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Bundesverwaltungsgericht 10.11.2011 E-6089/2011

10 novembre 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·953 mots·~5 min·1

Résumé

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Verfahren) | Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Verfahren); Verfügung des BFM vom 31. Oktober 2011

Texte intégral

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l Abteilung V E­6089/2011 Urteil   v om   1 0 .   No v embe r   2011 Besetzung Einzelrichter Bruno Huber, mit Zustimmung von Richterin Nina Spälti Giannakitsas; Gerichtsschreiber Peter Jaggi. Parteien A._______, geboren (…), Afghanistan, (…), Beschwerdeführer, gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern, Vorinstanz. Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin­Verfahren); Verfügung des BFM vom 31. Oktober 2011 / N (…).

E­6089/2011 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass  der  Beschwerdeführer  eigenen  Angaben  zufolge  Afghanistan  am  (…)  verliess  und  über  (…)  am  (…)  in  die  Schweiz  gelangte,  wo  er  im  B._______ am 26. September 2011 um Asyl nachsuchte, dass  der  Beschwerdeführer  anlässlich  der  Kurzbefragung  vom  10.  Oktober 2011  im B._______ auf Vorhalt hin zugab,  in den Niederlanden  und später auch in Frankreich um Asyl nachgesucht zu haben, dass für die Begründung des Asylgesuchs auf die Akten verwiesen wird, dass  das  BFM  dem  Beschwerdeführer  am  Schluss  der  Befragung  gestützt  auf  dessen Aussagen und EURODAC­Treffern  vom 29.  Januar  2011  in  den Niederlanden  und  vom 30. August  2011  in  Frankreich  das  rechtliche  Gehör  zur  mutmasslichen  Zuständigkeit  Griechenlands,  Italiens,  der  Niederlande  oder  Frankreichs  für  das  vorliegende  Asylverfahren und zu einer allfälligen Wegweisung dorthin gewährte, dass  der  Beschwerdeführer  anführte,  er  wolle  nicht  nach  Griechenland  zurück, weil  dieses  Land  keine  Flüchtlinge  aufnehme,  falls  er  in  Italien,  wo er  daktyloskopisch erfasst  und weggewiesen worden  sei,  behördlich  unterstützt  werde,  sei  eine  Rückkehr  dorthin  kein  Problem,  die  niederländischen  Behörden  hätten  ihn  nach  der  Ablehnung  seines  Asylgesuchs  nach  Afghanistan  weggewiesen  und  die  französischen  Behörden  seien  auf  sein  Asylgesuch  nicht  eingetreten  und  hätten  sich  geweigert, ihm eine Unterkunft zur Verfügung zu stellen, dass  das  BFM  die  Niederlande  am  14.  Oktober  2011  gestützt  auf  die  Verordnung  (EG)  Nr.  343/2003  des  Rates  vom  18. Februar  2003  zur  Festlegung  der  Kriterien  und  Verfahren  zur  Bestimmung  des  Mitgliedstaats,  der  für  die  Prüfung  eines  von  einem  Drittstaatsangehörigen  in  einem  Mitgliedstaat  gestellten  Asylantrags  zuständig ist (Dublin­II­VO), um Wiederaufnahme des Beschwerdeführers  ersuchte, dass  die  niederländischen  Behörden  diesem  Ersuchen  am  28.  Oktober  2011  entsprachen  und  das  Bundesamt  dahingehend  informierten,  der  Beschwerdeführer  sei  in  den  Niederlanden  unter  den  Personalien  (…)  erfasst, dass das Bundesamt mit Verfügung vom 31. Oktober 2011 – eröffnet am  3.  November  2011  –  in  Anwendung  von  Art. 34  Abs. 2  Bst. d  des 

