzbedürftigkeit im Sinn von Art. 20 AsylG nicht gegeben ist, dass  der  Beschwerdeführer  im  Übrigen  auch  keine  persönliche  Beziehung zur Schweiz geltend gemacht hat, dass  allein  aufgrund  der  Tatsache,  dass  seine  Schwester  ebenfalls  auf  der Schweizer Botschaft in Colombo ein Asylgesuch gestellt hat, über das  vom  BFM  noch  nicht  entschieden  worden  ist  (Verfahren  N  […]),  noch  keine besondere Beziehungsnähe zur Schweiz abzuleiten ist,

E­2652/2011 dass  das  BFM  das  Gesuch  des  Beschwerdeführers  um  Einreise  und  Asylgewährung damit zu Recht abgelehnt hat, dass  es  dem  Beschwerdeführer  demnach  nicht  gelungen  ist  darzutun,  inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den  rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder  unangemessen  sei  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde  abzuweisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten grundsätzlich dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  wären  (Art.  63  Abs.  1  VwVG),  aus  verwaltungsökonomischen Gründen vorliegend jedoch in Anwendung von  Art. 63  Abs. 1  letzter  Satz  VwVG  und  Art. 6  des  Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, SR 173.320.2]  auf  die Erhebung von  Verfahrenskosten zu verzichten ist. (Dispositiv nächste Seite)

E­2652/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.   Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3.  Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Schweizer Botschaft  in  Colombo und das BFM. Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Markus König Rudolf Bindschedler Versand:

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