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Basel-Stadt Appellationsgericht 11.05.2016 AUS.2016.34 (AG.2016.332)

11 maggio 2016·Deutsch·Basilea Città·Appellationsgericht·HTML·208 parole·~1 min·6

Riassunto

Anordnung der Ausschaffungshaft

Testo integrale

Appellationsgericht

des Kantons Basel-Stadt

als Verwaltungsgericht Einzelrichterin für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht

AUS.2016.34

URTEIL

vom 11. Mai 2016

Beteiligte

Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt,

Spiegelgasse 12, Postfach, 4001 Basel

gegen

A____, geb. […], von Albanien,

[…]

Gegenstand

Verfügung des Migrationsamtes vom 9. Mai 2016

betreffend Anordnung der Ausschaffungshaft

Die Einzelrichterin erkennt:

://:        Das Verfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.

            Es werden keine Kosten erhoben.

Mitteilung an:

- A____

- Migrationsamt

- Staatssekretariat für Migration

Begründung:

A____ wurde am 8. Mai 2016 von der Polizei kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass gegen A____ ein von den italienischen Behörden verfügtes und bis zum 15. Januar 2018 gültiges Einreiseverbot für den gesamten Schengenraum existiert. Er wurde daraufhin den Migrationsbehörden zugeführt. Das Migrationsamt verfügte daraufhin am 9. Mai 2016 seine Wegweisung und setzte ihn für die Dauer von 12 Tagen in Ausschaffungshaft. A____ verzichtete schriftlich auf die Durchführung einer mündlichen Verhandlung zur gerichtlichen Überprüfung der Haft, nachdem ihm in Aussicht gestellt wurde, dass die Wegweisung innert 8 Tagen vollzogen würde. Am Morgen des 11. Mai 2016 wurde die Wegweisung sodann vollzogen, womit das Rechtsschutzinteresse des A____ an der gerichtlichen Überprüfung der Rechtmässigkeit und Angemessenheit der Haft entfällt und das Verfahren als gegenstandslos abgeschrieben wird.

VERWALTUNGSGERICHT BASEL-STADT

Die Einzelrichterin für Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht

lic. iur. Barbara Grange

Rechtsmittelbelehrung

Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 82 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) innert 30 Tagen Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhoben werden. Die Beschwerdeschrift ist fristgerecht dem Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Diese ist mit einem Antrag und einer Begründung zu versehen. Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung.

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