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Bundesverwaltungsgericht 15.07.2011 C-6133/2008

15 luglio 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·1,734 parole·~9 min·3

Riassunto

nach Auflösung der Familiengemeinschaft | Verweigerung der Zustimmung und Wegweisung

Testo integrale

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l Abteilung III C­6133/2008 Urteil   v om   1 5 .   Juli   2011 Besetzung Richter Andreas Trommer (Vorsitz), Richter Blaise Vuille, Richter Antonio Imoberdorf, Gerichtsschreiber Julius Longauer. Parteien A._______,  Beschwerdeführer,  vertreten durch Daniel Weber, Fürsprecher,  gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,    Vorinstanz.  Gegenstand Verweigerung der Zustimmung und Wegweisung.

C­6133/2008 Sachverhalt: A.  Der  Beschwerdeführer  (geb.  1973),  Staatsangehöriger  von  Senegal,  heiratete  am  6.  September  2001  im  Senegal  eine  Schweizer  Bürgerin.  Am 25. März 2002 gelangte er in die Schweiz und erhielt im Kanton Bern  im  Rahmen  des  Familiennachzugs  eine  Aufenthaltsbewilligung,  die  letztmals mit Wirkung bis zum 24. März 2008 verlängert wurde. B.  Die  Ehegatten  trennten  sich  im  Dezember  2003  und  am  28.  Mai  2007  wurde die Ehe des Beschwerdeführers geschieden. C.  Nach  erfolgter  Scheidung  ersuchte  der  Beschwerdeführer  am  9.  April  2008  um  eine  weitere  Verlängerung  seiner  Aufenthaltsbewilligung.  Die  Migrationsbehörde der Stadt Bern übersteuerte die Bewilligungssache am  24. Juni 2008 zwecks Zustimmung an die Vorinstanz. D.  Am  11.  Juli  2008  gewährte  die  Vorinstanz  dem  Beschwerdeführer  das  rechtliche Gehör zu einer möglichen Verweigerung der Zustimmung und  Wegweisung  aus  der  Schweiz.  Von  der  Möglichkeit  zur  Stellungnahme  machte der Beschwerdeführer am 27. Juli 2008 Gebrauch. E.  Mit  Verfügung  vom  28.  August  2008  verweigerte  die  Vorinstanz  ihre  Zustimmung  zur  Verlängerung  der  Aufenthaltsbewilligung  und wies  den  Beschwerdeführer  unter  Ansetzung  einer  Ausreisefrist  aus  der  Schweiz  weg.  F.  Dagegen gelangte der Beschwerdeführer mit Rechtsmitteleingaben vom  19.  September  und  2.  Oktober  2008  an  das  Bundesverwaltungsgericht  und stellte die folgenden Rechtsbegehren: Die Verfügung sei aufzuheben  und  die  Vorinstanz  anzuweisen,  die  Angelegenheit  an  die  Migrationsbehörde  der  Stadt  Bern  zurückzuweisen,  damit  diese  in  eigener  Zuständigkeit  über  die  Verlängerung  der  Aufenthaltsbewilligung  entscheide. Eventualiter sei die Vorinstanz anzuweisen, ihre Zustimmung  zur  Verlängerung  der  Aufenthaltsbewilligung  zu  erteilen.  In  verfahrensrechtlicher  Hinsicht  ersuchte  er  um  Bewilligung  der  unentgeltlichen Rechtspflege.

C­6133/2008 G.  Mit  Zwischenverfügung  vom  9.  Oktober  2008  wies  das  Bundesverwaltungsgericht  das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen Rechtspflege ab. H.  Die  Vorinstanz  beantragte  in  ihrer  Vernehmlassung  vom  13.  November  2008 die Abweisung der Beschwerde. I.  Am 18. November 2008 reichte die Migrationsbehörde der Stadt Bern auf  entsprechende  Einladung  hin  eine  Stellungnahme  zu  den  Gründen  der  Übersteuerung der Verlängerungssache an die Vorinstanz. J.  Mit  Replik  vom  8.  Januar  2009  hielt  der  Beschwerdeführer  an  seinem  Rechtsmittel fest. K.  Mit  Instruktionsverfügung  vom  4.  Februar  2011  lud  das  Bundesverwaltungsgericht  den Beschwerdeführer  ein,  allfällige  seit  dem  letzten  Schriftenwechsel  eingetretene  Sachverhaltsänderungen  in  das  Verfahren einzubringen. L.  Der  Aufforderung  des  Bundesverwaltungsgerichts  kam  der  Beschwerdeführer mit Eingabe vom 8. März 2011 nach. M.  Auf  den  weiteren  Akteninhalt  wird,  soweit  rechtserheblich,  in  den  Erwägungen eingegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1.  1.1.  Verfügungen  des  BFM  unterliegen  der  Beschwerde  an  das  Bundesverwaltungsgericht  (Art.  31,  Art.  32  sowie  Art.  33  Bst.  d  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]). 1.2. Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht  richtet sich nach  dem Verwaltungsverfahrensgesetz vom 20. Dezember 1968  (VwVG, SR 

