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Bundesverwaltungsgericht 10.08.2011 C-2219/2010

10 agosto 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·962 parole·~5 min·1

Riassunto

Freiwillige Versicherung | AHV (freiwillige Versicherung)

Testo integrale

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l Abteilung III C­2219/2010 Urteil   v om   1 0 .   Augus t   2011 Besetzung Einzelrichter Michael Peterli, Gerichtsschreiberin Lucie Schafroth. Parteien A._______, Sambia, vertreten durch B._______,  Beschwerdeführerin,  gegen Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  avenue Edmond­Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    Vorinstanz.  Gegenstand AHV (freiwillige Versicherung).

C­2219/2010 Sachverhalt: A.  Die  1952  geborene,  ledige  Schweizer  Bürgerin  A._______  war  vom  1. Juli 2005 bis 30. April 2007 aufgrund eines Aufenthalts in Sambia vom  20. Juni 2005 bis 30. April 2007 in der freiwilligen Alters­, Hinterlassenen­  und  Invalidenversicherung  (AHV/IV;  nachfolgend:  freiwillige  Versicherung) versichert  (act. 1 bis 4). Am 1. Mai 2007 kehrte sie  in die  Schweiz zurück (act. 9).  B.  Mit Beitrittserklärung vom 6. August 2009 ersuchte A._______, nunmehr  wieder  wohnhaft  in  Sambia,  bei  der  Schweizerischen  Ausgleichskasse  SAK  (nachfolgend:  SAK)  erneut  um  Aufnahme  in  die  freiwillige  Versicherung (act. 6). C.  Mit  Verfügung  vom  13. Oktober  2009 wies  die  SAK  das  Beitrittsgesuch  von  A._______  insbesondere  mit  der  Begründung  ab,  mit  dem  Beitrittsgesuch vom 6. August 2009 sei die einjährige Frist zur Erklärung  des Beitritts  in  die  freiwillige Versicherung nicht  eingehalten worden,  da  sie  sich  bereits  am  31. März  2008  nach  Sambia  abgemeldet  habe  (act. 11). D.  In  ihrer  Einsprache  vom  12. Dezember  2009  beantragte  A._______  sinngemäss  die  Aufhebung  der  angefochtenen  Verfügung  und  die  Aufnahme  in  die  freiwillige  Versicherung.  Zur  Begründung  führte  sie  im  Wesentlichen  aus,  es  sei  ihr  nicht  bewusst  gewesen,  dass  eine  Frist  bestehe.  Im  Jahre  2005/2006  habe  sie  den  Beitrag  problemlos  leisten  können. Von Juli 2007 bis März 2008 habe sie in der Schweiz gearbeitet  und  die  Beiträge  seien  an  die  C._______  in  X._______  einbezahlt  worden. Seit April 2008 arbeite sie wieder in Sambia. In der Hauptsaison  (Mai  bis  September)  sei  sie  in  einem  Bushcamp  ohne  Kommunikationsmöglichkeiten (act. 13).  E.  Mit  Entscheid  vom  22. März  2010  wies  die  SAK  die  Einsprache  von  A._______ ab. Laut Angaben der Einwohnerkontrolle Y._______ habe sie  sich  am  31. März  2008  abgemeldet.  Sie  sei  demnach  bis  März  2008  "infolge  Wohnsitz"  der  obligatorischen  AHV  unterstellt  gewesen.  Nach  ihrem Wegzug  ins  Ausland  habe  die  obligatorische  AHV  von Gesetzes 

