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Bundesverwaltungsgericht 07.12.2011 A-1688/2011

7 dicembre 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·3,054 parole·~15 min·1

Riassunto

Öffentlich-rechtliche Dienstverhältnisse Bund (Übriges) | Änderung der Funktionsbewertung (Rückstufung)

Testo integrale

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l Abteilung I A­1688/2011 Urteil   v om   7 .   D e z embe r   2011 Besetzung Richter Lorenz Kneubühler (Vorsitz), Richterin Claudia Pasqualetto Péquignot, Richter Jérôme  Candrian, Richter Christoph Bandli, Richterin Kathrin  Dietrich, Gerichtsschreiber Stephan Metzger. Parteien X._______,  Beschwerdeführer,  gegen Y._______,    Vorinstanz.  Gegenstand Änderung der Funktionsbewertung (Rückstufung).

A­1688/2011 Sachverhalt: A.  X._______ war bis zum 31. Dezember 2008 als (…) im A._______ in der  Funktion (…) beschäftigt.  B.  Am  (Datum)  beschloss  der  Bundesrat,  die  mit  den  (…)  Aufgaben  im  Bereich  (…)  ins  Y._______  zu  transferieren.  Im  Rahmen  dieses  Wechsels  wurde  neben  anderen  auch  die  Stelle  von  X._______  per  1.  Januar 2009 ins Y._______ überführt. Die Generalsekretariate der beiden  betroffenen  Departemente  regelten  die  Übertrittsmodalitäten  anfangs  Dezember  2008  in  einer  Vereinbarung  "Transfer  des  (Dienst)  in  das  Y._______  / Übernahme von betroffenem Personal  im A._______ durch  das  Y._______".  Dort  wird  namentlich  festgehalten,  das  Y._______  übernehme die vom Transfer betroffenen Mitarbeitenden zu den bisher im  A._______ geltenden Arbeitsbedingungen. Mit  Unterschrift  vom  15.  Dezember  2008  hat  X._______  mit  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft,  handelnd  durch  das  A._______,  eine  Vereinbarung  betreffend  Beendigung  des  Arbeitsverhältnisses  im  gegenseitigen  Einvernehmen  abgeschlossen.  Darin  werden  die  für  ihn  geltenden  Übertrittsmodalitäten  geregelt,  wobei  auch  dort  festgehalten  wird,  der  verwaltungsinterne  Übertritt  erfolge  zu  denselben  Anstellungsbedingungen. C.  Mit  Unterschrift  vom  15.  Dezember  2008  hat  X._______  einen  vom  5. Dezember  2008  datierten  öffentlich­rechtlichen  Arbeitsvertrag mit  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft,  vertreten  durch  Y._______,  abgeschlossen.  Dieser  Vertrag  hält  die  bisher  für  X._______  im  A._______  geltenden  Anstellungsbedingungen,  insbesondere  seine  Funktion "(…)" sowie die 28. Lohnklasse (LK), fest.  D.  Mit Entscheid vom 24. Februar 2011 hat das GS Y._______ verfügt, die  Funktion "(…)", die X._______ inne habe, werde per 1. Juli 2011 von der  LK  27+1  in  die  LK  26+1  (d.h.  bei  Ausserachtlassen  der  Stellvertreterfunktion  von der  LK 27  in  die  LK 26)  zurückgestuft;  zudem  hat  es  auf  diesen  Zeitpunkt  hin  entsprechende  Anpassungen  des  Arbeitsvertrags  angeordnet.  Es  begründete  dies  damit,  die  Funktion  erfülle  hinsichtlich  dem  erforderlichen  Wissen,  der  Selbständigkeit  und 

A­1688/2011 des Verantwortungsgrades die Anforderungen an die 26. LK, nicht aber  an  die  27. Dies  ergebe  sich  aus Quervergleichen  sowohl  innerhalb  des  Y._______  als  auch  gegenüber  ähnlichen  Funktionen  in  anderen  Departementen.  Die  von  X._______  dagegen  vorgebrachten  Einwände  seien  allesamt  unbegründet.  Insbesondere  müsse  sich  das  Y._______  die  Vereinbarung  zwischen  ihm  und  dem  GS  A._______  nicht  entgegenhalten  lassen;  im  Übrigen  sei  dieser  ohnehin  nachgelebt  worden. E.  Mit Eingabe vom 18. März 2011 hat X._______ (Beschwerdeführer) beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  gegen  die  Verfügung  vom  24. Februar  2011  erhoben  und  beantragt  deren  Aufhebung.  Auf  die  Begründung  wird,  soweit  entscheidwesentlich,  in  den  nachstehenden  Erwägungen eingegangen. F.  Das Y._______ beantragt in seiner Vernehmlassung vom 9. Mai 2011 die  Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden könne.  G.  Mit  Verfügung  vom  12.  Mai  2011  hat  das  Bundesverwaltungsgericht  X._______  die  Gelegenheit  gegeben,  bis  zum  26.  Mai  2011  zur  Vernehmlassung des Y._______ Stellung zu nehmen. Mit Schreiben vom  5.  Juni  2011  beantragt  der  Beschwerdeführer  eine  Erstreckung  dieser  Frist,  macht  geltend,  er  habe  erst  am  3.  Juni  2011  von  der  Verfügung  vom  12. Mai  2011  Kenntnis  genommen  und  entschuldigt  sein  Säumnis  mit  einer  Ferienabwesenheit.  Mit  Verfügung  vom  7.  Juni  2011  hat  das  Bundesverwaltungsgericht  dieses  Fristerstreckungsgesuch  abgewiesen.  Mit  Schreiben  vom  9.  Juni  2011  hat  X._______  (Beschwerdeführer)  dennoch  verspätet  eine  Stellungnahme  zur  Vernehmlassung  des  Y._______ (Vorinstanz) eingereicht und hält an seinem Rechtsbegehren  fest.

A­1688/2011 Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1.  Gemäss Art. 35 Abs. 1 des Bundespersonalgesetzes vom 24. März 2000  (BPG, SR 172.220.1) unterliegen Verfügungen des Arbeitgebers der Be­ schwerde an die  in  den Ausführungsbestimmungen bezeichnete  interne  Beschwerdeinstanz. Ausgenommen sind namentlich erstinstanzliche Ver­ fügungen  der  Departemente,  die  direkt  beim  Bundesverwaltungsgericht  anfechtbar  sind  (Art.  35  Abs.  2  BPG  i.V.m.  Art.  36  Abs.  1  BPG).  Ein  Ausnahmefall im Sinne von Art. 32 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom  17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32; vgl.  insbesondere Art. 32 Abs. 1 Bst. c  VGG)  ist  nicht  gegeben,  weshalb  das  Bundesverwaltungsgericht  damit  zur Beurteilung der vorliegenden, gegen eine Verfügung des Y._______  gerichteten Beschwerde zuständig ist (vgl. auch Art. 31 VGG i.V.m. Art. 5  Abs.  2  des  Bundesgesetzes  vom  20.  Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021] und Art. 33 Bst. d VGG). Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem  VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). 2.  Zur  Beschwerde  ist  nach  Art.  48  Abs.  1  VwVG  berechtigt,  wer  vor  der  Vor­instanz  am  Verfahren  teilgenommen  oder  keine  Möglichkeit  zur  Teilnahme  erhalten  hat,  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders  berührt  ist  und  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  oder  Änderung  hat.  Als  formeller  Adressat  hat  der  Beschwerdeführer  ein  aktuelles, schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung der angefochtenen  Verfü­gung.  Er  ist  vor  der  Vorinstanz  mit  seinen  Anliegen  zudem  nicht  durchge­drungen,  weshalb  er  auch materiell  beschwert  und  folglich  zur  Beschwer­de befugt ist.  Auf  die  im  Übrigen  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  (Art. 50 und 52 VwVG) ist demnach einzutreten. 3.  Der Beschwerdeführer hat die  ihm angesetzte Frist zur Einreichung von  Gegenbemerkungen  zur  Vernehmlassung  der  Vorinstanz  ungenutzt  verstreichen lassen und erst mit Eingabe vom 9. Juni 2011 dazu Stellung  genommen.  Gemäss Art.  21 Abs. 1 VwVG müssen schriftliche Eingaben spätestens  am letzten Tag der Frist der Behörde eingereicht oder zu deren Handen 

