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Bundesverwaltungsgericht 03.10.2011 A-1291/2011

3 ottobre 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·885 parole·~4 min·1

Riassunto

Personensicherheitsprüfungen | Widerruf der Risikoverfügung

Testo integrale

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l     Abteilung I A­1291/2011 Urteil   v om   3 .   O k t ob e r   2011 Besetzung Richter Christoph Bandli (Vorsitz), Richter André Moser, Richter Jérôme Candrian,    Gerichtsschreiberin Nina Dajcar. Parteien K._______,    Beschwerdeführer,  gegen Eidgenössisches Departement für Verteidigung,  Bevölkerungsschutz und Sport VBS, Armeestab,  Fachstelle für Personensicherheitsprüfungen,  Papiermühlestrasse 20, 3003 Bern,    Vorinstanz.  Gegenstand Widerruf der Risikoverfügung.

A­1291/2011 Sachverhalt: A.  K._______  arbeitet  bei  der  Luftwaffe  in  einer  Funktion,  für  welche  die  periodische  Durchführung  einer  erweiterten  Personensicherheitsprüfung  vorgesehen ist. B.  Die  Fachstelle  Personensicherheitsprüfung  (PSP)  des  Eidgenössischen  Departements  für  Verteidigung,  Bevölkerungsschutz  und  Sport  (VBS)  schloss am 17. Februar 2010 eine Überprüfung von K._______ mit einer  positiven Risikoverfügung ab.  Am  21. Januar  2011  erliess  die  Fachstelle  PSP  VBS  (nachfolgend:  Vorinstanz)  eine  Verfügung,  in  der  sie  die  Risikoverfügung  vom  17. Februar  2010  widerrief,  da  bei  der  Bearbeitung  ein  interner  Fehler  unterlaufen sei und die Sicherheitsprüfung neu eingeleitet werden müsse.  C.  K._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) erhob am 23. Februar 2011  Beschwerde  gegen  die  Widerrufsverfügung  mit  dem  Antrag,  diese  sei  aufzuheben.  Er  rügt,  es  sei  nicht  nachvollziehbar,  welcher  Fehler  der  Fachstelle unterlaufen sei und weshalb dies erst jetzt bemerkt werde. D.  In ihrer Vernehmlassung vom 28. April 2011 beantragt die Vorinstanz die  Abweisung  der  Beschwerde.  Zur  Begründung  des  Widerrufs  bringt  sie  insbesondere vor, sie habe eine (negative) Risikoverfügung aus dem Jahr  2004  übersehen  und  diese  somit  bei  der  Prüfung  nicht  berücksichtigen  können. Dies wäre aber zwingend erforderlich gewesen.  E.  Der  Beschwerdeführer  begründet  in  seiner  Stellungnahme  vom  1. Juni  2011  seinen  Antrag  im  Wesentlichen  damit,  seit  dem  Abschluss  des  Verfahrens sei bereits ein Jahr vergangen und durch den Widerruf werde  der Vertrauensgrundsatz verletzt.  F.  Auf  weitergehende  Vorbringen  und  die  sich  bei  den  Akten  befindlichen  Schriftstücke  wird,  soweit  entscheidwesentlich,  in  den  nachfolgenden  Erwägungen eingegangen. 

A­1291/2011 Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1.  1.1.  Das  Bundesverwaltungsgericht  beurteilt  gemäss  Art. 31  des  Bundesgesetzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005  (Verwaltungsgerichtsgesetz,  VGG;  SR  173.32)  Beschwerden  gegen  Verfügungen  nach Art. 5  des Bundesgesetzes  vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR  172.021).  Bei  der  Widerrufsverfügung vom 21. Januar 2011 handelt es sich um ein solches  Anfechtungsobjekt.  1.2. Eine Ausnahme betreffend das Sachgebiet gemäss Art. 32 VGG liegt  nicht  vor. Bei  der Vorinstanz  handelt  es  sich  um eine Behörde  gemäss  Art. 33  Bst. d  VGG.  Sodann  sieht  Art. 21  Abs. 2  des  Bundesgesetzes  über  Massnahmen  zur  Wahrung  der  inneren  Sicherheit  vom  21. März  1997  (BWIS,  SR  120)  ausdrücklich  vor,  dass  beim  Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhoben werden kann, wenn eine  Sicherheitserklärung nicht erteilt oder mit Vorbehalten versehen wird; dies  gilt  entsprechend  dem  Zweck  dieser  Bestimmung  auch,  wenn  eine  positive  Risikoverfügung  aufgehoben  wird.  Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  daher  zur  Beurteilung  der  vorliegenden  Beschwerde zuständig. 1.3. Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts  anderes bestimmt (Art. 37 VGG).  1.4. Zur Beschwerde ist nach Art. 48 Abs. 1 VwVG berechtigt, wer vor der  Vorinstanz  am  Verfahren  teilgenommen  hat  oder  keine  Möglichkeit  zur  Teilnahme  erhalten  hat,  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders  berührt  ist  und  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  oder  Änderung  hat.  Der  Beschwerdeführer  ist  als  Adressat  der  Widerrufsverfügung betroffen und hat ein Interesse an deren Aufhebung.  Er ist somit zur Beschwerde berechtigt. 1.5. Auf die  frist­ und  formgerecht eingereichte Beschwerde  (vgl. Art. 50  und Art. 52 VwVG) ist einzutreten. 1.6.  Das  Bundesverwaltungsgericht  entscheidet  grundsätzlich  mit  uneingeschränkter  Kognition.  Es  überprüft  die  angefochtene  Verfügung  auf Rechtsverletzungen – einschliesslich unrichtiger oder unvollständiger 

