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Bundesverwaltungsgericht 12.01.2012 B-4383/2011

12 gennaio 2012·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·1,969 parole·~10 min·1

Riassunto

Höhere Fachprüfung | Nachträglicher Erwerb des Fachhochschultitels

Testo integrale

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l     Abteilung II B­4383/2011 Urteil   v om   1 2 .   J a nua r   2012 Besetzung Richter David Aschmann (Vorsitz), Richter Jean­Luc Baechler, Richter Marc Steiner,    Gerichtsschreiber Beat Lenel. Parteien X_______,  gegen Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT,  Effingerstrasse 27, 3003 Bern,    Vorinstanz.  Gegenstand Verfügung vom 12. Juli 2011 betreffend den nachträglichen  Erwerb des Fachhochschultitels "dipl. Physiotherapeut FH".

B­4383/2011 Sachverhalt: A.  Am  7.  Januar  2011  reichte  der  Beschwerdeführer  ein  Gesuch  zum  nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels als dipl. Physiotherapeut  bei  der  Vorinstanz  ein.  Als  Nachweis  eines  Nachdiplomkurses  auf  Hochschulstufe  im  Fachbereich  Gesundheit  oder  einer  anderen  gleichwertigen  Weiterbildung  legte  er  ein  Diplom  "Executive  Master  of  Business Administration"  der Berner  Fachhochschule  für Wirtschaft  und  Verwaltung/Fachhochschule  Westschweiz  (nachfolgend:  EMBA  BFH/HES­SO)  im  Umfang  von  60  European  Credit  Transfer  and  Accumulation System Kreditpunkten (ECTS) vor. B.  Mit  Schreiben  vom  31.  Mai  2011  nahm  die  Vorinstanz  Stellung  zum  Gesuch  des  Beschwerdeführers  und  führte  aus,  dass  dafür  ein  Nachdiplomkurs  auf  Hochschulstufe  im  Fachbereich  Gesundheit  oder  eine andere gleichwertige Ausbildung nachgewiesen werden müsse. C.  Mit Verfügung vom 12. Juli 2011 wies die Vorinstanz das Gesuch ab, weil  ein  Diplom  einer  vom  SRK  anerkannten  Schule,  eine  anerkannte  Berufspraxis  von  mindestens  zwei  Jahren  und  ein  Nachdiplomkurs  auf  Hochschulstufe  im  Fachbereich  Gesundheit  von  mindestens  200  Lektionen  oder  10  ECTS  Kreditpunkten  für  den  Erwerb  des  Fachhochschultitels  zwingend  notwendig  seien.  Der  vorliegende  Titel  "EMBA BFH/HES­SO"  sei  nicht  im Fachbereich Gesundheit,  sondern  in  demjenigen für Wirtschaft und Verwaltung erworben worden, weshalb die  Voraussetzungen nicht erfüllt seien. D.  In  einem Rundschreiben  der  Vorinstanz  vom  22.  Juli  2011  führte  diese  aus, zum Zeitpunkt der Änderung (1. Mai 2009) der Verordnung des EVD  über den nachträglichen Erwerb des Fachhochschultitels vom 4. Juli 2000  (nachfolgend:  "VO­NTE",  SR  414.711.5)  hätten  im  Gesundheitsbereich  entsprechende  Aus­  und  Weiterbildungsangebote  auf  Hochschulstufe  (Universität,  ETH,  Fachhochschule)  erst  seit  kurzem  bestanden.  Weiterbildungen seien hauptsächlich von Fachschulen, Berufsverbänden  oder  bereichsspezifischen  Weiterbildungsinstitutionen  entwickelt  und  angeboten  worden,  weshalb  der  Verordnungsgeber  neu  vorgesehen  habe, dass auch eine nicht an einer Hochschule erworbene Weiterbildung  angerechnet  werden  könne,  wenn  sie  die  qualitativen  Vorgaben  erfülle 

