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Bundesverwaltungsgericht 10.10.2011 A-4650/2011

10 ottobre 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·1,801 parole·~9 min·2

Riassunto

Ausstand | Ausstandsgesuch im Verfahren A-3763/2011

Testo integrale

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l     Abteilung I A­4650/2011 Zw i s ch enen t s ch e i d   v om   1 0 .   O k t ob e r   2011 Besetzung Richter André Moser (Vorsitz), Richterin Claudia Pasqualetto Péquignot,  Richter Christoph Bandli, Gerichtsschreiberin Flurina Peerdeman. Parteien A._______ Beschwerdeführer,  gegen Bundesamt für Polizei fedpol, Nussbaumstrasse 29,  3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Ausstandsgesuch im Verfahren A­3763/2011.

A­4650/2011 Sachverhalt: A.  Mit Schreiben vom 17. Mai 2011 ersuchte A._______ das Bundesamt für  Polizei  (fedpol)  um  Einsicht  in  die  ihn  betreffenden  Daten.  Am  24. Mai  2011  erteilte  das  fedpol  A._______  Auskunft  darüber,  in  welchen  Datenbanken  er  verzeichnet  bzw.  nicht  verzeichnet  sei  und  welche  Informationen das Amt über ihn gespeichert habe. Weiter wies das fedpol  ihn  darauf  hin,  dass  die  Auskunft  über  das  Informationssystem  JANUS  aufgeschoben  werde,  er  aber  berechtigt  sei,  bezüglich  rechtmässiger  Datenbearbeitung  an  den  Eidgenössischen  Datenschutz­  und  Öffentlichkeitsbeauftragten (EDÖB) zu gelangen. B.  Dagegen  wandte  sich  A._______  (Beschwerdeführer)  mit  Eingabe  vom  6. Juni 2011 (Eingang 9. Juni 2011) an das Bundesverwaltungsgericht. Er  verlangte  darin  die  uneingeschränkte  Auskunft  über  sämtliche  beim  fedpol  bzw.  beim  Eidgenössischen  Justiz­  und  Polizeidepartement  (EJPD) gespeicherten Daten zu seiner Person sowie die Zustellung der  entsprechenden  vollständigen  Auszüge.  Das  beim  Bundesverwaltungsgericht  per  Telefax  eingegangene  Schreiben  adressierte er indes an das Zivilgericht in Bern.  C.  Unter Hinweis auf die geltenden Formvorschriften nach Art. 52 Abs. 1 des  Bundesgesetzes  vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR  172.021)  forderte  das  Bundesverwaltungsgericht den Beschwerdeführer mit Schreiben vom 17.  Juni  2011  auf,  innert  Frist  bis  zum  30. Juni  2011  zu  erklären,  ob  er  tatsächlich  gewillt  sei,  ein  förmliches Beschwerdeverfahren  am hiesigen  Gericht  anzustrengen.  Falls  ja  sei  innert  gleicher  Frist  eine  allfällig  vorhandene Verfügung einzureichen. D.  Am 24. Juni 2011 überwies das Regionalgericht Bern­Mittelland die dort  in  derselben  Sache  eingegangene  Beschwerde  zuständigkeitshalber  an  das  Bundesverwaltungsgericht.  Die  weitergeleiteten  Akten  enthielten  neben einem Schreiben des Beschwerdeführers  vom 6. Juni  2011 auch  die angefochtene Verfügung des fedpol vom 24. Mai 2011.  E.  Mit  Zwischenverfügung  vom  6. Juli  2011  (Verfahrensnummer 

