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Bundesverwaltungsgericht 14.02.2012 E-6782/2011

14 février 2012·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·969 mots·~5 min·3

Résumé

Vollzug der Wegweisung | Vollzug der Wegweisung (Abweisung eines Wiedererwägungsgesuchs); Verfügung des BFM vom 15. November 2011

Texte intégral

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l     Abteilung V E­6782/2011 Urteil   v om   1 4 .   Februar   2012   Besetzung Einzelrichterin Christa Luterbacher, mit Zustimmung von Richter Daniele Cattaneo;   Gerichtsschreiberin Sandra Bodenmann. Parteien A._______, geboren am (…), Türkei,   vertreten durch lic. iur. Sevim Coban Gültekin,  (…) Beschwerdeführer,  gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,    Vorinstanz.  Gegenstand Vollzug der Wegweisung  (Abweisung eines Wiedererwägungsgesuchs);  Verfügung des BFM vom 15. November 2011 / N (…).

E­6782/2011 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass  der  Beschwerdeführer  erstmals  am  20.  Dezember  2004  in  der  Schweiz  um Asyl  ersuchte  und  im Wesentlichen  geltend machte,  seine  Familie  sei  von  den  türkischen  Behörden  unter  Druck  gesetzt  worden,  nachdem  sein  Bruder  sich  den  Guerilla  der  PKK  (Kurdische  Arbeiterpartei) angeschlossen habe,  dass  er  namentlich  vortrug,  er  sei  wegen  diesem  Bruder  von  den  türkischen Behörden selbst der PKK­Mitgliedschaft verdächtigt worden, dass  er  –  der  Beschwerdeführer  –  jedoch  gegen  den  Waffengebrauch  sei, weshalb er auch keinen Militärdienst absolviert habe (vgl. Akten A7,  S. 9), dass  das  BFM  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  mit  Verfügung  vom  16.  Februar  2005  als  unglaubhaft  begründet  abwies  und  die  Wegweisung aus der Schweiz und deren Vollzug anordnete, dass  der  Beschwerdeführer  diese  Verfügung  mit  Beschwerde  vom  21.  März  2005  bei  der  damals  zuständigen  Schweizerischen  Asylrekurskommission (ARK) anfocht, dass  das  Bundesverwaltungsgericht  am  1.  Januar  2007  seine  Arbeit  aufnahme  und  dabei  alle  bei  der  ARK  hängigen  Beschwerdeverfahren  übernahm  (vgl.  Art.  53  Abs.  2  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32), dass das Bundesverwaltungsgericht mit Abschreibungsentscheid vom 9.  September 2009 das Beschwerdeverfahren infolge Gegenstandslosigkeit  abschrieb,  nachdem  der  Beschwerdeführer  gemäss  Mitteilung  [der  kantonalen  Behörde]  vom  24.  Juli  2009  unbekannten  Aufenthaltes  war  und  sein  damaliger  Rechtsvertreter  dem  Gericht  mit  Schreiben  vom  8.  September 2009 mitgeteilt hatte, dass der Beschwerdeführer die Schweiz  verlassen  und  an  der  Weiterführung  des  Beschwerdeverfahrens  kein  Interesse mehr habe, dass  der  Beschwerdeführer  am  20.  Juli  2011  ein  zweites  Asylgesuch  einreichte  und  dabei  vortrug,  er  sei  seit  1996  Verantwortlicher  "der  Organisation" gewesen (vgl. B13, S. 4),

