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Schwyz Kantonsgericht 2. Zivilkammer 12.10.2020 ZK2 2019 73

12 octobre 2020·Deutsch·Schwyz·Kantonsgericht 2. Zivilkammer·HTML·695 mots·~3 min·7

Résumé

Eheschutz | Eheschutzmassnahmen

Texte intégral

\n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz

\n 1

\n \n \n \n   \n   \n   \n   \n \n   \n Beschluss vom 12. Oktober 2020 \n ZK2 2019 73 \n   \n   \n \n \n \n Mitwirkend

\n Kantonsgerichtspräsident Dr. Urs Tschümperlin, Kantonsrichterinnen Dr. Veronika Bürgler Trutmann und lic. iur. Jeannette Soro, Gerichtsschreiberin lic. iur. Gabriela Thurnherr.

\n \n \n \n   \n   \n   \n \n \n \n In Sachen

\n A.________, Gesuchsteller und Berufungsführer, vertreten durch Rechtsanwalt B.________,   gegen   C.________, Gesuchsgegnerin und Berufungsgegnerin, vertreten durch Rechtsanwältin D.________,      

\n \n \n \n   \n \n \n \n betreffend

\n Eheschutz

\n \n \n \n (Berufung gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht March vom 17. Dezember 2019, ZES 2018 540);- \n   \n   \n hat die 2. Zivilkammer, \n \n nachdem sich ergeben und in Erwägung: \n 1. A.________ (nachfolgend Berufungsführer) und C.________ (nachfolgend Berufungsgegnerin) heirateten am ________ vor dem Zivilstandsamt in I.________. Sie sind die Eltern der Kinder J.________, K.________, und L.________ (Vi-act. KB 2). \n a) Der Berufungsführer reichte am 26. September 2018 beim Einzelrichter am Bezirksgericht March ein Eheschutzgesuch ein (Vi-act. 1). Am 26. Oktober 2018 wurden die drei Kinder einzeln angehört (Vi-act. 12-14). Die Berufungsgegnerin reichte am 26. November 2018 die Gesuchsantwort ein mit folgenden Anträgen (Vi-act. 19): \n 1. Es sei den Parteien das Getrenntleben auf unbestimmte Zeit zu bewilligen. \n   \n 2. Im Übrigen seien die Anträge (Haupt- und Eventualanträge) des Gesuchstellers in seinem Gesuch betreffend Eheschutz vom 26. September 2018 abzuweisen, soweit diese den eigenen Anträgen widersprechen. \n   \n 3. (Zuweisung der ehelichen Liegenschaft an die Gesuchsgegnerin) \n   \n 4. (Auszugsfrist des Gesuchstellers) \n   \n 5. (Abgabe der Hausschlüssel) \n   \n 6. (alleinige Obhut der Gesuchsgegnerin) \n   \n 7. (angemessenes Besuchs- und Ferienrecht des Gesuchstellers) \n   \n 8. Der Gesuchsteller sei zu verpflichten, der Gesuchsgegnerin für die gemeinsamen Kinder J.________, K.________ und L.________ folgende monatliche Unterhaltsbeiträge nebst Kinder- bzw. Ausbildungszulagen zu bezahlen: \n   \n  für J.________: \n  - CHF 1’820 (Barunterhalt) \n  - CHF 1’214 (Betreuungsunterhalt) \n   \n  für K.________: \n  - CHF 1’621 (Barunterhalt) \n  - CHF 1’214 (Betreuungsunterhalt) \n   \n  für L.________: \n  - CHF 1’499 (Barunterhalt) \n  - CHF 1’214 (Betreuungsunterhalt) \n   \n  Die Unterhaltsbeiträge und die Familienzulagen seien an die Mutter zahlbar und zwar im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats, ab dem Zeitpunkt der Einreichung des Gesuchs betreffend Eheschutz. \n   \n 9. Der Gesuchsteller sei zu verpflichten, der Gesuchsgegnerin monatliche persönliche Unterhaltsbeiträge von CHF 4’192 ab Gesuchseinreichung bzw. ab Auszug des Gesuchstellers aus der ehelichen Liegenschaft zu bezahlen, zahlbar monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats. \n   \n 10. (Zuweisung Nutzung Ferienhaus) \n   \n 11. (Zuteilung Auto) \n   \n 12. (keine Gütertrennung) \n   \n 13. (Kostenvorschuss) \n   \n 14. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer zulasten des Gesuchstellers. \n Am 13. Dezember 2018 fand die Einigungsverhandlung statt (vgl. Vi-act. 18). Auf Wunsch der Parteien stellte der Einzelrichter am Bezirksgericht March diesen am 24. Januar 2019 einen gerichtlichen Vergleichsvorschlag zu \n (Vi-act. 24/25). Die Berufungsgegnerin erklärte sich am 4. Februar 2019 mit dem Vergleichsvorschlag einverstanden (Vi-act. 27). Der Berufungsführer reichte am 11. März 2019 eine Stellungnahme mit Änderungsvorschlägen ein (Vi-act. 29). Am 13. März 2019 wurde der Berufungsführer zur Herausgabe weiterer Unterlagen aufgefordert (Vi-act. 30), welche er am 28. März 2019 einreichte (Vi-act. 31). Mit Verfügung vom 11. April 2019 erachtete der Einzelrichter am Bezirksgericht March den Prozess als spruchreif (Vi-act. 32). Der Berufungsführer ersuchte am 15. April 2019 um Vorladung zur Hauptverhandlung bzw. Gewährung des Replikrechts (Vi-act. 33). \n Am 25. Juni 2019 fand die Hauptverhandlung mit ausführlicher Parteibefragung statt (Vi-act. 40), anlässlich welcher der Berufungsführer ein schriftliches Plädoyer abgab und folgende Anträge stellte (Vi-act. 39): \n 1. Es sei davon Vormerk zu nehmen, dass die Parteien seit dem 17. Dezember 2018 voneinander getrennt leben und es sei ihnen weiterhin das Getrenntleben zu bewilligen. \n   \n 2. Es seien die Kinder J.________, K.________ und L.________, unter der gemeinsamen elterlichen Sorge der Parteien zu belassen und vorläufig und auf Zusehen hin (ohne Präjudiz) unter die Obhut der Beklagten und Gesuchsgegnerin zu stellen. \n   \n 3. (Besuchsrecht des Gesuchstellers) \n   \n 4. Es sei eine Besuchs- und Erziehungsbeistandschaft nach