A­1688/2011 der  schweizerischen  Post  oder  einer  schweizerischen  diplomatischen  oder  konsularischen  Vertretung  übergeben  werden.  Eine  behördlich  angesetzte  Frist  kann  gemäss  Art.  22  Abs.  2  VwVG  aus  zureichenden  Gründen  erstreckt  werden,  wenn  die  Partei  vor  Ablauf  der  Frist  darum  nachsucht.  Art.  24  Abs.  1  VwVG  sieht  die  Möglichkeit  vor,  eine  aus  unverschuldeten  Gründen  versäumte  Frist  wiederherzustellen.  Sein  Erstreckungsgesuch  hat  der  Beschwerdeführer  nach  Fristablauf  und  somit  verspätet  gestellt.  Bei  einer  Ferienabwesenheit  während  eines  laufenden  Verfahrens  handelt  es  sich  sodann  –  wie  bereits  in  der  Verfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. Juni 2011 festgehalten  – offensichtlich nicht um ein unverschuldetes Säumnis. Dennoch besteht  gemäss Art. 32 Abs. 2 VwVG die Möglichkeit, verspätete Parteivorbringen  aufgrund  der  Untersuchungsmaxime  und  des  Grundsatzes  der  Rechtsanwendung  von  Amtes  wegen  trotz  Verspätung  zu  berücksichtigen,  wenn  diese  für  die  Beurteilung  der  Sache  ausschlaggebend  sind  (ANDRÉ  MOSER/MICHAEL  BEUSCH/LORENZ  KNEUBÜHLER,  Prozessieren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht,  Basel  2008, N 2.147). Die vom Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 9. Juni  2011  gemachten  Vorbringen  erfüllen  diese  Voraussetzung  nicht  und  bleiben deshalb im Folgenden unbeachtlich. 4.  Das Bundesverwaltungsgericht überprüft die bei ihm angefochtenen Ent­ scheide mit uneingeschränkter Kognition. Gerügt werden kann nicht nur  die  Verletzung  von  Bundesrecht  einschliesslich  Überschreitung  oder  Missbrauch  des  Ermessens  (Art.  49  Bst.  a  VwVG)  oder  die  unrichtige  oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  (Art. 49  Bst.  b  VwVG),  sondern  auch  die  Unangemessenheit  des  angefochtenen Entscheids (Art. 49 Bst. c VwVG). Die Beschwerdeinstanz  überprüft  demnach nicht nur, ob die Verwaltung bei  ihrem Entscheid  im  Rahmen  ihres Ermessens geblieben  ist, sondern grundsätzlich auch, ob  sie eine dem Sachverhalt angemessene Lösung getroffen hat, das heisst  nicht  bloss  rechtlich,  sondern auch sachlich  richtig entschieden hat. Bei  der Prüfung der Angemessenheit auferlegt sich das Bundesverwaltungs­ gericht  indessen  eine  gewisse  Zurückhaltung,  soweit  es  um  die  Leis­ tungsbeurteilung von Bediensteten, um verwaltungsorganisatorische Fra­ gen  oder  um  Probleme  der  betriebsinternen  Zusammenarbeit  und  des  Vertrauensverhältnisses geht. In diesen Fällen entfernt es sich im Zweifel  nicht von der Auffassung der Vorinstanz und setzt nicht an deren Stelle  sein  eigenes  Ermessen  (BVGE  2007/34  E.  5  mit  weiteren  Hinweisen;  Urteile  des Bundesverwaltungsgerichts A­5455/2007  vom 11.  Juni  2008 

A­1688/2011 E. 5.4  und  A­1782/2006  vom  24.  Mai  2007  E.  2.4.5;  MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER,  a.a.O., N 2.149  ff.; ULRICH HÄFELIN/GEORG  MÜLLER/FELIX  UHLMANN,  Allgemeines  Verwaltungsrecht,  6.  Auflage,  Zürich 2010, Rz. 473 ff. mit Hinweisen).  Bei  Stelleneinreihungen  im  Zusammenhang  mit  eigentlichen  Reorganisationsmassnahmen  überprüft  das  Bundesverwaltungsgericht  diese Massnahmen nur darauf hin, ob sie auf ernstlichen Überlegungen  beruhen und nicht  lediglich vorgeschoben sind, um auf diese Weise auf  ein  bestimmtes  Dienstverhältnis  Einfluss  zu  nehmen.  Die  Überprüfung  von Stelleneinreihungen hat sich darüber hinaus auch generell – nicht nur  bei  Reorganisationsmassnahmen  –  auf  das  Vorliegen  ernstlicher  Überlegungen  zu  beschränken.  Es  kann  nicht  Aufgabe  des  Bundesverwaltungsgerichts  sein,  selbst  als  qualifizierende  Instanz  tätig  zu werden (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A­7932/2007 vom 29.  Oktober 2008 E. 2, A­3629/2007 vom 9. Januar 2008 E. 4, A­1764/2010  vom 14. Oktober 2010 E. 2). Ob letztendlich – wie vom Beschwerdeführer  behauptet  –  eine  Reorgani­sation  oder  –  wie  von  der  Vorinstanz  dargelegt  –  eine  erstmalige Organisation  des  Bereichs  „(…)“vorliegt,  ist  demnach für die folgenden Erwägungen unerheblich. 5.  Der Beschwerdeführer erachtet die vorinstanzlich angeordnete Rückstu­ fung  aus  verschiedenen Gründen als  unzulässig. Unter  anderem macht  er  einen  Vertrauensschutz­Tatbestand  geltend  und  beruft  sich  auf  die  Übertrittsvereinbarung, die er im Dezember 2008 mit seinem ehemaligen  Arbeitgeber,  dem  A._______,  abgeschlossen  hat.  Die  vorliegend  interessierende  Ziff.  3  dieser  Vereinbarung  hat  folgenden  Wortlaut  (Anonymisierung durch Bundesverwaltungsgericht): "Der verwaltungsinterne Übertritt  vom GS A._______  ins Y._______  erfolgt  zu  denselben  Anstellungsbedingungen,  d.h.  die  aktuelle  Funktion,  Lohnklasse,  Besoldung,  Guthaben  aus  Ferien­/GLAZ­ /Überzeit  und  Treueprämien  sowie  Sondervereinbarungen  (Ausbildung,  Veränderung  Beschäftigungsgrad,  Ausübung  Nebenerwerb) bleiben bestehen." 5.1. Die  Vorinstanz  vertritt  die  Auffassung,  diese  Vereinbarung  sei  zwi­ schen  dem  Beschwerdeführer  und  dem  A._______  abgeschlossen  worden und für sie deshalb nicht verbindlich; das Y._______ müsse sich  Vereinbarungen,  die  andere  Arbeitgeber  der  Bundesverwaltung  abgeschlossen  hätten,  nicht  entgegenhalten  lassen.  Sollte  das 