A­4650/2011 A­3763/2011)  wurde  der  Eingang  der  überwiesenen  Beschwerde  den  Verfahrensbeteiligten  bestätigt  und  der  Beschwerdeführer  aufgefordert,  einen Kostenvorschuss  von  Fr. 500.­  bis  zum  27. Juli  2011  zu Gunsten  der Gerichtskasse zu überweisen. Gleichzeitig wurde der Spruchkörper,  bestehend  aus  Richter  Beat  Forster  (Instruktionsrichter  und  möglicher  Einzelrichter), Richterin Claudia Pasqualetto Péquignot, Richter Christoph  Bandli und Gerichtsschreiberin Flurina Peerdeman bekanntgegeben und  eine  Frist  für  ein  allfälliges  Ausstandsbegehren  gegen  die  eingesetzten  Gerichtspersonen eingeräumt. F.  Mit  Eingabe  vom  26.  Juli  2011  erklärte  der  Beschwerdeführer,  er  habe  am  4.  Juli  2011  beim  fedpol  erneut  die  Aktenherausgabe  sowie  eine  anfechtbare  Verfügung  eingefordert,  denn  er  habe  davon  ausgehen  müssen,  dass  seine  Beschwerde  vom  6. Juni  2011  verloren  gegangen  sei.  Mit  der  Begründung,  er  beabsichtige,  sich  in  dieser  Angelegenheit  zunächst an den EDÖB zu wenden, beantragte der Beschwerdeführer in  prozessualer  Hinsicht  die  Sistierung  des  Beschwerdeverfahrens.  Ausserdem stellte er sinngemäss ein Gesuch um Erlass des verlangten  Kostenvorschusses und Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege.  G.  Infolgedessen wurde das fedpol (Vorinstanz) mit Zwischenverfügung vom  4. August  2011  ersucht,  dem  Bundesverwaltungsgericht  mitzuteilen,  ob  ein  Gesuch  des  Beschwerdeführers  vom  4. Juli  2011  betreffend  Aktenherausgabe  noch  hängig  und  auf  wann  mit  einem  Entscheid  zu  rechnen sei. Ferner wurde dem Beschwerdeführer die Frist zur Zahlung  des Kostenvorschusses abgenommen,  verbunden mit  der Aufforderung,  das  beigefügte  Formular  "Gesuch  um  unentgeltliche  Rechtspflege"  vollständig ausgefüllt und mit den nötigen Beweismittel versehen bis zum  17. August 2011 einzureichen. H.  Die Vorinstanz kam mit Eingabe vom 9. August 2011 der vorgenannten  Aufforderung  des  Bundesverwaltungsgerichts  nach  und  teilte  mit,  die  Eingabe  des  Beschwerdeführers  vom  4. Juli  2011  sei  mit  Datum  vom  8. August  2011  vollumfänglich  beantwortet  worden.  Das  Geschäft  sei  daher abgeschlossen.  I.  Mit  Zwischenverfügung  vom 11. August  2011 wurde  das Schreiben  der 

A­4650/2011 Vorinstanz samt Beilagen dem Beschwerdeführer zur Kenntnis zugestellt  und  ihm  Gelegenheit  gegeben,  Stellung  zu  der  sich  abzeichnenden  Gegenstandslosigkeit des Verfahrens zu nehmen. Im Übrigen wurde der  Beschwerdeführer darauf hingewiesen, dass er  im Falle des Festhaltens  an der Beschwerde seine Beschwerdeschrift näher zu präzisieren und zu  begründen  habe.  Dabei  dürften  die  Beschwerdeanträge  nicht  über  den  Gegenstand des Gesuchs vom 17. Mai 2011 bzw. den Inhalt der beiden  Verfügungen  der  Vorinstanz  vom  24. Mai  und  8. August  2011  hinausgehen.  Bezüglich  des  Gesuchs  um  unentgeltliche  Rechtspflege  wurde  dem  Beschwerdeführer  die  Frist  zum  Nachweis  seiner  Bedürftigkeit von Amtes wegen bis zum 24. August 2011 erstreckt.  J.  Am 19. August 2011 beantragt der Beschwerdeführer den Ausstand von  Richter  Beat  Forster  als  Instruktionsrichter  sowie  Vorsitzender  des  Spruchkörpers  für  den  Entscheid  in  der  Sache.  Der  Beschwerdeführer  begründet sein Ausstandsbegehren im Einzelnen wie folgt:  Am  26. Juli  2011  habe  er  ein  Sistierungsgesuch  gestellt,  welches  der  Instruktionsrichter  in  Verletzung  des  Anspruches  auf  rechtliches  Gehör  nicht  behandelt  habe.  Stattdessen  seien  ihm  am  17. August  2011  zwei  Verfügungen vom 4. und 11. August 2011 zugestellt worden, welche  für  ihn nicht  verständlich gewesen seien. So habe der  Instruktionsrichter  in  der  zuletzt  ergangenen  Verfügung  behauptet,  die  Vorinstanz  hätte  ihm  bereits  am  24.  Mai  und  8. August  2011  vollumfänglich  Akteneinsicht  gewährt.  Diese  Behauptung  sei  falsch,  denn  die  Auszüge  der  AFIS­ Datenbank zu seiner Person sowie weitere über  ihn gespeicherte Daten  (Fingerabdruck, DNA­Profil und Foto) seien ihm gegenüber nach wie vor  nicht  offengelegt  worden.  Auch  sei  weder  die  Richtigkeit  der  aufgenommenen Daten noch die Herkunft des verleumderischen Eintrags  "Gefährdung des Lebens" geklärt.  Weiter werde in der Verfügung vom 11. August 2011 ausgeführt, er dürfe  seine  Anträge  nicht  ergänzen.  Dies  hätte  aber  zur  Folge,  dass  er  die  Richtigstellung der Dateneinträge zu seiner Person nicht mehr im selben  Verfahren verlangen könnte. Damit werde das Verfahren in unzulässiger  Weise verzögert. Schliesslich sei es  inakzeptabel, dass er das Formular  "Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege" noch gleichentags beim Gericht  vollständig ausgefüllt hätte einreichen müssen. 