C­2219/2010 wegen aufgehört.  Infolgedessen sei die Beitrittserklärung vom 6. August  2009  nicht  innert  der  gesetzlich  vorgesehenen  Jahresfrist  eingereicht  worden. Die vom Gesetz auf Gesuch hin vorgesehene Fristverlängerung  von  einem  Jahr  könne  im  vorliegenden  Fall  nicht  gewährt  werden,  weil  die von A._______ dargelegte Situation es nicht verunmöglicht habe, sich  innert Frist anzumelden. Was die Unkenntnis der Fristen betreffe, könne  laut ständiger Praxis niemand aus der Unkenntnis des Gesetzes Vorteile  für  sich  beanspruchen. Die  vom Gesetz  geforderten  ausserordentlichen  Umstände  lägen  im  vorliegenden  Fall  nicht  vor.  Die  Abweisung  des  Beitrittsgesuchs  laut  Verfügung  vom  13. Oktober  2009  sei  demnach  zu  Recht erfolgt (act. 16). F.  Gegen  diesen  Einspracheentscheid  erhob  A._______  (nachfolgend:  Beschwerdeführerin) mit Eingabe vom 23. März 2010 Beschwerde beim  Bundesverwaltungsgericht  und  beantragte  sinngemäss  die  Aufhebung  des angefochtenen Einspracheentscheids und Aufnahme in die freiwillige  Versicherung.  Zur  Begründung  führte  sie  insbesondere  aus,  dass  aufgrund ihrer Arbeit im Bushcamp in der Saison von Mai bis September  eine Kommunikation sehr schwierig sei.  In der Regenzeit  sei  sie wieder  im Dorf mit Zugang zum Internet.  Gleichzeitig  reichte  sie eine Vertretungsvollmacht  für B._______ zu den  Akten. G.  Mit  Vernehmlassung  vom  26. Mai  2010  beantragte  die  SAK  im  Wesentlichen  mit  der  bereits  im  angefochtenen  Einspracheentscheid  vorgebrachten  Begründung  die  Abweisung  der  Beschwerde.  Ferner  führte  sie  aus,  dass  die  Beschwerdeführerin  über  das  Beitrittsverfahren  informiert gewesen sei, habe sie doch bereits vorher, am 19. September  2005, ein Beitrittsgesuch gestellt und sei ab dem 1. Juli 2005 bis zu ihrer  Rückkehr  in  die  Schweiz  per  30. April  2007  Mitglied  der  freiwilligen  Versicherung gewesen.  H.  Am  16. Juni  2010  wiederholte  die  Beschwerdeführerin  sinngemäss  ihre  bisher gestellten Anträge. Ferner  führte sie aus, dass sie  im Hauptcamp  zwar  über  einen  Internetanschluss  verfüge,  jedoch  vorwiegend  im  Nationalpark in einem Bushcamp "mit Radiokontakt" arbeite. In der Regel  sei sie zweimal  im Monat  im Hauptcamp. Sie  räume ein, dass  in dieser 

C­2219/2010 Zeit  der  Termin  für  die  Anmeldung  der  AHV  nicht  ihre  oberste  Priorität  gewesen  sei  und  sie  nicht  daran  gedacht  habe,  dass  B._______  die  Sache  für  sie  erledigen  könnte.  Im  Jahre  2006  habe  sie  ihr  Gesuch  "unwissentlich in Bezug auf die Jahresfrist" rechtzeitig eingereicht. Leider  sei  sie  nicht  korrekt  informiert  gewesen.  Eine  Kollegin  habe  ihr  gesagt,  dass  sie  sich  innerhalb  eines Kalenderjahres,  und nicht  innerhalb  eines  Jahres nach der Ausreise aus der Schweiz, anmelden müsse. I.  Mit  Duplik  vom  8. Juli  2010  hielt  die  Vorinstanz  ihre  bisher  gestellten  Anträge aufrecht.  J.  Auf  die  weiteren  Vorbringen  der  Parteien  und  die  eingereichten  Unterlagen  wird  –  soweit  erforderlich  –  in  den  nachfolgenden  Erwägungen eingegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1.  1.1. Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005  (VGG,  SR 173.32)  in  Verbindung  mit  Art. 33  lit. d  VGG  und  Art. 85bis  Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters­ und  Hinterlassenenversicherung  (AHVG,  SR 831.10)  beurteilt  das  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerden  von  Personen  im  Ausland  gegen Verfügungen der Schweizerischen Ausgleichskasse. Es liegt keine  Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG vor. Das Bundesverwaltungsgericht  ist somit zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. 1.2. Aufgrund von Art. 3  lit. dbis des Bundesgesetzes vom 20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 172.021)  findet  das  VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungsrechtssachen, soweit das  Bundesgesetz  vom  6. Oktober  2000  über  den  Allgemeinen  Teil  des  Sozialversicherungsrechts  (ATSG,  SR 830.1)  anwendbar  ist.  Gemäss  Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die im ersten  Teil geregelte Alters­ und Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit  das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.