A­1688/2011 Bundesverwaltungsgericht  dieser  Auffassung  nicht  folgen,  so  sei  der  Vereinbarung  nachgelebt  worden,  da  der  Beschwerdeführer  unmittelbar  nach  seinem  Transfer  ins  Y._______  keine  Tieferbewertung  habe  hinnehmen  müssen;  diese  sei  erst  zwei  Jahre  später  anlässlich  der  Konsolidierung  des  Bereichs  erfolgt.  Eine  eigentliche  Zusicherung  liege  nicht  vor,  da  die  Vereinbarung  keine  Rückschlüsse  auf  ein  wohlerworbenes Recht zulasse; sie sei vielmehr vage  formuliert und vor  allem in zeitlicher Hinsicht unbestimmt gehalten.  Der  Beschwerdeführer  hält  dem  entgegen,  die  Vereinbarung  zwischen  ihm  und  dem  A._______  sei  für  das  Y._______  sehr  wohl  verbindlich,  stütze  sich  diese  doch  auf  eine  Abmachung  zwischen  den  Generalsekretariaten dieser beiden Departemente.  5.2. Das Dienstverhältnis eines Bediensteten des Bundes ist nicht unab­ änderlich.  Ein  umfassender  Schutz  bestimmter  Ansprüche  besteht  nur  dort, wo diese als wohlerworbene Rechte betrachtet werden können, wel­ che durch den Anspruch auf Treu und Glauben (Art. 9 der Bundesverfas­ sung  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  vom  18.  April  1999  [BV,  SR  101])  und  die  Eigentumsgarantie  (Art.  26  BV)  geschützt  sind  (BGE  106  Ia  163  E.  1b;  vgl.  auch  BGE  132  II  485  E.  9.5).  Dies  trifft  für  die  vermögens­rechtlichen  Ansprüche  der  öffentlichen  Angestellten  in  der  Regel nicht zu, sondern nur dann, wenn das Gesetz die entsprechenden  Beziehungen  ein  für  allemal  festlegt  und  von  den  Einwirkungen  der  gesetzlichen  Ent­wicklung  ausnimmt,  oder  wenn  bestimmte,  mit  einem  einzelnen  Anstel­lungsverhältnis  verbundene  Zusicherungen  abgegeben  werden  (BGE  134  I  23  E.  7.1  mit  zahlreichen  Hinweisen).  Eine  solche  Zusicherung  liegt  vor,  wenn  sich  die  behördliche  Angabe  auf  eine  konkrete, den betreffenden Bürger berührende Angelegenheit bezieht, die  Amtsstelle,  welche  die  Auskunft  erteilt  hat,  hierfür  zuständig  war  oder  jedenfalls  in  guten  Treuen  für  zuständig  gehalten  werden  durfte,  der  Adressat  die  Unrichtigkeit  des  Bescheides  nicht  ohne  weiteres  hat  erkennen  können  und  er  im Vertrauen  auf  die  erhaltene  Auskunft  nicht  ohne  Nachteil  wieder  rückgängig  zu  machende  Dispositionen  getroffen  hat.  Eine  behördliche  Information  steht  zudem  immer  unter  dem  Vorbehalt einer allfälligen späteren Rechtsände­rung (vgl. BGE 137  I 69  E. 2.5.1; BGE 131 II 627 E. 6.1; BGE 129 I 161 E. 4.1; BGE 118 Ia 253 E.  4b mit Hinweisen; PIERRE TSCHANNEN/ULRICH ZIMMERLI/MARKUS MÜLLER,  Allgemeines Verwaltungsrecht, 3. Aufl., Bern 2009, § 22 Rz. 15 und 19). 

A­1688/2011 5.3. Indem die Vorinstanz geltend macht, die Vereinbarung vom Dezem­ ber  2008  sei  nicht  von  ihr,  sondern  vom  A._______  abgeschlossen  worden  und  vermöge  sie  deshalb  nicht  zu  binden,  scheint  sie  das  Vorliegen  einer  Zusicherung  am  Kriterium  der  Zuständigkeit  zur  Auskunftserteilung  scheitern  lassen  zu  wollen.  –  Zu  Unrecht:  Um  den  verwaltungsinternen  Übertritt  des  Beschwerdeführers  ins  Y._______  zu  ermöglichen,  musste  vorweg  dessen  bestehendes  Arbeitsverhältnis  mit  dem A._______ aufgelöst werden. Dies geschah durch die Vereinbarung  vom  12.  bzw.  15.  Dezember  2008  betreffend  Beendigung  des  Arbeitsverhältnisses  im  gegenseitigen  Einvernehmen,  was  diese  als  verwaltungsrechtlichen Vertrag qualifiziert. Wie sich aus dem Rubrum der  Vereinbarung  ohne  weiteres  ergibt,  wurde  sie  zwischen  dem  Beschwerdeführer  und  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  abgeschlossen und nicht zwischen diesem und dem A._______. Dieses  Departement  bzw.  seine Generalsekretärin  handelten  vielmehr  bloss  im  Namen der Eidgenossenschaft. Diese war aber offensichtlich zuständig,  dem Beschwerdeführer Zusicherungen hinsichtlich der Modalitäten seiner  Weiterbeschäftigung abzugeben.  Vorliegend  haben  die  beiden  Departemente  die  Übernahme  der  vom  Transfer  betroffenen  Mitarbeitenden  des  GS  A._______  durch  das  GS  Y._______ zu den bisherigen Arbeitsbedingungen zusammen vereinbart  (vgl.  Ziff.  4  der  undatierten,  am  1.  Dezember  2008  in  Kraft  getretenen  Vereinbarung  zwischen  den  Generalsekretariaten  der  beiden  Departemente). Dies war dem Beschwerdeführer bekannt, wird doch  im  Ingress  der  Auflösungsvereinbarung  zwischen  ihm  und  dem  GS  A._______ auf diese Abmachung Bezug genommen. Bei dieser Sachlage  durfte der Beschwerdeführer das A._______ als zuständig erachten, mit  ihm eine Vereinbarung betreffend den unveränderten Fortbestand seiner  Arbeitsbedingungen zuzusichern. 5.4.  Die  Vorinstanz  ist  der  Auffassung,  sie  habe  der  Vereinbarung  nachgelebt, denn der Beschwerdeführer habe "unmittelbar beim Transfer  …  keine Tieferbewertung  hinnehmen" müssen,  sondern  erst  einige Zeit  später (Verfügung vom 24. Februar 2011, Ziff. 8). Dem ist zuzustimmen,  denn Art. 52a der Bundespersonalverordnung vom 3. Juli 2001 (BPV, SR  172.220.111.3)  normiert  die  Möglichkeit,  den  Arbeitsvertrag  eines  gemäss  BPG  angestellten  Arbeitnehmers  jederzeit  hinsichtlich  Lohnklasse  anzupassen,  sofern  seine  Funktion  tiefer  bewertet  werden  muss  oder  wenn  eine  tiefer  bewertete  Funktion  zugewiesen  wird.  Mangels  einer  Vereinbarung  über  die  zeitlichen  Umstände  des 