A­4650/2011 Aus  den  genannten  Gründen  lehne  er  Instruktionsrichter  Beat  Forster  namentlich wegen Befangenheit und Begünstigung ab. K.  Mit  Verfügung  vom  25.  August  2011  wird  der  vom  Ausstandsbegehren  betroffene  Richter  für  das  anstehende,  vorab  zu  behandelnde  Ausstandsverfahren  A­4650/2011  durch  Richter  André  Moser  (Instruktionsrichter und möglicher Einzelrichter) ersetzt, unter Ansetzung  einer Frist bis zum 1. September 2011 für die Einreichung eines allfälligen  Ausstandsbegehrens gegen die neu eingesetzte Gerichtsperson.  L.  In seiner Stellungnahme vom 31. August 2011 führt Richter Beat Forster  aus,  er  habe  mit  Bezug  auf  den  Beschwerdeführer  keine  vorgefasste  Meinung und  fühle sich nicht befangen, weshalb er  keine Veranlassung  sehe, in den Ausstand zu treten. M.  Der  Beschwerdeführer  hält  mit  Eingabe  vom  2.  September  2011  an  seinem Ausstandsbegehren vom 19. August 2011 fest. Zudem äussert er  Bedenken  hinsichtlich  einer  möglichen  Befangenheit  des  für  die  Beurteilung  des  Ausstandsverfahrens  eingesetzten  Instruktionsrichters  André Moser. N.  Auf  die  weiteren  Ausführungen  wird  nachfolgend  –  soweit  entscheiderheblich – eingegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1.  1.1. Das Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht  richtet sich nach dem  Bundesgesetz  vom 20. Dezember  1968 über  das Verwaltungsverfahren  (VwVG, SR 172.021), soweit das Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über  das  Bundesverwaltungsgericht  (Verwaltungsgerichtsgesetz,  VGG,  SR  173.32) nichts anderes bestimmt (Art. 2 Abs. 4 VwVG; Art. 37 VGG). Das  Bundesverwaltungsgericht  beurteilt  Beschwerden  gegen  Verfügungen  nach Art. 5 VwVG, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist  (Art.  31  VGG).  Eine  solche  liegt  nicht  vor.  Das  fedpol  ist  zudem  als 

A­4650/2011 Behörde  im  Sinn  von  Art.  33  VGG  zu  qualifizieren.  Das  Bundesverwaltungsgericht ist daher im Hauptverfahren zuständig.  Im  Rahmen  des  Hauptverfahrens  ist  das  Bundesverwaltungsgericht  ebenfalls  zur  Behandlung  von  Fragen  formeller  Natur  und  damit  auch  zum  Entscheid  über  Ausstandsbegehren  zuständig  (vgl.  BVGE  2007/4  E. 1.1), wobei die Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005  über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG, SR 173.110) über  den  Ausstand  (Art.  34  ff.  BGG)  im  Verfahren  vor  Bundesverwaltungsgericht sinngemäss gelten (Art. 38 VGG). 1.2. Bestreitet die Gerichtsperson, deren Ausstand verlangt wird, oder ein  Richter  beziehungsweise  eine  Richterin  der  Abteilung  den  Ausstandsgrund,  so  entscheidet  die  Abteilung  unter  Ausschluss  der  betroffenen  Gerichtsperson  über  den  Ausstand  (Art.  37  Abs.  1  BGG).  Diese Bestimmung äussert sich nicht darüber,  in welcher Besetzung der  Entscheid über ein Ausstandsbegehren zu ergehen hat. Die allgemeinen  Bestimmungen  zur  Bildung  der  Spruchkörper  in  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  sehen  in  der  Regel  die  Besetzung  mit  drei  Richtern oder Richterinnen vor (Art. 21 Abs. 1 und Art. 24 VGG i.V.m. Art.  32  Abs. 1  des  Geschäftsreglements  vom  17.  April  2008  für  das  Bundesverwaltungsgericht  [VGR,  SR  173.320.1]).  Beim  Entscheid  über  ein  Ausstandsbegehren  handelt  es  sich  zwar  um  einen  Zwischenentscheid  (vgl. Art. 45 Abs. 1 VwVG bzw. Art. 92 Abs. 1 BGG).  Da  aber  mit  diesem  Entscheid  abschliessend  über  das  Vorliegen  von  Ausstandsgründen  befunden  wird,  erscheint  es  auch  in  diesen  Fällen  angebracht,  den Spruchkörper  gemäss  den  allgemeinen Bestimmungen  zu bilden. Entsprechend ist auch über Ausstandsbegehren in der Regel in  der  Besetzung  mit  drei  Richtern  oder  Richterinnen  zu  entscheiden  (Zwischenentscheide  des  Bundesverwaltungsgerichts  A­5698/2008  vom  20. Oktober 2008 E. 1.2 und A­3544/2010 vom 23. August 2010 E. 1.2). 1.3.  Ausstandsgründe,  die  der  betroffenen  Partei  erst  im  Laufe  des  Verfahrens  bekannt  werden  oder  erst  dann  auftreten,  sind  umgehend  geltend zu machen (vgl. Art. 36 Abs. 1 BGG). Die Zwischenverfügungen,  die  nach  Auffassung  des  Beschwerdeführers  die  Befangenheit  des  Instruktionsrichters  begründen,  wurden  am  4. und  11. August  2011  erlassen. Das am 19. August 2011 eingereichte Ausstandsbegehren kann  als rechtzeitig entgegengenommen werden. 

