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Bundesverwaltungsgericht 20.02.2018 B-552/2018

20 febbraio 2018·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·536 parole·~3 min·5

Riassunto

Arbeitsleistung im öffentlichen Interesse (Zivildienst) | Aufgebot von Amtes wegen zum Zivildiensteinsatz

Testo integrale

Bundesve rw altu ng sgeri ch t Tribunal ad ministratif f éd éral Tribunale am m in istrati vo federale Tribunal ad ministrativ fe deral

Abteilung II B-552/2018

Abschreibungsentscheid v o m 2 0 . Februar 2018 Besetzung Einzelrichter Hans Urech, Gerichtsschreiber Thomas Reidy.

Parteien A._______, Beschwerdeführer,

gegen

Vollzugsstelle für den Zivildienst ZIVI, Regionalzentrum Thun, Malerweg 6, 3600 Thun, Vorinstanz.

Gegenstand Aufgebot von Amtes wegen zum Zivildiensteinsatz.

B-552/2018 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass die Vollzugsstelle für den Zivildienst ZIVI, Regionalzentrum Thun (nachfolgend: Vorinstanz), A._______ mit Verfügung vom 18. Januar 2018 von Amtes wegen zum Zivildiensteinsatz aufgeboten hat, dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) diese Verfügung mit Beschwerde vom 26. Januar 2018 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat, dass die Zentralstelle der Vollzugsstelle für den Zivildienst (nachfolgend: Zentralstelle) mit Verfügung vom 12. Februar 2018 die angefochtene Verfügung vollumfänglich widerrufen hat, dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich des Zivildienstes vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind (Art. 63 Abs. 1 des Zivildienstgesetzes vom 6. Oktober 1995 [ZDG, SR 824.0] i.V.m. Art. 31 und 33 Bst. d des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]), dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) ihren ursprünglichen Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann, dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde nur fortzusetzen hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht gegenstandslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG), dass dem Antrag des Beschwerdeführers durch die wiedererwägungsweise getroffene Verfügung vollumfänglich entsprochen worden ist, weshalb das Beschwerdeverfahren im einzelrichterlichen Verfahren als durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), dass Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht im Bereich des Zivildienstes kostenlos sind, sofern es sich nicht um eine mutwillige Beschwerdeführung handelt, und keine Parteientschädigungen auszurichten sind (Art. 65 Abs. 1 ZDG), dass Entscheide auf dem Gebiet des Zivildienstes nicht beim Bundesgericht angefochten werden können, weshalb das vorliegende Urteil endgültig ist (Art. 83 Bst. i des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).

B-552/2018 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1. Das Beschwerdeverfahren B-552/2018 wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben. 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 4. Dieser Entscheid geht an: – den Beschwerdeführer (Einschreiben) – die Vorinstanz (Ref-Nr. 33935.20594; Einschreiben) – die Vollzugsstelle für den Zivildienst ZIVI, Zentralstelle, Thun (Einschreiben)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Hans Urech Thomas Reidy

Versand: 20. Februar 2018

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