C­6133/2008 172.021), soweit das Verwaltungsgerichtsgesetz nichts anderes bestimmt  (Art. 37 VGG). 1.3. Der  Beschwerdeführer  ist  als  Verfügungsadressat  zur  Beschwerde  legitimiert  (Art.  48  Abs.  1  VwVG).  Auf  die  im  Übrigen  frist­  und  formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten (Art. 49 ff. VwVG). 2.  2.1.  Mit  Beschwerde  an  das  Bundesverwaltungsgericht  kann  die  Verletzung  von  Bundesrecht  einschliesslich  Überschreitung  oder  Missbrauch  des  Ermessens,  die  unrichtige  oder  unvollständige  Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes und – soweit nicht eine  kantonale  Behörde  als  Beschwerdeinstanz  verfügt  hat  –  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  (Art.  49  VwVG).  Das  Bundesverwaltungsgericht  wendet  im  Beschwerdeverfahren  das  Bundesrecht von Amtes wegen an. Es  ist gemäss Art. 62 Abs. 4 VwVG  an  die  Begründung  der  Begehren  nicht  gebunden  und  kann  die  Beschwerde  auch  aus  anderen  als  den  geltend  gemachten  Gründen  gutheissen  oder  abweisen.  Massgebend  ist  grundsätzlich  die  Sachlage  zum  Zeitpunkt  seines  Entscheides  (vgl.  Urteil  des  Bundesgerichts  2A.451/2002 vom 28. März 2003 E. 1.2, nicht publ.  in: BGE 129 II 215).  Inwieweit  Rechtsänderungen  zu  berücksichtigen  sind,  hängt  von  der  massgeblichen  intertemporalen  Regelung  ab.  Fehlt  im  Gesetz  eine  Übergangsbestimmung,  so  entscheidet  das  Bundesverwaltungsgericht  aufgrund  allgemeiner  intertemporaler  Grundsätze  (ANDRÉ  MOSER  /  MICHAEL  BEUSCH  /  LORENZ  KNEUBÜHLER,  Prozessieren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht, Basel 2008, Rz. 2.202 mit Hinweisen). 2.2.  Am  1.  Januar  2008  traten  das  Bundesgesetz  vom  16.  Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und  Ausländer  (AuG,  SR  142.20)  und  seine Ausführungsverordnungen in Kraft – unter anderem die Verordnung  vom  24. Oktober  2007  über  Zulassung,  Aufenthalt  und Erwerbstätigkeit  (VZAE,  SR  142.201).  Entsprechend  der  intertemporalen  Ordnung  des  Art. 126 AuG ist das neue Verfahrensrecht auf alle Verfahren anwendbar  (Abs.  2),  das  neue  materielle  Recht  hingegen  nur  in  solchen,  die  zum  Zeitpunkt  seines  Inkrafttretens  nicht  bereits  rechtshängig  waren  (Abs.1;  vgl.  dazu  BVGE  2008/1  E.  2  mit  Hinweisen).  Vorbehalten  bleibt  die  Nachwirkung  des  alten  Rechts  auf  Sachverhalte,  die  sich  unter  seiner  Geltung  abschliessend  verwirklicht  haben  und  die  das  neue  Recht  zu  Lasten  der  Betroffenen  einer  abweichenden  Regelung  unterstellt.  Der  Anwendung des neuen Rechts steht in diesen Fällen entgegen, dass sie 

