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Bundesverwaltungsgericht 08.08.2011 E-4250/2011

8 août 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·944 mots·~5 min·3

Résumé

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Verfahren) | Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-Verfahren); Verfügung des BFM vom 19. Juli 2011

Texte intégral

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l Abteilung V E­4250/2011 Urteil   v om   8 .   Augus t   2011 Besetzung Einzelrichterin Muriel Beck Kadima, mit Zustimmung von Richterin Gabriela Freihofer,  Gerichtsschreiberin Tu­Binh Truong. Parteien A._______, geboren am (…), Nigeria,  (…), Beschwerdeführer,  gegen Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,    Vorinstanz.  Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin­ Verfahren); Verfügung des BFM vom 19. Juli 2011 /  N (…).

E­4250/2011 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass  der  Beschwerdeführer  am  19.  Mai  2011  im  Empfangs­  und  Verfahrenszentrum (EVZ) B._______ ein Asylgesuch stellte, dass  er  am  8.  Juni  2011  im  EVZ  summarisch  zu  seinen  Asyl­  und  Ausreisegründen befragt wurde und ihm gleichzeitig das rechtliche Gehör  im  Hinblick  auf  einen  Nichteintretensentscheid  und  den  allfälligen  Wegweisungsvollzug  nach  Deutschland  gewährt  wurde,  da  er  gemäss  dem  EURODAC­Treffer  vom  20.  Mai  2011  am  4.  November  2003  in  C._______  ein  Asylgesuch  gestellt  habe,  weshalb  mutmasslich  Deutschland  für  die  Durchführung  seines  Asyl­  und  Wegweisungsverfahrens zuständig sei, dass  er  dabei  angab,  er  würde  es  vorziehen,  dass  die  Schweiz  sein  Asylgesuch  behandeln  würde,  da  Deutschland  nicht  auf  sein  Asylersuchen  reagiert  habe,  er  gegen  den  Wegweisungsvollzug  nach  Deutschland hingegen nichts einzuwenden habe (vgl. A7/14 S. 11),  dass er am 15. Juni 2011 für die Dauer des Asylverfahrens dem Kanton  D._______ zugewiesen wurde, dass das BFM am 23.  Juni  2011 gestützt  auf Art.  16 Abs.  1 Bst.  c  der  Verordnung  EG  Nr.  343/2003  des  Rates  vom  18.  Februar  2003  zur  Festlegung  von  Kriterien  und  Verfahren  zur  Bestimmung  des  Mitgliedstaats,  der  für  die  Prüfung  eines  von  einem  Drittstaatsangehörigen  in  einem  Mitgliedstaat  gestellten  Asylantrages  zuständig  ist  (Dublin­II­VO)  ein  Ersuchen  um  Rückübernahme  des  Beschwerdeführers an Deutschland richtete, dass Deutschland mit Schreiben vom 4. Juli 2011 seiner Rückübernahme  gestützt auf Art. 16 Abs. 1 Bst. e Dublin­II­VO ausdrücklich zustimmte,  dass das BFM gestützt auf Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asylgesetzes vom  26.  Juni  1998  (AsylG,  SR  142.31)  auf  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  mit  Verfügung  vom  19.  Juli  2011  –  welche  als  am  26. Juli  2011  eröffnet  gilt,  da  der  undatierte  und  nicht  signierte  Rückschein an diesem Datum von der Postdienstelle retourniert wurde –  nicht  eintrat,  die  Wegweisung  nach  Deutschland  anordnete  und  ihn  aufforderte  die  Schweiz  spätestens  am  Tag  nach  Ablauf  der  Beschwerdefrist zu verlassen,

E­4250/2011 dass zudem  festgehalten wurde, der Kanton D._______ sei  verpflichtet,  die  Wegweisungsverfügung  zu  vollziehen,  eine  Beschwerde  gegen  diesen  Entscheid  habe  keine  aufschiebende  Wirkung  und  die  editionspflichtigen  Verfahrensakten  würden  dem  Beschwerdeführer  ausgehändigt werden,  dass die Vorinstanz zur Begründung im Wesentlichen ausführte, gemäss  Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG werde auf ein Asylgesuch nicht eingetreten,  wenn Asylsuchende in einen Drittstaat ausreisen könnten, welcher für die  Durchführung  des  Asyl­  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zuständig sei, dass  der  Beschwerdeführer  eigenen  Angaben  zufolge  und  gemäss  EURODAC­Treffer  illegal  in  Deutschland  eingereist  sei  und  am  4.  November 2003 in C._______ ein Asylgesuch eingereicht habe,  dass Deutschland  für  die Durchführung des Asylverfahrens  zuständig  sei,  dies  aufgrund  des  Abkommens  vom  26.  Oktober  2004  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Europäischen  Gemeinschaft  über  die  Kriterien  und  Verfahren  zur  Bestimmung  des  zuständigen Staates für die Prüfung eines  in einem Mitgliedstaat oder  in  der  Schweiz  gestellten  Asylantrags  (Dublin­ Assoziierungsabkommen  [DAA,  SR  0.142.392.68])  beziehungsweise  des  Übereinkommens  vom  17.  Dezember  2004  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft,  der  Republik  Island  und  dem  Königreich  Norwegen  über  die  Umsetzung,  Anwendung  und  Entwicklung  des  Schengen­Besitzstands  und  über  die  Kriterien  und  Verfahren  zur  Bestimmung  des  zuständigen  Staates  für  die  Prüfung  eines  in  der  Schweiz,  in  Island  oder  in  Norwegen  gestellten  Asylantrags (Übereinkommen mit Island und Norwegen; SR 0.362.32), dass  Deutschland  das  Ersuchen  des  BFM  um  Rückübernahme  des  Beschwerdeführers gestützt auf Art. 16 Abs. 1 Bst. e Dublin­II­VO mit  Schreiben vom 4. Juli 2011 gutgeheissen habe,  dass  die  Rückführung  –  vorbehältlich  einer  allfälligen  Unterbrechung  oder  Verlängerung  –  bis  spätestens  am  4.  Januar  2012  zu  erfolgen  habe,  dass dem Beschwerdeführer am 8. Juni 2011 das rechtliche Gehör zu  einer  allfälligen  Wegweisung  nach  Deutschland  gewährt  worden  sei  und er bezüglich einer Rückkehr nach Deutschland ausgesagt habe, er 