E­6089/2011 Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  nicht  eintrat  und  die  Wegweisung  aus  der  Schweiz in die Niederlande anordnete, dass  es  den  Beschwerdeführer  gleichzeitig  aufforderte,  die  Schweiz  spätestens  am Tag  nach Ablauf  der  Beschwerdefrist  zu  verlassen,  den  Kanton  C._______  mit  dem  Vollzug  der  Wegweisungsverfügung  beauftragte,  die  Aushändigung  der  editionspflichtigen  Akten  gemäss  Aktenverzeichnis  verfügte  und  festhielt,  eine  Beschwerde  gegen  diese  Verfügung habe keine aufschiebende Wirkung, dass die Überstellung – vorbehältlich einer allfälligen Unterbrechung oder  Verlängerung  der  Frist  –  bis  spätestens  am  28.  April  2012  zu  erfolgen  habe, dass  das  BFM  in  seinem  Entscheid  –  unter  Verweis  auf  die  Bestimmungen  zum  Dublin­Verfahren,  auf  den  Aufenthalt  des  Beschwerdeführers  und  die  Ablehnung  seines  Asylgesuchs  in  den  Niederlanden  sowie  auf  die  explizit  erfolgte  Zustimmung  der  niederländischen Behörden zur Überstellung – auf die Zuständigkeit der  Niederlande für die Behandlung des Asylgesuches verwies, dass  das  Bundesamt  festhielt,  der  Beschwerdeführer  habe  keine  relevanten  Argumente  gegen  die  beabsichtigte  Überstellung  vorbringen  können, dass  die  Wegweisung  aus  der  Schweiz  die  Regelfolge  des  Nichteintretens auf ein Asylgesuch und deren Vollzug zulässig, zumutbar  und möglich sei, dass  der  Beschwerdeführer  mit  Rechtsmitteleingabe  vom  8.  November  2011 in materieller Hinsicht die Aufhebung der angefochtenen Verfügung  und die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz mit der Anweisung, ihr  Recht  auf  Selbsteintritt  auszuüben  und  sich  für  das  vorliegende  Asylverfahren für zuständig zu erklären, beantragt, dass  er  in  prozessualer  Hinsicht  die  Erteilung  der  aufschiebenden  Wirkung (der Beschwerde) mit der Anweisung an die Vollzugsbehörden,  von  einer  Überstellung  nach  Italien  (recte:  in  die  Niederlande)  bis  zum  Entscheid  über  die  vorliegende  Beschwerde  abzusehen,  und  unter  Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses die Gewährung der  unentgeltliche Rechtspflege beantragt,

E­6089/2011 dass auf die Begründung der Rechtsbegehren, soweit  für den Entscheid  wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen wird, dass  die  vollständigen  vorinstanzlichen  Akten  am  10.  November  2011  beim Bundesverwaltungsgericht eingingen (Art. 109 Abs. 2 AsylG), und erwägt, dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig  über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines  Auslieferungsersuchens  des  Staates,  vor  welchem  die  beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht  (Art. 105  AsylG  i. V. m.  Art. 31 – 33  des Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), dass  der  Beschwerdeführer  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt  ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist  (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass  somit  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG), dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und  die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise  einer zweiten Richterin entschieden wird  (Art. 111 Bst. e AsylG), und es  sich  vorliegend,  wie  nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  begründen  ist  (Art. 111a Abs. 2 AsylG), dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  vorliegend  auf  einen  Schriftenwechsel verzichtet wurde,

E­6089/2011 dass  bei  Beschwerden  gegen  Nichteintretensentscheide,  mit  denen  es  das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu  überprüfen  (Art. 32 – 35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Beschwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die  Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass  auf  Asylgesuche  in  der  Regel  nicht  eingetreten  wird,  wenn  Asylsuchende  in  einen  Drittstaat  ausreisen  können,  welcher  für  die  Durchführung  des  Asyl­  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zuständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),  dass  der  Aufenthalt  des  Beschwerdeführers  und  die  Ablehnung  seines  Asylgesuchs in den Niederlanden vor seiner Weiterreise nach Frankreich  und  der  Einreise  in  die  Schweiz  aufgrund  dessen  Aussagen  sowie  der  EURODAC­Treffer nicht bestritten ist, dass bei dieser Sachlage entgegen den diesbezüglichen Ausführungen in  der Rechtsmitteleingabe  gestützt  auf  Art.  16 Abs.  1  Bst.  e Dublin­II­VO  die Niederlande für die Prüfung des Asylantrages des Beschwerdeführers  zuständig ist, dass  die  niederländischen  Behörden  dem  Ersuchen  des  BFM  um  Wiederaufnahme des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 16 Abs. 1 Bst.  e Dublin­II­VO explizit zugestimmt haben, womit die Grundlage für einen  Nichteintretensentscheid  in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG  und für dessen Überstellung in die Niederlande gestützt auf Art. 19 Abs. 1  Dublin­II­VO gegeben ist, dass die Niederlande Signatarstaat sowohl des Abkommens vom 28. Juli  1951 über die Rechtstellung der Flüchtlinge  (FK, SR 0.142.30) als auch  der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutz der Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  (EMRK,  SR 0.101)  sind,  und  vorliegend  keine  Hinweise  darauf  bestehen,  die  Niederlande  würden  sich  nicht  an  ihre  völkerrechtlichen Verpflichtungen halten, dass  die  Niederlande  verpflichtet  sind,  über  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers zu befinden, und nichts darauf hindeutet, dieser Staat  würde  den  Zugang  zu  einem  funktionierenden  Asylverfahren  nicht  gewährleisten, dass  auch  kein  konkreter  Grund  zur  Annahme  besteht,  die  niederländischen Behörden würden den Beschwerdeführer ohne korrekte 