B­4383/2011 und  in  Bezug  auf  Lernziele,  Lehr­  und  Lernorganisation  sowie  Fachkompetenz  der  Dozierenden  mit  einer  Weiterbildung  auf  Hochschulstufe  vergleichbar  sei.  Aufgrund  des  aktuellen  Weiterbildungsangebots auf Hochschulstufe habe sie beschlossen, dass  Personen,  die  den  Fachhochschultitel  nachträglich  über  das  Verfahren  NTE­FH  erwerben  wollen  und  noch  keine  qualifizierende Weiterbildung  im  Fachbereich  Gesundheit  absolviert  oder  begonnen  haben,  ab  1.  Januar 2012 die entsprechende Weiterbildung nach Art. 1 Abs. 3 Bst.  c  VO­NTE  zwingend  auf  Hochschulstufe  absolvieren  müssten.  Weiterbildungen,  die  nicht  an  einer  Hochschule  absolviert  und  als  gleichwertig beurteilt wurden, würden mit Blick auf den NTE­FH nur noch  angerechnet, wenn  die Aufnahme der Weiterbildung  vor  dem 1.  Januar  2012 erfolge. E.  Der  Beschwerdeführer  erhob  am  5.  August  2011  Beschwerde  an  das  Bundesverwaltungsgericht  und  verlangte,  dass  ihm  der  Fachhochschultitel  im  Fachbereich  Gesundheit  zuzuerkennen  sei.  Das  von ihm erworbene EMBA sei gleichwertig mit einem Nachdiplomkurs auf  Hochschulstufe  im  Fachbereich  Gesundheit.  Die  Verfügung  der  Vorinstanz  verstosse  gegen  die  Rechtsgleichheit  von  Art.  8  der  schweizerischen  Bundesverfassung  (BV,  SR  101)  und  die  Wirtschaftsfreiheit  von  Art.  27  BV.  beim  fraglichen  Nachdiplomstudium  handle  es  sich  um  einen  interdisziplinären  Studiengang  im  Sinne  des  Rundschreibens  der  Vorinstanz  vom  22.  Juli  2009  (siehe  oben Bst.  D),  der auch dem Fachbereich Gesundheit zugeordnet werden müsse. F.  Mit  Schreiben  vom  8.  September  2011  legte  der  Beschwerdeführer  weiteren E­Mail­ und Brief­Verkehr mit der Vorinstanz ins Recht. G.  Mit  Stellungnahme  vom  18.  Oktober  2011  stellte  die  Vorinstanz  den  Antrag,  die  Beschwerde  abzuweisen.  Welche  Studiengänge  zum  Fachbereich  Gesundheit  gehörten,  sei  im  Anhang  der  Verordnung  des  EVD  über  Studiengänge,  Nachdiplomstudien  und  Titel  an  Fachhochschulen  (nachfolgend:  "VO­Studiengänge",  SR  414.712)  abschliessend  geregelt.  Demzufolge  sei  das  Nachdiplomstudium  BFH/HES­SO  weder  als  Nachdiplomstudium  noch  als  gleichwertige  Ausbildung im Gesundheitswesen anerkannt.

B­4383/2011 H.  Auf die Durchführung einer mündlichen Verhandlung haben die Parteien  stillschweigend verzichtet. I.  Auf  die  weiteren  Vorbringen  ist,  soweit  erforderlich,  in  den  folgenden  Erwägungen einzugehen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1.  Die  angefochtene  Verfügung  der  Vorinstanz  stellt  eine  Verfügung  im  Sinne von Art. 5 Abs. 1 Bst.  c des Bundesgesetzes vom 20. Dezember  1968 über das Verwaltungsverfahren dar (VwVG, SR 172.021). Gemäss  Verwaltungsgerichtsgesetz  vom  17.  Juni  2005  (VGG,  SR  173.32)  unterliegen  Verfügungen  des  Bundesamtes  der  Beschwerde  an  das  Bundesverwaltungsgericht (Art. 31, Art. 33 Bst. d und Art. 37 VGG i.V.m.  Art.  44  VwVG).  Der  Beschwerdeführer  ist  Adressat  der  angefochtenen  Verfügung und durch diese berührt. Er hat ein schutzwürdiges Interesse  an  deren  Aufhebung  oder  Änderung  und  ist  zur  Beschwerdeführung  legitimiert (Art. 48 Bst. a VwVG). Eingabefrist und ­form sind gewahrt (Art.  50  und  52  Abs.  1  VwVG),  der  Kostenvorschuss  wurde  fristgemäss  bezahlt  (Art.  63  Abs.  4  VwVG)  und  die  übrigen  Sachurteilsvoraussetzungen  liegen  vor  (Art.  46  ff.  VwVG).  Auf  die  Beschwerde ist daher einzutreten. 2.  2.1. Das  Fachhochschulwesen  ist  grundsätzlich  im  Bundesgesetz  über  die  Fachhochschulen  (Fachhochschulgesetz,  FHSG,  SR  414.71)  geregelt.  Übergangsbestimmung  B  Absatz  1  Buchstabe  c  des  FHSG  bestimmt,  dass  der  Bund  nach  Inkrafttreten  der  Änderung  vom  17.  Dezember  2004  dieses  Gesetzes  für  die  notwendigen  Umwandlungen  von nach bisherigem Recht verliehenen Titeln sorgt und das Departement  die Einzelheiten regelt. Gemäss Art. 7 Abs. 3 Bst. a FHSG anerkennt das  Departement  die  Diplome,  sofern  die  Studiengänge  die  bundesrechtlichen Anforderungen erfüllen. Gemäss Art.  8 Abs.  2 Bst.  a  und  b  FHSG  legt  das  Departement  die  Mindestanforderungen  an  die  Nachdiplomstudien  fest  und  anerkennt  die  Diplome,  sofern  die  Nachdiplomstudien  die  bundesrechtlichen  Anforderungen  erfüllen.  Gemäss  Art.  16  Abs.  3  FHSG  bestimmt  das  Departement  die 