A­1291/2011 Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und Rechtsfehler bei der  Ausübung des Ermessens – sowie auf Angemessenheit (Art. 49 VwVG). 2.  Am  1. April  2011  ist  die  Verordnung  über  die  Personensicherheitsprüfungen  (PSPV,  SR  120.4)  in  Kraft  getreten.  Gemäss  der Übergangsbestimmung  von Art. 32  Abs. 3  PSPV  gilt  indes  für  Personensicherheitsprüfungen,  die  vor  dem  Inkrafttreten  dieser  Verordnung  eingeleitet  worden  sind,  das  bisherige  Recht.  Auf  den  vorliegenden  Fall  findet  demnach  noch  die  Verordnung  vom  19. Dezember 2001 über die Personensicherheitsprüfungen (aPSPV, AS  202 377) Anwendung, wobei sich die hier relevanten Normen der PSPV  und der aPSPV nicht massgeblich unterscheiden. 3.  Zunächst  ist  zu  prüfen,  ob  das  Vorgehen  der  Vorinstanz  den  Anforderungen an die Wahrung des rechtlichen Gehörs genügt. 3.1.  Art. 29  Abs. 2  der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  vom  18. April  1999  (BV,  SR  101)  garantiert  den  Anspruch  auf  rechtliches Gehör.  Dies  beinhaltet  namentlich  das  Recht,  vor dem Erlass einer Verfügung angehört zu werden (vgl. Art. 30 Abs. 1  VwVG)  und  auf  die  Begründung  von  Verfügungen  (vgl.  Art. 35  Abs. 1  VwVG).  Grundsätzlich  führt  eine  Verletzung  des  rechtlichen  Gehörs  im  Falle  einer  Anfechtung  zur  Aufhebung  einer  Verfügung  (ULRICH  HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX  UHLMANN,  Allgemeines  Verwaltungsrecht,  6. Aufl.,  Zürich/St.  Gallen  2010,  Rz. 1672 ff.,  1709 ff.;  PIERRE  TSCHANNEN/ULRICH  ZIMMERLI/MARKUS  MÜLLER,  Allgemeines  Verwaltungsrecht, 3. Aufl., Bern 2009, § 30 Rz. 35 ff., v.a. Rz. 42). 3.2.  Die  Begründung  der  strittigen  Widerrufsverfügung  ist  knapp  und  weist nur darauf hin, dass bei der Prüfung ein interner Fehler unterlaufen  sei. Weiter ergibt sich aus den Akten, dass die Widerrufsverfügung ohne  vorherige  Anhörung  des  Beschwerdeführers  erging.  Insbesondere  Letzteres entspricht nicht den Anforderungen des Art. 29 BV. Dennoch ist  nicht  ohne  weiteres  davon  auszugehen,  dass  die  Widerrufsverfügung  aufzuheben  ist. Ausnahmsweise  "heilt"  nämlich die Praxis  aus Gründen  der  Prozessökonomie,  also  zur  Vermeidung  von  formalistischen  Leerläufen  und  um  eine  unnötige  Verlängerung  von  Verfahren  zu  verhindern, die Verletzung  im Rechtsmittelverfahren  (eingehend und mit  zahlreichen  Hinweisen  LORENZ  KNEUBÜHLER,  Gehörsverletzung  und 

