\n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz
\n 1
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Beschluss vom 30. Oktober 2017 \n ZK2 2017 42 \n \n \n \n \n \n Mitwirkend
\n Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann, Kantonsrichter Bettina Krienbühl und Pius Schuler, Gerichtsschreiberin lic. iur. Gabriela Thurnherr.
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n In Sachen
\n A.________, Gesuchsteller und Berufungsführer, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, gegen C.________, Gesuchsgegnerin und Berufungsgegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt D.________,
\n \n \n \n \n \n \n \n \n betreffend
\n Anfechtung Kündigung, vorsorgliche Mieterstreckung etc.
\n \n \n \n (Berufung gegen den Beschluss der Schlichtungsbehörde in Mietsachen des Bezirks Küssnacht vom 3. März 2017, Nr. 2016 29);- \n \n \n \n hat die 2. Zivilkammer, \n \n nachdem sich ergeben und in Erwägung: \n 1. Am 1. November 1996 schlossen J.________ als Vermieter und A.________ (nachfolgend Berufungsführer) als Mieter einen Mietvertrag über das Bootshaus an der E.________strasse xx in F.________ ab (Vi-act. KB 1). Das Mietverhältnis ging zufolge Eigentumsübertragung von J.________ auf C.________ (nachfolgend Berufungsgegnerin) über (vgl. Beilage 2 zu KG-act. 5 und Vi-act. 3, S. 1). Am 20. Oktober 2016 rügte der Berufungsführer Mängel an der Decke des Bootshauses (Vi-act. KB 3). Die Berufungsgegnerin kündigte die Sanierung des Bootshauses mit Schreiben vom 25. Oktober 2016 auf den März/April 2017 an (Vi-act. KB 4). Am 21. Dezember 2016 kündigte die Berufungsgegnerin das Mietverhältnis per Ende Februar 2017 (Vi-act. KB 2). \n a) Mit Gesuch vom 27. Dezember 2016 betreffend „Anfechtung Kündigung/vorsorgliche Mieterstreckung, Anfechtung Mietzinserhöhung, Mietzinsherabsetzung, Behebung Mängel am Mietobjekt, Begehren auf Rückzahlung zuviel bezahlter Miete, Herausgabe Schlüssel Bootshaus, Rechtsverwahrung Ausbauten/Wegnahmerecht getätigte Mieterausbauten“ gelangte der Berufungsführer an die Schlichtungsbehörde im Mietwesen des Bezirks Küssnacht (Vi-act. 1). Mit Stellungnahme vom 25. Januar 2017 beantragte die Berufungsgegnerin, es sei mangels sachlicher Zuständigkeit der Schlichtungsbehörde auf das Gesuch nicht einzutreten, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (Vi-act. 3). Der Berufungsführer reichte am 30. Januar 2017 weitere Beilagen (Vi-act. 5) und am 6. Februar 2017 eine Stellungnahme ein (Vi-act. 7). Am 7. Februar 2017 fand ein Augenschein des Bootshauses statt (Vi-act. 10/11). Der Berufungsführer reichte am 11. Februar 2017 eine weitere Stellungnahme mit Beilage ein (Vi-act. 12). Am 3. März 2017 fand eine „Sitzung“ der Schlichtungsbehörde mit den Parteien statt (Vi-act. 14). Mit Beschluss vom 3. März 2017 trat die Schlichtungsbehörde auf das Gesuch mangels sachlicher Zuständigkeit nicht ein (Vi-act. 15). \n b) Dagegen erhob der Berufungsführer am 8. Mai 2017 fristgerecht Berufung mit folgenden Anträgen (KG-act. 1): \n 1. Es sei der Beschluss der Schlichtungsbehörde in Mietsachen des Bezirks Küssnacht vom 2. März 2017 (Schli Be Nr. 29/2016) aufzuheben. \n \n 2. Es sei das Verfahren an die Vorinstanz zur Neuentscheidung zurückzuweisen. \n \n 3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MWST zu Lasten der Berufungsbeklagten. \n Mit Berufungsantwort vom 23. Mai 2017 beantragte die Berufungsgegnerin die Abweisung der Berufung und Bestätigung des vorinstanzlichen Entscheides unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Berufungsführers (KG-act. 5). \n 2. Der angefochtene Nichteintretensentscheid der Schlichtungsbehörde ist ein erstinstanzlicher Endentscheid (Spühler, in: Basler Kommentar zur ZPO, 3. Aufl., Basel 2017, N 4 zu