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Bundesverwaltungsgericht 28.10.2011 E-1526/2009

28 ottobre 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·1,000 parole·~5 min·2

Riassunto

Asyl und Wegweisung | Revision; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts E-6303/2008 vom 19. November 2008 / N

Testo integrale

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l     Abteilung V E­1526/2009 Urteil   v om   2 8 .   O k t ob e r   2011 Besetzung Richter Bruno Huber (Vorsitz), Richter Hans Schürch,  Richterin Regula Schenker Senn,    Gerichtsschreiber Jonas Tschan. Parteien A._______, geboren (…), Afghanistan,  Gesuchsteller,  gegen Bundesamt für Migration (BFM),  Quellenweg 6, 3003 Bern,    Vorinstanz.  Gegenstand Revision; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts E­6303/2008 vom 19. November 2008 / N (…).

E­1526/2009 Sachverhalt: A.  Der  Gesuchsteller  stellte  am  16.  Mai  2006  im  Empfangs­  und  Verfahrenszentrum  Chiasso  ein  Asylgesuch.  Anlässlich  der  summarischen  Befragung  vom  22. Mai  2006,  der  kantonalen  Anhörung  vom  18.  Juli  2006  und  der  direkten  Bundesanhörung  vom  21.  August  2008  machte  er  geltend,  er  habe  in  Afghanistan  ein  Buch  über  die  Religion  der  Bahai  ausgeliehen.  Als  sein  Onkel  ihn  beim  Lesen  dieses  Buches  erwischt  habe,  sei  er  bezichtigt  worden,  zu  dieser  Religion  übergetreten zu sein. Man habe ihn beschimpft und geschlagen, niemand  habe mehr mit  ihm reden wollen. Sein Bruder habe  ihm schliesslich zur  Flucht verholfen. Wie er später erfahren habe, sei dieser im (…) an einer  Vergiftung gestorben. Er vermute, dass sein Onkel dahinter stecke. B. Mit Verfügung vom 25. August 2008 lehnte das BFM das Asylgesuch des  Gesuchstellers  ab,  verfügte  dessen Wegweisung  aus  der  Schweiz  und  ordnete den Vollzug an. C. Mit  Eingabe  vom  1.  Oktober  2008  an  das  Bundesverwaltungsgericht  beantragte  der  Gesuchsteller  die  Aufhebung  der  angefochtenen  Verfügung  (eventuell  unter  Rückweisung  an  die  Vorinstanz),  die  Feststellung  der  Flüchtlingseigenschaft  und  die  Gewährung  von  Asyl.  Eventuell  sei  ihm  die  vorläufige  Aufnahme  zu  gewähren  und  von  der  Wegweisung sei abzusehen.  D. Mit  Urteil  vom  19.  November  2008  wies  das  Bundesverwaltungsgericht  die  Beschwerde  ab.  Zur  Begründung  stellte  das  Gericht  fest,  dass  die  Vorbringen des Gesuchstellers offensichtlich nicht glaubhaft seien. E. Mit  Eingabe  vom  5. März  2009  stellte  der Gesuchsteller  beim BFM  ein  "Wiedererwägungsgesuch  bzw.  Asylgesuch"  und  beantragte  die  wiederer­wägungsweise Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft und die  Asylgewährung,  eventualiter  die  Feststellung  der  Unzulässigkeit  und  Unzumutbarkeit  des  Wegweisungsvollzugs  und  die  Anordnung  der  vorläufigen  Auf­nahme  sowie  im  Sinne  vorsorglicher  Massnahmen  die 