A­1688/2011 unveränderten  Fortbestands  der  Anstellungsbedingungen  ist  die  Einhaltung der Vereinbarung als gegeben zu betrachten, kann doch der  Beschwerdeführer  aus  der  Übertrittsvereinbarung  nicht  ableiten,  für  die  gesamte weitere Dauer seines Anstellungsverhältnisses ungeachtet aller  äusseren  Umstände  vor  einer  Veränderung  seiner  Anstellungsbedingungen  geschützt  zu  sein.  Aus  diesen  Gründen  steht  der  Vertrauensgrundsatz  einer  Anpassung  des  Arbeitsvertrages  nach  einer  mehr  als  zweijährigen  Weiterbeschäftigung  gemäss  der  in  der  Vereinbarung festgehaltenen Arbeitsbedingungen nicht entgegen. 6.  Der  Beschwerdeführer  macht  weiter  geltend,  die  Restrukturierung  sei  lediglich  vorgeschoben,  um  auf  die  Arbeitsverhältnisse  Einfluss  zu  nehmen  und  eine  Rückstufung  vorzunehmen.  Die  Vorinstanz  ihrerseits  bestreitet nicht, dass keine eigentliche Reorganisation stattgefunden hat.  Vielmehr  legt  sie  dar,  dass  der  Bereich  „(…)“  erstmals  überhaupt  eine  Organisation  erfahren  habe  und  dass  die  Ende  2010  festgelegte  Organisation  erstmalige  Bewertungen  der  Funktionen  nötig  gemacht  habe. Das  Argument  des  Beschwerdeführers  überzeugt  nicht.  Bereits  zum  Zeitpunkt  der  Überführung  des  Dienstes  für  Analyse  und  Prävention  (DAP)  vom  GS  A._______  ins  GS  Y._______  Anfang  2009  wurde  die  künftige Struktur des Bereichs „(...)“  in  ihren Grundzügen  festgelegt. Die  detaillierte  Ausgestaltung  der  Organisation  benötigte  nicht  zuletzt  aufgrund politischer Entscheide (Bewilligung von Arbeitsstellen) Zeit. Erst  die Konstituierung und Konsolidierung der neuen Struktur ermöglichte es,  das  Erstellen  fehlender  Stellenbeschriebe  und  gesetzeskonformer  Funktionsbewertungen  nachzuholen.  Das Argument,  es  handle  sich  um  eine  vorgeschobene  Reorganisation,  um  auf  die  Dienstverhältnisse  Einfluss zu nehmen, erscheint aus diesen Gründen nicht als stichhaltig. 7.  7.1. Gemäss Art.  15 Abs.  1 BPG bemisst  sich  der  Lohn  nach  den  drei  Kriterien Funktion, Erfahrung  und  Leistung. Näheres  regeln  die  gestützt  auf  Art.  15  Abs.  3  BPG  erlassenen  Ausführungsbestimmungen.  Art.  36  BPV  stellt  ein  System  von  38  Lohnklassen  auf.  Jede  Funktion  wird  bewertet und einer dieser Klassen zugewiesen (Art. 52 Abs. 1 BPV). Vor  ihrem  Entscheid  über  die  Zuweisung  holt  die  zuständige  Stelle  das 

A­1688/2011 Gutachten  der  Bewertungsstelle  nach  Art.  53  BPV  ein  (Art.  52  Abs.  2  BPV). Zuständige Bewertungsstellen für die Funktionen der Lohnklassen  1  bis  31  sind  die  Departemente  (Art.  53  Abs.  1  Bst.  b  BPV).  Für  die  Funktionsbewertung  sind  die  nötige  Vorbildung,  der  Umfang  des  Aufgabenkreises  sowie  das  Mass  der  betrieblichen  Anforderungen,  Verantwortlichkeiten  und  Gefährdungen  massgebend  (Art.  52  Abs.  3  BPV).  Grundlage  für  die  Bewertung  ist  gemäss  Art.  20  Abs.  1  der  Verordnung des EFD zur Bundespersonalverordnung vom 6. Dezember  2001 (VBPV, SR 172.220.111.31) die Stellenbeschreibung (Pflichtenheft).  Die  Bewertung  hat  nicht  zuletzt  auch  aufgrund  von  Vergleichen  mit  anderen Stellen  zu  erfolgen  (sog. Quervergleiche, Art.  20 Abs.  2 BPV).  Muss eine Funktion tiefer bewertet werden oder wird eine tiefer bewertete  Funktion  zugewiesen,  so  wird  die  Lohnklasse  im  Arbeitsvertrag  angepasst (Art. 52a BPV). 7.2. Die neue Einstufung der Funktion des Beschwerdeführers ist auf die  Überführung  des  (…)  vom  GS  A._______  ins  GS  Y._______  zurückzuführen,  welche  ihre  Grundlage  in  einem  Beschluss  des  Bundesrates vom (Datum) hat. Im Zuge dieses Transfers wurde auch die  Funktion  des  Beschwerdeführers  als  „stellvertretender  Chef  (…)“  überführt.  Die  Bewilligung  neuer  Stellen  im  Herbst  2010  und  die  neue  Zuweisung und Verteilung der Aufgaben erforderte  die Erstellung neuer  Stellenbeschriebe  durch  den  Chef  (...).  Aufgrund  dieses  Stellenbeschriebs  wurde  die  Funktion  "(...)"  des  Beschwerdeführers  erstmalig  im GS Y._______  einer Grundbewertung  unterzogen  und  der  Lohnklasse 26 zugewiesen, wobei eine zusätzliche Lohnklasse (LK 26+1)  für  die  vollumfängliche  Stellvertretung  des  Chefs  (...)  gewährt  wurde.  Dieser Sachverhalt ist nicht bestritten. Im  Wesentlichen  ist  die  Frage  streitig,  ob  die  Stelle  des  Beschwerdeführers,  welche  er  seit  dem  1.  Januar  2009  beim  GS  Y._______  inne  hat,  jedoch  durch  die  Konsolidierung  im  Bereich  „(...)“  eine Veränderung hinsichtlich Aufgabenbereich erfahren hat und neu als  „Stv Chef  (...)“ bezeichnet wird, zu Recht der LK 26 zugeteilt worden  ist  oder  ob  eine  Einreihung  in  LK  27  angezeigt  wäre.  Demzufolge  ist  zu  prüfen,  ob  die  Bewertung  der  Funktion  des  Beschwerdeführers  den  gesetzlichen Vorgaben genügt. 7.3. Grundlage für die Funktionsbewertung bildet gemäss Art. 20 Abs. 1  VBPV  die  Stellenbeschreibung  (Pflichtenheft),  die  im  vorliegenden  Fall  vom Chef (...) mit Datum vom 17. Dezember 2010 verfasst wurde.

