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Schwyz Kantonsgericht 2. Zivilkammer 13.12.2018 ZK2 2018 57

13 décembre 2018·Deutsch·Schwyz·Kantonsgericht 2. Zivilkammer·HTML·355 mots·~2 min·3

Résumé

unentgeltliche Rechtspflege | March ER summarisch

Texte intégral

\n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz

\n 1

\n \n \n \n   \n   \n   \n   \n \n   \n Beschluss vom 13. Dezember 2018 \n ZK2 2018 57 \n   \n   \n \n \n \n Mitwirkend

\n Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner, Kantonsrichterinnen Dr. Veronika Bürgler Trutmann und Bettina Krienbühl, a.o. Gerichtsschreiberin MLaw Rebecca Winnewisser.

\n \n \n \n   \n   \n   \n \n \n \n In Sachen

\n A.________, Gesuchsteller und Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt B.________,        

\n \n \n \n   \n   \n   \n \n \n \n betreffend

\n unentgeltliche Rechtspflege

\n \n \n \n (Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht March vom 2. Juli 2018, ZES 2018 299);- \n   \n   \n   \n hat die 2. Zivilkammer, \n \n nachdem sich ergeben und in Erwägung: \n 1. a) Am 6. Juni 2018 ersuchte A.________ um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Bestellung einer unentgeltlichen Anwältin oder eines Anwalts in der Schweiz. Das Bezirksgericht March wies das Gesuch mit Verfügung vom 2. Juli 2018 ab. \n b) Gegen diese Verfügung erhob A.________ (nachfolgend Beschwerdeführer) die am 23. Juli 2018 (Eingang: Kantonsgericht) per Post fristgerecht eingereichte Beschwerde an das Kantonsgericht Schwyz mit folgenden Anträgen (KG-act. 1): \n 1. Die Verfügung des Einzelrichters vom 2. Juli 2018 wird aufgehoben. \n   \n 2. Dem Gesuchsteller wird für die Klage auf erbrechtliche Auskunftserteilung und Herabsetzung unentgeltliche Rechtshilfe und wegen der Notwendigkeit die anwaltliche Verbeiständung gewährt. \n   \n 3. Dem Gesuchsteller werden keine Kosten auferlegt; diese trägt der Kanton. \n 2. Der Vorderrichter wies das Gesuch zusammengefasst mit der Begründung ab, dass zur Vorbereitung eines Prozesses ein unentgeltlicher Rechtsbeistand grundsätzlich nur bei Vorliegen ganz besonderer Umstände bestellt werden könne und nur für Ausnahmen konzipiert sei. Der übliche, ohne weiteres überblickbare und realisierbare vorprozessuale Aufwand im Zusammenhang mit der Sammlung des Tatsachen- und Beweismaterials und der Prüfung der formellen und materiellen Rechtsfragen, wie er vor jeder Einleitung eines zivilgerichtlichen Verfahrens zu leisten sei, nicht durch unentgeltliche vorprozessuale Rechtspflege abzudecken sei, sondern von der nach Prozessleitung erteilten Bewilligung erfasst werde. Weiter begründet er die Abweisung des Gesuchs damit, dass bei einem Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung gemäss

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