A­4650/2011 2.  Art. 34  Abs. 1  BGG  gewährleistet  –  wie  schon  Art. 30  Abs. 1  der  Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April  1999  (BV,  SR  101)  und  Art. 6  Ziff. 1  der  Konvention  vom  4. November  1950  zum  Schutze  der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  (EMRK,  SR 0.101) – die Beurteilung durch ein unparteiisches, unbefangenes und  unvoreingenommenes  Gericht.  Nach  der  Rechtsprechung  des  Bundesgerichts  zu  Art. 30  Abs. 1  BV,  welche  bei  der  Auslegung  und  Anwendung  von  Art. 34  BGG  sinngemäss  heranzuziehen  ist,  muss  zur  Ablehnung  einer  Gerichtsperson  nicht  deren  tatsächliche  Befangenheit  nachgewiesen werden. Es reicht aus, wenn Umstände vorliegen, die den  Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit  zu  begründen  vermögen,  wobei  jedoch  das  Misstrauen  in  die  Unvoreingenommenheit  in  objektiver Weise begründet  erscheinen muss  und  nicht  auf  das  subjektive  Empfinden  einer  Partei  abgestellt  werden  kann.  Die  Tatsache,  die  den  Ausstandsgrund  bewirkt,  muss  von  der  Partei, die sich darauf berufen will, zumindest glaubhaft gemacht werden  (BGE 133 I 89 E. 3.2, BGE 131 I 113 E. 3.4, je mit Hinweisen).  In  Art. 34  Abs. 1  Bst. a­e  BGG  werden  die  einzelnen  Ausstandsgründe  genannt: persönliches  Interesse  (Bst. a); Tätigkeit  in anderer Stellung  in  der  gleichen  Sache  (Bst.  b);  Verwandtschaft,  Ehe,  Partnerschaft  und  Lebensgemeinschaft (Bst. c und Bst. d); andere Gründe (Bst. e). Bei Art.  34  Abs.  1  Bst.  e  BGG,  auf  den  der  Beschwerdeführer  sein  Ausstandsbegehren sinngemäss stützt, handelt es sich  im Verhältnis zu  Art. 34 Abs. 1 Bst. a­d BGG um einen Auffangtatbestand.  Die  Ausstandsregelung  steht  in  einem  gewissen  Spannungsverhältnis  zum Anspruch auf  ein  gesetzmässiges Gericht  (Art.  30 Abs.  1 BV)  und  auf  Beurteilung  der  Streitsache  durch  einen  auf  abstrakte  Weise  bestimmten Spruchkörper (Art. 24 VGG i.V.m. Art. 32 Abs. 1 zweiter Satz  und  Art. 31  Abs.  3  VGR).  Bei  Fehlen  eines  Ausstandsgrunds  hat  namentlich  eine  allfällige  Gegenpartei  Anspruch  darauf,  dass  die  Streitsache durch den ursprünglich vorgesehenen Spruchkörper und nicht  durch  andere  Richter  oder  Richterinnen  beurteilt  wird.  Aus  diesen  Gründen  muss  der  Ausstand  eine  Ausnahme  bleiben.  Die  persönliche  Unbefangenheit  eines  Richters  oder  einer  Richterin  ist  deshalb  im  Grundsatz zu vermuten, und von der gesetzlichen Zuständigkeitsordnung  darf  –  auch  im  Interesse einer  beförderlichen Rechtspflege  (vgl. Art.  29  Abs. 1 BV) – nicht leichthin abgewichen werden (vgl. zum Ganzen: BGE  134 I 20 E. 4.2, BGE 133 I 1 E. 5.2 und 6.2, BGE 122 II 477 E. 3b, BGE 