B­4383/2011 Studiengänge  und  ihre Bezeichnung  und  ordnet  sie  den Fachbereichen  zu. 2.2.  Art.  26  der  Fachhochschulverordnung  (FHSV,  SR  414.711)  bestimmt,  dass  Personen,  die  ein  Diplom  einer  anerkannten  Ingenieurschule HTL, einer Höheren Wirtschafts­ und Verwaltungsschule  HWV, einer Höheren Fachschule für Gestaltung HFG oder einer Höheren  Hauswirtschaftlichen Fachschule HHF besitzen oder in den Jahren 1998,  1999  oder  2000  das  Diplomstudium  an  der  Hotelfachschule  Lausanne  abgeschlossen  haben,  nach  der  Anerkennung  der  ersten  Fachhochschuldiplome  den  entsprechenden  Fachhochschultitel  beantragen  können,  sofern  sie  sich  über  eine  mindestens  fünfjährige  anerkannte Berufspraxis oder über den Besuch eines Nachdiplomkurses  auf  Hochschulstufe  ausweisen  können.  Das  Departement  habe  die  Einzelheiten zu regeln. 2.3.  Die  Detailregelungen  für  den  nachträglichen  Erwerb  eines  Fachhochschultitels  erfolgt  in  der  VO­NTE,  die  sich  auf  Übergangsbestimmung B Absatz 1 Buchstabe c FHSG und Art. 26 FHSV  abstützt. 2.4. Gemäss Art.  1 Abs.  3 VO­NTE sind  für  den nachträglichen Erwerb  eines  Fachhochschultitels  folgende  Voraussetzungen  kumulativ  zu  erfüllen: a) einen der folgenden Abschlüsse: 1. "dipl. Ernährungsberaterin" / "dipl. Ernährungsberater", 2. "dipl. Hebamme", 3. "dipl. Physiotherapeutin" / "dipl. Physiotherapeut", 4. "dipl. Ergotherapeutin" / "dipl. Ergotherapeut", b) eine anerkannte Berufspraxis von mindestens zwei Jahren (24 Monate à  75 % im einschlägigen Berufsfeld) nach dem 1. Juni 2001 UND c) ein (1) Nachdiplomkurs auf Hochschulstufe (FH, Uni, ETH) im  Fachbereich Gesundheit oder eine (1) andere gleichwertige  Weiterbildung (gemäss „Positivliste“ der gleichwertigen, nicht an einer  Hochschule erworbenen Weiterbildungen). Insbesondere muss der  Nachdiplomkurs einen Umfang von mindestens 200 Lektionen oder 10  ECTS­Kreditpunkten umfassen.

B­4383/2011 2.5. Auslegungsbedürftig bleibt die Definition der "anderen gleichwertigen  Weiterbildung"  von  Art.  1  Abs.  3  Bst.  c  VO­NTE.  Diese  muss  einem  Nachdiplomkurs  auf  Hochschulstufe  im  Fachbereich  Gesundheit  ebenbürtig sein. Zudem ist der Nachdiplomkurs zwingend im Fachbereich  Gesundheit  zu  absolvieren  (Erläuternder  Bericht  [Entwurf],  Teilrevision  Verordnung  des  EVD  über  den  nachträglichen  Erwerb  des  Fachhochschultitels, Bern 2007, S. 3). 2.6.  Die  Fachbereiche  im  Fachhochschulbereich  sind  in  der  VO­ Studiengänge  geregelt.  Diese  Verordnung  stützt  sich  auf  Art.  7  Abs.  3,  Art. 8 Abs. 2 Bst. a und c und Art. 16 Abs. 3 FHSG. 2.7.  Gemäss  Art.  2  VO­Studiengänge  sind  die  Studiengänge  und  ihre  Zuordnung zu den Fachbereichen im Anhang festgelegt. Im Anhang Bst.  g  werden  dem  Fachbereich  "Gesundheit  (Health)"  folgende  Bachelor­ Studiengänge  zugeordnet:  Pflege  (Nursing);  Physiotherapie  (Physiotherapy);  Ergotherapie  (Occupational  Therapy);  Hebamme  (Midwifery); Ernährung und Diätetik (Nutrition and Dietetics). 2.8. Die gleichwertigen Ausbildungen wurden von der Vorinstanz mit der  "NTE­FH  /  Positivliste  gleichwertige  Weiterbildungen:  Studiengang  Physiotherapie"  und  von  den  betroffenen  Fachhochschulen  mit  der  "Kleinen  Positivliste  der  Fachhochschulen  'physiotherapeutische  Fachvertiefung'"  festgelegt.  Während  die  "NTE­FH  Positivliste"  die  als  gleichwertige Weiterbildung anerkannten Lehrgänge  im Sinne von Art. 1  Abs.  3  Bst.  c  VO­NTE  abschliessend  aufführt,  können  die  auf  der  "Kleinen  Positivliste"  aufgeführten  Kurse  im  Rahmen  der  Anerkennung  nichtakademischer  Weiterbildungen  von  den  Hochschulen  für  die  "Weiterbildung wissenschaftliche Vertiefung" anerkannt werden. 2.9.  Die  gesetzlichen  und  tatsächlichen  Voraussetzungen  für  den  nachträglichen  Erwerb  eines  Fachhochschultitels  sind  im  Übrigen  auf  dem  "Merkblatt  Nachträglicher  Erwerb  des  FH­Titels  (nachträglicher  Titelerwerb, NTE)" der Vorinstanz zusammengefasst.  3.  3.1.  Der  Beschwerdeführer  macht  geltend,  dass  die  Aus­  und  Weiterbildungen  für  Pflegende  für  ihn  nicht  in  Frage  gekommen  seien,  weil  diese  von  Pflegethemen  dominiert  worden  seien  und  er  mehr  an  medizinisch­technischen  und  medizinisch­therapeutischen  Angeboten 