A­1291/2011 Heilung, Eine Untersuchung über die Rechtsfolgen von Verstössen gegen  den  Gehörsanspruch,  insbesondere  die  Problematik  der  sogenannten  "Heilung"  in:  ZBl  99   [1998]  S. 97 ff.).  Dies  ist  namentlich  bei  nicht  besonders schwerwiegenden Mängeln der Fall, wenn der Berechtigte  im  Rechtsmittelverfahren  noch  die  Möglichkeit  hat,  sich  eingehend  zu  äussern und eine Prüfung  im gleichen Umfang wie durch die Vorinstanz  möglich  ist.  Eine  Heilung  ist  ebenfalls  möglich,  wenn  eine  fehlende  Begründung im Rechtsmittelverfahren nachgeholt werden kann (vgl. zum  Ganzen BGE 114 Ia 307 E. 4a; 125 V 368 E. 4c/aa; 126 V 130 E. 2b; 126  I 68 E. 2; 134  I 140 E. 5.5; BVGE 2007/30 E. 8.2; 2008/47 E. 3.3.4; vgl.  zudem  die  zahlreichen  Praxishinweise  in  den  genannten  Literaturquellen). 3.3.  Im  vorliegenden  Fall  ist  zunächst  festzuhalten,  dass  die  fehlende  Möglichkeit zur vorgängigen Stellungnahme insofern keine Auswirkungen  hatte, als eine Mitwirkung für die Erstellung des Sachverhalts nicht (mehr)  erforderlich  war.  Auch  erwächst  dem  Beschwerdeführer  aus  der  Widerrufsverfügung  kein  schwerer  Nachteil,  bedeutet  sie  doch  einzig,  dass die Prüfung nochmals aufgenommen wird, und keine Vorwegnahme  des Resultats. Sodann hatten sowohl der Beschwerdeführer wie auch die  Vorinstanz im vorliegenden Verfahren die Gelegenheit,  ihre Standpunkte  gegenseitig zur Kenntnis zu bringen,  insbesondere  führte die Vorinstanz  ihre  Begründung  eingehender  aus.  Weiter  ist  von  Bedeutung,  dass  bezüglich  der  materiellen  Prüfung  keine  Kürzung  des  Instanzenzuges  erfolgt,  da  die  neue  Verfügung  wiederum  auf  dem  normalen  Rechtsmittelweg  anfechtbar  sein  wird.  Abschliessend  ist  festzuhalten,  dass ein unnötiger Leerlauf entstehen würde, wenn die  formellen Fehler  nicht geheilt würden, da eine materielle Neuprüfung sowieso möglich ist:  Der  Beschwerdeführer  arbeitet  in  einem  sensiblen  Bereich  und  wird  deswegen mindestens alle fünf Jahre überprüft (vgl. Art. 11 i.V.m. Art. 19  Abs. 1 Bst. a aPSPV). Sodann kann die Vorinstanz gemäss Art. 19 Abs. 3  aPSPV  vor  Ablauf  von  fünf  Jahren  eine  Wiederholung  der  Personensicherheitsprüfung einleiten, wenn sie begründeterweise davon  ausgeht, dass neue Risiken entstanden sind oder sie Kenntnis von einem  Strafverfahren  gegen  die  betroffene  Person  erlangt  hat.  Das  Ergebnis  wäre somit dasselbe, nur würde das Verfahren länger dauern. Es ist hier  deshalb  gerechtfertigt,  die  Verletzung  des  Anspruchs  auf  rechtliches  Gehör zu heilen.  4.  Es  ist  somit  zu  prüfen,  ob  die  Vorinstanz  die  positive  Risikoverfügung 