E­6782/2011 dass er von 1997 bis 2004 als PKK­Guerilla aktiv am bewaffneten Krieg  beteiligt gewesen sei (vgl. B13, S. 5), dass  er  im  Rahmen  seines  ersten  Asylverfahrens  erst  im  Beschwerdeverfahrens seine vollständigen Asylgründe vorgetragen habe,  nachdem er nicht gewusst habe, wie die Schweizer Behörden "zu dieser  Sache  stehen" würden und die Europäische Union  (EU)  die PKK  in  die  Terroristenliste habe aufnahmen wollen (vgl. B13, S. 7), dass  das  zweite  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  vom  BFM  mit  Verfügung  vom 26. August  2011  abgewiesen  und  die Wegweisung  aus  der Schweiz sowie der Wegweisungsvollzug angeordnet wurde, dass  das  BFM  zur  Begründung  sinngemäss  ausführte,  die  im  ersten  Asylverfahren erst auf Beschwerdeebene geltend gemachte PKK­tätigkeit  sei  aufgrund  mehrfacher  gravierender  inhaltlicher  Widersprüche  als  nachgeschoben und unglaubhaft zu beurteilen, dass der Wegweisungsvollzug zulässig, zumutbar und möglich sei, dass  diese  BFM­Verfügung  vom  26.  August  2011  unangefochten  blieb  und  daher  nach  Ablauf  der  30­tägigen  Beschwerdefrist  in  Rechtskraft  erwuchs, dass  gemäss  einer  Mitteilung  [der  kantonalen  Behörde]  der  Beschwerdeführer seit 21. Oktober 2011 unbekannten Aufenthaltes ist, dass die Rechtsvertreterin mit Eingabe vom 31. Oktober 2011 und unter  Einreichung  der  –  bereits  im  Rahmen  des  zweiten  Asylverfahrens  eingereichten – vom Beschwerdeführer am 7. Juli 2011 unterzeichneten  Vollmacht ein Gesuch um Wiedererwägung gestellt hat, dass  dabei  darum  ersucht  wurde,  es  sei  wiedererwägungsweise  festzustellen, dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers  unzumutbar sei,  dass  das  auf  den  Wegweisungsvollzugspunkt  beschränkte  Wiedererwägungsgesuch  im  Wesentlichen  damit  begründet  wurde,  der  Beschwerdeführer  habe  im  Verlauf  von  telefonischen  Gesprächen  mit  seiner  Mutter  erfahren,  dass  er  in  der  Türkei  nach  wie  vor  polizeilich  gesucht werde,

E­6782/2011 dass seine Mutter  in den vergangenen Jahren mehrmals  ihren Wohnsitz  habe  wechseln  müssen,  weil  sie  von  einer  Spezialeinheit  zur  Bekämpfung  des  Terrorismus  immer  wieder  aufgesucht  und  über  ihre  beiden Söhne befragt worden sei, dass der Beschwerdeführer von seiner Mutter weiter erfahren habe, dass  ein Haftbefehl gegen  ihn erlassen worden sei und sein "Fall" auch beim  Büro  der  nationalen  Menschenrechtsorganisation  (IHD)  aktenkundig  geworden sei, dass  die  Einreichung  entsprechender  Beweismittel  in  Aussicht  gestellt  wurde, in der Folge aber nichts eingereicht wurde, dass  das  BFM  mit  Entscheid  vom  15.  November  2011  das  Wiedererwägungsgesuch  vom  31.  Oktober  2011  abwies,  gleichzeitig  festhielt,  die BFM­Verfügung vom 26. August 2011 sei  rechtskräftig und  vollstreckbar  und  einer  allfälligen  Beschwerde  komme  keine  aufschiebende Wirkung zu, dass  diese  BFM­Verfügung  vom  15.  November  2011  dem  Beschwerdeführer am 16. November 2011 eröffnet wurde, dass die Rechtsvertreterin  im Namen des Beschwerdeführers gegen die  BFM­Verfügung  vom  15.  November  2011  Beschwerde  einreichte  und  dabei  beantragte,  die  vorinstanzliche  Verfügung  sei  vollumfänglich  aufzuheben,  die  vorläufige  Aufnahme  sei  zu  gewähren,  auf  die  "Ausweisung"  (recte:  Wegweisung)  des  Beschwerdeführers  sei  zu  verzichten,  die aufschiebende Wirkung sei wiederherzustellen  (recte:  zu  gewähren)  und  es  sei  die  unentgeltliche  Rechtspflege  inklusive  –verbeiständung  im  Sinne  von  Art.  65  Abs.  1  und  2  des  Verwaltungsverfahrensgesetz  vom  20. Dezember  1968   (VwVG,  SR  172.021) zu gewähren, dass  zur  Begründung  auf  die  Tätigkeit  des  Beschwerdeführers  für  die  PKK, die damit verbundene behördliche Suche nach seiner Person, eine  [Erkrankung], auf den Inhalt diverser Telefongespräche mit seiner Mutter  und auf seine Bedürftigkeit verwiesen wurde, dass  zudem  vorgetragen  wurde,  es  sei  aufgrund  der  Identitätskartennummer  des  Beschwerdeführers  dem  BFM  möglich,  die  Verfolgung des Beschwerdeführers zu recherchieren,