A­4650/2011 116  Ia  19 E.  4; Urteil  des Bundesgerichts  2C_171/2007  /  2C_283/2007  vom  19.  Oktober  2007  E.  5.1;  Zwischenentscheid  des  Bundesverwaltungsgerichts C­787/2008 vom 29. Februar 2008).  3.  Der Beschwerdeführer bringt  in seiner Eingabe vom 2. September 2011  zunächst  vor,  es  könnte  auch  gegen  Richter  André  Moser,  Instruktionsrichter  im  vorliegenden  Ausstandsverfahren,  ein  Ausstandsgrund  bestehen,  da  dieser  in  einem  anderen  vor  Bundesverwaltungsgericht  hängigen  Verfahren  betreffend  Rechtsverweigerung ebenfalls als  Instruktionsrichter eingesetzt sei. Sein  Einwand  begründet  der  Beschwerdeführer  indes  nicht  näher,  weshalb  unklar bleibt,  ob der Beschwerdeführer  tatsächlich auch die  vorliegende  Besetzung  des Spruchkörpers  beanstandet  oder  nicht.  Selbst  wenn  die  besagte Eingabe des Beschwerdeführers als Ausstandsbegehren gegen  Richter  André  Moser  zu  qualifizieren  wäre,  so  wäre  darauf  nicht  einzutreten: Weder bildet die Mitwirkung in einem früheren Verfahren (vgl.  Art.  34  Abs.  2  BGG)  noch  jene  in  einem  ebenfalls  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  hängigen  und  den  Beschwerdeführer  betreffenden  Verfahren  für  sich  allein  einen  hinreichenden  Ausstandsgrund (gemäss Art. 34 Abs. 1 Bst. b. BGG). Bei einer solchen  Ausgangslage  ist  es  gemäss  bundesgerichtlicher  Rechtsprechung  ohne  weiteres  zulässig,  wenn  die  vom  Begehren  betroffene  Gerichtsperson  selbst  an  der  Feststellung  der  Unzulässigkeit  mitwirkt  (Urteil  des  Bundesgerichts 2C_253/2007 vom 26. Juni 2007 E. 2 mit Hinweisen insb.  auf  BGE  114  Ia  278  E. 1,  105  Ib  301  E. 1c;  vgl.  ferner  Urteil  des  Bundesgerichts 6B_463/2009 vom 20. Juli 2009 E. 2.3.3).  Die  Prüfung  ist  somit  nachfolgend  auf  das  Ausstandsbegehren  des  Beschwerdeführers  vom  19.  August  2011  gegen  Beat  Forster,  Instruktionsrichter im Verfahren A­3763/2011, zu beschränken.   4.  4.1.  Der  Beschwerdeführer  macht  in  seinem  Ausstandsgesuch  vom  19. August  2011  sinngemäss  geltend,  der  eingesetzte  Richter  Beat  Forster  erscheine  aufgrund  seiner  Verfahrensführung  im  Verlaufe  des  Instruktionsverfahrens  als  befangen.  Nach  der  höchstrichterlichen  Rechtsprechung  ist  davon  auszugehen,  dass  durch  die  Vornahme  der  üblichen Prozesshandlungen  in der Regel, d.h. beim Fehlen besonderer  Umstände, kein Ausstandsgrund gesetzt wird. So wird in BGE 131 I 118 