B­4383/2011 interessiert gewesen sei. Das EMBA an der Berner Fachhochschule habe  seiner Funktion als S_______ und F_______ viel besser entsprochen. 3.2. Der absolvierte Studiengang  lässt sich dem Anhang e, Fachbereich  Wirtschaft  und  Dienstleistungen  (Business,  Management  and  Services)  der VO­Studiengänge zuordnen. 3.3.  Der  Beschwerdeführer  legt  durchaus  plausibel  dar,  dass  es  zum  damaligen Zeitpunkt keinerlei Studiengänge in dem von ihm gewünschten  Bereich  des  medizinisch­technischen/therapeutischen  Gesundheitsmanagements  gegeben  habe.  Er  habe  sich  daraufhin  dazu  entschlossen,  einen  EMBA­Studiengang  im  Bereich  Wirtschaft  zu  belegen,  den  er  auch  erfolgreich  abgeschlossen  habe.  Für  diesen  Studienabschluss hat er ein anerkanntes EMBA­Diplom erhalten. 3.4.  Der  Beschwerdeführer  bringt  vor,  das  EMBA­Diplom  falle  in  den  Fachbereich  Gesundheit,  da  kein  anderes  Studium  im  eigenen  Fachbereich  zur Verfügung  gestanden  und  der  absolvierte Studiengang  interdisziplinär  sei.  Zweifellos  ist  die  Betriebswirtschaft  ein  interdisziplinärer Studiengang, müssen doch die erworbenen Kenntnisse  auf  fast  jede denkbare Branche anwendbar sein. Wie  jedoch bereits ein  Blick  auf  den  Anhang  e  der  VO­Studiengänge  zeigt,  erscheint  sie  ausschliesslich  im  Fachbereich Wirtschaft  und  Dienstleistungen. Würde  die Betriebswirtschaft nicht mehr in einem eigenen Fachbereich, sondern  in  den  anderen  Fachbereichen  erscheinen,  würde  der  Studiengang  entwertet,  denn  er  gälte  nicht  mehr  als  eigenständiges  Wissensgebiet,  sondern als Randdisziplin der übrigen Fachbereiche. Auch ein Blick auf  die  Homepage  der  Berner  Fachhochschule  (http://www.bfh.ch/weiterbildung/weiterbildungsangebot/  wirtschaft.html,  besucht  am  16.12.11)  zeigt,  dass  der  EMBA­Studiengang  unter  dem  Fachbereich  "Wirtschaft"  aufgeführt  ist,  nicht  unter  "Gesundheit".  Es  handelt  sich  somit  um  einen  Generalistenkurs,  der  nicht  in  einer  bestimmten Branche angesiedelt ist. 3.5. Auch der Umstand, dass der Beschwerdeführer eine Masterarbeit mit  dem  Titel  "Kooperation  der  A_______  mit  dem  Berufsbildungszentrum  B_______  im  Bereich  Physiotherapie"  verfasst  hat,  mag  nichts  daran  ändern,  dass  er  diese  im  Fachbereich  "Betriebswirtschaft"  und  nicht  im  Fachbereich "Gesundheitswesen" geschrieben hat und sich per Definition  des Studiengangs betriebswirtschaftlichen Themen widmen musste. Auch 

