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Zürich Handelsgericht 08.02.2013 HE120520

8 février 2013·Deutsch·Zurich·Handelsgericht·PDF·1,104 mots·~6 min·1

Résumé

Bauhandwerkerpfandrecht

Texte intégral

Handelsgericht des Kantons Zürich Einzelgericht

Geschäfts-Nr.: HE120520-O U/ei

Mitwirkend: der Oberrichter Dr. Heinrich Andreas Müller, Vizepräsident, sowie der Gerichtsschreiber Roger Büchi

Urteil vom 8. Februar 2013

in Sachen

A._____ AG, Klägerin

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ vertreten durch Rechtsanwältin MLaw X1._____

gegen

B._____ AG, Beklagte

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____

betreffend Bauhandwerkerpfandrecht

- 2 - Nach Einsicht in das nachfolgende Rechtsbegehren der Klägerin vom 17. Dezember 2012 (act. 1 S. 2 und 3): "1. Das Grundbuchamt C._____ sei anzuweisen, zulasten des Grundstücks in der Gemeinde C._____ Grundbuch Nr. … (Grundbuch Blatt …) zugunsten der gesuchstellenden Partei ein Bauhandwerkerpfandrecht für die Pfandsumme von CHF 11'737'139.81 inkl. MwSt. nebst 5% Zins auf CHF 1'512'000'00.00 vom 7. September 2012 bis 23. Oktober 2012 sowie 5% Zins auf CHF 1'012'000.00 seit 23. Oktober 2012 sowie 5% Zins auf CHF 1'620'000'00 inkl. MwSt. seit 7. September 2012 sowie 5 % Zins auf CHF 81'292.55 seit 25. September 2012 sowie 5% Zins auf CHF 1'728'000.00 seit 5. Oktober 2012 sowie 5% Zins auf CHF 432'000.00 seit 5. Oktober 2012 sowie 5% auf CHF 432'000.00 seit 26. November 2012 sowie 5% Zins auf CHF 540'000.00 ab 24. Januar 2013 sowie 5% Zins auf 421'924.34.34 ab 25. Februar 2013 sowie Zins auf CHF 5'469'922.92 ab 25. Februar 2012 einzutragen. 2. Die Anweisung sei superprovisorisch, d.h. sofort nach Eingang des Gesuchs ohne Anhörung der Gegenpartei, zu verfügen und dem Grundbuchamt C._____ unverzüglich mitzuteilen. 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beklagten" mit dem Hinweis, - dass das Gericht den Sinngehalt des Rechtsbegehrens unter Berücksichtigung der Begründung festzustellen hat (BGE 82 II 173 E. 1 S. 178), weshalb davon auszugehen ist, dass dieses (unter anderem) auf 5 % Zins auf CHF 1'512'000.-- (und nicht CHF 1'512'000'00.00), auf 5 % Zins auf CHF 1'620'000.-- (und nicht CHF 1'620'000'00) und auf 5 % Zins auf CHF 5'469'922.92 ab 25. Februar 2013 (und nicht 2012) gerichtet ist (vgl. act. 1 Rz. 18 und 26 sowie act. 2/11), - dass das Handelsgericht des Kantons Zürich das beantragte Bauhandwerkerpfandrecht mit Verfügung vom 19. Dezember 2012 superprovisorisch für eine Pfandsumme von CHF 11'737'139.81 nebst Zins zu 5 % auf CHF 1'512'000.-- vom 7. September 2012 bis 23. Oktober 2012, auf CHF 1'012'000.-- seit 23. Oktober 2012, auf CHF 1'620'000.-- seit 7. September 2012, auf CHF 81'292.55 seit 25. September 2012, auf

- 3 - CHF 1'728'000.-- seit 5. Oktober 2012, auf CHF 432'000.-- seit 5. Oktober 2012, auf CHF 432'000.-- seit 26. November 2012, auf CHF 540'000.-- seit 24. Januar 2013, auf CHF 421'924.34 seit 25. Februar 2013, auf CHF 5'469'992.92 seit 25. Februar 2013 auf Liegenschaft Kat. Nr. …, GBBl. …, … [Adresse], vorläufig im Grundbuch eintragen liess (act. 8), - dass der Beklagten mit Verfügung vom 19. Dezember 2012 Frist zu Stellungnahme zum klägerischen Begehren angesetzt wurde (act. 8), - und dass innert erstreckter Frist keine Stellungnahme der Beklagten eingegangen ist, weshalb aufgrund der Akten zu entscheiden ist (act. 8 S. 2), da aufgrund der Eingabe der Klägerin und der eingereichten Unterlagen (act. 1 und 2/1-23) als glaubhaft erscheint, - dass sie für die eingetragene Pfandsumme auf dem Grundstück der Beklagten im Sinne von Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB Material geliefert und Arbeit geleistet hat, - dass aber nicht Zins auf CHF 5'469'992.92 seit Februar 2013, sondern wie im Rechtsbegehren verlangt nur Zins auf CHF 5'469'922.92 seit Februar 2013 vorläufig im Grundbuch einzutragen ist, - und dass die Klägerin die Arbeiten am 22. August 2012 abgeschlossen hat, die Viermonatsfrist gemäss Art. 839 Abs. 2 ZGB mit der vorläufigen Eintragung am 19. Dezember 2012 somit gewahrt ist;