E­1526/2009 Anweisung,  die  Vollzugsbehörden  hätten  von  weiteren  Vollzugshandlungen abzusehen. F. Mit  Schreiben  vom  10.  März  2009  teilte  das  BFM  dem  Bundesverwaltungsgericht  mit,  es  sei  der  Ansicht,  bei  dieser  Eingabe  handle  es  sich  um  ein  Revisionsgesuch,  zu  dessen  Beurteilung  das  Gericht  zuständig  sei.  Sie  werde  deshalb  zusammen  mit  den  entsprechenden Verfahrensakten  zur weiteren Behandlung  dem Gericht  überwiesen. G. Mit  Zwischenverfügung  vom  17.  März  2009  stellte  das  Bundesverwaltungsgericht  fest,  aufgrund  der  Erfolgschancen  des  Gesuchs  überwiege  das  öffentliche  Interesse  am  Vollzug  der  Wegweisung das  Interesse des Gesuchstellers an einem Weiterverbleib   in der Schweiz bis zum Abschluss des Revisionsverfahrens und wies den  Antrag um Erlass von vorsorglichen Massnahmen dementsprechend ab.  Gleichzeitig  erhob  es  einen  Kostenvorschuss,  den  der  Gesuchsteller  innert angesetzter Frist leistete. H. Auf eine entsprechende Anfrage hin teilte das Bundesverwaltungsgericht  dem  Gesuchsteller  mit  Schreiben  vom  24.  September  2009  mit,  der  Kostenvorschuss sei rechtzeitig eingegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1. 1.1  Das  Bundesverwaltungsgericht  entscheidet  gemäss  Art.  105  des  Asylgesetzes  vom  26.  Juni  1998  (AsylG,  SR  142.31)  endgültig  über  Beschwerden gegen Verfügungen des BFM. Es ist ausserdem zuständig  für die Revision von Urteilen, die es in seiner Funktion als Beschwerdein­ stanz gefällt hat (vgl. BVGE 2007/21 E. 2.1 S. 242). 1.2 Gemäss Art. 45 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005  (VGG,  SR 173.32)  gelten  für  die  Revision  von  Urteilen  des  Bundesverwaltungsgerichts die Art. 121­128 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005  (BGG, SR 173.110)  sinngemäss. Nach Art. 47 VGG  findet  auf  Inhalt,  Form  und  Ergänzung  des  Revisionsgesuches  Art. 67 

E­1526/2009 Abs. 3  des  Bundesgesetzes  vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) Anwendung. 1.3  Mit  dem  ausserordentlichen  Rechtsmittel  der  Revision  wird  die  Unabänderlichkeit  und Massgeblichkeit  eines  rechtskräftigen  Beschwer­      deentscheides angefochten, dies im Hinblick darauf, dass die Rechtskraft  beseitigt  wird  und  über  die  Sache  neu  entschieden  werden  kann  (vgl.     PIERRE  TSCHANNEN/ULRICH  ZIMMERLI,  Allgemeines  Verwaltungsrecht,  2. Aufl., Bern 2005, S. 269). 1.4 Das Bundesverwaltungsgericht zieht auf Gesuch hin seine Urteile aus  den  in  Art. 121­123  BGG  aufgeführten  Gründen  in  Revision  (Art. 45  VGG).  Was  die  Partei,  die  um  Revision  nachsucht,  bereits  im  ordentlichen  Beschwerdeverfahren  hätte  geltend  machen  können,  gilt  nicht als Revisionsgrund (sinngemäss Art. 46 VGG). Im Revisionsgesuch  ist  insbesondere  der  angerufene  Revisionsgrund  anzugeben  und  die  Rechtzeitigkeit  des  Revisionsbegehrens  im  Sinne  von  Art.  124  BGG  darzutun. Der Gesuchsteller macht den Revisionsgrund von Art. 123 Abs.  2  Bst.  a  BGG  geltend.  Auf  das  im  Übrigen  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Revisionsgesuch  ist  –  vorbehältlich  der  nachstehenden  Erwägungen – einzutreten. 2. Der Gesuchsteller bringt in seiner Eingabe vom 5. März 2009 vor, er habe  bereits im ordentlichen Asylverfahren angegeben, dass sein Bruder nach  seiner  Ausreise  gestorben  sei.  Ebenfalls  habe  er  angegeben,  dass  er  vermute, sein Bruder sei vergiftet worden. Diese Tatsache werde mit dem  nunmehr  eingereichten  Spitalbericht,  an  dessen  Echtheit  keine  Zweifel  bestünden,  rechtsgenüglich  belegt.  Aus  dem Bericht  gehe  hervor,  dass  B._______  –  der  ältere  Bruder  des  Gesuchstellers  –  nach  einer  Vergiftung  wegen  Verzehrens  von  giftiger  Nahrung  auf  dem  Weg  ins  Spital gestorben sei. Sodann  reiche er ein Schreiben ein, worin er über  seine  schwierige  Situation  im  Falle  einer  Rückkehr  berichte.  Dem  Schreiben  sei  zu  entnehmen,  dass  seine Familie mittlerweile  in Mazār­i  Scharif und nicht mehr in Kabul wohne. Schliesslich werde ein Haft­ und  Hausdurchsuchungsbefehl der Polizei  in Kabul gegen den Gesuchsteller  in Kopie eingereicht, das Original könne nicht erhältlich gemacht werden.  Dieser  Haftbefehl  sei  aufgrund  der  aktenkundigen  Auseinandersetzung  zwischen  dem  Gesuchsteller  und  seinem  Cousin  C._______  erlassen  worden. Es stehe daher vorliegend fest, dass er im Falle einer Rückkehr  einerseits  Verfolgungen  seitens  seines  Onkels  ausgesetzt  sei  und 