B­4383/2011 der  Titel  der  Masterarbeit  weist  auf  eine  rein  betriebswirtschaftliche  Fragestellung hin. 3.6. Der  Beschwerdeführer  argumentiert  weiter  mit  der  Tatsache,  dass  diverse betriebswirtschaftliche Studiengänge auf der NTE­FH/Positivliste  aufgeführt  sind.  Diese  Kurse  wurden  offenbar  erst  auf  Druck  der  angehörten  Verbände  (SVBG,  physioswiss,  VfP,  SVDE,  SBK,  EVS)  aufgenommen, weil "auch Nachdiplomkurse in einem interprofessionellen  oder  interdisziplinären  Umfeld  mit  Bezug  zu  einer  beruflichen  Tätigkeit  möglich"  sein müssten,  beispielsweise Weiterbildungen  zur Ausbildnerin  oder Managerin  im Gesundheitswesen  (Bericht  zu den Ergebnissen der  Anhörung  Teilrevisionen,  Bern  2008,  S.  6).  Bei  den  in  die  Positivliste  aufgenommenen  Kursen  handelt  es  sich  allerdings  um  fachbereichsspezifische Studiengänge,  so  1.2.1 Dipl.  in Management  in  Gesundheitsinstitutionen, 1.2.2 Management  im Gesundheitswesen oder  2.5.1  NDS  Management  im  Gesundheitswesen.  Dass  deren  Curricula  teilweise  mit  demjenigen  des  EMBA  übereinstimmen,  erstaunt  nicht,  bewegt man  sich  doch  in  der  gleichen Materie,  aber mit  ganz  anderen  Schwerpunkten. 4.  4.1. Ermessen  ist die Entscheidungsbefugnis der Verwaltungsbehörden,  die  ihr  der  Gesetzgeber  durch  die  offene  Normierung  überträgt.  Die  Offenheit  des  Gesetzes  ist  geplant,  im  Gegensatz  zur  Gesetzeslücke.  Nach  herrschender  Lehre  führt  die  gesetzliche  Einräumung  von  Ermessen  dazu,  dass  die  Verwaltungsgerichte  die  Angemessenheit  der  von  den Verwaltungsbehörden  getroffenen Entscheidungen  ­  zumindest  grundsätzlich ­ nicht überprüfen dürfen (ULRICH HÄFELIN, GEORG MÜLLER,  FELIX  UHLMANN,  Allgemeines  Verwaltungsrecht,  6.A.,  Zürich/St.  Gallen  2010, Rz. 429). 4.2. Mit der Formulierung der "anderen gleichwertigen Weiterbildung" von  Art.  1  Abs.  3  Bst.  c  VO­NTE  hat  der  Gesetzgeber  der  Vorinstanz  ein  solches Verwaltungsermessen eingeräumt. Diese hat mit dem Erlass der  Positivliste  das  ihr  zugestandene  Ermessen  ausgeübt.  Die  Positivliste  stellt  eine  verhaltenslenkende  Verwaltungsverordnung  dar,  die  zum  Zwecke  der  einheitlichen  und  rechtsgleichen  Rechtsanwendung  auf  die  Ermessensausübung und die Handhabung offen formulierter Vorschriften  abzielt  (BGE 128  I  167 E.  4.3). Als  verwaltungsunabhängige  Instanz  ist  das  Bundesverwaltungsgericht  nicht  an  Verwaltungsordnungen 