A­1688/2011 7.3.1.  Der  Beschwerdeführer  bringt  betreffend  Funktionsbewertung  im  Wesentlichen  vor,  seine  Aufgaben  (bzw.  seine  Tätigkeiten)  seien  weitgehend  gleich  geblieben,  im  neuen  Stellenbeschrieb  aber  nicht  explizit ausformuliert worden, sondern in allgemeinen Delegationsnormen  enthalten. Auch die Entscheidungskompetenzen seien mindestens gleich  zu  bewerten  wie  jene  im  GS  A._______.  Hingegen  habe  das  Aufgabenspektrum  und  die  fachlichen  Anforderungen  insgesamt  erheblich zugenommen, insbesondere betreffend (…). Weggefallen seien  aber  die  Administrativ­  und  Disziplinaruntersuchungen  sowie  die  Teilnahme  (Leitung  und  Mitwirkung)  an  departementsübergreifenden  Arbeitsgruppen  und  Projekten,  wobei  es  sich  bei  diesen  Aufgaben  um  Nebenaufgaben  gehandelt  habe.  Insbesondere  beanstandet  der  Beschwerdeführer,  bei  der  Funktionsbewertung  aufgrund  des  Stellenbeschriebs  sei  zu  Unrecht  ein  summarisches  Verfahren  zur  Anwendung gekommen. 7.3.2.  Die  Vorinstanz  bestreitet  nicht,  dass  ein  Ausbau  des  Aufgabenbereichs stattgefunden hat, doch macht sie geltend, die heutige  Funktion  des Beschwerdeführers  beinhalte weder  höhere Kompetenzen  noch höhere Anforderungen. Im Weiteren entgegnet die Vorinstanz, dass  die  Funktionsbewertung  für  die  Lohnklassen  1  bis  27  in  der  Bundesverwaltung  mittels  summarischem  Verfahren  gestützt  auf  die  entsprechende  Verordnung  (unveröffentlicht)  und  Art.  52  Abs.  1  bis  3  BPV als Grundlage durchgeführt werde. Zunächst sei die Stammaufgabe  einer  Funktion  zu  bewerten  und  erst  anschliessend  werde  gestützt  auf  Art. 20 Abs. 4 VBPV eine zusätzliche Lohnklasse für eine vollumfängliche  Stellvertretung  gewährt.  Die  Stammaufgabe  der  Funktion  des  Beschwerdeführers im GS A._______ sei in der Lohnklasse 27 eingereiht  gewesen, weshalb zu Recht das summarische Verfahren zur Anwendung  gekommen sei. 7.3.3. Als Rechtsgrundlage  hält  Art.  52 Abs.  1  bis  3 BPV  für  die  Funk­ tionsbewertung  fest,  dass  die  Zuweisung  einer  Funktion  zu  einer  Lohnklasse  aufgrund  eines  Gutachtens  der  gemäss  Art.  53  BPV  zuständigen  Bewertungsstelle  erfolgt  und  dabei  die  erforderliche  Vorbildung,  der  Umfang  des  Aufgabenkreises  sowie  das  Mass  der  betrieblichen  Anforderungen,  Verantwortlichkeiten  und  Gefährdungen  massgebend sind. Die von der Vorinstanz erwähnte Verordnung über die  Funktionsbewertung  in  der  Bundesverwaltung  fällt  als  Rechtsgrundlage  dagegen  ausser  Betracht,  da  es  sich  um  eine  unveröffentlichte  Quelle  handelt, die weder dem Beschwerdeführer noch dem urteilenden Gericht 

A­1688/2011 bekannt ist. Hingegen hat die Vorinstanz ein Gutachten der nach Art. 53  Abs.  1  Bst. b  BPV  zuständigen  Fachstelle  Personal  des  Y._______  veranlasst,  um die Funktion des Beschwerdeführers neu  im Gefüge der  Lohnklassen  einzureihen.  Dieses  Gutachten  vom  22. Dezember  2010  wurde weitgehend in die Verfügung vom 24. Februar 2010 übernommen  und  liegt  dem Bundesverwaltungsgericht  vor. Die Gesetzgebung enthält  keine  Hinweise,  in  welcher  Tiefe  eine  Funktionsbewertung  zu  erfolgen  hat.  Die  Praxis  fordert  diesbezüglich  ernstliche  Überlegungen  und  sachliche  resp.  nachvollziehbare  Gründe  als  Basis  für  eine  Stelleneinreihung  (vgl.  Urteile  des  Bundesverwaltungsgerichts  A­ 626/2010  vom  14.  Oktober  2010  E.  2,  A­  1764/2010  vom  14.  Oktober  2010 E. 5.1, A­3629/2007  vom 9.  Januar  2008 E.  3.4 und A­7932/2007  vom 29. Oktober 2008 E. 5.2), wobei die in Art. 52 Abs. 3 BPV erwähnten  Beurteilungskriterien  auf  den  konkreten  Fall  bezogen  zu  prüfen  sind.  In  diesem  Gutachten  werden  die  allgemeinen  Anforderungen  der  Lohnklassen  24  und  höher  einlässlich  dargestellt,  und  die  Fachstelle  Personal  des  Y._______  hat  auch  verschiedene,  ihr  als  relevant  erscheinenden  Funktionen  verglichen.  Ungeachtet  der  inhaltlichen  Richtigkeit  von  deren  Einschätzung  kann  nicht  von  einem  bloss  summarischen  Verfahren  gesprochen  werden;  der  diesbezügliche  Einwand des Beschwerdeführers ist unbegründet.  7.3.4.  Die  Fachstelle  Personal  Y._______  hat  in  ihrem  Gutachten  in  Erwägung  gezogen,  die  Lohnklasse  24  setze  Aufgaben  grundlegender  Art  voraus,  welche  Entscheidkompetenzen  einschliesse  und  besonders  qualifizierte Berufskenntnisse erfordere. Für die Lohnklasse 25 werde ein  grösserer  Handlungs­  und  Beurteilungsspielraum  vorausgesetzt  und  Basis  für  die  Lohnklasse  26  sei  das  Vorhandensein  hochgradigen  Spezialwissens  im  Sinne  einer  fachlichen  Autorität.  Dabei  habe  der  Stelleninhaber einen abgeschlossenen Fachbereich zu verantworten und  müsse  über  erweiterte  Entscheidkompetenzen  verfügen.  Zudem  werde  von einem Arbeitnehmer in der Lohnklasse 26 auch erwartet, dass er die  Leitung  von  Projekten  von  besonders  grosser  Bedeutung  und/oder  Teilprojekten  übernehmen  könne,  welche  in  der  Regel  von  grosser  strategischer  Bedeutung  seien.  Hingegen  würde  die  Einstufung  einer  Funktion  in die Lohnklasse 27 bedingen, dass eine noch weitergehende  Verantwortung  übernommen  werde.  Die  Vorinstanz  stellt  denn  in  ihrer  aufgrund  des  Gutachtens  der  Fachstelle  Personal  Y._______  erstellten  Verfügung  auch  fest,  dass  es  sich  bei  der  Überprüfung,  Analyse  und  Verifizierung  der  komplexen  (…)  Tätigkeiten  und  bei  der  Ableitung  von  Handlungs­  und  Entscheidungsempfehlungen  zuhanden  des  Chefs 