E­4250/2011 habe nichts dagegen,  dass  er  in  einen  Drittstaat  reisen  könne,  in  welchem  er  Schutz  vor  Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG finde, weshalb das Non­ Refoulement­Gebot bezüglich des Heimat­ oder Herkunftsstaates nicht zu  prüfen sei, dass  im  Übrigen  keine  Hinweise  auf  eine  Verletzung  von  Art.  3  der  Konvention  vom  4.  November  1950  zum  Schutze  der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  (EMRK,  SR  0.101)  im  Falle  einer  Rückkehr  des  Beschwerdeführers nach Deutschland bestehen würden, dass  auf  das  Asylgesuch  somit  nicht  einzutreten  und  der  Vollzug  der  Wegweisung nach Deutschland zulässig, zumutbar und möglich sei,  dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 28. Juli 2011 (Poststempel:  29.  Juli  2011)  gegen  diesen  Entscheid  beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde erhob, wobei er sinngemäss den Selbsteintritt  der Schweiz  gemäss  Art.  3  Abs.  2  Dublin­II­VO  zur  Durchführung  seines  Asylverfahrens und die aufschiebende Wirkung der Beschwerde gemäss  Art. 107a AsylG beantragte,  dass  die  vorinstanzlichen  Akten  beim  Bundesverwaltungsgericht  am  3. August 2011 eingingen, und zieht in Erwägung,  dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig  über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art. 5  VwVG)  des  BFM  entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines  Auslieferungsersuchens  des  Staates,  vor  welchem  die  beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht  (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31] i. V. m.  Art. 31 – 33  des Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),  dass  eine  solche Ausnahme  vorliegend  nicht  gegeben  ist,  weshalb  das  Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet, 

E­4250/2011 dass  sich  das  Verfahren  nach  dem  VwVG,  dem  VGG  und  dem  BGG  richtet,  soweit  das  AsylG  nichts  anderes  bestimmt  (Art. 37  VGG  und  Art. 6 AsylG), dass  der  Beschwerdeführer  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt  ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist  (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), dass die Beschwerde nicht  in einer Amtssprache des Bundes abgefasst  ist,  auf  die  Ansetzung  einer  Frist  zur  Übersetzung  jedoch  aus  prozessökonomischen  Gründen  verzichtet  werden  kann,  da  die  englischsprachige  Beschwerdeeingabe  verständlich  ist,  so  dass  ohne  weiteres darüber befunden werden kann,  dass der vorliegende Entscheid indessen in deutscher Sprache (Art. 33a  Abs. 2 VwVG i.V.m. Art. 6 AsylG) ergeht, dass  angesichts  der  Eingabe  durch  einen  Laien  auch  davon  ausgegangen  wird,  dass  die  Begründung  der  Beschwerde  implizit  dem  anlässlich der Befragung  formulierten Einwand gegen eine Überstellung  des Beschwerdeführers nach Deutschland entspricht,  dass die Beschwerde demnach als  frist­ und – bis auf den sprachlichen  Mangel  –  formgerecht  eingereicht  gelten  kann  (Art. 108  Abs. 2  AsylG,  Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG),  weshalb darauf einzutreten ist,  dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige  oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und  die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise  einer zweiten Richterin entschieden wird  (Art. 111 Bst. e AsylG) und es  sich  vorliegend,  wie  nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt,  weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art.  111a Abs. 2 AsylG), dass  gestützt  auf  Art.  111a  Abs.  1  AsylG  vorliegend  auf  einen  Schriftenwechsel verzichtet wurde,