A­4650/2011 E. 3.6 festgehalten, mehrfache Funktionen einer Gerichtsperson, die sich  in  demselben  Verfahren  wiederholt  mit  einer  Streitsache  zu  befassen  habe,  begründeten  für  sich  allein  nicht  ohne  weiteres  einen  Ausstandsgrund.  Eine  den  Ausstand  begründende  Befangenheit  ist  ausschliesslich  in den Fällen anzunehmen,  in denen sich  in richterlichen  Fachfehlern während des Instruktionsverfahrens gleichzeitig eine Haltung  manifestiert, die auf fehlender Distanz und Neutralität beruht. Darauf kann  aber  erst  dann  geschlossen  werden,  wenn  besonders  krasse  und  wiederholte Irrtümer vorliegen, die einer schweren Amtspflichtsverletzung  gleichkommen  und  sich  einseitig  zu  Lasten  einer  der  Prozessparteien  auswirken können (BGE 125 I 119 E. 3e mit weiteren Hinweisen; Urteile  des Bundesgerichts 1B_60/2008 vom 4. Juni 2008 E. 4 und 1B_234/2007  vom 31. Januar 2008 E. 4.4; REGINA KIENER, Richterliche Unabhängigkeit,  Verfassungsrechtliche  Anforderungen  an  Richter  und  Gerichte,  Bern  2001, S. 105 f.).  Strittig  und  zu  prüfen  ist  daher,  ob  konkrete  Anhaltspunkte  für  die  Annahme  von  qualifizierten  Fehlern  in  der  Verfahrensführung  durch  Instruktionsrichter  Beat  Forster  vorliegen,  wie  dies  vom  Beschwerdeführer geltend gemacht wird. 4.2. Der Beschwerdeführer führt zunächst an, der Instruktionsrichter habe  es versäumt, sein eingereichtes Sistierungsgesuch zu behandeln. Damit  sei sein Anspruch auf Wahrung des rechtlichen Gehörs verletzt worden.  Dem hält der Instruktionsrichter in seiner Stellungnahme vom 31. August  2011 entgegen, er habe mit dem Sistierungsentscheid abwarten wollen,  bis  sich  der  Beschwerdeführer  zum  Verfahrensstand  gemäss  Zwischenverfügung vom 11. August 2011 geäussert haben werde.  Nach  bundesgerichtlichter  Rechtsprechung  muss  eine  Sistierung  des  Beschwerdeverfahrens  durch  zureichende  Gründe  gerechtfertigt  sein.  Andernfalls  wäre  von  einer mit  dem  Beschleunigungsgebot  von  Art.  29  Abs. 1  BV  nicht  zu  vereinbarenden  Rechtsverzögerung  auszugehen  (BGE  130  V  90  E.  5).  Beim  Entscheid  darüber,  ob  das  Verfahren  zu  sistieren  ist,  steht  dem  Richter  oder  der  Richterin  ein  erheblicher  Ermessensspielraum  zu  (BGE 119  II  386  E. 1b,  ANDRÉ MOSER/MICHAEL  BEUSCH/LORENZ  KNEUBÜHLER,  Prozessieren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht, Basel 2008, S. 113 f. Rz. 3.14 ff. mit weiteren  Hinweisen). Vorliegend lag es somit grundsätzlich im Ermessen von Beat  Forster,  als  Instruktionsrichter  zu  beurteilen,  ob  das  Verfahren  auf  Ersuchen  des  Beschwerdeführers  sistiert  werden  kann.  Aus 

A­4650/2011 nachvollziehbaren Gründen wurde dies von ihm zum damaligen Zeitpunkt  verneint.  4.3.  Hinsichtlich  der  zweiten  Zwischenverfügung  vom  11. August  2011  rügt  der  Beschwerdeführer  insbesondere,  der  Instruktionsrichter  habe  sich mit  der Ankündigung,  das Verfahren  als  gegenstandslos  geworden  abzuschreiben,  bereits  auch  in  der  Hauptsache  in  eindeutiger  Weise  festgelegt  und  sei  für  seine  Beschwerdegründe  nicht  mehr  offen  gewesen.  Auf den ersten Blick erscheint es verständlich, dass die Bekanntgabe des  Instruktionsrichters,  das  Verfahren  möglichenfalls  infolge  Gegenstandslosigkeit  abzuschreiben,  beim  Beschwerdeführer  den  Eindruck  der  Befangenheit  erwecken mag.  Doch  der  Beschwerdeführer  verkennt  dabei,  dass  ein  Richter  oder  eine  Richterin  in  bestimmten  Verfahrenskonstellationen  nicht  umhin  kommt,  sich  bereits  in  einem  früheren Verfahrensstadium,  im Rahmen prozessleitender Anordnungen,  zu Fragestellungen zu äussern, die auch  für den Endentscheid  relevant  sind.  Dies  trifft  namentlich  bei  Zwischenentscheiden  zu,  mit  denen  im  Hinblick  auf  eine  mögliche  Gegenstandslosigkeit  des  Verfahrens  das  rechtliche  Gehör  gewährt  wird.  Vielmehr  liegt  die  gerichtliche  Auseinandersetzung mit dem Fall geradezu im Interesse der Partei, ist es  doch  erforderlich,  dass  sie  ihren  Entscheid,  die  Beschwerde  zurückzuziehen  oder  aufrechtzuerhalten,  im  Wissen  um  die  ausschlaggebenden  Gesichtspunkte  treffen  kann,  welche  das  Gericht  anlässlich  einer  ersten  summarischen  Prüfung  des  Falles  bewogen  haben,  eine  Abschreibung  infolge  Gegenstandslosigkeit  ins  Auge  zu  fassen  (Urteil  des  Bundesgerichts  U 391/04  vom  13. September  2005  E. 3.2.2 und 4.2, 8C_555/2007/8C_556/2007 vom 31. Juli 2008 E. 6.1.3,  je mit  weiteren  Hinweisen).  Mit  Verfügung  vom  11. August  2011  wurde  dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör zu der sich abzeichnenden  Gegen­standslosigkeit  des  Verfahrens  gewährt.  Der  Instruktionsrichter  hat  die  Stellungnahme  des  Beschwerdeführers  eingeholt,  um  anschliessend eine  abschliessende  verfahrensrechtliche Beurteilung  der  Beschwerde vornehmen zu können. Seine diesbezüglichen Erwägungen  gingen nicht über das prozessual Erforderliche hinaus. Dementsprechend  ist  auch  eine  daraus  resultierende  mögliche  Befangenheit  von  Instruktionsrichter Beat Forster zu verneinen. 4.4. Streitgegenstand  in  der  nachträglichen  Verwaltungsrechtspflege  ist  das  Rechtsverhältnis,  das  Gegenstand  der  angefochtenen  Verfügung 

