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Schwyz Kantonsgericht 2. Zivilkammer 11.03.2019 ZK2 2018 69

11 mars 2019·Deutsch·Schwyz·Kantonsgericht 2. Zivilkammer·HTML·584 mots·~3 min·3

Résumé

Sistierung (Arrestprosequierungsklage) | SchKG-Klagen §§ 13 f. EVSchKG

Texte intégral

\n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz

\n 1

\n \n \n \n   \n   \n   \n   \n \n   \n Beschluss vom 11. März 2019 \n ZK2 2018 69 \n   \n   \n \n \n \n Mitwirkend

\n Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner, Kantonsrichterinnen Dr. Veronika Bürgler Trutmann und Bettina Krienbühl, Gerichtsschreiberin lic. iur. Antoinette Hürlimann.

\n \n \n \n   \n   \n   \n \n \n \n In Sachen

\n 1. A.________, 2. B.________, Beklagte und Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt C.________,   gegen   Stockwerkeigentümerschaft D.________, Klägerin und Beschwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwältin E.________ ,  

\n \n \n \n   \n   \n \n \n \n betreffend

\n Sistierung (Arrestprosequierungsklage)

\n \n \n \n (Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Gersau vom 20. August 2018, ZEV 2018 01);- \n   \n   \n   \n hat die 2. Zivilkammer, \n \n nachdem sich ergeben und in Erwägung: \n 1. a) Die D.________ (nachfolgend Klägerin) erhob am 7. Februar 2018 beim Bezirksgericht Gersau Klage gegen A.________ und B.________ (nachfolgend Beklagte) mit folgenden Anträgen (Vi-act. 1): \n 1.1 Die Beklagten seien unter solidarischer Haftbarkeit zu verpflichten, der Klägerin CHF19‘000.00 zuzüglich 5 % Zins seit dem 25. März 2017 zu bezahlen. \n   \n 1.2 Die Beklagten seien unter solidarischer Haftbarkeit zu verpflichten der Klägerin CHF 500.00 betreffend Arrestbefehl Nr. xx des Kantonsgerichts Schwyz vom 9. Juni 2017 sowie CHF 1‘136.45 und CHF 870.10 betreffend Betreibungs- und Zahlungsbefehlskosten zu bezahlen. \n   \n 2.1 Es sei der in der Betreibung Nr. yy des Betreibungsamts Gersau vom 1. Dezember 2017 erhobene Rechtsvorschlag der Beklagten 1 im Umfang von CHF 19‘000.00 zzgl. 5 % Zins seit dem 25. März 2017, im Umfang von CHF 500.00 sowie für die Betreibungs- und Zahlungsbefehlskosten von CHF 1‘136.45 zu beseitigen. \n   \n 2.2 Es sei der in der Betreibung Nr. zz des Betreibungsamts Gersau am 1. Dezember 2017 erhobene Rechtsvorschlag des Beklagten 2 im Umfang von CHF 19‘000.00 zzgl. 5 % Zins seit dem 25. März 2017, im Umfang von CHF 500.00 sowie für die Betreibungs- und Zahlungsbefehlskosten von CHF 870.10 zu beseitigen. \n   \n 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge unter solidarischer Haftbarkeit zu Lasten der Beklagten. \n   \n   \n Mit Eingabe vom 24. Mai 2018 beantragten die Beklagten, das Verfahren vor dem Bezirksgericht Gersau sei bis zur rechtskräftigen Erledigung des am Bezirksgericht Kriens unter der Verfahrensnummer 1A2 17 9 hängigen Zivilprozesses zu sistieren (Vi-act. 6). Nach Einholung einer Stellungnahme zum Sistierungsantrag (vgl. Vi-act. 9) wies der Einzelrichter das Sistierungsgesuch mit Verfügung vom 20. August 2018 ab (Dispositivziffer 1), setzte den Beklagten Frist zur Klageantwort (Dispositivziffer 2) und ordnete an, dass die Prozesskosten bei der Hauptsache verblieben (Dispositivziffer 3). \n b) Dagegen erhoben die Beklagten am 31. August 2018 Beschwerde beim Kantonsgericht und beantragten, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und das Verfahren vor dem Bezirksgericht Gersau bis zur rechtskräftigen Erledigung des beim Bezirksgericht Kriens unter der Verfahrensnummer 1A2 17 9 hängigen Zivilprozesses zu sistieren, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Klägerin. Ausserdem ersuchten sie um Erteilung der aufschiebenden Wirkung (KG-act. 1). Die Klägerin trug mit Beschwerde­antwort vom 13. September 2018 auf kosten- und entschädigungspflichtige Abweisung der Beschwerde an (KG-act. 4). Die Beklagten reichten am 27. September 2018 eine Stellungnahme ein (KG-act. 6). Mit Verfügung vom 1. Oktober 2018 wies die Verfahrensleitung das Gesuch um aufschiebende Wirkung ab und stellte der Klägerin die beklagtische Eingabe vom 27. September 2018 zur Kenntnis zu (KG-act. 7). Die zwecks Ausübung des Replikrechts auf Antrag der Klägerin angesetzte Frist lief unbenutzt ab (KG-act. 8 und 9). \n 2. a) Die Abweisung eines Sistierungsgesuches kann anders als dessen Gutheissung (

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