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Bundesverwaltungsgericht 27.09.2011 E-8115/2010

27 septembre 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·982 mots·~5 min·3

Résumé

Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung | Asylgesuch und Einreisebewilligung; Verfügung des BFM vom 11. Oktober 2010

Texte intégral

Bundesve rwa l t ungsge richt Trib una l   a dm inistratif   f é dé r a l Trib una l e   amm in istrativo   f e de rale Trib una l   a dm inistrativ   f e de r a l Abteilung V E­8115/2010 Urteil   v om   2 7 .   S ep t embe r   2011 Besetzung Richter Markus König (Vorsitz), Richterin Jenny de Coulon Scuntaro, Richter Kurt Gysi, Gerichtsschreiber Rudolf Bindschedler. Parteien A._______, Sri Lanka, p.A. Schweizer Botschaft in Colombo, Sri Lanka, Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,    Vorinstanz Gegenstand Asylgesuch und Einreisebewilligung;  Verfügung des BFM vom 11. Oktober 2010 / N (…).

E­8115/2010 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass  der  Beschwerdeführer,  ein  aus  Jaffna  stammender  Tamile  mit  letztem Wohnsitz in Colombo, mit Schreiben vom 12. November 2008 bei  der  Schweizer  Botschaft  in  Colombo  (Eingangsstempel:  17.  November  2008) um Asyl nachsuchte, dass  die  Botschaft  ihn  mit  Schreiben  vom  24.  November  2008  zur  Beantwortung  eines  individuellen  Fragenkatalogs  aufforderte  und  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  1.  Dezember  2008  fristgerecht  (Eingangsstempel der Botschaft: 4. Dezember 2008) seine ergänzenden  Angaben zu den Akten reichte, dass  der  Beschwerdeführer  zur  Begründung  seines  Gesuchs  im  Wesentlichen  vorbrachte,  er  sei  am  (…)  1999  unter  dem  Verdacht,  Beziehungen zu den Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) zu pflegen,  festgenommen  und  auf  dem  Polizeiposten  von  B._______  von  der  C._______ misshandelt und dabei (…) verletzt worden, dass er anschliessend in die Gefängnisse von D._______ und E._______  überführt  und  im  Jahre  2002  vom Obersten  Gerichtshof  schlussendlich  freigesprochen worden sei, dass  er  danach  von  Angehörigen  des  Criminal  Investigation  Departements (CID) gewarnt worden sei, man werde sich an ihm rächen,  und er von ihnen dann auch immer wieder belästigt worden sei, weshalb  er sich zu mehrmaligen Wohnortswechseln gezwungen gesehen habe, dass er zum Beleg seiner Vorbringen mehrere Dokumente zu den Akten  reichte, dass die Botschaft dem BFM mit Begleitnotiz vom 12. Dezember 2008 die  Akten zum Entscheid überwies,  dass  das  Bundesamt  dem  Beschwerdeführer  durch  Vermittlung  der  Botschaft mit Verfügung vom 17. August 2010 mitteilte, der Sachverhalt  werde  aufgrund  der  gesamten  Akten  als  erstellt  erachtet,  weshalb  sich  eine Befragung durch die Botschaft erübrige, dass beabsichtigt sei, das Asylgesuch abzuweisen und die Einreise in die  Schweiz nicht zu bewilligen, wozu der Beschwerdeführer sich innert einer  Frist von 30 Tagen äussern könne,