B­4383/2011 gebunden, berücksichtigt  sie bei der Entscheidfindung  jedoch mit, wenn  sie  eine  dem  Einzelfall  angepasste  und  gerechte  Auslegung  der  anwendbaren  gesetzlichen  Bestimmungen  zulässt  (BGE  122 V  19  E.  5  Bst. b.bb) und weicht nicht ohne Not davon ab (BENJAMIN SCHINDLER  in:  Auer/Müller/Schindler [Hsg.], VwVG Kommentar zum Bundesgesetz über  das Verwaltungsverfahren, Zürich/St. Gallen 2008, Art. 49 Rz. 13). 4.3.  Gemäss  Art.  49  VwVG  kann  der  Beschwerdeführer  mit  der  Beschwerde  die  Überschreitung  und  den  Missbrauch  des  Ermessens  sowie Unangemessenheit  rügen. Unangemessenheit  liegt vor, wenn der  Entscheid  zwar  innerhalb  des  Ermessenspielraums  liegt  und  die  Verfassungsprinzipien  sowie Sinn und Zweck der gesetzlichen Ordnung  beachtet, das Ermessen  jedoch unzweckmässig gehandhabt wurde. Die  Feststellung  der  Unangemessenheit  ist  eine  Wertungsfrage  (HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN,  a.a.O.,  Rz.  460f.).  Ermessensmissbrauch  liegt  vor, wenn die  im Rechtssatz umschriebenen Voraussetzungen und  Grenzen des Ermessens zwar beachtet worden sind, aber das Ermessen  nach unsachlichen, dem Zweck der massgebenden Vorschriften fremden  Gesichtspunkten  betätigt  wird  oder  allgemeine  Rechtsprinzipien  verletzt  werden  (HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN,  a.a.O.,  Rz.  463.).  Ermessensüberschreitung  liegt  vor,  wenn  das  Ermessen  in  einem  Bereich ausgeübt wird, in dem der Rechtssatz kein Ermessen eingeräumt  hat  (HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN,  a.a.O.,  Rz.  467).  Ermessensunterschreitung  liegt  vor,  wenn  die  entscheidende  Behörde  sich  als  gebunden  betrachtet,  obschon  ihr  vom  Rechtssatz  Ermessen  eingeräumt  wird  (HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN,  a.a.O.,  Rz.  470).  Im  Bund  kann  mit  der  Beschwerde  an  das  Bundesverwaltungsgericht  die  Unangemessenheit  gerügt  werden.  Das  Bundesverwaltungsgericht  auferlegt  sich  bei  der  Überprüfung  der  Ermessensausübung  jedoch  Zurückhaltung,  indem  es  in  Fragen,  die  durch  Justizbehörden  naturgemäss  schwer  überprüfbar  sind,  nicht  ohne  Not  von  den  Beurteilungen  des  erstinstanzlichen  Fachgremiums  abweicht  (HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN,  a.a.O., Rz. 1938; SCHINDLER,  a.a.O., Art. 49  Rz. 9; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B­737/2008 vom 31. August  2009 E. 2.3). 4.4. Es ist unbestritten, dass Art. 1 Abs. 3 Bst. c VO­NTE der Vorinstanz  das  Ermessen  einräumt,  gleichwertige  Weiterbildungen  anzuerkennen.  Die  Beschränkung  der  zulässigen  Weiterbildungen  auf  die  Gesundheitsbranche und das Erstellen einer Positivliste der anerkannten  Weiterbildungen erscheint nicht unzweckmässig, um den Gesetzeszweck 

B­4383/2011 des Nachweises der  fachspezifischen Ausbildung zu erfüllen.  Indem die  Vorinstanz nur Weiterbildungen aus dem Fachbereich Gesundheit auf die  Positivliste  gesetzt  hat,  hat  sie  sachliche,  von  Dritten  leicht  nachvollziehbare  Gesichtspunkte  gewählt,  die  dem  Zweck,  eine  mit  Fachhochschulabschlüssen  äquivalente  Ausbildung  im  Fachbereich  Gesundheit  nachzuweisen,  nicht  entgegenlaufen.  Aufgrund  des  klaren  Gesetzeswortlauts gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass der Vorinstanz  das  Ermessen,  auch  ausserhalb  des  Gesundheitsbereichs  liegende  Weiterbildungen anzuerkennen, zugestanden werden sollte. Es ist darum  als  Zwischenergebnis  festzuhalten,  dass  die  Vorinstanz  keine  Ermessensverletzung  begangen  hat,  wenn  sie  nur  auf  der  Positivliste  aufgeführte Weiterbildungen anerkennt. 5.  5.1. Der Beschwerdeführer  rügt eine Verletzung der Rechtsgleichheit  im  Sinne  von  Art.  8  BV.  Die  Praxis  der  Vorinstanz  habe  zur  Folge,  dass  Studiengänge  ausserhalb  der  Hochschule  für  den  Fachbereich  Gesundheit  anerkannt,  jedoch  identische Studiengänge  für  Absolventen  einer  Hochschule  nicht  anerkannt  würden.  Diejenigen,  die  an  einer  Hochschule  studierten,  würden  demzufolge  benachteiligt,  ohne  dass  dafür sachliche Gründe sprächen. 5.2.  Der  Anspruch  auf  Gleichbehandlung  verlangt,  dass  Rechte  und  Pflichten der Betroffenen nach dem gleichen Massstab festzusetzen sind.  Gleiches  ist  nach  Massgabe  seiner  Gleichheit  gleich,  Ungleiches  nach  Massgabe  seiner  Ungleichheit  ungleich  zu  behandeln.  Das  Gleichheitsprinzip  verbietet  einerseits  unterschiedliche  Regelungen,  denen  keine  rechtlich  erheblichen  Unterscheidungen  zu  Grunde  liegen.  Andererseits untersagt es aber auch die rechtliche Gleichbehandlung von  Fällen,  die  sich  in  tatsächlicher  Hinsicht  wesentlich  unterscheiden  (HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, a.a.O., Rz. 495). 5.3.  Der  Beschwerdeführer  verkennt  dabei,  dass  die  fraglichen  Studiengängen,  zumindest  prima  facie,  nicht  vollständig  identisch  sind.  Während es sich bei denjenigen Studiengängen, die von der Positivliste  umfasst sind, um branchenspezifische Studiengänge handelt, ist der vom  Beschwerdeführer  absolvierte  Studiengang  eine  typische  Generalistenausbildung,  die  zwar  aufgrund  des  gleichen  Grundthemas  ein  ähnliches  Curriculum  aufweist,  jedoch  ganz  andere  Schwerpunkte  setzt.  Auch  wenn  es  im  Einzelfall  möglich  ist,  dass  sich  die  beiden 