C­6133/2008 als echte belastende Rückwirkung nur zulässig wäre, wenn sie vom AuG  ausdrücklich vorgesehen oder seinem Sinn nach eindeutig gewollt wäre  (BVGE 2009/3 E. 3.4 mit Hinweisen). Das  ist  jedoch nicht der Fall  (vgl.  MATTHIAS  KRADOLFER,  in:  Martina  Caroni  /  Thomas  Gächter  /  Daniela  Thurnherr [Hrsg.], Stämpflis Handkommentar zum Bundesgesetz über die  Ausländerinnen und Ausländer [nachfolgend: AuG­Handkommentar], Art.  126 N. 4). 2.3.  Dem  vorliegenden  Verfahren  liegt  die  Eingabe  des  Beschwerdeführers  vom  9.  April  2008  zu  Grunde,  mit  der  er  um  die  Verlängerung  der  kurz  zuvor  am  24. März  2008  abgelaufenen  Aufenthaltsbewilligung  ersuchte.  Da  das  Verlängerungsverfahren  nach  Inkrafttreten  des  neuen  Rechts  eingeleitet  wurde,  kann  an  der  grundsätzlichen  Unterstellung  der  vorliegenden  Streitsache  unter  das  neue Recht kein Zweifel bestehen. Vorbehalten bleibt – wie gesagt – das  Verbot  der  echten  belastenden  Rückwirkung.  Dieses  Verbot  kann  die  Nachwirkung  des  alten  Rechts  erzwingen,  allerdings  nicht  integral,  sondern  nur  soweit  sich  dies  als  notwendig  erweist,  um  die  verfassungsrechtlich  verpönten  Folgen  einer  echten  Rückwirkung  zu  vermeiden. Der vom Beschwerdeführer behauptete, aus dem alten Recht  abgeleitete  Anspruch  auf  Verlängerung  seiner  Aufenthaltsbewilligung  kann, falls begründet, mit dem verfahrensrechtlichen Instrumentarium des  neuen  Rechts  verwirklicht  werden.  Soweit  der  Beschwerdeführer  zu  beanstanden scheint, die Zustimmungskompetenz der Vorinstanz könne  gerade deshalb nicht  auf  neues Recht  abgestützt werden, weil  ihm aus  altem  Recht  ein  Rechtsanspruch  auf  Verlängerung  erwachsen  sei,  ist  daher seine Rüge zurückzuweisen. 3.  3.1.  Gemäss  Art.  40  Abs.  1  AuG  sind  die  Kantone  zuständig  für  die  Erteilung  und  Verlängerung  von  Bewilligungen.  Vorbehalten  bleibt  die  Zuständigkeit  des  Bundes  im  Zustimmungsverfahren,  zu  dessen  Ausgestaltung der Bundesrat in Art. 99 AuG ermächtig wird. 3.2. Die  Notwendigkeit  der  Zustimmung  durch  das  BFM  ergibt  sich  im  Falle  des  Beschwerdeführers  aus  Art.  85  Abs.  1  Bst.  a  VZAE  in  Verbindung  mit  Ziff.  1.3.1.4  Bst.  e  der  Weisungen  des  BFM  im  Ausländerbereich in der Fassung vom 1. Juli 2009 (online abrufbar unter:  www.bfm.admin.ch  >  Dokumentation  >  Rechtliche  Grundlagen  >  Weisungen und Kreisschreiben > I. Ausländerbereich > 1 Verfahren und  Zuständigkeiten). Danach ist die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung 