E­8115/2010 dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 31. August 2010 ausführlich  Stellung bezog, dass er unter anderem vorbrachte, er werde von unbekannten Männern,  welche  im  Verdacht  stünden,  dem  CID  anzugehören,  immer  wieder  behelligt, sogar seine Verwandten und Freunde hätten Angst, mit ihm zu  sprechen  oder  ihn  zu  besuchen,  und  er  stehe  unter  behördlicher  Beobachtung, dass  seine  ganze  Familie  unter  dem  Krieg  gelitten  habe  und  in  einem  Lager  für  im  Inland  Vertriebene  gewesen  sei  und  sein  Bruder  als  der  LTTE­Zugehörigkeit Verdächtiger in einem Lager festgehalten werde, dass er nur unter grossen Schwierigkeiten habe nach Colombo gelangen  können,  um  nach  F._______  zu  reisen,  wo  er  sich  medizinisch  habe  behandeln lassen, dass  er  wegen  der  ständigen  Behelligungen  und  der  gegen  ihn  gerichteten  Aktivitäten  des  CIDs  nirgends mehr  leben  könne  und  unter  der Erinnerung an die vergangene Haft leide, dass  er  im Übrigen  aufgrund  der  Anschuldigung,  einige Unterlagen  der  LTTE  zu  besitzen,  die  in  seinem  Haus  tatsächlich  von  irgendwelchen  Personen zurückgelassen worden seien, verhaftet worden sei, dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  11.  Oktober  2010  die  Einreise  des  Beschwerdeführers in die Schweiz und sein Asylgesuch ablehnte und zur  Begründung  im Wesentlichen  anführte,  die  lange  Jahre  zurückliegende  Inhaftierung  vermöge  jedenfalls  heute  keine  Einreisebewilligung  respektive Asylgewährung mehr zu begründen, dass trotz der angeblichen Schikanen durch das CID nicht von staatlichen  Verfolgungsmassnahmen einreiserelevanten Ausmasses auszugehen sei  und  dem  Beschwerdeführer  auch  eine  innerstaatliche  Aufenthaltsalternative  offen  stehe,  weshalb  er  nicht  auf  den Schutz  der  Schweiz angewiesen sei, dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  an  das  Bundesverwaltungsgericht  vom  29.  Oktober  2010  (Eingangsstempel:  8.  November  2010)  gegen  diesen  Entscheid  Beschwerde  beim  Bundesverwaltungsgericht  erhob  und  sinngemäss  beantragte,  der 

E­8115/2010 Entscheid  des  BFM  sei  aufzuheben  und  es  sei  ihm  die  Einreise  in  die  Schweiz im Hinblick auf die Gewährung des Asyls zu bewilligen, dass  er  zur  Begründung  im  Wesentlichen  die  Vorbringen  aus  dem  Verfahren vor dem BFM wiederholt, dass die vormals zuständige Instruktionsrichterin am 26. November 2010  den Eingang der Beschwerde bestätigte, dass  der  vorsitzende  Richter  das  Verfahren  im  Sommer  2011  von  der  Instruktionsrichterin übernahm, und erwägt, dass  das  Bundesverwaltungsgericht  auf  dem  Gebiet  des  Asyls –  vorbehältlich des Vorliegens eines Auslieferungsersuchens des Staates,  vor welchem  die  beschwerdeführende Person Schutz  sucht  –  endgültig  über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR  172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni  1998  [AsylG,  SR  142.31]  i. V. m.  Art. 31­33  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [VGG,  SR  173.32],  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG, SR 173.110]), dass  sich  das  Verfahren  nach  dem  VwVG,  dem  VGG  und  dem  BGG  richtet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art.  6 AsylG), dass  der  Beschwerdeführer  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt  ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist  (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  in  Berücksichtigung  der  nachstehenden Erwägung  einzutreten  ist  (Art. 108  Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG),  dass  nämlich  betreffend  den  genauen  Zeitpunkt  der  Eröffnung  des  vorinstanzlichen  Entscheides  keine  Sicherheit  besteht,  aber  in  einem 

