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Bundesverwaltungsgericht 14.12.2011 B-4220/2011

14 décembre 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·1,126 mots·~6 min·2

Résumé

Kartelle | Vorsorgliche Massnahmen in der Untersuchung 32-0224 gegen The Swatch Group AG

Texte intégral

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l     Abteilung II B­4220/2011 Urteil   v om   1 4 .   D e z embe r   2011 Besetzung Richter Stephan Breitenmoser (Vorsitz), Bernard Maitre und Maria Amgwerd; Gerichtsschreiberin Katharina Walder Salamin. Parteien M._______, Beschwerdeführerin,  gegen The Swatch Group AG, Seevorstadt 6, 2501 Biel/Bienne,   vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. LL.M. Christian Wind  und Rechtsanwältin Prof. Dr. iur. Isabelle Häner, bratschi,  wiederkehr & buob, Bahnhofstrasse 70, Postfach 1130,  8021 Zürich, Beschwerdegegnerin, Wettbewerbskommission WEKO,  Monbijoustrasse 43, 3003 Bern, Vorinstanz Gegenstand Vorsorgliche Massnahmen in der Untersuchung 32­0224  gegen The Swatch Group AG.

B­4220/2011 Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, dass  die  Vorinstanz  am  6.  Juni  2011  gestützt  auf  Art.  27  des  Kartellgesetzes  vom  6.  Oktober  1995  (KG,  SR  251)  gegen  die  Beschwerdegegnerin  die  Untersuchung  32­0224  betreffend  Swatch  Lieferstopp  wegen  möglicherweise  unzulässiger  Verhaltensweise  marktbeherrschender Unternehmen gemäss Art. 7 KG eröffnet hat; dass  sie  mit  Verfügung  vom  6.  Juni  2011  für  den  Zeitraum  dieser  Untersuchung  vorsorgliche  Massnahmen  angeordnet  und  in  Ziff.  1  des  Dispositivs  der  Verfügung  die  einvernehmliche  Regelung  zwischen  der  Swatch  Group  und  dem  Sekretariat  der  WEKO  vom  26.  Mai  2011  genehmigt hat; dass  sie  dabei  zugleich  verfügt  hat,  diese  Genehmigung  gelte  ab  dem  6. Juni  2011  bis  am  31.  Dezember  2012,  verkürze  sich  aber  mit  dem  Eintritt der Rechtskraft einer anderslautenden Verfügung der WEKO (Ziff.  2), und dass eine allfällige Beschwerde gegen Ziff. 1 und 2 der Verfügung  keine aufschiebende Wirkung habe (Ziff. 4); dass  sie  die  Verfügung  der  Beschwerdegegnerin  eröffnet  und  sie  am  23. Juni 2011 auf der Homepage der WEKO aufgeschaltet hat; dass  die  Beschwerdeführerin  diese  Verfügung  mit  Beschwerde  vom  30. Juni  und  mit  Beschwerdeverbesserung  vom  27.  Juli  2011  beim  Bundesverwaltungsgericht  angefochten  hat  und  sinngemäss  deren  Aufhebung beantragt; dass die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 8. September 2011 die  Abweisung der Beschwerde beantragt; dass  die  Beschwerdegegnerin  mit  Beschwerdeantwort  vom  12.  September 2011 unter Kosten­ und Entschädigungsfolgen beantragt, auf  die  Anträge  der  Beschwerdeführerin  sei  nicht  einzutreten,  eventualiter  seien  diese  abzuweisen  und  die  Verfügung  der  Vorinstanz  sei  zu  bestätigen; dass  die  Vorinstanz  am  7.  Oktober  2011  auf  eine  Stellungnahme  zur  Beschwerdeantwort  verzichtet,  in  ihrem  Schreiben  jedoch  ergänzend  festhält,  die  Beschwerdegegnerin  äussere  sich  in  ihrer  Beschwerdeantwort  zu  materiellen  und  rechtlichen  Punkten,  die  Gegenstand  der  laufenden  Untersuchung  32­0224  gegen  die 