C­6133/2008 einer  Ausländerin  oder  eines  Ausländers  nach  der  Auflösung  der  ehelichen  Gemeinschaft  mit  dem  schweizerischen  oder  ausländischen  Ehegatten  oder  nach  dessen  Tod,  falls  die  Ausländerin  oder  der  Ausländer nicht aus einem Mitgliedstaat der EG oder der EFTA stammt,  dem BFM zur Zustimmung zu unterbreiten. Nichts anderes galt entgegen  der  Auffassung  des  Beschwerdeführers  bereits  unter  dem  alten  Recht  (vgl.  statt  vieler  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  C­195/2008  vom  25. Mai 2011 E. 4.1).  3.3.  Das  BFM  kann  die  Zustimmung  verweigern,  den  kantonalen  Entscheid  einschränken  oder mit  Bedingungen  verbinden  (Art.  99  AuG,  Art.  86  Abs.  1  VZAE).  Es  verweigert  seine  Zustimmung  unter  anderem  dann, wenn die Zulassungsvoraussetzungen nicht oder nicht mehr erfüllt  sind (Art. 86 Abs. 2 Bst. a und Bst. c Ziff. 2 VZAE).  4.  4.1.  Gemäss  Art.  42  Abs.  1  AuG  haben  ausländische  Ehegatten  von  Schweizer  Bürgern  einen Anspruch  auf  Erteilung  und Verlängerung  der  Aufenthaltsbewilligung,  wenn  sie  mit  diesen  zusammen  wohnen.  Nach  einem  ordnungsgemässen  und  ununterbrochenen  Aufenthalt  von  5  Jahren  erwerben  sie  einen  Anspruch  auf  Erteilung  der  Niederlassungsbewilligung (Art. 42 Abs. 3 AuG). Der Fortbestand dieser  Bewilligung hängt hernach nicht mehr vom Zusammenleben der Eheleute  ab (vgl. Art. 34 Abs. 1 AuG; Urteil des Bundesgerichts 2C_241/2009 vom  23. September 2009 E.  3). Das Erfordernis  des Zusammenlebens nach  Art. 42 Abs. 1 AuG besteht nicht, wenn für getrennte Wohnorte wichtige  Gründe  geltend  gemacht werden  und  die  familiäre Gemeinschaft weiter  besteht  (Art.  49  AuG).  Der  Anspruch  aus  Art.  42  Abs.  1  AuG  erlischt,  wenn  er  rechtsmissbräuchlich  geltend  gemacht  wird,  namentlich  um  Vorschriften dieses Gesetzes und seiner Ausführungsbestimmungen über  die  Zulassung  und  den  Aufenthalt  zu  umgehen  (Art.  51  Abs.  1  Bst.  a  AuG). 4.2.  Die  Ehe  des  Beschwerdeführers  mit  einer  Schweizer  Bürgerin  dauerte zwar länger als fünf Jahre. Allerdings trennten sich die Ehegatten  bereits  im  Dezember  2003  endgültig,  sodass  die  Dauer  des  ehelichen  Zusammenlebens  auf  Schweizer  Boden  lediglich  1  Jahr  und  9  Monate  betrug.  Eine  Ausnahme  vom  Erfordernis  des  gemeinsamen  Zusammenlebens nach Art. 49 AuG scheidet aus. Es steht deshalb  fest  und wird nicht bestritten, dass der Beschwerdeführer aus Art. 42 Abs. 1  und  Abs.  3  AuG  keine  Ansprüche  ableiten  kann.  Er  macht  stattdessen 