A­1688/2011 Y._______  und  der  parlamentarischen  Oberaufsicht  um  Aufgaben  handelt,  welche  ein  fundiertes  Spezialwissen  im  Sinne  einer  fachlichen  Autorität sowie einen grossen Selbständigkeits­ und Verantwortungsgrad  erfordern. Daraus geht hervor, dass die Stellenbeschreibung der Funktion  des  Beschwerdeführers  als  "Stv  Chef  (...)"  die  wesentlichen,  in  Art.  52  Abs. 3 BPV aufgeführten und kumulativ  zu berücksichtigenden Kriterien  enthält.  Aus  dem  Gutachten  der  Fachstelle  Personal  Y._______  ist  ersichtlich, dass diese Kriterien ausreichend geprüft wurden.  7.4.  Im  Weiteren  erfolgt  die  Bewertung  der  Funktion  gestützt  auf  Quervergleiche mit anderen Stellen. Auf diese Weise soll ein stimmiges  Einreihungsgefüge  der  Funktionen  und  Lohnklassen  aufrechterhalten  werden.  Im  vorliegenden  Fall  hat  die  Fachstelle  Personal  Y._______  verschiedene  Quervergleiche  durchgeführt,  welche  im  Gutachten  vom  22. Dezember 2010 berücksichtigt wurden. 7.4.1.  Der  Beschwerdeführer  macht  geltend,  die  zum  Quervergleich  beigezogenen Bewertungsgrundlagen würden den Besonderheiten einer  Aufsichtsfunktion  über  (…)  nicht  Rechnung  tragen  und  es  werde  Ungleiches  verglichen.  Deshalb  seien  die  Bewertungsgrundlagen  auch  nicht  tauglich,  um  eine  Tiefereinreihung  zu  begründen  und  zu  rechtfertigen.  Der  Beschwerdeführer  legt  dar,  dass  sich  die  Bewertung  der  Aufsichtsfunktion  auf  dem  Spezialgebiet  (…)  wesentlich  von  der  Bewertung der beigezogenen Standardfunktionen und  insbesondere von  den  zum  Quervergleich  beigezogenen  Funktionen  im  Y._______  unterscheide,  da  es  um  die  rechtmässige,  wirksame  und  verhältnismässige Aufgabenerfüllung für (…) gehe, was von unmittelbarer  politischer Bedeutung und Brisanz sei.  7.4.2. Art. 20 Abs. 2 VBPV sieht vor, dass die Bewertung einer Funktion  u.a.  gestützt  auf  Vergleiche  mit  anderen  Stellen  zu  erfolgen  hat.  Die  Vorinstanz  hat  diese  durch  die  Fachstelle  Personal  Y._______  durchgeführten  Quervergleiche  in  ihre  Verfügung  aufgenommen,  wobei  insbesondere  Faktoren  wie  die  Komplexität  und  Vielfältigkeit  der  Aufgaben sowie die der Funktion zu Grunde liegenden Kompetenzen und  Verantwortlichkeiten  zum  Tragen  kommen.  Die  Verwendung  dieser  Kriterien  ermöglicht  einen  Vergleich  von  verschiedenartigen  Fachbereichen.  So  hat  die  Vorinstanz  resp.  die  Fachstelle  Personal  Y._______  einerseits  einen  Vergleich  mit  anderen  anspruchsvollen  Funktionen  im  Generalsekretariat  Y._______  durchgeführt,  wobei  unter  Beachtung  funktionsspezifischer  Besonderheiten  die  Funktion  des 

A­1688/2011 Beschwerdeführers  mit  den  Stellen  von  "Inspektoren/Inspektorinnen",  "Leiter/in  Preisprüfungen",  „Leiter/in  Revisionen“  im  Y._______  und  "Juristen/Juristinnen“ im Bereich Recht – welche allesamt der Lohnklasse  25  zugeordnet  sind  –  durchgeführt  wurden.  Andererseits  wurde  ein  Quervergleich  mit  Funktionen  in  anderen  Departementen  angestellt,  wobei  auch  die  der  Lohnklasse  27  zugeordneten  Stellen  im A._______  herangezogen wurden. Diese Y._______­internen Quervergleiche führten  aufgrund  der  sehr  breit  gefächerten  Tätigkeitsbeschreibungen  und  der  damit  verbundenen  Verantwortlichkeiten  und  Kompetenzen  der  (…)  im  A._______  zu  einer  sachlichen  Begründung  der  Abgrenzung  von  einer  Lohnklasse  zu  den  (…)  des  Bereichs  „(...)“.  Im  Weiteren  wurden  Y._______­externe  Quervergleiche  mit  den  in  der  Lohnklasse  27  angesiedelten und mit sehr hohem Autonomiegrad ausgestatteten Stellen  der Wirtschafts­ und Finanzexperten in der Bundesanwaltschaft sowie mit  den  der  Lohnklasse  25  zugeordneten  Steuerexperten  der  Eidgenössischen  Steuerverwaltung  gezogen.  Das  Gutachten  der  Fachstelle  Personal  Y._______  zeigt  demnach,  dass  die  Vorinstanz  weitreichende  Vergleiche  angestellt  hat,  was  eine  fundierte  und  differenzierte  Einbettung  der  Funktion  des  "Stv  Chef  (...)"  in  das  Gesamtgefüge der Lohnklassen ermöglicht hat. Die Einstufung der Stelle  des Beschwerdeführers in die Lohnklasse 26 lässt sich somit als sachlich  begründet  bezeichnen. Dabei  liegt  es  in  der Natur  der Sache,  dass  die  verschiedenen,  dem  Vergleich  zugrunde  liegenden  Tätigkeiten  je  spezifische  Eigenheiten  aufweisen.  So  mag  es  zutreffen,  dass  die  Tätigkeit  des  Beschwerdeführers  in  einem  (…)  Bereich  eine  gewisse  politische  Bedeutung  aufweist,  doch  dürfte  Ähnliches  in  je  unterschiedlicher Weise auch  für die Vergleichspositionen zutreffen. Die  Einreihung der einzelnen Funktionen in die entsprechenden Lohnklassen  beruht  auf  vertretbaren  Gründen  und  ergibt  gesamthaft  betrachtet  ein  stimmiges Ganzes. Dies insbesondere auch im Hinblick darauf, dass das  Bundesverwaltungsgericht  nicht  selber  als  qualifizierende  Instanz  tätig  wird, wenn die durch die Vorinstanz vorgenommene Stelleneinreihung auf  ernstlichen  Überlegungen  beruht  (vgl.  oben  E.  4;  Urteile  des  Bundesverwaltungsgerichts  A­1764/2010  vom  14. Oktober  2010  E.  5.3  und A­7932/2007 vom 29. Oktober 2008 E. 6). 7.5.  Auch  die  Prüfung  der  spezifischen  Verantwortung  des  Beschwerdeführers, auf die nachfolgend noch gesondert einzugehen ist,  führt zu keiner anderen Beurteilung.