A­4650/2011 bildet, soweit es  im Streit  liegt. Fragen, über welche die erstinstanzliche  Behörde  nicht  entschieden  hat,  darf  die  zweite  Instanz  nicht  beurteilen;  sonst  würde  in  die  funktionelle  Zuständigkeit  der  ersten  Instanz  eingegriffen (MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., S. 25 f. Rz. 2.7 f.). Der  Hinweis  des  Instruktionsrichters,  die  Beschwerdeanträge  dürften  nicht  über den Gegenstand des Gesuches vom 17. Mai 2011 bzw. den  Inhalt  der  beiden  vorinstanzlichen  Verfügungen  vom  24. Mai  und  8. August  2011  hinausgehen,  ist  demgemäss  als  allgemeiner  Verweis  auf  die  Rechtslage  zu  verstehen.  Er  enthält  –  entgegen  der  Auffassung  des  Beschwerdeführers  –  keine  präjudizielle  Aussage  zur  tatsächlichen  Zulässigkeit der erhobenen Rügen. 4.5.  Mit  Zwischenverfügung  vom  4.  August  2011  wurde  der  Beschwerdeführer aufgefordert, das Formular "Gesuch um unentgeltliche  Rechtspflege" bis zum 17. August 2011 vollständig ausgefüllt zusammen  mit den nötigen Beweismitteln einzureichen.  Gemäss  Art. 65  Abs. 1  VwVG  kann  die  unentgeltliche  Prozessführung  grundsätzlich  nur  gewährt  werden,  wenn  der  Beschwerdeführer  nachweist, dass er nicht über die nötigen  finanziellen Mittel verfügt, den  Prozess aus eigenen Mitteln zu bestreiten. Hierzu hat er seine finanzielle  Situation  offenzulegen  und  soweit  als möglich  zu  belegen.  (vgl. MARTIN  KAYSER, in: Auer/Müller/Schindler (Hrsg.), Kommentar zum Bundesgesetz  über das Verwaltungsverfahren  (VwVG), Zürich 2008, Rz. 12 zu Art. 65;  MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER,  a.a.O.,  S. 228 Rz. 4.109;  Beschluss  der  Präsidentenkonferenz  des  Bundesverwaltungsgerichts  vom  20. Februar  2007). Das vom Instruktionsrichter gewählte Vorgehen betreffend Gesuch  um  unentgeltliche  Rechtspflege  entspricht  somit  der  gängigen  Gerichtspraxis  und  es  ist  nicht  ersichtlich,  inwiefern  aus  dieser  prozessleitenden Handlung ein Ausstandsgrund abzuleiten wäre. Auch der Einwand des Beschwerdeführers,  er  habe die Verfügung  vom  4. August  2011 erst  am 17. August  2011  zur Kenntnis  nehmen  können,  erweist  sich  als  nicht  stichhaltig.  Dem  Beschwerdeführer  wurde  mit  Verfügung  vom  4.  August  2011  eine  gerichtsübliche  Frist  bis  zum  17.  August 2011 angesetzt, um den Nachweis der Bedürftigkeit zu erbringen.  Aus  den  vorliegenden  Akten  geht  hervor,  dass  jene  Verfügung  gleichentags  versandt  wurde.  Der  Beschwerdeführer  befindet  sich  mit  Einreichung  der  Beschwerde  in  einem  Prozessrechtsverhältnis  und  ist  daher grundsätzlich gehalten,  für die  rechtzeitige Empfangnahme seiner  Post  besorgt  zu  sein  (MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER,  a.a.O,  S. 200 f. 