E­1526/2009 andererseits eine Anzeige seines Onkels oder anderer Familienmitglieder  wegen  einer  angeblichen  Konvertierung  befürchten  müsse.  Die  afghanische Verfassung sehe zwar für religiöse Minderheiten explizit die  Religionsfreiheit  vor,  doch  kollidiere  diese  mit  der  Scharia,  die  in  Afghanistan  in  gewissen  Rechtsfragen  noch  immer  zur  Anwendung  komme.  Dies  habe  zur  Folge,  dass  Konversion  in  Afghanistan  nach  offiziell geltendem Recht mit der Todesstrafe geahndet werden könne.  Gemäss aktueller Praxis des Bundesverwaltungsgerichts sei der Vollzug  der  Wegweisung  nach  Afghanistan  nur  in  Regionen  als  zumutbar  zu  bezeichnen,  in  denen  seit  2004  keine  bedeutenden  militärischen  Aktivitäten mehr  zu  verzeichnen  seien. Der  Vollzug  der Wegweisung  in  die  entsprechenden  Provinzen  sei  demnach  nur  für  Personen  als  zumutbar zu erachten, die entweder aus diesen Regionen stammen oder  dort  über  ein  tragfähiges  Beziehungsnetz  verfügten  und  Möglichkeiten  der  Sicherung  des  Existenzminimums  sowie  der  Wohnsituation  bestünden.  Angesichts  des  Umstandes,  dass  die  Familie  des  Gesuchstellers  nicht  mehr  in  Kabul  wohne,  und  der  rund  drei  Jahre  dauernden  Landesabwesenheit  erscheine  der  Vollzug  der Wegweisung  nach Afghanistan nicht mehr als zumutbar. 3. 3.1 Gemäss Art. 123 Abs. 2 Bst. a BGG kann die Revision  in öffentlich­ rechtlichen  Angelegenheiten  verlangt  werden,  wenn  die  ersuchende  Partei  nachträglich  erhebliche  Tatsachen  erfährt  oder  entscheidende  Beweismittel  auffindet,  die  sie  im  früheren  Verfahren  nicht  beibringen  konnte, unter Ausschluss der Tatsachen und Beweismittel, die erst nach  dem Entscheid entstanden sind. 3.2 Der Revisionsgrund der nachträglich erfahrenen Tatsachen beinhaltet  zum  einen,  dass  sich  diese  bereits  vor  Abschluss  des  Beschwerde­ verfahrens verwirklicht haben; als Revisionsgrund sind somit  lediglich so  genannte unechte Nova zugelassen. Zum andern verlangt Art. 123 Abs. 2  Bst.  a  BGG,  dass  die  gesuchstellende  Partei  die  betreffende  Tatsache  während  des  vorangegangenen  Verfahrens,  das  heisst  bis  das  Urteil  gefällt worden ist, nicht gekannt hat und deshalb nicht beibringen konnte.  Dass  es  einer  aus  "anderen  Gründen"  (Art.  123  BGG)  um  Revision  ersuchenden Partei nicht möglich war, Tatsachen und Beweise bereits im  früheren Verfahren beizubringen, ist nur mit Zurückhaltung anzunehmen.  Der  Revisionsgrund  der  unechten  Nova  dient  nicht  dazu,  bisherige  Unterlassungen  in  der  Beweisführung  wieder  gutzumachen  (vgl. 