C­2219/2010 1.3.  Die  Beschwerdeführerin  ist  durch  den  angefochtenen  Einspracheentscheid  berührt  und  hat  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  dessen  Aufhebung  oder  Änderung,  sodass  sie  im  Sinne  von  Art. 59  ATSG beschwerdelegitimiert ist. 1.4. Da die Beschwerde im Übrigen frist­ und formgerecht (Art. 60 ATSG  und Art. 52 VwVG) eingereicht wurde, ist darauf einzutreten. 2.  2.1. Nach  der Rechtsprechung  stellt  das  Sozialversicherungsgericht  bei  der Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt  des  Erlasses  des  streitigen  Entscheides  (hier:  22. März  2010)  eingetretenen  Sachverhalt  ab  (BGE 129 V 1  E. 1.2  mit  Hinweisen).  Tatsachen,  die  jenen  Sachverhalt  seither  verändert  haben,  sollen  im  Normalfall  Gegenstand  einer  neuen  Verwaltungsverfügung  sein  (BGE 121 V 362 E. 1b). 2.2.  In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze  massgebend,  die  bei  der  Erfüllung  des  zu  Rechtsfolgen  führenden Sachverhalts Geltung hatten (BGE 130 V 329 E. 2.3). Für das  vorliegende  Verfahren  sind  deshalb  das  per  1. Januar  2003  in  Kraft  getretene ATSG sowie das AHVG und die Verordnung vom 26. Mai 1961  über  die  freiwillige  Alters­,  Hinterlassenen­  und  Invalidenversicherung  (VFV, SR 831.111) anwendbar. 2.3.  Die  Beschwerdeführenden  können  im  Rahmen  des  Beschwerdeverfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss  des Missbrauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige  oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  sowie Unangemessenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG). 3.  Vorliegend  ist  zu  prüfen,  ob  die  SAK  die  Beschwerdeführerin  zu  Recht  nicht in die freiwillige Versicherung aufgenommen hat. 3.1.  Art. 2  Abs. 1  AHVG  bestimmt,  dass  Schweizer  Bürger  und  Staatsangehörige  der  Mitgliedstaaten  der  Europäischen  Gemeinschaft  oder  der  Europäischen  Freihandelsassoziation,  die  nicht  in  einem  Mitgliedstaat  der  Europäischen  Gemeinschaft  oder  der  Europäischen  Freihandelsassoziation  leben,  der  freiwilligen  Versicherung  beitreten 

C­2219/2010 können,  falls  sie  unmittelbar  vorher  während  mindestens  fünf  aufeinanderfolgenden Jahren obligatorisch versichert waren.  Gemäss Art. 7 Abs. 1 VFV können Personen der freiwilligen Versicherung  beitreten,  welche  die  Versicherungsvoraussetzungen  nach  Art. 2  Abs. 1  AHVG erfüllen, einschliesslich jener, die für einen Teil ihres Einkommens  der obligatorischen Versicherung unterstellt sind.  Gemäss Art. 8 Abs. 1 VFV muss die Beitrittserklärung schriftlich bei der  Ausgleichskasse oder  subsidiär  bei  der  zuständigen Auslandsvertretung  innerhalb  eines  Jahres  ab  dem  Zeitpunkt  des  Ausscheidens  aus  der  obligatorischen  Versicherung  eingereicht  werden.  Nach  Ablauf  dieser  Frist  ist  der  Beitritt  zur  freiwilligen  Versicherung  nicht  mehr  möglich.  Liegen ausserordentliche Verhältnisse vor, die nicht vom Antragsteller zu  vertreten sind,  kann die Ausgleichskasse auf Gesuch  in Einzelfällen die  Frist zur Abgabe der Beitrittserklärung um längstens ein Jahr erstrecken.  Die Gewährung oder die Ablehnung  ist  durch eine Kassenverfügung  zu  treffen (Art. 11 VFV). Rechtsprechungsgemäss sind die Voraussetzungen  für  die  Annahme  von  ausserordentlichen  Verhältnissen  und  der  daraus  folgenden Verlängerung der Beitrittsfrist gemäss Art. 11 VFV sehr streng.  Mangelndes Wissen  eines  Versicherten  um  seine Rechte  und  Pflichten  gehört  nicht  zu  den  Fällen,  in  welchen  eine  Verlängerung  der  Frist  möglich ist (vgl. BGE 97 V 213 E. 2 mit Hinweisen). 3.2. Aus den Akten  geht  hervor,  dass  die Beschwerdeführerin  bis März  2008 in der Schweiz gearbeitet hat und obligatorisch versichert war (vgl.  Art. 1a  Abs. 1  AHVG).  Seit  dem  15. April  2008  wohnt  sie  wieder  in  Sambia.  Zum Zeitpunkt  der  Anmeldung  zur  freiwilligen Versicherung  im  August  2009  war  die  einjährige  Beitrittsfrist  somit  bereits  abgelaufen,  sodass die Anmeldung zu spät erfolgt ist. Die Beschwerdeführerin macht  beschwerdeweise geltend, sie sei nicht korrekt  informiert gewesen. Eine  Kollegin habe ihr gesagt, sie müsse sich  innerhalb eines Kalenderjahres  anmelden  und  nicht  innerhalb  eines  Jahres  nach  der  Ausreise  aus  der  Schweiz.  Diesbezüglich  kann  auf  die  zuvor  erwähnte  Rechtsprechung  verwiesen  werden,  wonach  die  Beschwerdeführerin  aus  mangelndem  Wissen  nichts  zu  ihren Gunsten  ableiten  kann  (vgl.  E. 3.1  hiervor). Aus  den  Akten  ergeben  sich  auch  keine  Hinweise  dafür,  dass  die  SAK  die  Beschwerdeführerin bzw. ihre Bekannte falsch informiert hätte. Auch der  Hinweis  auf  die  erschwerten  Kommunikationsmöglichkeiten  im  "Bushcamp"  führt  nicht  zu  der  Annahme  von  ausserordentlichen  Verhältnissen im Sinne von Art. 11 VFV, war es der Beschwerdeführerin 