E­8115/2010 solchen Fall die Beweislast bei den Behörden  liegt  (vgl. ANDRÉ MOSER  /  MICHAEL  BEUSCH  /  LORENZ  KNEUBÜHLER,  Prozessieren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht,  Handbücher  für  die  Anwaltspraxis,  Band  X,  Basel  2008,  Rz. 3.150,  S.  166  f.)  und  demnach  zugunsten  des  Beschwerdeführers  von  der  Rechtzeitigkeit  der  Beschwerdeeinreichung  auszugehen ist, dass  vorliegend  gestützt  auf  Art.  111a  Abs.  1  AsylG  auf  einen  Schriftenwechsel verzichtet wurde, dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und  die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass die Schweiz gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG Flüchtlingen grundsätzlich  Asyl gewährt und eine ausländische Person als Flüchtling anerkannt wird,  wenn sie  in  ihrem Heimatstaat oder  im Land,  in dem sie zuletzt wohnte,  wegen  ihrer  Rasse,  Religion,  Nationalität,  Zugehörigkeit  zu  einer  bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen  ernsthaften  Nachteilen  ausgesetzt  ist  oder  begründete  Furcht  hat,  solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden, wobei als ernsthafte Nachteile  namentlich  die  Gefährdung  von  Leib,  Leben  oder  Freiheit  und  Massnahmen  gelten,  die  einen  unerträglichen  psychischen  Druck  bewirken, dass  das  BFM  ein  im  Ausland  gestelltes  Asylgesuch  ablehnen  kann,  wenn  die  asylsuchenden  Personen  keine  Verfolgung  glaubhaft  machen  können  oder  wenn  ihnen  die  Aufnahme  in  einem  Drittstaat  zugemutet  werden  kann,  wobei  Vorbringen  glaubhaft  gemacht  sind,  wenn  die  Behörde  ihr  Vorhandensein  mit  überwiegender  Wahrscheinlichkeit  für  gegeben  hält,  und  unglaubhaft  insbesondere  Vorbringen  sind,  die  in  wesentlichen  Punkten  zu  wenig  begründet  oder  in  sich  widersprüchlich  sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte  oder  verfälschte  Beweismittel  abgestützt  werden  (vgl.  Art.  3,  Art.  7  und  Art. 52 [Abs. 2] AsylG), dass  das  Bundesamt  gemäss  Art.  20  Abs.  2  AsylG  Asylsuchenden  die  Einreise  zur  Abklärung  des  Sachverhaltes  bewilligt,  wenn  ihnen  nicht  zugemutet werden  kann,  im Wohnsitz­  oder Aufenthaltsstaat  zu  bleiben  oder  in  ein  anderes  Land  auszureisen,  und  gestützt  auf  Art.  20  Abs.  3  AsylG  das  Eidgenössische  Justiz­  und  Polizeidepartement  (EJPD) 

E­8115/2010 schweizerische  Vertretungen  ermächtigen  kann,  Asylsuchenden,  die  glaubhaft  machen,  dass  eine  unmittelbare  Gefahr  für  Leib  und  Leben  oder für die Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG besteht,  die Einreise zu bewilligen, dass  bei  diesem  Entscheid  für  die  Erteilung  einer  Einreisebewilligung  restriktive  Voraussetzungen  gelten,  wobei  den  Behörden  ein  weiter  Ermessensspielraum zukommt und neben der erforderlichen Gefährdung  im Sinn von Art. 3 AsylG namentlich die Art der persönlichen Beziehung  zur Schweiz, die Möglichkeit der Schutzgewährung durch einen anderen  Staat,  die  Qualität  allfälliger  persönlicher  Beziehungen  zu  anderen  Staaten,  die  praktische  Möglichkeit  und  objektive  Zumutbarkeit  einer  anderweitigen  Schutzsuche  sowie  die  voraussichtlichen  Eingliederungs­  und  Assimilationsmöglichkeiten  in  Betracht  zu  ziehen  sind  (vgl.  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  [vormaligen]  Schweizerischen  Asylrekurskommission [EMARK] 1997 Nr. 15 E. 2.e­g S. 131 ff.; die dort  beschriebene Praxis hat angesichts der bloss  redaktionellen Anpassung  des Gesetzestexts  anlässlich  bei  der  letzten  Totalrevision  nach wie  vor  Gültigkeit), dass  der  Beschwerdeführer  in  seinem  Rechtsmittel  keine  prozessualen  Rügen erhob, dass zunächst zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer schutzbedürftig im  Sinn von Art. 3 AsylG ist, dass  der  Beschwerdeführer  in  der  Beschwerdeeingabe,  nochmals  ausführlich seine bereits in erster Instanz geltend gemachten Vorbringen  wiederholt, ohne eigentlich neue Gesichtspunkte einzubringen, dass  das  BFM  in  der  angefochtenen  Verfügung  zu  Recht  darauf  hingewiesen  hat,  dass  der  von  1999  bis  2002  erlittene,  mit  Misshandlungen  verbundene  Freiheitsentzug  so  lange  zurückliegt,  dass  ein  kausaler  Zusammenhang  zur  Einreichung  des  Asylgesuchs  sich  offensichtlich  nicht mehr  begründen  lässt,  und  das  Asylrecht  nicht  dem  Ausgleich erlittenen Unrechts dient, dass  der  Beschwerdeführer  seinen  Angaben  zufolge  zur medizinischen  Behandlung nach F._______ reiste und daraufhin wieder nach Sri Lanka,  mithin  in  den  Herrschaftsbereich  des  Verfolgerstaat  zurückkehrte  (vgl.  dazu Art.  63 Abs.  1 Bst.  b AsylG  i.V.m. Art.  1 Bst. C Ziff.  1  und  4  des 