A­1688/2011 7.5.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, der Bereich „(...)“ diene der  Exekutiv­Aufsicht und sei ein Führungsinstrument des Chefs Y._______,  dem  sie  direkt  unterstellt  sei.  Sie  trage  auch  unmittelbar  die  fachtechnische Verantwortung,  da Prüfungen weisungsungebunden  und  unabhängig  durchgeführt  würden.  So  liege  die  Verantwortung  für  die  Ausarbeitung  von  Prüfungskonzepten,  die  Durchführung  der  Prüfungen  und Analysen, die Erstellung der Berichte sowie die Berichterstattung vor  dem  Departementschef  und  der  Geschäftsprüfungsdelegation  vollumfänglich  in  der  Verantwortung  des  (…)  analog  dem  Stellenbeschrieb GS A._______. Im Weiteren führt der Beschwerdeführer  aus, der Chef  (...)  führe die Organisationseinheit nur administrativ, nicht  fachlich. Aus diesem Grunde stimme der Stellenbeschrieb des Chefs (...)  nicht mit der gelebten Realität überein.  7.5.2. Die Vorinstanz  führt  aus,  die Beurteilung  der Fachstelle Personal  Y._______  habe  gezeigt,  dass  die  Tätigkeiten  der  zu  bewertenden  Funktion  weniger  breit  gefächert  seien  und  dass  Kompetenzen  sowie  Verantwortlichkeiten  gegenüber  der  im  GS  A._______  ausgeübten  Funktion  abgenommen  hätten.  Der  Fachbereich  werde  fachlich,  organisatorisch  und  administrativ  durch  den  Chef  (...)  geführt,  wodurch  Kompetenzen und Verantwortung der Unterstellten begrenzt würden.  Im  Übrigen  werde  die  umfassende  Stellvertreterfunktion  mit  einer  zusätzlichen Lohnklasse abgegolten.  7.5.3.  Für  die  Bewertung  der  Funktion  ist  gemäss  Art.  52  Abs.  3  BPV  insbesondere  auch  das  Mass  der  Verantwortlichkeiten  massgebend.  Dieses  wurde  im  Rahmen  des  Gutachtens  der  Fachstelle  Personal  Y._______ geprüft und durch die Funktionenbewertung bestätigt. Vorliegend  ist  nicht  der  Stellenbeschrieb  des  Chefs  (...)  zu  beurteilen,  sondern  die  Bewertung  der  Funktion  "Stv  Chef  (...)".  Insofern  ist  es  unbehelflich,  wenn  der  Beschwerdeführer  argumentiert,  der  Stellenbeschrieb  des  Chefs  (...)  stimme  nicht  mit  der  gelebten  Realität  überein. Tatsächlich wurde durch die Konsolidierung des Bereichs  „(...)“  im GS Y._______ im Rahmen der erstmaligen Bewertung der Funktionen  eine  neue  Organisationsstruktur  festgelegt  und  der  Funktion  "Stv  Chef  (...)"  eine  Funktion  "Chef  (...)"  übergeordnet.  Sinn  und  Zweck  dieser  Hierarchie  ist  es,  Verantwortungen  zuzuordnen.  Damit  ist  klargestellt,  dass der Inhaber der vorgesetzten Funktion die Gesamtverantwortung für  die  ihr  unterstellten  Bereiche  trägt,  selbst  wenn  den  Untergebenen  faktisch weiterhin ein hohes Mass an Autonomie zukommt. Mit  anderen 

A­1688/2011 Worten trägt der  Inhaber der vorgesetzten Funktion  im Aussenverhältnis  die  formelle  Gesamtverantwortung,  selbst  wenn  der  ihm  unterstellte  Stelleninhaber  im  Innenverhältnis  die  fachliche  und  materielle  Verantwortung  gegenüber  dem  Vorgesetzten  trägt.  Nur  wenn  der  Beschwerdeführer in seiner Funktion als Stellvertreter des Chefs (...) den  Geschäftsbereich  vollumfänglich  vertritt,  trägt  er  die  Gesamtverantwortung  für  sein  Handeln  unter  erweiterten  Kompetenzen  und Verantwortlichkeiten. Diese Stellvertreterfunktion wird gemäss Art. 20  Abs. 4 VBPV denn auch mit einer zusätzlichen Lohnklasse berücksichtigt,  sodass  der  Funktion  des  Beschwerdeführers  die  Lohnklasse  26+1  zugewiesen wurde. 7.6.  Der  Beschwerdeführer  hat  das  55.  Altersjahr  überschritten.  Somit  greift  Art.  52a  BPV  Platz.  Nach  dieser  Bestimmung  wird  im  Falle  der  Tieferbewertung  der  Funktion  einer  Person,  die  das  55.  Altersjahr  zurückgelegt hat, die Lohnklasse  im Arbeitsvertrag zwar angepasst. Der  Lohn  bleibt  aber  unverändert  und  wird  bloss  vom  Teuerungsausgleich  und von einer Lohnentwicklung nach Art. 39 BPV ausgenommen, bis er  den Betrag nicht mehr übersteigt, der aufgrund der Funktionsbewertung  gerechtfertigt  ist.  Damit  hat  der  Verordnungsgeber  eine  Regelung  geschaffen, die dem Verhältnismässigkeitsgrundsatz Rechnung trägt.  8.  8.1.  Der  Beschwerdeführer  macht  sinngemäss  eine  Verletzung  des  rechtlichen Gehörs  geltend,  indem  er  beanstandet,  er  sei  im  Verfahren  der Funktionsbewertung nicht angehört worden und die Vorinstanz sei in  der Verfügung vom 24. Februar 2011 auf seine mit Stellungnahme vom  11. Februar 2011 vorgebrachten Argumente nicht eingegangen. 8.2.  Die  Vorinstanz  bestreitet  eine  Verletzung  des  rechtlichen  Gehörs.  Dem Beschwerdeführer sei der Erlass der Verfügung angezeigt und die  Möglichkeit eingeräumt worden, sich dazu zu äussern. Die angefochtene  Verfügung  setze  sich  sodann  detailliert  mit  seinen  Vorbringen  auseinander.  8.3.  Der  in  Art.  29  Abs.  2  BV  garantierte  und  für  das  Verfahren  vor  Bundesbehörden namentlich  in den Art. 26 bis 33 und 35 Abs. 1 VwVG  konkretisierte Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst u.a. das Recht der  Parteien, von der Behörde vor Erlass der Verfügung angehört zu werden  (Art. 30 Abs. 1 VwVG). Diesem Recht entspricht die Pflicht der Behörde, 