E­1526/2009 ELISABETH ESCHER,  in:  Basler Kommentar,  Bundesgerichtsgesetz,  Basel  2008,  N.  8  zu  Art.  123  BGG  ).  Ausgeschlossen  sind  damit  auch  Umstände,  welche  die  gesuchstellende  Partei  bei  pflichtgemässer  Sorgfalt  hätte  kennen  kön­nen.  Eine  Revision  ist  namentlich  dann  ausgeschlossen,  wenn  die  Ent­deckung  der  erheblichen  Tatsache  auf  Nachforschungen  beruht,  die  bereits  im  früheren  Verfahren  hätten  angestellt  werden  können,  denn  darin  ist  eine  unsorgfältige  Prozessführung  der  gesuchstellenden  Partei  zu  erblicken  (vgl.,  zum  Ganzen:  ANDRÉ  MOSER/MICHAEL  BEUSCH/LORENZ  KNEUBÜHLER,  Prozessieren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht,  Handbücher  für  die  Anwaltspraxis, Band X, Basel 2008, Rz. 5.47, S. 249 f.). Auch  bezüglich  aufgefundener  Beweismittel  gilt  das  Kriterium,  wonach  die gesuchstellende Partei nicht in der Lage gewesen sein darf, diese im  früheren  Verfahren  beizubringen.  Revisionsweise  eingereichte  Beweis­ mittel  sind  dann  beachtlich,  wenn  sie  entweder  die  neu  erfahrenen  erheblichen  Tatsachen  belegen  oder  geeignet  sind,  dem  Beweis  von  Tatsachen zu dienen, die zwar im früheren Verfahren bekannt gewesen,  aber  zum  Nachteil  der  gesuchstellenden  Partei  unbewiesen  geblieben  sind. Das vorgebrachte Beweismittel muss für die Tatbestandsermittlung  von Belang sein; es genügt nicht, wenn es zu einer neuen Würdigung der  bei  der  Erstbeurteilung  bereits  bekannten  Tatsachen  führen  soll  (vgl.  MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 5.48, S. 250). 3.3  Das  Bundesverwaltungsgericht  hat  in  seinem  Urteil  vom  19.  November 2008 dargelegt, weshalb es im Falle des Gesuchstellers davon  ausgegangen  ist,  dass  dessen  Vorbringen  offensichtlich  nicht  glaubhaft  sind. So hat das Gericht auf mehrere Widersprüche  in seinen Aussagen  hingewiesen  und  festgestellt,  dass  er  die  Behauptung,  er  habe  an  Zusammenkünften der Bahais  teilgenommen, bei den vorangegangenen  Befragungen  nicht  erwähnt  hat  und  diese  damit  als  nachgeschoben  qualifiziert werden muss. Die nunmehr in der Eingabe des Gesuchstellers  vom          5.  März  2009  geltend  gemachten  Vorbringen  und  die  neu  eingereichten  Beweismittel  vermögen  an  dieser  Beurteilung  nichts  zu  ändern.  Die  angebliche  Lebensmittelvergiftung  seines  älteren  Bruder,  welche  zu  dessen Tod  geführt  haben  soll,  stellt  keinen Beweis  für  eine  asylrelevante  Verfolgung  dar.  Ausserdem  liegt  das  entsprechende  Dokument des Spitals (…) in Kabul lediglich in Kopie vor. 3.4  Hinsichtlich  des  Vorbringens,  die  Familie  des  Beschwerdeführers  halte  sich  nicht  mehr  in  Kabul,  sondern  in  Mazār­i  Scharif  auf  und  die 

E­1526/2009 Lage  in Afghanistan habe sich  in den  letzten Jahren verschlechtert  (vgl.  Urteil des Bundesverwaltungsgericht E­7625/2008 vom 16. Juni 2011), ist  darauf  hinzuweisen,  dass  dieses  Vorbringen  nicht  Gegenstand  des  vorliegenden  Revisionsverfahrens  sein  kann,  sondern  zuerst  durch  das  BFM  zu  prüfen  ist,  da  es  sich  hierbei  um  eine  nachträglich  veränderte  Sachlage  handelt,  die  im  Rahmen  des  Wegweisungsvollzugs  zu  beurteilen ist. 4. Zusammenfassend  ist  festzuhalten,  dass  keine  revisionsrechtlich  rele­ vanten Gründe dargetan sind. Das Gesuch um Revision des Urteils des  Bundesverwaltungsgerichts  vom  19.  November  2008  ist  demzufolge  abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 5. Bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  sind  die  Kosten  im  Betrag  von         Fr.  1200.­  dem Gesuchsteller  aufzuerlegen  (Art.  37  VGG  i.V.m.  Art.  63  Abs. 1 VwVG; Art. 1­3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die  Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE,  SR  173.320.2]).  Sie  sind  mit  dem  in  gleicher  Höhe  einbezahlten  Kostenvorschuss zu verrechnen und damit gedeckt. (Dispositiv nächste Seite)

E­1526/2009 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 2.  Die  Verfahrenskosten  von  Fr.  1200.­  werden  dem  Gesuchsteller  aufer­ legt. Sie werden mit  dem  in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss  verrechnet. 3.  Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  an  das  BFM  und  an  das  Migrationsamt des Kantons D._______. Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Bruno Huber Jonas Tschan Versand:

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