E­8115/2010 Abkommens  vom  28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK, SR 0.142.30]), dass auch den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Behelligungen  durch  das  CID  die  Aktualität  abzusprechen  ist,  da  er  auch  nach  angeblichem  Einsetzen  dieser  Nachteile  jahrelang  mit  dem  Einreichen  des Asylgesuchs zuwartete, dass  sich  der  Beschwerdeführer  angesichts  einer  grundsätzlich  funktionierenden  Justiz  in  Sri  Lanka  gegen  Behelligungen  seitens  einzelner Exponenten  des CIDs wohl  auch  erfolgversprechend  auf  dem  Rechtsweg zur Wehr setzen könnte, dass  sich  der  Beschwerdeführer  den  geltend  gemachten  lokalen  Nachteilen  grundsätzlich  auch  durch  Wegzug  in  eine  andere  Region  seines Heimatstaats entziehen könnte, dass  somit  keine  akute  Schutzbedürftigkeit  im  Sinn  von  Art. 3  AsylG  vorliegt, dass  der  Beschwerdeführer  kein  besonderes  Risikoprofil  aufweist,  das  ihn aktuell aus objektiver Sicht als gefährdet erscheinen liesse, dass der Vollständigkeit festzuhalten bleibt, dass schwer nachvollziehbar  erscheint, weshalb sich das CID nach dem höchstrichterlichen Freispruch  des  Beschwerdeführers  von  Schuld  und  Strafe  überhaupt  an  ihm  hätte  rächen sollen, und sich auch unter diesem Gesichtspunkt Zweifel an den  angeblich  seit  2002  andauernden  Behelligungen  durch  das  CID  aufdrängen, dass  die  Frage  der Glaubhaftigkeit  dieses  Vorbringens  nach  dem  oben  Gesagten indessen letztlich offen bleiben kann, dass unter Würdigung der gesamten Akten nicht davon auszugehen  ist,  der  Beschwerdeführer  habe  in  absehbarer  Zukunft  mit  beachtlicher  Wahrscheinlichkeit  ernsthafte  Nachteile  im  Sinn  von  Art.  3  AsylG  zu  befürchten, dass es somit dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine Verfolgung  nachzuweisen  oder  zumindest  glaubhaft  zu  machen  und  eine  Schutzbedürftigkeit im Sinn von Art. 20 AsylG nicht gegeben ist,

E­8115/2010 dass schliesslich der Beschwerdeführer in keiner Weise eine persönliche  Beziehung zur Schweiz geltend gemacht hat, dass  das  BFM  das  Gesuch  um  Einreise  und  Asylgewährung  damit  zu  Recht abgelehnt hat, dass  es  dem  Beschwerdeführer  demnach  nicht  gelungen  ist  darzutun,  inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den  rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder  unangemessen  sei  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde  abzuweisen ist, dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten grundsätzlich dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  wären  (Art.  63  Abs.  1  VwVG),  aus  verwaltungsökonomischen Gründen vorliegend jedoch in Anwendung von  Art. 63  Abs. 1  letzter  Satz  VwVG  und  Art. 6  des  Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, SR 173.320.2]  auf  die Erhebung von  Verfahrenskosten zu verzichten ist. (Dispositiv nächste Seite)

E­8115/2010 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.   Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 3.  Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Schweizer Botschaft  in  Colombo und das BFM. Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Markus König Rudolf Bindschedler Versand:

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