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Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 17.01.2020 BEK 2019 145

17 janvier 2020·Deutsch·Schwyz·Kantonsgericht Beschwerdekammer·HTML·561 mots·~3 min·4

Résumé

SchKG-Beschwerde (Wiederherstellung der Rechtsvorschlagsfrist) | SchKG-Beschwerde

Texte intégral

\n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz

\n 1

\n \n \n \n   \n   \n   \n   \n \n   \n Beschluss vom 17. Januar 2020 \n BEK 2019 145 \n   \n   \n \n \n \n Mitwirkend

\n Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann, Kantonsrichter Clara Betschart und Josef Reichlin, a.o. Gerichtsschreiber MLaw Alen Draganovic.

\n \n \n \n   \n   \n \n \n \n In Sachen

\n A.________ AG, Beschwerdeführerin, gegen   1. Betreibungskreis Altendorf Lachen, Postfach 43, Seeplatz 1, 8853 Lachen,  Beschwerdegegner, 2. Ausgleichskasse Schwyz, Postfach 53, 6431 Schwyz,  Beschwerdegegnerin, 3. D.________ AG,  Beschwerdegegnerin, 4. E.________ AG,  Beschwerdegegnerin,  

\n \n \n \n   \n \n \n \n betreffend

\n SchKG-Beschwerde (Wiederherstellung der Rechtsvorschlagsfrist)

\n \n \n \n (Beschwerde gegen den Entscheid des Einzelrichters am Bezirksgericht March vom 2. August 2019, APD 19 24);- \n   \n hat die Beschwerdekammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibung und Konkurs, \n \n nachdem sich ergeben und in Erwägung: \n 1. a) Das Betreibungsamt Buttwil stellte der A.________ AG (Beschwerdeführerin) am 29. Mai 2019 vier Zahlungsbefehle für Forderungen in den Betreibungen Nr. ww, xx, yy und zz des Betreibungskreises Altendorf Lachen rechtshilfeweise zu (Vi-act. 5/1-4). Am 13. Juni 2019 erhob die Beschwerdeführerin in diesen Betreibungen Rechtsvorschlag (Vi-act. 5/6-9). Mit Verfügung vom 14. Juni 2019 hielt der Betreibungskreis Altendorf Lachen fest, die am 13. Juni 2019 erhobenen Rechtsvorschläge seien allesamt verspätet erfolgt (Vi-act. 1/KB 1). \n b) Die Beschwerdeführerin ersuchte mit Eingabe vom 20. Juni 2019 bei der unteren Aufsichtsbehörde um Wiederherstellung der Rechtsvorschlagsfrist \n (Vi-act. 1). Am 4. Juli 2019 bzw. am 5. Juli 2019 reichten der Beschwerdegegner 1 und die Beschwerdegegnerin 3 je eine Stellungnahme zur Beschwerde ein (Vi-act. 5 und 6), welche der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 12. Juli 2019 zur Kenntnisnahme zugestellt wurden (Vi-act. 7). \n c) Der Erstrichter wies mit Entscheid vom 2. August 2019 das Gesuch um Wiederherstellung der Rechtsvorschlagsfrist ab. Mit Eingabe vom 5. August 2019 ersuchte die Beschwerdeführerin in Bezug auf die Verfügung vom 12. Juli 2019 darum, „die Frist für eine (freiwillige) Stellungnahme bis zum 16.08.2019 zu erstrecken“ (Vi-act. 10). \n Gegen den Entscheid vom 2. August 2019 erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 16. August 2019 Beschwerde mit folgenden Rechtsbegehren (KG-act. 1): \n 1. Der Entscheid der Vorinstanz vom 02.08.2019 APD 19.24 ist vollumfänglich aufzuheben. \n   \n 2. Uns als Beschwerdeführerin ist die Frist zur Stellungnahme gemäss Verfügung der Vorinstanz vom 12.07.2019 im Verfahren APD 19.24 betr. Wiederherstellung der Frist wiederherzustellen, resp. neu anzusetzen. \n   \n 3. Unter allfälligen Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin. \n   \n 4. Dieser Beschwerde ist vollumfänglich aufschiebende Wirkung zuzuerkennen \n   \n Der Betreibungskreis Altendorf Lachen beantragt, die Beschwerde sei in allen Teilen abzuweisen, soweit auf sie einzutreten sei (KG-act. 5). \n 2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Vorinstanz habe sie mit Verfügung vom 12. Juli 2019 zu einer freiwilligen Stellungnahme aufgefordert und dafür eine Frist von zehn Tagen angesetzt. Sowohl die Zustellung der Verfügung als auch der Ablauf der Frist seien in die Betreibungsferien gefallen. Die Frist sei entsprechend um drei Tage nach Ende der Betreibungsferien verlängert worden, weshalb sie erst am 6. August 2019 abgelaufen sei. Der Entscheid vom 2. August 2019 sei unter Missachtung dieser Frist erfolgt, wodurch die Vorinstanz ihr rechtliches Gehör verletzt habe. \n 3. In der Verfügung vom 12. Juli 2019 wurde der Beschwerdeführerin entgegen ihrem Vorbringen keine Frist zur Stellungnahme angesetzt, sondern die Eingaben der Gegenparteien wurden ihr zur Kenntnisnahme zugestellt \n (Vi-act. 7). Die Beschwerdeführerin beruft sich sinngemäss auf das sog. unbedingte Replikrecht. \n a) Nach

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