E­6782/2011 dass die  zuständige  Instruktionsrichterin mit Telefax  vom 19. Dezember  2011  an  die  zuständige  kantonale  Behörde,  an  das  BFM  und  an  die  Rechtsvertreterin den Vollzug der Wegweisung einstweilen aussetzte, und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden gegen  Verfügungen  (Art.  5  VwVG)  des  BFM  entscheidet  (Art.  105  des  Asylgesetzes  vom  26.  Juni  1998  [AsylG,  SR  142.31]  i.V.m.  Art.  31­34  VGG,  Art.  83  Bst.  d  Ziff.  1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005  [BGG,  SR  173.110]),  ausser  bei  Vorliegen  eines  Auslieferungsersuchens  seitens  des  Staates,  vor  welchem  die  beschwerdeführende Person Schutz sucht, was vorliegend nicht der Fall  ist, dass  der  Beschwerdeführer  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt  ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist  (Art. 6 AsylG und Art. 37 VGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),  dass  somit  auf  die  im  Übrigen  form­  und  fristgerecht  eingereichte  Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG; Art. 6 AsylG und Art.  37 VGG i.V.m. Art. 52 VwVG),  dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und  die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise  einer zweiten Richterin entschieden wird  (Art. 111 Bst. e AsylG) und es  sich  vorliegend,  wie  nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt,  weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art.  111a Abs. 2 AsylG), dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf eine einlässliche  Instruktion  des  Beschwerdeverfahrens  und  auf  einen  Schriftenwechsel  verzichtet  wurde,  nachdem  der  Entscheid  in  der  Sache  selbst  direkt  erfolgen kann,

E­6782/2011 dass  bei  dieser  Sachlage  der  Beschwerdeantrag  auf  Gewährung  der  aufschiebenden Wirkung der Beschwerde gegenstandslos geworden ist, dass  das  BFM  trotz  der  Mitteilung  vom  21.  Dezember  2011  betreffend  den  unbekannten  Aufenthalt  des  Beschwerdeführers  davon  ausgehen  durfte,  der  Rechtsvertreterin  sei  der  Aufenthalt  bekannt,  und  auf  das  Wiedererwägungsgesuch eintrat, dass  die Wiedererwägung  im Verwaltungsverfahren  ein  gesetzlich  nicht  geregelter Rechtsbehelf ist, auf dessen Behandlung durch die verfügende  Behörde grundsätzlich kein Anspruch besteht, jedoch nach herrschender  Lehre  und  ständiger  Praxis  des  Bundesgerichts  aus  Art.  29  der  Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April  1999  (BV,  SR  101)  unter  bestimmten  Voraussetzungen  ein  verfassungsmässiger Anspruch auf Wiedererwägung abgeleitet wird (vgl.  BGE 127 I 133 E. 6 mit weiteren Hinweisen), dass  demnach  auf  ein  Wiedererwägungsgesuch  einzutreten  ist,  wenn  sich der rechtserhebliche Sachverhalt seit dem ursprünglichen Entscheid  beziehungsweise  seit  dem  Urteil  der  mit  Beschwerde  angerufenen  Rechtsmittelinstanz  in  wesentlicher Weise  verändert  hat  und mithin  die  ursprüngliche  (fehlerfreie)  Verfügung  an  nachträglich  eingetretene  Veränderungen  der  Sachlage  anzupassen  ist  (vgl.  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der Schweizerischen Asylrekurskommission  [EMARK]  2003  Nr. 17 E. 2a S. 103 f. mit weiteren Hinweisen), dass  im  Rahmen  des  Wiedererwägungsgesuches  das  Vorliegen  neuer  erheblicher  Sachverhaltselemente  behauptet  wird,  so  dass  das  BFM  demnach zu Recht auf das Wiedererwägungsgesuch eingetreten ist, dass  die  Vorinstanz  zur  Begründung  ihrer  ablehnenden  Verfügung  ausführte,  der  Beschwerdeführer  habe  in  seinem  ersten  und  zweiten  Asylverfahren  unglaubhafte  Aussagen  zu  seiner  Verfolgungssituation  gemacht,   dass diese Einschätzung des BFM im Ergebnis zu bestätigen ist, dass  der  Beschwerdeführer  im  Rahmen  seines  Wiedererwägungsgesuchs  keine  stichhaltigen,  neuen  Hinweise  für  die  von  ihm  behauptete  Verfolgungssituation  im  Heimatland  vorträgt  und  keinerlei  Beweismittel  einreicht,  welche  seine  auf  blosse Behauptungen  beschränkte Argumentation stützen würden,

