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Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 18.12.2017 BEK 2017 131

18 décembre 2017·Deutsch·Schwyz·Kantonsgericht Beschwerdekammer·HTML·759 mots·~4 min·1

Résumé

provisorische Rechtsöffnung | Rechtsöffnung provisorische

Texte intégral

\n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz

\n 1

\n \n \n \n   \n   \n   \n   \n \n   \n Beschluss vom 18. Dezember 2017 \n BEK 2017 131 \n   \n   \n \n \n \n Mitwirkend

\n Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann, Kantonsrichter Clara Betschart und Josef Reichlin, Gerichtsschreiber MLaw Patrick Neidhart.

\n \n \n \n   \n   \n   \n \n \n \n In Sachen

\n A.________, Gesuchsgegner und Beschwerdeführer,   gegen   B.________ AG, Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwältin C.________,      

\n \n \n \n   \n   \n   \n \n \n \n betreffend

\n provisorische Rechtsöffnung

\n \n \n \n (Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Schwyz vom 31. Juli 2017, ZES 2016 468);- \n   \n   \n   \n hat die Beschwerdekammer, \n \n nachdem sich ergeben und in Erwägung: \n 1. a) Am 28. September 2015 betrieb die B.________ AG (nachfolgend Beschwerdegegnerin) mit Zahlungsbefehl Nr. xx des Betreibungsamts Ingenbohl A.________ (nachfolgend Beschwerdeführer) für Fr. 120‘000.00 nebst Zins zu 5 % seit 1. September 2015, Fr. 75‘600.00 Zins, Fr. 15‘000.00 nebst Zins zu 5 % seit 1. September 2015, Fr. 20‘000.00 nebst Zins zu 5 % seit 1. September 2015 sowie Fr. 1‘770.85 Zins (Vi-act. KB 16, ZES 2015 662). Gegen diesen Zahlungsbefehl erhob der Beschwerdeführer Rechtsvorschlag (Vi-act. KB 16, ZES 2015 662). \n b) Die Beschwerdegegnerin reichte am 17. November 2015 beim Einzelrichter am Bezirksgericht Schwyz ein Rechtsöffnungsbegehren gegen den Beschwerdeführer ein mit folgenden Anträgen (Vi-act. 1, ZES 2015 662): \n 1. In Aufhebung des Rechtsvorschlages in der Betreibung Nr. xx des Betreibungsamtes Ingenbohl vom 28.9.2015 sei der Gesuchstellerin provisorische Rechtsöffnung für folgende Beträge zu erteilen: \n - CHF 120'000.00 zzgl. 5 % Zins seit dem 1.9.2015 \n - 12 % Zins gemäss Vertrag bei Fälligkeit CHF 75'600.00 \n - CHF 20'000.00 zzgl. 5 % Zins seit dem 1.9.2015 \n - 2.5 % Zins gemäss Vertrag bei Fälligkeit CHF 1'770.85 \n - CHF 15'000.00 zzgl. 5 % seit dem 1.9.2015 \n - CHF 203.30 Zahlungsbefehlskosten \n 2. […] \n 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gesuchsgegner. \n Die Vorinstanz lud die Parteien mit Verfügung vom 20. November 2015 zur Rechtsöffnungsverhandlung vom 18. Januar 2016 vor (Vi-act. 3, ZES 2015 662). An der Rechtsöffnungsverhandlung weigerte sich der Beschwerdeführer trotz Hinweises darauf, dass das gesprochene Wort gelte, das vorbereitete Plädoyer vorzulesen (Vi-act. 4, ZES 2015 662). Mit Verfügung vom 26. Januar 2016 erteilte die Vorinstanz teilweise die provisorische Rechtsöffnung (Vi-act. 5, ZES 2015 662). Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer am 15. Februar 2016 Beschwerde beim Kantonsgericht (Vi-act. 6, ZES 2015 662). Das Kantonsgericht hiess die Beschwerde mit Beschluss BEK 2016 20 vom 13. Juni 2016 gut, hob die Verfügung vom 26. Januar 2016 auf und wies die Sache an die Vorinstanz zurück (Vi-act. 9, ZES 2015 662). \n c) Mit Verfügung vom 16. September 2016 führte die Vorinstanz den Prozess Nr. ZES 2015 662 neu unter der Prozess Nr. ZES 2016 468 fort und setzte der Beschwerdegegnerin Frist zur Stellungnahme zu den Plädoyernotizen des Beschwerdeführers an (Vi-act. 2, ZES 2016 468). Die Beschwerdegegnerin nahm am 29. September 2016 (Vi-act. 3, ZES 2016 468) Stellung. Der Beschwerdeführer liess sich am 3. November 2016 vernehmen (Vi-act. 6, ZES 2016 468). Mit Eingaben vom 6. März 2017 (Beschwerdegegnerin, Vi-act. 13, ZES 2016 468) bzw. 22. März 2017 (Beschwerdeführer, Vi-act. 17, ZES 2016 468) nahmen die Parteien je nochmals Stellung. Am 31. Juli 2015 verfügte die Vorinstanz was folgt (Vi-act. 19, ZES 2016 468): \n 1. Der Klägerin wird in der Betreibung Nr. xx des Betreibungsamtes Ingenbohl (Zahlungsbefehl vom 28. September 2015) die provisorische Rechtsöffnung erteilt für den Betrag von Fr. 120'000.00 nebst Zins zu 5 % seit dem 1. September 2015, Fr. 75'600.00 Zins, Fr. 20'000.00 nebst 5 % Zins seit dem 1. September 2015 sowie Fr. 1'770.85 Zins. \n Im Mehrbetrag wird das Rechtsöffnungsgesuch abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. \n 2. Die Spruchgebühr von Fr. 750.00 wird im Umfang von Fr. 52.50 der Klägerin und im Umfang von Fr. 697.50 dem Beklagten auferlegt. Die gesamte Spruchgebühr wird mit separater Rechnung der Bezirksgerichtskasse Schwyz bei der vorschusspflichtigen Klägerin bezogen. Der Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin den Betrag von Fr. 697.50 zu ersetzen. \n 3. Der Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin für notwendige Auslagen eine Parteientschädigung von Fr. 1'860.00 (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen. \n 4. (Rechtsmittelbelehrung) \n 5. (Zustellung) \n d) Gegen diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer am 12. August 2017 Beschwerde beim Kantonsgericht und stellte folgende Rechtsbegehren (KG-act. 1): \n 1. Die Verfügungsziffer 1 Absatz 1 sei vollumfänglich und ersatzlos aufzuheben. \n 2. Die Verfügungsziffer 2 und 3 seien vollumfänglich und ersatzlos aufzuheben. \n 3. Es sei festzustellen, dass die Forderungen der Beschwerdegegnerin durch Verrechnung untergegangen sind. \n 4. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen. \n 5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin. \n Die Beschwerdegegnerin erstattete am 4. September 2017 die Beschwerdeantwort und trug auf Abweisung sowohl der Beschwerde als auch des Gesuchs auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung an (KG-act. 7). Mit Verfügung vom 19. September 2017 wurde das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen (KG-act. 11). \n 2. a) Eine Beschwerde ist gemäss

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