C­6133/2008 geltend,  dass  ihm  ein  Anspruch  auf  Verlängerung  der  Aufenthaltsbewilligung  und  Erteilung  einer  Niederlassungsbewilligung  bereits  unter  der  Geltung  des  alten  Rechts  aus  Art.  7  des  Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung  der Ausländer  (ANAG, BS 1 121) erwachsen sei. Würde dies  zutreffen,  könnte  der  Anwendung  des  neuen  Rechts  das  Verbot  der  echten  belastenden Rückwirkung entgegenstehen. 4.3.  Art.  7  Abs.  1  zweiter  Satz  ANAG  vermittelte  dem  ausländischen  Ehegatten  eines Schweizer Bürgers  nach  einem ununterbrochenen  und  ordnungsgemässen  Aufenthalt  von  fünf  Jahren  einen  vom  weiteren  Schicksal  der  Ehe  unabhängigen  Anspruch  auf  weitere  Aufenthaltsregelung.  Im  Gegensatz  Art.  42  AuG  stellte  das  alte  Recht  nicht auf die Dauer des ehelichen Zusammenlebens ab, sondern knüpfte  an  den  formellen  Bestand  der  Ehe  an.  Aus  dem  auch  hier  geltenden  Verbot  des  Rechtsmissbrauchs  leitete  die  Rechtsprechung  jedoch  ab,  dass  ungeachtet  des  formellen  Bestand  der  Ehe  ein  zivilstandsunabhängiger  Anspruch  auf weitere Aufenthaltsregelung  nicht  entstehen  kann,  wenn  die  eheliche  Gemeinschaft  vor  Ablauf  der  Fünfjahresfrist  endgültig  scheitert  (vgl.  dazu  statt  vieler BGE 128  II  145  mit  zahlreichen  Hinweisen).  Das  war  vorliegend  der  Fall,  sodass  dem  Beschwerdeführer aus Art. 7 Abs. 1 ANAG kein zivilstandsunabhängiger  Anspruch  auf  weitere  Aufenthaltsregelung  erwuchs  und  sich  die  Frage  einer echten belastenden Rückwirkung nicht stellt. 5.  Fällt  ein  Anspruch  des  Beschwerdeführers  auf  weitere  Reglung  des  Aufenthaltes gestützt auf Art. 42 AuG wegen Aufgabe des Familienlebens  dahin,  so  kann  sich  ein  solcher  aus  Art.  50  AuG  ergeben.  Darauf  ist  nachfolgend einzugehen. 6.  6.1.  Nach  Art.  50  Abs.  1  Bst.  a  AuG  besteht  ein  Anspruch  des  Ehepartners  auf  Erteilung  und  Verlängerung  der  Aufenthaltsbewilligung  gemäss Art. 42 AuG weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei  Jahre  bestanden hat  und eine erfolgreiche  Integration  besteht. Was die  gesetzlich  geforderte  Mindestdauer  der  Ehegemeinschaft  anbetrifft,  so  kann  nur  die  Zeit  des  ehelichen  Zusammenlebens  in  der  Schweiz  berücksichtigt werden. Vorbehalten bleibt  die Befreiung  vom Erfordernis  des Zusammenlebens nach Art. 49 AuG (BGE 136  II 113 E. 3.2 und E.  3.3 S. 117 ff.) http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=30.06.2010&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=suv&query_words=%22Art.+50+AuG%22&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-113%3Ade&number_of_ranks=0#page113 http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=30.06.2010&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=suv&query_words=%22Art.+50+AuG%22&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-113%3Ade&number_of_ranks=0#page113 http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=30.06.2010&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=suv&query_words=%22Art.+50+AuG%22&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-113%3Ade&number_of_ranks=0#page113 http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=30.06.2010&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=suv&query_words=%22Art.+50+AuG%22&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-113%3Ade&number_of_ranks=0#page113 http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=30.06.2010&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=suv&query_words=%22Art.+50+AuG%22&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-113%3Ade&number_of_ranks=0#page113 http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=30.06.2010&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=suv&query_words=%22Art.+50+AuG%22&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-113%3Ade&number_of_ranks=0#page113 http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=30.06.2010&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=suv&query_words=%22Art.+50+AuG%22&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-113%3Ade&number_of_ranks=0#page113

C­6133/2008 6.2. Bereits weiter oben wurde dargelegt, dass die Haushaltgemeinschaft  des Beschwerdeführers und seiner Ehefrau auf Schweizer Boden 1 Jahr  und 9 Monate dauerte, ohne dass Gründe geltend gemacht würden oder  ersichtlich wären, die nach Massgabe von Art. 49 AuG ein Getrenntleben  der Ehegatten gerechtfertigt  hätten. Ein Anspruch auf Verlängerung der  Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 50 Abs. 1 Bst. a AuG ist deshalb  zu verneinen, ohne dass zur Integration des Beschwerdeführers Stellung  genommen werden müsste. 7.  7.1.    Ein  Anspruch  auf  Erteilung  und  Verlängerung  der  Aufenthaltsbewilligung nach Art. 42 AuG besteht gemäss Art. 50 Abs. 1  Bst. b AuG sodann, wenn "wichtige persönliche Gründe" einen weiteren  Aufenthalt  in der Schweiz "erforderlich" machen. Solche Gründe können  gemäss Art. 50 Abs. 2 AuG namentlich vorliegen, wenn der ausländische  Ehegatte  Opfer  ehelicher  Gewalt  wurde  und  die  soziale  Wiedereingliederung  im  Herkunftsland  stark  gefährdet  erscheint  (vgl.  BGE 136 II 1 E. 5.3 S. 4). Mit der offenen Umschreibung des Tatbestands  durch  die  unbestimmten  Rechtsbegriffe  des  "wichtigen  persönliche  Grundes" und der "Erforderlichkeit" des weiteren Aufenthaltes öffnete der  Gesetzgeber  den  rechtsanwendenden  Behörde  Gestaltungsspielräume,  die  im  Rahmen  seiner  Vorgaben  zwecks  Realisierung  einer  individualisierenden  Fallgerechtigkeit  zu  konkretisieren  sind  (MARTINA  CARONI, in: AuG­Handkommentar, Art. 50 N. 23 mit Hinweisen). 7.2.  Die  Regelung  des  Art.  50  Abs.  1  Bst.  b  AuG  bezweckt,  schwerwiegende Härtefälle zu vermeiden, die sich aus dem Verlust eines  Aufenthaltsrechts nach Auflösung der Ehegemeinschaft ergeben können  (vgl.  Botschaft  zum  Bundesgesetz  über  die  Ausländerinnen  und  Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3753 Ziff. 1.3.7.5). Massgebend  sind die konkreten Umstände des Einzelfalles. Entscheidend ist, ob diese  Umstände eine Lebenslage konstituieren, die einen weiteren Aufenthalt in  der  Schweiz  erforderlich  macht.  Davon  kann  nicht  schon  dann  ausgegangen  werden,  wenn  ein  Leben  in  der  Schweiz  einfacher  wäre  und bevorzugt würde. Dem Betroffenen müssen vielmehr Konsequenzen  von erheblicher Intensität drohen, wäre er gezwungen, den Aufenthalt  in  der  Schweiz  abzubrechen  und  in  sein  Herkunftsland  zurückzukehren  (Urteil des Bundesgerichts 2C_781/2010 vom 16. Februar 2011 E. 2.2).  Die Rückkehr  in das Herkunftsland  ist daher zumutbar und ein wichtiger  persönlicher  Grund  im  Sinne  des  Gesetzes  nicht  gegeben,  wenn  der  Aufenthalt  in  der  Schweiz  nur  kürzere  Zeit  gedauert  hat,  keine  engen 