A­1291/2011 widerrufen durfte, also ob es zulässig ist, die formell bereits rechtskräftige  Verfügung vom 17. Februar 2010 nachträglich aufzuheben.  4.1.  Zum  Widerruf  von  Verfügungen  enthalten  die  einschlägigen  Rechtsgrundlagen,  d.h.  das  VwVG,  das  BWIS  oder  die  aPSPV,  keine  Bestimmungen. Die Frage  ist daher entsprechend den Grundsätzen des  allgemeinen Verwaltungsrechts zu entscheiden. Demnach ist ein Widerruf  grundsätzlich  möglich,  wenn  die  widerrufende  Behörde  in  einer  Abwägung zwischen dem Interesse an einer korrekten Rechtsanwendung  und den  Interessen der Betroffenen an Rechtssicherheit und am Schutz  ihres Vertrauens in die Verwaltung zum Resultat kommt, dass die richtige  Anwendung des objektiven Rechts Vorrang hat (BGE 121 II 273 E. 1a/aa;  BVGE  2007/29  E. 4;  HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN,  a.a.O.,  Rz. 995,  997 ff.;  TSCHANNEN/ ZIMMERLI/MÜLLER, a.a.O., § 31 Rz. 19 f., 29 ff., 49 ff).  4.2. Vorliegend  unterliess  es  die  Vorinstanz  versehentlich,  eine  frühere  Risikoverfügung zu berücksichtigen. Es liegt auf der Hand, dass für eine  möglichst  objektive  Überprüfung  auch  das  Ergebnis  einer  früheren  Sicherheitsprüfung  zu  konsultieren  ist,  auch wenn  die  neue Beurteilung  im  Resultat  davon  abweichen  kann.  Somit  unterlief  der  Vorinstanz  ein  Fehler  in  der  Sachverhaltsfeststellung,  weshalb  die  Grundlage  der  Überprüfung  mangelhaft  und  die  Verfügung  vom  17. Februar  2010  ursprünglich  fehlerhaft  ist  (vgl.  TSCHANNEN/ZIMMERLI/UHLMANN,  a.a.O.,  § 31 Rz. 38).  Das Interesse des Beschwerdeführers an einer Aufhebung des Widerrufs  besteht darin, dass die erste (positive) Verfügung wieder Geltung erlangt.  Es  ist  nachvollziehbar,  dass  der  Widerruf  nach  knapp  einem  Jahr  überraschend  kam,  zumal  der  Beschwerdeführer  nicht  damit  rechnen  musste,  dass  die  ältere  Risikoverfügung  der  Vorinstanz  nicht  bekannt  war. Dennoch  erscheint  sein  Interesse  am Schutz  seines Vertrauens  in  die  Tätigkeit  der  Verwaltung  und  auch  der  Rechtssicherheitsaspekt  im  Zusammenhang  mit  dem  Widerruf  nicht  als  überaus  gewichtig:  Wie  in  Erwägung 2  dargelegt,  ist  eine  periodische  Wiederholung  der  Personensicherheitsprüfung  geboten  und  bei  gegebenem  Anlass  auch  eine  ausserplanmässige  Überprüfung  möglich.  Die  Personensicherheitsprüfung  dient  dazu,  mögliche  Risiken  frühzeitig  aufzudecken,  und  der  Beschwerdeführer  muss  damit  rechnen,  regelmässig  überprüft  zu  werden,  so  dass  eine  ergangene  Beurteilung  nie uneingeschränkt Bestand haben wird.

A­1291/2011 Vor  diesem  Hintergrund  ist  das  Interesse  an  einer  korrekten  Sicherheitsprüfung  unter  Berücksichtigung  aller  erforderlichen  Grundlagen  stärker  zu  gewichten  als  das  Interesse  des  Beschwerdeführers  an  der  Aufhebung  der  Widerrufsverfügung.  Der  Widerruf ist somit zulässig, und die Beschwerde ist deshalb abzuweisen.  5.  Grundsätzlich sind die Verfahrenskosten von der unterliegenden Partei zu  tragen; ausnahmsweise können sie aber erlassen werden (Art. 63 Abs. 1  VwVG).  Da  der  Beschwerdeführer  zwar  unterliegt,  aber  mit  guten  Gründen Beschwerde  erhob  (vgl.  Erwägung 2),  rechtfertigt  es  sich,  ihm  keine  Kosten  aufzuerlegen.  Der  geleistete  Kostenvorschuss  von  Fr. 1‘000.–  ist  ihm  nach  Rechtskraft  dieses  Urteils  zurückzuerstatten.  Keine  Verfahrenskosten  werden  Vorinstanz  auferlegt  (Art. 63  Abs. 2  VwVG).  Eine  Parteientschädigung  ist  nicht  zu  entrichten  (vgl.  Art. 64  Abs. 1 VwVG).  Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.  Es werden keine Kosten erhoben. Der vom Beschwerdeführer geleistete  Kostenvorschuss von Fr. 1‘000.– wird nach Eintritt der Rechtskraft dieses  Urteils  zurückerstattet.  Hierzu  hat  der  Beschwerdeführer  dem  Gericht  seine Kontonummer bekannt zu geben. 3.  Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 4.  Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref­Nr. _______; Einschreiben) – das Generalsekretariat VBS (Gerichtsurkunde) Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

A­1291/2011 Christoph Bandli Nina Dajcar Rechtsmittelbelehrung: Gegen  diesen  Entscheid  kann  innert  30 Tagen  nach  Eröffnung  beim  Bundesgericht,  1000 Lausanne 14,  Beschwerde  in  öffentlich­rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden  (Art. 82  ff.,  90  ff.  und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG,  SR 173.110]).  Die  Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren,  deren Begründung mit Angabe der Beweismittel  und die Unterschrift  zu  enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit  sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand:

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