erkennt das Einzelgericht: 1. Die einstweilige Anweisung an das Grundbuchamt C._____ wird mit Ausnahme des Zinses auf CHF 5'469'922.92 (und nicht 5'469'992.92) seit Februar 2013 bestätigt als vorläufige Eintragung im Sinne von Art. 961 ZGB mit Wirkung ab vorläufiger Eintragung gemäss Verfügung vom 19. Dezember 2012 bis zur rechtskräftigen Erledigung des gemäss Dispositiv-Ziffer 2 ein-

- 4 zuleitenden Prozesses auf Liegenschaft Kat. Nr. …, GBBl. …, … [Adresse], für eine Pfandsumme von CHF 11'737'139.81 nebst Zins zu 5 % auf CHF 1'512'000.-- vom 7. September 2012 bis 23. Oktober 2012, auf CHF 1'012'000.-- seit 23. Oktober 2012, auf CHF 1'620'000.-- seit 7. September 2012, auf CHF 81'292.55 seit 25. September 2012, auf CHF 1'728'000.-- seit 5. Oktober 2012, auf CHF 432'000.-- seit 5. Oktober 2012, auf CHF 432'000.-- seit 26. November 2012, auf CHF 540'000.-- seit 24. Januar 2013, auf CHF 421'924.34 seit 25. Februar 2013, auf CHF 5'469'922.92 seit 25. Februar 2013. 2. Der Klägerin wird Frist bis 29. April 2013 angesetzt, um eine Klage auf Feststellung der Forderung als Pfandsumme und definitive Eintragung des Pfandrechts gegen die Beklagte anzuheben. Bei Säumnis kann die Beklagte den vorläufigen Eintrag (Dispositiv-Ziffer 1) löschen lassen. 3. Die Gerichtsgebühr beträgt CHF 15'000.--. 4. Die Kosten werden von der Klägerin bezogen. Vorbehalten bleibt der endgültige Entscheid des Gerichts im ordentlichen Verfahren. Für den Fall, dass die Klägerin innert Frist gemäss Dispositiv-Ziffer 2 die Klage nicht anhängig macht, wird ihr die Entscheidgebühr definitiv auferlegt. 5. Die Regelung der Entschädigungsfolgen wird dem Gericht im ordentlichen Verfahren vorbehalten. 6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an das Grundbuchamt C._____. 7. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

- 5 schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der Streitwert beträgt CHF 11'737'139.81.

Zürich, 8. Februar 2013

HANDELSGERICHT DES KANTONS ZÜRICH

Der Gerichtsschreiber:

lic. iur. Roger Büchi

Urteil vom 8. Februar 2013 erkennt das Einzelgericht: 1. Die einstweilige Anweisung an das Grundbuchamt C._____ wird mit Ausnahme des Zinses auf CHF 5'469'922.92 (und nicht 5'469'992.92) seit Februar 2013 bestätigt als vorläufige Eintragung im Sinne von Art. 961 ZGB mit Wirkung ab vorläufiger Eintragung ... 2. Der Klägerin wird Frist bis 29. April 2013 angesetzt, um eine Klage auf Feststellung der Forderung als Pfandsumme und definitive Eintragung des Pfandrechts gegen die Beklagte anzuheben. Bei Säumnis kann die Beklagte den vorläufigen Eintrag (Disposi... 3. Die Gerichtsgebühr beträgt CHF 15'000.--. 4. Die Kosten werden von der Klägerin bezogen. Vorbehalten bleibt der endgültige Entscheid des Gerichts im ordentlichen Verfahren. Für den Fall, dass die Klägerin innert Frist gemäss Dispositiv-Ziffer 2 die Klage nicht anhängig macht, wird ihr die Ent... 5. Die Regelung der Entschädigungsfolgen wird dem Gericht im ordentlichen Verfahren vorbehalten. 6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an das Grundbuchamt C._____. 7. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff...

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