C­6133/2008 Beziehungen  zur  Schweiz  geknüpft  wurden  und  die  erneute  Integration  im Herkunftsland keine besonderen Probleme stellt  (BBl 2002 3754 Ziff.  1.3.7.6). 7.3.  Nach  dem  Gesetz  und  der  bundesgerichtlichen  Rechtsprechung  kann  sich  ein  wichtiger  persönlicher  Grund  namentlich  bei  ehelicher  Gewalterfahrung  und/oder  stark  gefährdeter  Wiedereingliederung  im  Herkunftsland ergeben (BGE 136 II 1 E. 5 S. 3 ff.). Als weitere mögliche  Anwendungsfälle  nennt  die  Botschaft  beispielhaft  den  Tod  des  Ehepartners  (vgl.  hierzu  grundlegend  BGE  137  II  1  E.  3.1  S.  3  ff.  mit  Hinweisen),  die  Existenz  gemeinsamer  Kinder,  zu  denen  eine  enge  Beziehung besteht und die  in der Schweiz gut  integriert  sind,  sowie die  Umstände, die zur Auflösung der Ehe geführt haben (BBl 2002 3754 Ziff.  1.3.7.6).  Die  in  Art.  31  Abs.  1  VZAE  beispielhaft  aufgeführten  Gesichtspunkte,  die  der  Rechtsprechung  zum  schwerwiegenden  persönlichen Härtefall nach Art. 13 Bst. f der Verordnung vom 6. Oktober  1986 über die Begrenzung der Zahl der Ausländer (BVO, AS 1986 1791)  entstammen  (Urteil  2C_216/2009 vom 20. August  2009 E.  2.2),  können  bei der Beurteilung ebenfalls eine wesentliche Rolle spielen. Es handelt  sich  hierbei  um  den  Grad  der  Integration,  die  Respektierung  der  Rechtsordnung,  die  familiären  und  wirtschaftlichen  Verhältnisse,  die  Dauer  der  Anwesenheit  in  der  Schweiz  und  den  Gesundheitszustand  (BGE 137 II 1 E. 4.1 S. 7 f.). 7.4. Der  Beschwerdeführer  ist  38  Jahre  alt  und  gesund.  Es  mag  zwar  zutreffen,  dass  er  sich  während  seines  etwas  mehr  als  9­jährigen  Aufenthaltes  in  der  Schweiz  gut  integriert  hat,  wie  er  behauptet,  auch  wenn  vor  allem  seine  wirtschaftliche  und  berufliche  Integration  durchzogen ist und zur sozialen Verankerung im schweizerischen Umfeld  (von  der  dürren  Behauptung  abgesehen,  er  habe  viele  Freunde)  kein  Wort verloren wird. Eine besonders enge Beziehung zur Schweiz, die als  wichtiger Grund den weiteren Aufenthalt hier gebieten würde,  ist  jedoch  offensichtlich nicht vorhanden. Über seine Verhältnisse im Heimatland ist  nichts  Näheres  bekannt,  ausser  dass  er  dort  einen  wesentlichen  Teil  seines Lebens verbrachte, die Schulausbildung mit der Matur abschloss,  keine  Berufsausbildung  genoss  und  als  Händler  arbeitete.  Unter  den  gegebenen  Umständen  kann  in  der  dem  Bundesverwaltungsgericht  bekannten  Situation  des  Beschwerdeführers  kein  wichtiger  persönlicher  Grund im Sinne von Art. 50 Abs. 1 Bst. b AuG erkannt werden.