B­4383/2011 Studiengänge  sehr  nahe  kommen,  z.B.  weil  beide  Studiengänge  vom  gleichen  Dozenten  gegeben  werden,  so  bleibt  doch  die  geplante  Grundausrichtung  grundsätzlich  unterschiedlich.  Die  Kurse  der  Positivliste  sind  fachspezifisch;  während  die  Substitution  des  fachspezifischen  Kurses  durch  den  Generalistenkurs  denkbar  ist,  wäre  die  umgekehrte  Situation  undenkbar.  Demzufolge  ist  es  unter  dem  Gesichtspunkt der Rechtsgleichheit zulässig und angebracht, den Besuch  von  Generalisten­  und  fachspezifischen  Kursen  unterschiedlich  zu  behandeln. 6.   6.1.  Der  Beschwerdeführer  rügt  weiter  eine  Verletzung  der  Wirtschaftsfreiheit  von  Art.  27  BV.  Die Wirtschaftsfreiheit  umfasse  auch  die  freie  Wahl  der  Ausbildungsstätte.  Die  Handhabung  der  Vorinstanz  führe  dazu,  dass  Hochschulabsolventen  bei  gewissen  Studiengängen  keinen Titel erhielten, während er für identische Studiengänge ausserhalb  der  Hochschule  gewährt  würde.  Die  freie  Wahl  der  Bildungsstätte  sei  somit faktisch eingeschränkt. 6.2.  Die  Wirtschaftsfreiheit  bedeutet  das  Recht  des  Einzelnen,  uneingeschränkt  von  staatlichen  Massnahmen  jede  privatwirtschaftliche  Erwerbstätigkeit auszuüben und einen privatwirtschaftlichen Beruf frei zu  wählen.  Garantiert  werden  somit  einerseits  die  freie  Konkurrenz  im  Wirtschaftsleben,  andererseits  die  Freiheit  der  Berufswahl  im  privatwirtschaftlichen  Bereich  (ULRICH  HÄFELIN, WALTER  HALLER,  HELEN  KELLER,  Schweizerisches  Bundesstaatsrecht,  7.A.,  Zürich  2008,  Rz.  628f.).  Die  Zulassung  zu  einer  Erwerbstätigkeit  kann  von  einer  beruflichen Ausbildung  oder  einem Prüfungsausweis  abhängig  gemacht  werden,  sofern  das  Schutzbedürfnis  des  Publikums  dies  erfordert  (HÄFELIN/HALLER/KELLER, a.a.O., Rz. 679). 6.3. Die Wirtschaftsfreiheit  umfasst die  freie Wahl der Ausbildungsstätte  nur mit Einschränkungen. So ist ein Zugang zu einer Universität nicht von  der  Wirtschaftsfreiheit  umfasst  (BGE  125  I  173  S.  176,  HÄFELIN/HALLER/KELLER,  a.a.O.,  Rz.  651).  Bei  der  Anerkennung  von  Diplomen  gilt  es,  zwischen  der  beruflichen  Anerkennung  und  der  akademischen  Anerkennung  zu  unterscheiden.  Mit  der  beruflichen  Anerkennung  ist  diejenige  Anerkennung  gemeint,  die  für  die  Berufsausübung  oder  Berufszulassung  nötig  ist.  Im Gegensatz  dazu  ist  die  akademische  Anerkennung  jene  im  Hinblick  auf  die  Zulassung  zu 