E­4250/2011 dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es  das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu  überprüfen  (Art.  32  –  35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Beschwerdeinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt  ist, ob die  Vorinstanz  zu  Recht  auf  das  Asylgesuch  nicht  eingetreten  ist  (vgl.  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1),  dass  die  Vorinstanz  die  Frage  der  Wegweisung  und  des  Vollzugs  materiell  geprüft  hat,  weshalb  dem  Bundesverwaltungsgericht  diesbezüglich grundsätzlich volle Kognition zukommt, wobei sich diese  Fragen  –  namentlich  diejenigen  hinsichtlich  des  Bestehens  von  Vollzugshindernissen  (Durchführbarkeit  der  Überstellung  an  den  zuständigen  Staat)  –  in  den  Dublin­Verfahren  bereits  vor  Erlass  des  Nichtein­tretensentscheides stellen (vgl. BVGE 2010/45 E. 10.2), dass  auf  Asylgesuche  in  der  Regel  nicht  eingetreten  wird,  wenn  Asylsuchende  in  einen  Drittstaat  ausreisen  können,  welcher  für  die  Durchführung des Asyl­ und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich  zuständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG), dass die deutschen Behörden gestützt auf Art. 16 Abs. 1 Bst. e Dublin­ II­VO  dem  Ersuchen  des  BFM  um  Rückübernahme  des  Beschwerdeführers am 4. Juli 2011 ausdrücklich zugestimmt haben,  dass  die  anlässlich  der  Befragung  und  sinngemäss  in  seiner  Beschwerde  gegen  die  Zuständigkeit  Deutschlands  zur Durchführung  seines  Asylverfahrens  vorgebrachten  Einwände  –  er  "bevorzuge"  diesbezüglich  die  Schweiz,  da  Deutschland  nicht  auf  sein  Asylersuchen  reagiert  habe  –  für  die  Bestimmung  des  zur  Durchführung  des  Asylverfahrens  zuständigen  Mitgliedstaates  im  Rahmen der Dublin­II­VO unerhebliche Vorbringen sind, dass nach dem Gesagten vorliegend Deutschland für die Durchführung  des  Asyl­  und  Wegweisungsverfahrens  des  Beschwerdeführers  zuständig ist,  dass er anlässlich der Befragung betreffend den Wegweisungsvollzug  nach Deutschland keine Einwände erhob und  in der Beschwerde den  unbegründeten Unwillen  äusserte,  nach Deutschland  zurückgeschickt  zu werden, 

E­4250/2011 dass  bei  dieser  Sachlage  für  die  schweizerischen  Asylbehörden  insgesamt  keine  Veranlassung  besteht,  in  Abweichung  von  der  festgestellten  Zuständigkeitsordnung  vom Selbsteintritt  gemäss Art.  3  Abs. 2 Dublin­II­VO  i.V.m. Art. 29a Abs. 3 der Asylverordnung 1 über  Verfahrensfragen  vom  11.  August  1999  (AsylV  1,  SR  142.311)  Gebrauch  zu  machen,  das  BFM  die  Überstellung  des  Beschwerdeführers  nach  Deutschland  in  diesem  Sinne  zu  Recht  als  zulässig, zumutbar und möglich erachtet hat und die vom Bundesamt  verfügte Wegweisung samt ihrem Vollzug zu bestätigen ist,  dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG  zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten  ist, dass  das  Nichteintreten  auf  ein  Asylgesuch  in  der  Regel  die  Wegweisung aus der Schweiz zu Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG) und  vorliegend keine Ausnahme von diesem Grundsatz ersichtlich  ist  (vgl.  BVGE 2008/34 E. 9.2), weshalb diese zurecht angeordnet wurde, dass  –  wie  bereits  angeführt  –  die  Frage  der  Zulässigkeit,  Zumutbarkeit  und Möglichkeit  des Wegweisungsvollzugs  in Verfahren  nach Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG bereits Voraussetzung (und nicht erst  Regelfolge) des Nichteintretensentscheides  ist  (vgl. BVGE 2010/45 E.  10.2),  weshalb  allfällige  Vollzugshindernisse  bereits  im  Rahmen  der  eventuellen Anwendung der sogenannten Souveränitätsklausel  (Art. 3  Abs. 2 Dublin­II­VO) geprüft wurden,  dass  nach  dem  Gesagten  der  vom  Bundesamt  verfügte  Vollzug  der  Wegweisung zu bestätigen ist, dass  es  dem  Beschwerdeführer  demnach  nicht  gelungen  ist  darzutun,  inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den  rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig  feststellt oder  unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen  ist, dass der  in der Rechtsmitteleingabe sinngemäss gestellte Antrag, es sei  der  Beschwerde  (im  Sinne  von  Art.  107a  AsylG)  die  aufschiebende  Wirkung  zu  erteilen,  mit  dem  vorliegenden  Endentscheid  in  der  Hauptsache gegenstandslos geworden ist, 

E­4250/2011 dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.­­  (Art. 1 – 3  des Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1  VwVG).

E­4250/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.   Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.­­  werden  dem  Beschwerdeführer  auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  ab  Versand  des  Urteils  zu  Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 3.  Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die  zuständige kantonale Behörde. Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: Muriel Beck Kadima Tu­Binh Truong Versand:

E-4250/2011 — Bundesverwaltungsgericht 08.08.2011 E-4250/2011 — Swissrulings