C­6133/2008 7.5. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz allerdings vor, sie habe es  in  rechtsverletzender Weise  unterlassen,  seinen  Integrationsgrad  in  der  Schweiz und seine Zukunftsperspektiven in der Heimat abzuklären. Dabei  sei es eine Tatsache, dass afrikanische Migranten, die ohne Vermögen in  ihre Heimat  zurückkehren müssten,  dort massiv  benachteiligt  seien und  so ihrer verbliebenen Zukunftsperspektiven beraubt würden. Die Rüge ist  offensichtlich unbegründet. Ob ein wichtiger persönlicher Grund im Sinne  des  Gesetzes  vorliegt,  beurteilt  sich  in  erster  Linie  nach  den  Verhältnissen  der  betroffenen  ausländischen  Person,  die  diese  naturgemäss  besser  kennt  als  die  Behörde.  Aufgrund  der  Mitwirkungspflicht  (Art.  13  und  Art. 52  VwVG  sowie  speziell  im  Ausländerrecht  Art.  90  AuG)  und  gestützt  auf  den Grundsatz  von  Treu  und Glauben lag es am Beschwerdeführer, solche Sachverhaltselemente  in  das  Verfahren  einzubringen  (vgl.  dazu  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts C­497/2006  vom 21. April  2008 E. 6.2.2 mit  Hinweisen). 8.  8.1. Der Beschwerdeführer stellt sich schliesslich auf den Standpunkt, die  Verneinung eines Anspruches bzw. eines Härtefalls könne nicht zur Folge  haben,  dass  die  Zustimmung  zur  Verlängerung  seiner  Aufenthaltsbewilligung  zwingend  zu  verweigern  sei.  Bestehe  keine  Anspruchssituation, sei über die Zustimmung gemäss Art. 96 AuG nach  pflichtgemässem  Ermessen  zu  befinden.  In  diesem  Rahmen  habe  die  Behörde  eine  Abwägung  des  öffentlichen  Interesses  an  der  Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und des entgegengesetzten  privaten  Interesses  vorzunehmen.  Eine  solche  Interessenabwägung  könne  in  seinem  Fall  nur  zu  seinen  Gunsten  ausfallen.  Der  Vorinstanz  müsse deshalb eine Ermessensunterschreitung vorgehalten werden, weil  sie  das  ihr  zustehende  Ermessen  nicht  wahrgenommen,  sondern  unmittelbar gestützt auf den  fehlenden Rechtsanspruch die Zustimmung  zur Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung verweigert habe.  8.2.  Der  Beschwerdeführer  übersieht,  dass  Art.  50  AuG  keine  ermessensgesteuerte  Verlängerung  der  Aufenthaltsbewilligung  vorsieht.  Die Anspruchs­ und Zulassungsvoraussetzungen  fallen zusammen. Das  lässt  sich  daraus  erklären,  dass  das  neue  Recht  Kriterien  zu  Anspruchsvoraussetzungen erhoben hat, die unter der Geltung des alten  Rechts das öffentliche  Interesse an der Verwirklichung einer  restriktiven  Migrationspolitik  zurückdrängen und eine  ermessensgelenkte Zulassung  rechtfertigen  konnten  (vgl.  statt  vieler  Urteil  des 

