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Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 13.06.2017 ZK1 2016 31

13 juin 2017·Deutsch·Schwyz·Kantonsgericht 1. Zivilkammer·HTML·485 mots·~2 min·11

Résumé

Forderung | übriges Vertragsrecht

Texte intégral

\n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz

\n 1

\n \n \n \n   \n   \n   \n   \n \n   \n Urteil vom 13. Juni 2017 \n ZK1 2016 31 \n   \n   \n \n \n \n Mitwirkend

\n Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann, Kantonsrichter Walter Christen, Hannelore Räber, Pius Schuler und Jörg Meister, Gerichtsschreiberin MLaw Annika Flattich.

\n \n \n \n   \n   \n \n \n \n   In Sachen

\n   A.________ AG \n Beklagte und Berufungsführerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt D.________,   gegen   B.________ Sàrl \n Klägerin und Berufungsgegnerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt F.________,

\n \n \n \n   \n   \n   \n \n \n \n betreffend

\n Forderung

\n \n \n \n (Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts Höfe vom 11. Juli 2016, ZGO 2014 5);- \n   \n   \n   \n hat die 1. Zivilkammer, \n \n nachdem sich ergeben und in Erwägung: \n 1. a) Am 28. Februar 2014 reichte die B.________ Sàrl Klage gegen die A.________ AG ein und beantragte, die A.________ AG sei zu verpflichten, ihr USD 225‘891.94 zuzüglich Zins von 12 %, eventualiter von 5 %, seit dem 13. Februar 2013 zu zahlen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der A.________ AG (Vi-act. A.I). Die A.________ AG trug am 10. Juni 2014 auf Abweisung der Klage unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der B.________ Sàrl an (Vi-act. A.II). Die B.________ Sàrl hielt in ihrer Replik grundsätzlich an ihren Klagebegehren fest. Sie änderte ihr Klagebegehren Ziff. 1 lediglich insoweit, als sie neu den Beginn der Verzinsung eventualiter auf den 18. September 2013 datierte (Vi-act. A.III). Die A.________ AG hielt in ihrer Duplik an ihren im ersten Schriftenwechsel gestellten Rechtsbegehren fest (Vi-act. A.IV). Die B.________ Sàrl reichte am 1. September 2015 unter Verweis auf das unbedingte Replikrecht eine Stellungnahme ein (Vi-act. A.V). Die A.________ AG äusserte sich am 8. September 2015 ein drittes Mal (Vi-act. A.VI). \n b) Mit Urteil vom 11. Juli 2016 entschied das Bezirksgericht Höfe das Folgende: \n 1. Die Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin USD 225’891.94 zzgl. Verzugszins zu 5 % seit dem 13. Februar 2013 zu bezahlen. \n   \n 2. Die Gerichtskosten in Höhe von Fr. 12‘000.00 werden der Beklagten auferlegt und vom Kostenvorschuss der Klägerin bezogen. Fr. 3‘000.00 Rest werden der Klägerin aus der Gerichtskasse erstattet. Die Beklagte hat der Klägerin unter dem Titel Gerichtskostenersatz Fr. 12‘000.00 zu bezahlen. \n   \n 3. Die Beklagte hat die Klägerin mit Fr. 16‘000.00 (inkl. Vermittlungsgebühr, Auslagen und MWST) zu entschädigen. \n   \n 4. (Rechtsmittelbelehrung) \n   \n 5. (Zufertigung) \n c) Gegen dieses Urteil erhob die A.________ AG (nachfolgend: Beklagte) am 14. September 2016 fristgerecht Berufung beim Kantonsgericht und beantragte die Abweisung der Klage, eventualiter die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zum Entscheid über die Höhe ihrer verrechneten Gegenforderung, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der B.________ Sàrl (KG-act. 1). Die B.________ Sàrl (nachfolgend: Klägerin) trug am 14. Oktober 2016 auf Abweisung der Berufung unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten an (KG-act. 8). \n 2. Im internationalen Verhältnis sind u.a. das Bundesgesetz vom 18. De­zem­ber 1987 über das internationale Privatrecht sowie Staatsverträge zu berücksichtigen (