C­2219/2010 doch  durchaus  möglich,  vom  "Hauptcamp"  aus  –  wo  sie  sich  gemäss  eigenen  Angaben  in  der  Regel  zweimal  monatlich  aufhielt  –  die  Beitrittserklärung  innert  Jahresfrist  einzureichen.  Ferner  räumte  die  Beschwerdeführerin ein, der Termin für die Anmeldung sei  in dieser Zeit  nicht  ihre "oberste Priorität" gewesen und sie habe nicht daran gedacht,  dass B._______  die  Sache  für  sie  erledigen  könnte. Demnach  sind  die  Voraussetzungen  für  die  Verlängerung  der  Beitrittsfrist  gemäss  Art. 11  VFV,  welche  rechtsprechungsgemäss  nur  in  sehr  seltenen  Fällen  gegeben sind, vorliegend nicht erfüllt. 3.3.  Unter  diesen  Umständen  kann  offengelassen  werden,  ob  die  Beschwerdeführerin  die  Voraussetzung  der  fünfjährigen  Versicherungszeit nach Art. 2 Abs. 1 AHVG erfüllt.  3.4.  Zusammenfassend  ist  somit  festzuhalten,  dass  die  Beschwerdeführerin die Beitrittserklärung zur freiwilligen Versicherung zu  spät  eingereicht  hat  und  die  SAK  das  Beitrittsgesuch  daher  zu  Recht  abgewiesen  hat.  Die  Beschwerde  ist  demzufolge  im  einzelrichterlichen  Verfahren gemäss Art. 23 Abs. 2 VGG in Verbindung mit Art. 85bis Abs. 3  AHVG abzuweisen. 4.  Zu  befinden  bleibt  noch  über  die  Verfahrenskosten  und  eine  allfällige  Parteientschädigung. 4.1. Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (Art. 85bis Abs. 2 AHVG),  sodass keine Verfahrenskosten zu erheben sind. 4.2. Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begehren  eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig  hohe  Kosten  zugesprochen  werden  (Art. 64  Abs. 1  VwVG).  Als  Bundesbehörde  hat  die  SAK  jedoch  keinen  Anspruch  auf  Parteientschädigung  (Art. 7  Abs. 3  des  Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).  Die  unterliegende  Beschwerdeführerin  hat  keinen  Anspruch  auf  Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).

C­2219/2010 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.  Es  werden  keine  Verfahrenskosten  erhoben  und  es  wird  keine  Parteientschädigung zugesprochen. 3.  Dieses Urteil geht an: – die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref­Nr._______) – das Bundesamt für Sozialversicherungen Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Michael Peterli Lucie Schafroth Rechtsmittelbelehrung: Gegen  diesen  Entscheid  kann  innert  30 Tagen  nach  Eröffnung  beim  Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in  öffentlich­rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden  (Art. 82  ff.,  90  ff.  und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG,  SR  173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat  die  Begehren,  deren  Begründung mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  der  Beschwerdeführer  in  Händen  hat,  beizulegen (Art. 42 BGG). Versand:

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