A­1688/2011 die Äusserungen der Betroffenen tatsächlich zur Kenntnis zu nehmen und  sich damit in der Findung und Begründung des Entscheides sachgerecht  auseinanderzusetzen  (PATRICK  SUTTER,  in:  Christoph  Auer/Markus  Müller/Benjamin  Schindler  [Hrsg.],  Kommentar  zum  Bundesgesetz  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG],  Zürich/St.Gallen  2008,  Art.  30  N  1  und 5). Zum Anspruch auf rechtliches Gehör zählt auch der Anspruch auf  eine  ausreichende  Begründung  der  Verfügung  (Art.  35  Abs.  1  VwVG).  Eine solche Begründung liegt vor, wenn der Betroffene die wesentlichen  Argumente der Behörde kennt und die Verfügung sachgerecht anfechten  kann.  Betroffene  –  und  Rechtsmittelinstanz  –  müssen  sich  von  der  Angelegenheit ein Bild machen können. Mindestens kurz sind deshalb die  Überlegungen zu nennen, die für die Behörde entscheidend waren. Dies  bedeutet  jedoch nicht,  dass sich die Behörde mit  jeder  tatbeständlichen  Behauptung,  jedem  rechtlichen  Einwand  und  jedem  Beweismittel  auseinandersetzen  muss.  Eine  Beschränkung  auf  die  wesentlichen  Gesichtspunkte genügt. Die Frage, was die wesentlichen Gesichtspunkte  einer  Entscheidung  sind,  muss  für  jeden  Einzelfall  individuell  bestimmt  werden.  Insbesondere  bei  schweren  Eingriffen  und  bei  ausgeprägten  Ermessensentscheiden sind die Anforderungen erhöht (vgl. zum Ganzen  FELIX  UHLMANN/ALEXANDRA  SCHWANK,  in:  Waldmann/Weissenberger  [Hrsg.],  Praxiskommentar  VwVG,  Zürich  2009,  Art.  35  N  17  ff.  mit  zahlreichen Hinweisen auf die Rechtsprechung).  8.4.  Vorliegend  wurde  der  Beschwerdeführer  schon  im  Verlauf  der  Funktionsbewertung über die Neubewertung  informiert. Er äusserte sich  anlässlich  des  auf  seinen  Wunsch  anberaumten  Gesprächs  vom  14.  Dezember  2010  mit  der  Generalsekretärin  und  dem  Personalchef  Y._______  in  seiner  durch  ihn  selbst  verlesenen  Stellungnahme  und  erklärte  sich  mit  der  Funktion  und  der  Funktionsbewertung  gemäss  neuem  Arbeitsvertrag  nicht  einverstanden.  Am  25.  Januar  2011  wurde  dem  Beschwerdeführer  der  Erlass  einer  Verfügung  betreffend  die  Funktionsbewertung  seiner  Stelle  angekündigt.  Bei  dieser  Gelegenheit  wurde  ihm  die  Möglichkeit  eingeräumt,  sich  zu  äussern,  wovon  er  mit  Eingabe vom 11. Februar 2011 Gebrauch machte. Der Beschwerdeführer  war  somit  über  die  geplante  Verfügung  und  deren  Begründung  ausreichend im Bild und äusserte sich vorgängig dazu. 8.5.  Aus  der  Begründung  der  angefochtenen  Verfügung  wird  deutlich,  dass  die  Vorbringen  des  Beschwerdeführers  von  der  Vorinstanz  tatsächlich zur Kenntnis genommen wurden, denn diese setzt sich darin  inhaltlich  damit  auseinander.  Dies  gilt  namentlich  hinsichtlich  ihrer 

A­1688/2011 Erwägungen  betreffend  die  Bewertungsgrundlagen,  die  Quervergleiche,  die  Verteilung  der  Verantwortlichkeiten  und  die  Ausführungen  zur  erstmaligen  Organisation  des  Bereichs  „(...)“.  Im  Weiteren  nimmt  die  Vorinstanz,  wo  nicht  explizit,  so  doch  dem  Sinngehalt  nach  auf  die  Argumente des Beschwerdeführers Bezug. Im Übrigen durfte sie sich auf  die wesentlichen Gesichtspunkte beschränken.  8.6.  Wegen  des  praxisgemäss  grossen  Ermessensspielraums  der  Vorinstanz  bei  der  Stelleneinreihung  hat  deren  Begründung  vorliegend  erhöhten  Anforderungen  zu  genügen.  Wie  in  den  vorstehenden  Erwägungen aufgezeigt worden ist, wird sie diesen gerecht. Sie setzt sich  in  rechtsgenüglicher  Weise  mit  den  wesentlichen  Gesichtspunkten  auseinander.  Dies  gilt  nicht  nur  hinsichtlich  der  Vorbringen  des  Beschwerdeführers,  sondern  auch  bezüglich  der  im  Einzelnen  dargelegten  Gründe  und  Grundlagen  für  die  Funktionsbewertung  und  deren  Umsetzung  auf  das  konkrete  Arbeitsverhältnis.  Der  Beschwerdeführer  war  denn  auch  in  der  Lage,  die  Verfügung  sachgerecht anzufechten. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs  ist  im  Ergebnis somit zu verneinen. 9.  Diese  Erwägungen  führen  zum  Schluss,  dass  die  Vorinstanz  eine  ganzheitliche Funktionsbewertung im Sinne des Art. 52 Abs. 1 bis 3 BPV  durchgeführt hat. Sie zeigen, dass die Bewertung der Funktion "Stv Chef  (...)" auf ernstlichen Überlegungen beruht und dass die Anforderungen an  die  Lohnklasse  26  insgesamt  erfüllt  sind.  Die  Bewertung  erscheint  im  Weiteren  angemessen,  da  sie  auf  ernstlichen,  sachlichen  und  nachvollziehbaren  Gründen  beruht  und  das  Gesamtgefüge  der  Lohnklassen gewahrt wird. Die Einstufung in diese Lohnklasse erfolgte zu  Recht.  Die  Beschwerde  ist  somit  abzuweisen  und  die  angefochtene  Verfügung vom 24. Februar 2011 ist zu bestätigen. Verfahrenskosten  sind  angesichts  des  personalrechtlichen  Charakters  des  vorliegenden Rechtsstreits  keine  zu  erheben  (Art.  34 Abs.  2 BPG).  Die nicht anwaltlich vertretenen Parteien haben keinen Anspruch auf eine  Parteientschädigung  (Art.  64 Abs.  1 VwVG, Art.  7 Abs.  1  und  8 Abs.  1  des  Reglements  vom  21.  Februar  2008  über  die  Kosten  und  Ent­ schädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR  173.320.2]). 

A­1688/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen und die angefochtene Verfügung vom  24. Februar 2011 wird bestätigt. 2.  Es  werden  keine  Verfahrenskosten  erhoben  und  es  werden  keine  Parteientschädigung gesprochen. 3.  Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref­Nr. 04­14; Gerichtsurkunde) Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Lorenz Kneubühler Stephan Metzger

A­1688/2011 Rechtsmittelbelehrung: Entscheide  des  Bundesverwaltungsgerichts  auf  dem  Gebiet  der  öffentlich­rechtlichen  Arbeitsverhältnisse  können  beim  Bundesgericht  angefochten  werden,  sofern  es  um  eine  vermögensrechtliche  Angelegenheit  geht,  bei  welcher  der  Streitwert  mindestens  Fr. 15'000.–  beträgt oder bei der sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung  stellt  (vgl.  Art. 85 Abs. 1  Bst. b  und Abs. 2  des Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG,  SR 173.110]).  Bei  einer  nicht  vermögensrechtlichen  Angelegenheit  ist  die  Beschwerde  nur  zulässig,  wenn  sie  die Gleichstellung  der Geschlechter  betrifft  (vgl.  Art. 83  Bst. g  BGG).  Steht  die  Beschwerde  in  öffentlich­rechtlichen  Angelegenheiten  offen, kann sie  innert 30 Tagen nach Eröffnung dieses Entscheids beim  Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6,  6004 Luzern,  erhoben  werden  (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist steht still vom 18. Dezember bis  und mit dem 2. Januar (Art. 46 Abs. 1 Bst. c BGG). Die Rechtsschrift ist in  einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung  mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand:

A-1688/2011 — Bundesverwaltungsgericht 07.12.2011 A-1688/2011 — Swissrulings