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Bundesverwaltungsgericht 15.09.2011 B-4679/2011

15 settembre 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·354 parole·~2 min·3

Riassunto

Rechtsverzögerung/Rechtsverweigerung | Rechtsverzögerung

Testo integrale

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l     Abteilung II B­4679/2011 Absch reib ungsen t s ch e i d   v om   1 5 .   S ep t embe r   2011 Besetzung Einzelrichter Philippe Weissenberger,  Gerichtsschreiberin Astrid Hirzel. Parteien X._______,  Beschwerdeführer,  gegen Staatssekretariat für Wirtschaft SECO,  Direktion für Standortförderung,  Vorinstanz.  Gegenstand Rechtsverzögerung.

B­4679/2011 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass  X._______  (nachfolgend:  Beschwerdeführer)  mit  E­Mail  vom  23. November 2010 das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, Direktion  für  Standortförderung  (nachfolgend:  Vorinstanz),  um  Eintragung  bzw.  Verlinkung  seiner Online­Plattform  (…)  in  der  Liste  der Online­Notariate  auf dem KMU­Portal des SECO ersucht hat, dass  der  Beschwerdeführer  die  Vorinstanz  mit  Schreiben  vom  7. Dezember 2010 erneut um Verlinkung seiner Online­Plattform ersucht  hat, dass  die  Vorinstanz  mit  E­Mail  vom  20. Dezember  2010  dem  Beschwerdeführer die Zulassungskriterien mitgeteilt hat, dass  sich  der  Beschwerdeführer  sodann  telefonisch  bei  der  Vorinstanz  nach den notwendigen Verbesserungen seiner Online­Plattform erkundigt  hat,  dass  der  Beschwerdeführer  mit  Schreiben  vom  20. April  2011  ein  förmliches  Gesuch  um  Verlinkung  seiner  inzwischen  den  Zulassungskriterien entsprechenden Online­Plattform (…) gestellt hat, dass  sich  der  Beschwerdeführer  am  6. Juni  2011  telefonisch  bei  der  Vorinstanz  nach  dem Stand  der  Bearbeitung  seines Gesuchs  erkundigt  hat  und  im  Falle  einer  Abweisung  seines  Gesuchs  eine  begründete  Verfügung verlangt hat, dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 28. Juni  2011  mitgeteilt  hat,  sein  Gesuch  erscheine  "Prima  Vista  ok"  und  die  zuständige  Person werde  sich  nach  ihrer  Rückkehr  aus  den  Ferien mit  dem Anliegen des Beschwerdeführers befassen, dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  23. August  2011  beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  wegen  Rechtsverzögerung  eingereicht  und  beantragt  hat,  es  sei  die  Vorinstanz  anzuweisen,  sein  Gesuch  vom  20. April  2011  betreffend  Online­Notariat  unverzüglich  zu  behandeln, dass  gegen  das  unrechtmässige  Verweigern  oder  Verzögern  einer  anfechtbaren  Verfügung  jederzeit  Beschwerde  geführt  werden  kann 

B­4679/2011 (Art. 46a  i.V.m.  Art. 50  Abs. 2  des  Bundesgesetzes  vom  20. Dezember  1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]), dass sich die Rechtsverzögerungsbeschwerde an die Beschwerdeinstanz  richtet,  die  zuständig  wäre,  wenn  die  Verfügung  ordnungsgemäss  ergangen wäre, dass  das  Bundeverwaltungsgericht  für  die  Beurteilung  der  Beschwerde  zuständig  ist  (Art. 31,  32  sowie  Art. 33  Bst. d  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32], dass eine Rechtsverzögerungsbeschwerde gegenstandslos wird und das  Beschwerdeverfahren  abzuschreiben  ist,  wenn  während  ihrer  Rechtshängigkeit die verlangte Verfügung erlassen wird (BGE 125 V 373  E. 1), dass  die  Vorinstanz  die  vom  Beschwerdeführer  anbegehrte  Eintragung  bzw.  die  entsprechende Verlinkung auf  dem KMU­Portal/Online­Notariat  des SECO vorgenommen und den Beschwerdeführer mit Schreiben vom  8. September 2011 darüber informiert hat,  dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als  gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), dass  die  Verfahrenskosten  in  der  Regel  jener  Partei  auferlegt  werden,  deren  Verhalten  die  Gegenstandslosigkeit  bewirkt  hat  (Art. 5  des  Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen  vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), dass  Vorinstanzen  oder  beschwerdeführenden  und  unterliegenden  Bundesbehörden  keine  Verfahrenskosten  auferlegt  werden  (Art. 63  Abs. 2 VwVG),  dass daher keine Verfahrenskosten zu erheben sind, dass  dem  sich  selbst  vertretenden  Beschwerdeführer  keine  Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 15 i.V.m. Art. 7 Abs. 4 VGKE).

B­4679/2011 Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Das  Beschwerdeverfahren  wird  als  gegenstandslos  geworden  abgeschrieben. 2.  Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3.  Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 4.  Dieser Entscheid geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref­Nr. […]; Gerichtsurkunde) Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: Philippe Weissenberger Astrid Hirzel Rechtsmittelbelehrung: Gegen  diesen  Entscheid  kann  innert  30 Tagen  nach  Eröffnung  beim  Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich­rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden  (Art. 82  ff.,  90  ff.  und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG,  SR  173.110]).  Die  Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren,  deren Begründung mit Angabe der Beweismittel  und die Unterschrift  zu  enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit  sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).

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