E­6089/2011 Prüfung  seines  in  der  Schweiz  eingereichten  Asylantrages  in  dessen  Heimatland zurückführen, dass  es  vorliegend  dem  Beschwerdeführer  nicht  gelungen  ist,  eine  einzelfallspezifische  besondere  Verletzlichkeit  nachzuweisen,  aufgrund  derer  geschlossen werden  könnte,  ihm drohe  in  den Niederlanden  eine  unmenschliche Behandlung im Sinne von Art. 3 EMRK, dass  sich  vor  diesem  Hintergrund  der  Vollzug  der  Wegweisung  als  zulässig erweist (Art. 83 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember  2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]), dass  der  Beschwerdeführer  auch  nichts  vorbringt,  was  das  BFM  hätte  veranlassen  können,  aus  humanitären  Gründen  (Art.  29a  Abs. 3  der  Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen  [AsylV 1,  SR 142.311]) auf sein Asylgesuch einzutreten, dass  sich  aus den Akten  keine Hinweise  auf  ernsthafte  gesundheitliche  Probleme  psychischer  oder  physischer  Natur  des  Beschwerdeführers  ergeben, dass  im Rahmen einer Gesamtabwägung aller  relevanten Umstände  im  konkreten  Einzelfall  auch  sonst  keine  Gründe  ersichtlich  sind,  die  eine  Wegweisung  aus  humanitärer  Sicht  als  unangemessen  erscheinen  lassen  (vgl.  das  zur  Publikation  vorgesehene Urteil  BVGE E­7221/2009  vom 10. Mai 2011), dass  das  vorliegende  Urteil  in  Übereinstimmung  mit  der  Praxis  des  Bundesverwaltungsgerichts zum Wegweisungsvollzug in die Niederlande  ergeht  (im Sinne  von Beispielen Urteile  des Bundesverwaltungsgerichts     D­5796/2011  vom  25.  Oktober  2011,  E­4919/2011  vom  15.  September  2011 und E­3304/2011 vom 29. August 2011), dass  zusammenfassend  festzustellen  ist,  dass  einer  Überstellung  des  Beschwerdeführers  in  die  Niederlande  weder  völkerrechtliche  Verpflichtungen  der  Schweiz  noch  humanitäre Gründe  entgegenstehen,  weshalb  die  Souveränitätsklausel  (Art.  3  Abs.  2  Dublin­II­VO)  nicht  zur  Anwendung  gelangt  und  folglich  das BFM  zu Recht  in  Anwendung  von  Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, dass sich angesichts dieser Sachlage eine Auseinandersetzung mit den  weiteren  Ausführungen  in  der  Rechtsmitteleingabe  erübrigt,  weil  diese  nicht geeignet sind, zu einer anderen Beurteilung zu gelangen,

E­6089/2011 dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung  aus  der  Schweiz  zur  Folge  hat  (Art. 44  Abs. 1  AsylG),  vorliegend  der  Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch  auf  Erteilung  einer  solchen  besteht  (BVGE  2009/50  E.  9.  S.  733),  weshalb die verfügte Wegweisung in die Niederlande im Einklang mit den  gesetzlichen  Bestimmungen  steht  und  demnach  vom  Bundesamt  zu  Recht angeordnet wurde, dass  in  Verfahren  nach  Art.  34  Abs.  2  Bst.  d  AsylG  die  Frage  der  Durchführbarkeit  des Wegweisungsvollzugs  bereits  Voraussetzung  (und  nicht erst Regelfolge) des Nichteintretensentscheides ist (BVGE 2010/45  E. 10.2), dass  deshalb  allfällige  völkerrechtliche  und  humanitäre  Vollzugshindernisse vor der Prüfung des Nichteintretens im Rahmen der  Anwendung der sogenannten Souveränitätsklausel (Art. 3 Abs. 2 Dublin­ II­VO)  oder  gegebenenfalls  –  wenn  sich  Familienmitglieder  in  verschiedenen  Dublin­Mitgliedstaaten  befinden  und  zusammengeführt  werden  sollen  –  bei  der  Ausübung  der  Humanitären  Klausel  (Art. 15  Dublin­II­VO) zu prüfen sind, weshalb kein Raum für Ersatzmassnahmen  im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 ­ 4 AuG besteht, dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Weg­ weisung zu bestätigen ist, dass  es  dem  Beschwerdeführer  demnach  nicht  gelungen  ist,  darzutun,  inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den  rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig  feststellt oder  unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen  ist, dass mit dem Entscheid  in der Hauptsache ohne vorgängige  Instruktion  die Anträge auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung (der Beschwerde)  und  auf  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines  Kostenvorschusses  hinfällig  werden, dass  sich  die  Beschwerde  aufgrund  der  vorstehenden  Erwägungen  als  aussichtslos  erweist,  weshalb  der  Antrag  auf  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  (Art.  65  Abs.  1  VwVG)  unbesehen  der  allenfalls bestehenden prozessualen Bedürftigkeit abzuweisen ist und bei  diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.­ (Art. 1 – 3 des  Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 

E­6089/2011 vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). (Dispositiv nächste Seite)

E­6089/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.  Der  Antrag  auf  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  wird  abgewiesen. 3.  Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.­  werden  dem  Beschwerdeführer  auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  ab  Versand  des  Urteils  zu  Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 4.  Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und (…). Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: Bruno Huber Peter Jaggi Versand:

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