B­4383/2011 weiterführenden  Ausbildungsgängen  und  Nachdiplomstudien  (http://www.berufsberatung.ch/dyn/  6236.aspx,  besucht  am  16.12.2011).  Während  die  berufliche  Anerkennung  unter  dem  Schutz  der  Wirtschaftfreiheit steht, kann die akademische Anerkennung nicht davon  erfasst werden, wenn dies schon beim Zugang zu einer Universität nicht  der Fall ist. 6.4.  In  casu  wird  die  freie  Wahl  der  Ausbildungsstätte  des  Beschwerdeführers  nicht  tangiert,  wurde  doch  nicht  geltend  gemacht,  dass  der  Zugang  zu  einer  bestimmten  Weiterbildungsmöglichkeit  verhindert  werde.  Auch  die  Wahl  der  privatwirtschaftlichen  Erwerbstätigkeit  wird  nicht  beeinträchtigt,  da  die  Berufsausübung  des  Beschwerdeführers  als  Physiotherapeut  nicht  durch  staatliche  Verbote  eingeschränkt  wird.  Die  akademische  Anerkennung  von  Diplomen  wird  aber  von  der  Wirtschaftsfreiheit  nicht  erfasst.  Die  Behauptung  des  Beschwerdeführers,  dass  Hochschulabsolventen  bei  gewissen  Studiengängen keinen Titel erhielten, während dies bei Absolventen von  identischen  Studiengängen  ausserhalb  der  Hochschule  der  Fall  sei,  entspricht  nicht  den  Tatsachen.  Vielmehr  ist  es  so,  dass  der  Titel  von  Hochschulabsolventen  in  der  Regel  im  gewählten  Fachbereich  ausgestellt  wird.  Somit  ist  als  Zwischenergebnis  festzuhalten,  dass  die  Wirtschaftsfreiheit  des  Beschwerdeführers  nicht  eingeschränkt  worden  ist. 7.  7.1.  Ziel  der  VO­NTE  ist  es,  denjenigen  Fachkräften  zu  einem  anerkannten Fachhochschuldiplom zu verhelfen, die die dazu notwendige  Weiterbildung  bereits  absolviert  haben,  jedoch  aufgrund  der  neuen  Titelregelungen  in einen Wettbewerbsnachteil  geraten sind. Mit anderen  Worten zielt  der NTE­FH  im Fachbereich Gesundheit  namentlich darauf  ab, die berufliche Mobilität der Berufstätigen zu erhöhen und den Zugang  zu  weiterführenden  Studiengängen  im  In­  und  Ausland  zu  verbessern  (Erläuternder Bericht, a.a.O., S. 2). 7.2. Diese Situation  liegt beim Beschwerdeführer nicht vor. Er  ist bereits  im Besitz eines anerkannten Fachhochschultitels, wenngleich dieser nicht  in demjenigen Fachbereich ist, in dem er diesen gerne ansiedeln möchte.  Wenn es möglich wäre, mit einem Generalistenkurs einen nachträglichen  Fachhochschulabschluss für jeden Fachbereich, auf den das Fachwissen  des Generalistenkurses anwendbar ist, zu erlangen, würde der Sinn und 

B­4383/2011 Zweck  der  nachträglichen  Verleihung  von  Fachhochschultiteln  völlig  ad  absurdum  geführt,  insbesondere  als  Generalistenkurse  im  Bereich  Wirtschaft  typische  Weiterbildungen  sind,  die  nach  einer  Berufslehre  absolviert  werden.  Der  Betriebswirtschafter,  der  früher  Automechaniker  war,  könnte  ohne  Weiteres  einen  Fachhochschulabschluss  als  Automobiltechniker,  derjenige,  der  früher  Elektroniker  war,  einen  als  Elektronikingenieur  erlangen,  ohne  dass  vertiefte  fachspezifische  Kenntnisse erworben werden müssten. Dies entspricht nicht dem Willen  des  Gesetzgebers,  der  den  Fachhochschultitel  für  die  fachspezifische  Weiterbildung verleihen wollte. 8.   8.1. Die Beschwerde ist somit abzuweisen. 8.2.  Bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  wird  der  Beschwerdeführer  Kosten­  und  entschädigungspflichtig  (Art.  63  Abs.  1  und  64  Abs.  1  VwVG). 8.3.  Die  Gerichtsgebühr  ist  nach  Umfang  und  Schwierigkeit  der  Streitsache,  Art  der  Prozessführung  und  der  finanziellen  Lage  der  Parteien  festzulegen  (Art.  63  Abs.  4bis  VwVG,  Art.  2  Abs.  1  des  Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen  vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). 8.4.  Nach  dem  Gesagten  rechtfertigt  es  sich,  die  Verfahrenskosten  insgesamt  auf  Fr. 800.00  festzulegen  und  dem  Beschwerdeführer  zu  überbinden. 8.5. Es werden keine Parteientschädigungen ausgerichtet.

B­4383/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.  Die  Verfahrenskosten  von  Fr.  800.00  werden  dem  Beschwerdeführer  auferlegt.  Sie  werden  nach  Eintritt  der  Rechtskraft  des  vorliegenden  Urteils mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 800.00 verrechnet. 3.  Es werden keine Parteientschädigungen ausgerichtet. 4.  Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref­Nr. 321.4 / mh; Gerichtsurkunde) Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: David Aschmann Beat Lenel Rechtsmittelbelehrung: Gegen  diesen  Entscheid  kann  innert  30 Tagen  nach  Eröffnung  beim  Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich­rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden  (Art. 82  ff.,  90  ff.  und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG,  SR  173.110]).  Die  Rechtsschrift  hat  die  Begehren,  deren  Begründung  mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in  Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).

B­4383/2011 Versand: 17. Januar 2012

B-4383/2011 — Bundesverwaltungsgericht 12.01.2012 B-4383/2011 — Swissrulings