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Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 11.02.2020 ZK1 2019 7

11 février 2020·Deutsch·Schwyz·Kantonsgericht 1. Zivilkammer·HTML·429 mots·~2 min·4

Résumé

Forderung/Haftung für Inhaberschuldbriefe/Herausgabe von Inhaberschuldbriefe | übriges Vertragsrecht

Texte intégral

\n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz

\n 1

\n \n \n \n   \n   \n   \n   \n \n Urteil vom 11. Februar 2020 \n ZK1 2019 7 \n   \n \n \n \n Mitwirkend

\n Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner, Kantonsrichter Walter Christen, Hannelore Räber, Pius Schuler und Jörg Meister, Gerichtsschreiber lic. iur. Mathis Bösch.

\n \n \n \n   \n   \n \n \n \n In Sachen

\n A.________ AG, Klägerin und Berufungsführerin, vertreten durch Rechtsanwalt B.________,   gegen   C.________, Beklagter und Berufungsgegner, vertreten durch Rechtsanwältin D.________,

\n \n \n  

\n  

\n \n \n \n   \n \n \n \n betreffend

\n Forderung/Haftung für Inhaberschuldbriefe/Herausgabe von Inhaberschuldbriefen

\n \n \n \n (Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts Küssnacht am Rigi vom 21. Dezember 2018, ZGO 2014 2);- \n   \n   \n   \n hat die 1. Zivilkammer, \n \n nachdem sich ergeben: \n A. C.________ überliess seinem Neffen, E.________, vier zu Lasten seiner beiden Grundstücke Nr. xx und Nr. yy des Grundbuches Küssnacht am Rigi am 4. März 2008 errichtete Papier-Inhaberschuldbriefe über je Fr. 50‘000.00 (KB 6-9). Der Neffe übergab die Briefe am 17. März 2008 H.________ zuhanden der K.________ AG bzw. L.________ und erhielt Fr. 20‘000.00 in bar „gem. Auftrag und Vollmacht vom 17. Mrz 07“ (recte: 17. März 2008; BB 5), wonach L.________ zur Verwertung der Inhaberschuldbriefe beauftragt und bevollmächtigt war (BB 6). Die Vormundschaftsbehörde bestellte C.________ „aufgrund seiner Erinnerungslücken und seiner Manipulierbarkeit“ entgegen dessen Willen am 9. Juni 2008 einen Vertretungsbeistand (BB 48, insbes. E. 2.11). In der entsprechenden Verfügung stellte sie zudem in der zweiten und dritten Erwägung fest: \n Die Entwicklung seit dem Austritt aus der Klinik Zugersee am 15. Januar 2008 zeigt, dass die Bedenken der Vormundschaftsbehörde begründet waren. Wie die Ausführungen im Anhörungsprotokoll vom 5. Juni 2008 zeigen, vermag sich Herr C.________ nicht daran zu erinnern, dass er am 4. März 2008, im Beisein von Herrn E.________ auf dem Grundbuchamt war. Er versichert im Rahmen seiner Anhörung glaubhaft, dass [er] seine beiden Liegenschaften nicht zusätzlich belastet habe. An die von ihm unterzeichnete Grundpfandverschreibung von je 2x Fr. 50‘000.-- vermag er sich nicht zu erinnern. Im Gegenteil, er versichert mehrfach, dass er derartiges nie tun würde. \n Gemäss Angaben des zuständigen Notars ist Herr C.________ durch Herrn E.________ zur Errichtung der Schuldbriefe gedrängt worden. Wer Nutzniesser dieser Schuldbriefe ist, kann zur Zeit nicht eruiert werden. Bekannt ist, dass Herr C.________ zweimal in Begleitung von Herrn E.________ auf dem Grundbuchamt erschienen ist. Gemäss den Angaben des verschreibenden Notars habe er keine Einschränkung der Urteils- und Handlungsfähigkeit erkennen können (…). \n   \n Mit Beschluss vom 4. Mai 2009 wurde über C.________ eine Vormundschaft nach

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