C­6133/2008 Bundesverwaltungsgerichts C­4750/2008  vom 17. März  2011 E.  7). Die  Zustimmung  zu  einer  Verlängerung  der  Aufenthaltsbewilligung  gestützt  auf  Art.  50  AuG  kann  deshalb  nicht  erteilt  werden,  wenn  die  Anspruchsvoraussetzungen nicht erfüllt sind (Art.86 Abs. 2 Bst. a VZAE).  Nichts  anderes  lässt  sich  Art.  96  AuG  entnehmen,  der  nicht  selbst  Ermessen einräumt, sondern als Programmartikel  regelt, wie gegebenes  Ermessen auszuüben ist. 8.3. Eine Zustimmung zur Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung wäre  nur  aus  einem  alternativen  Zulassungsgrund  möglich.  Ein  solcher  ist  jedoch nicht ersichtlich. Namentlich kann sich der Beschwerdeführer auf  keine  Norm  des  Landes­  oder  Völkerrechts  berufen,  die  ihm  einen  Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung vermitteln könnte,  und mit  der  im Kontext  von Art.  50 AuG getroffenen  Feststellung,  dass  keine  wichtigen  persönlichen  Gründe  vorliegen,  die  seinen  weiteren  Aufenthalt  in  der  Schweiz  erforderlich  machten,  wird  gleichzeitig  die  Frage  negativ  beantwortet,  ob  der  Aufenthalt  des  Beschwerdeführers  wegen eines schwerwiegenden persönlichen Härtefalls nach Art. 30 Abs.  1  Bst.  b  AuG  in  Abweichung  von  den  ordentlichen  Zulassungsvoraussetzungen geregelt werden kann. 9.  Aus  den  vorstehenden Erwägungen  ergibt  sich,  dass  die  Verweigerung  der  Zustimmung  zur  Verlängerung  der  Aufenthaltsbewilligung  nicht  zu  beanstanden ist.  10.  Aus  der  Rechtmässigkeit  der  Zustimmungsverweigerung  folgt  ohne  weiteres die Rechtmässigkeit der Wegweisung aus der Schweiz (vgl. Art.  64  Abs.  1  Bst.  c  AuG  in  der  Fassung  gemäss  Art.  2  Ziff.  1  des  Bundesbeschlusses  vom  18.  Juni  2010  betreffend  die  Übernahme  der  EG­Rückführungsrichtlinie [Richtlinie 2008/115/EG], in Kraft seit 1. Januar  2011,  der  dem  zeitgleich  aufgehobenen  Art.  66  Abs.  1  AuG  in  der  Fassung vom 16. Dezember 2005 [AS 2007 5437] entspricht). Es bliebe  zu prüfen, ob dem Wegweisungsvollzug Hindernisse im Sinne von Art. 83  AuG  entgegenstehen.  Da  solche  jedoch  weder  in  nachvollziehbarer  Weise geltend gemacht werden noch sich aus den Akten ergeben, ist die  angefochtene  Verfügung  auch  unter  diesem  Gesichtspunkt  nicht  zu  beanstanden.

C­6133/2008 11.  Zusammenfassend ist festzustellen, dass die angefochtene Verfügung zu  Recht  ergangen  ist  (Art.  49  VwVG).  Die  Beschwerde  ist  deshalb  abzuweisen. 12.  Dem  Ausgang  des  Verfahrens  entsprechend  wird  der  unterliegende  Beschwerdeführer  kostenpflichtig  (Art.  63  Abs.  1  VwVG).  Die  Verfahrenskosten sind auf Fr. 700.­ festzusetzen (Art. 1, Art. 2 und Art. 3  Bst.  b  des  Reglements  vom  21.  Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [SR 173.320.2]).

C­6133/2008 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen 2.  Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 700.­  werden  der  Beschwerdeführerin  auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  in  gleicher  Höhe verrechnet. 3.  Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (…) – die Vorinstanz (…) – die Fremdenpolizei der Stadt Bern (…) Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Andreas Trommer Julius Longauer

C­6133/2008 Rechtsmittelbelehrung: Gegen  diesen  Entscheid  kann  innert  30 Tagen  nach  Eröffnung  beim  Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich­rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die  Voraussetzungen  gemäss  den Art. 82  ff., 90  ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005  (BGG,  SR  173.110)  gegeben  sind.  Die  Rechtsschrift  ist  in  einer  Amtssprache  abzufassen  und  hat  die Begehren,  deren Begründung mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  der  Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand:

C-6133/2008 — Bundesverwaltungsgericht 15.07.2011 C-6133/2008 — Swissrulings