E­6782/2011 dass  die  bisherigen  Schilderungen  des  Beschwerdeführers,  namentlich  zu seinem Verhältnis zur PKK und zu seinen Tätigkeiten innerhalb dieser  Organisation, als widersprüchlich und unsubstanziiert  qualifiziert werden  müssen,  dass  daher  seine  Vorbringen  im  Wiedererwägungsverfahren,  die  im  Wesentlichen  auf  der Behauptung  beruhen,  er werde  nach wie  vor  aus  politischen  Gründen  und  wegen  seiner  PKK­Zugehörigkeit  behördlich  verfolgt, ins Leere stossen,  dass  auch  das  in  der  Beschwerde  vorgetragene  Vorbringen,  die  Asylbehörden  könnten  die  Verfolgungssituation  des  Beschwerdeführers  selbst  recherchieren,  angesichts  der  Mitwirkungspflicht  des  Beschwerdeführers gemäss Art. 8 AsylG unbehelflich bleibt,  dass  es  nach  ständiger  Praxis  und  Rechtsprechung  nicht  Aufgabe  der  Asylbehörden  ist,  bei  fehlenden,  konkretisierten  Hinweisen  seitens  des  Beschwerdeführers  nach  allfälligen  Wegweisungshindernissen  zu  forschen,  falls  dieser  –  wie  vorliegend  –  seiner  Mitwirkungs­  und  Wahrheitspflicht  im  Rahmen  der  Sachverhaltsermittlung  nicht  nachkommt, dass  auch  die  Hinweise  des  Beschwerdeführers  auf  bestehende  gesundheitliche  Probleme  nicht  weiter  konkretisiert  oder  mit  ärztlichen  Berichten  untermauert  werden,  weshalb  keine  hinreichenden  Anhaltpunkte  für  ein  irgendwie  geartetes  Wegweisungshindernis  medizinischer Art vorhanden sind,  dass  dem  BFM  sodann  bezüglich  der  Bewertung  der  Vorbringen,  es  handle  sich  weder  um  wiedererwägungsrechtlich  relevante  Tatsachen  noch  um  eine  seit  der  früheren  Verfügung  veränderte  Sachlage,  zuzustimmen ist, dass  der  Beschwerdeführer  zusammenfassend  keine  erheblichen  Vorbringen geltend machen konnte, die zu einer Wiedererwägung hätten  führen müssen,  dass  es  dem  Beschwerdeführer  demnach  nicht  gelungen  ist  darzutun,  inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den  rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig  feststellt oder  unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen  ist,

E­6782/2011 dass  sich  die  Beschwerdevorbringen  als  offensichtlich  aussichtslos  erweisen,  weshalb  das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege inklusive –verbeiständung abzuweisen ist, dass  demzufolge  die  Verfahrenskosten  von  Fr.  1'200.­  (Art. 1 – 3  des  Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). (Dispositiv nächste Seite)

E­6782/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.   Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 1'200.­  werden  dem  Beschwerdeführer  auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  ab  Versand  des  Urteils  zu  Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 3.  Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die  zuständige kantonale Behörde. Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: Christa Luterbacher Sandra Bodenmann Versand:

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