A­4650/2011 Rz. 4.29 f.  mit  weiteren  Hinweisen).  Ohnedies  wurde  die  vom  Beschwerdeführer  beanstandete  Frist  im  Rahmen  der  Zwischenverfügung  vom  11.  August  2011  nochmals  von  Amtes  wegen  bis  zum  24. August  2011  erstreckt.  Der  Beschwerdeführer  hätte  daher  genügend  Zeit  gehabt,  seinen  prozessualen  Mitwirkungspflichten  nachzukommen.  4.6.  Der  Vorwurf  der  Begünstigung  wird  vom  Beschwerdeführer  nicht  näher substantiiert. Nach Art. 305 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs  vom  21. Dezember  1937  (StGB,  SR  311.0)  ist  wegen  Begünstigung  strafbar, wer jemandem der Strafverfolgung, dem Strafvollzug oder einem  Massnahmenvollzug  entzieht.  Vorliegend  bestehen  indes  keinerlei  Anhaltspunkte für ein strafbares Handeln des Instruktionsrichters.  4.7. Nur der Vollständigkeit halber  ist  festzuhalten, dass sich weder aus  der Begründung des Ausstandsbegehrens des Beschwerdeführers noch  aus der Stellungnahme des Richters konkrete Hinweise auf das Bestehen  einer persönlichen Feindschaft zwischen den Genannten ergeben. 4.8.  Gestützt  auf  die  vorstehenden  Erwägungen  bleibt  zusammenfassend  festzustellen, dass bei objektiver Betrachtung keine Umstände vorliegen,  die  den  Anschein  der  Befangenheit  und  die  Gefahr  der  Voreingenommenheit  zu begründen vermögen. Das Ausstandsbegehren  gegen  Richter  Beat  Forster  im  Verfahren  A­3762/2011  ist  daher  abzuweisen. 5.  5.1. Bezüglich der Verfahrenskosten  regelt  das VwVG  in Art. 63 Abs. 1,  dass  die  Kosten  grundsätzlich  der  unterliegenden  Partei  aufzuerlegen  sind,  jedoch  ausnahmsweise  erlassen  werden  können.  Ein  Erlass  ist  namentlich  aus  Billigkeitsgründen  möglich  (vgl.  MARCEL  MAILLARD,  in:  Bernhard  Waldmann/Philippe  Weissenberger  [Hrsg.],  Praxiskommentar  zum  Bundesgesetz  über  das  Verwaltungsverfahren,  Zürich/Basel/Genf  2009,  Art. 63  Rz.  18 f.).  Soweit  dem  Beschwerdeführer  für  sein  Unterliegen  Verfahrenskosten  aufzuerlegen  wären,  sind  ihm  diese  in  Anwendung  der  genannten  Bestimmung  (vgl.  auch  Art. 6  Bst. b  des  Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen  vor  dem Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR  173.320.2])  zu  erlassen  und auf die Gerichtskasse zu nehmen. 

A­4650/2011 5.2.  Infolge  Unterliegens  steht  dem  Beschwerdeführer  von  vornherein  keine Parteientschädigung zu (Art. 64 Abs. 1 VwVG; Art. 7 Abs. 1 VGKE).

A­4650/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Das Ausstandsbegehren wird abgewiesen. 2.  Für  den  vorliegenden  Zwischenentscheid  werden  weder  Verfahrenskosten  erhoben  noch  wird  eine  Parteientschädigung  zugesprochen. 3.  Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) – die Vorinstanz (Einschreiben) – das Generalsekretariat des EJPD (Einschreiben mit Rückschein) Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: André Moser Flurina Peerdeman Rechtsmittelbelehrung: Gegen  diesen  Entscheid  kann  innert  30 Tagen  nach  Eröffnung  beim  Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich­rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die  Voraussetzungen  gemäss  den Art. 82  ff., 90  ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005  (BGG,  SR  173.110)  gegeben  sind.  Die  Rechtsschrift  ist  in  einer  Amtssprache  abzufassen  und  hat  die Begehren,  deren Begründung mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  der  Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).

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