B­4220/2011 Beschwerdegegnerin  seien,  zu  denen  sie  während  der  laufenden  Untersuchung keine weiteren Ausführungen mache; dass  die  Beschwerdeführerin  in  ihren  Stellungnahmen  vom  7.  und  27. Oktober  2011  an  ihren  Beschwerdeanträgen  festhält  und  zusätzlich  beantragt,  der  Antrag  der  Vorinstanz  auf  Nichteintreten  auf  die  Beschwerde  zufolge  fehlender  Beschwerdelegitimation  der  Beschwerdeführerin sei abzuweisen; dass  die  Beschwerdegegenerin  mit  Stellungnahmen  vom  10.  und  31. Oktober 2011 an ihren Anträgen festhält; dass  die  Vorinstanz  mit  Schreiben  vom  28.  Oktober  2011  ihre  Feststellungen vom 7. Oktober 2011 betreffend Äusserungen im Rahmen  der  vorsorglichen  Massnahmen  zu  materiellen  Fragen,  welche  Gegenstand  der  laufenden  Untersuchungen  seien,  wiederholt  und  festhält, dass es sich bei den diesbezüglichen Ausführungen der Parteien  um reine Parteibehauptungen handeln würde, und zieht in Erwägung, dass  das  Bundesverwaltungsgericht  gestützt  auf  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005  (VGG,  SR  173.32)  Beschwerden  gegen  Verfügungen  nach  Art.  5  des  Verwaltungsverfahrensgesetzes  vom  20.  Dezember  1968  (VwVG,  SR  172.021) beurteilt und es sich bei der angefochtenen Verfügung um eine  Zwischenverfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 2 VwVG handelt; dass  die  Wettbewerbskommission  gemäss  Art.  33  Bst.  f  VGG  eine  Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts ist und sich das Verfahren vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  nach  dem  VwVG  richtet,  soweit  das  Verwaltungsgerichtsgesetz nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG); dass  gemäss  Art.  46  Abs.  1  Bst.  a  VwVG  gegen  eine  selbständig  eröffnete  Zwischenverfügung,  welche  nicht  die  Zuständigkeit  oder  den  Ausstand betrifft (Art. 45 VwVG), Beschwerde geführt werden kann, wenn  diese einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann; dass  hierfür  praxisgemäss  ein  tatsächlicher  Nachteil  sowie  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  der  sofortigen  Aufhebung  oder  Änderung  der  Zwischenverfügung  ausreicht  und  dieses  Interesse  auch  wirtschaftlicher Natur sein kann, soweit es der Beschwerdeführerin nicht 

B­4220/2011 einzig darum geht, eine Verlängerung oder Verteuerung des Verfahrens  zu  verhindern  (vgl. ISABELLE  HÄNER,  Vorsorgliche  Massnahmen  im  Verwaltungsverfahren  und  Verwaltungsprozess,  ZSR  1997  II,  S.  379  f.  m.w.H.); dass  die  Beschwerdeführerin  in  ihrer  Stellungnahme  vom  7. Oktober  2011  geltend  macht,  dass  sie  nicht  in  der  Lage  sei,  den  durch  die  Reduktion  der  Bestellmöglichkeiten  im  Jahr  2011  und  2012  generierten  Ausfall  an  mechanischen  Uhrwerken  durch  andere  Lieferanten  oder  durch Eigenproduktion wettzumachen und  sie  damit  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  der  sofortigen  Aufhebung  oder  Abänderung  der  angefochtenen Zwischenverfügung habe; dass die Beschwerdeführerin damit entgegen der Ansicht der Vorinstanz  und  der  Beschwerdegegnerin  die  Voraussetzungen  der  Beschwerdelegitimation  nach  Art.  48  Abs.  1  VwVG  erfüllt,  da  sie  als  Abnehmerin  mechanischer  Uhrwerke  ebenso  wie  die  Beschwerdegegnerin von der angefochtenen Verfügung berührt  ist  (Bst.  b)  und  ebenfalls  ein  aktuelles,  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  oder  Änderung  hat  (Bst.  c),  obwohl  sie  nicht  am  vorinstanzlichen Verfahren teilnehmen konnte (Bst. a); dass die angefochtene Verfügung der Beschwerdeführerin zwar erst nach  Aufschaltung  auf  der  Homepage  der  Vorinstanz  am  23.  Juni  2011  bekannt wurde, die Beschwerdeführerin aber mit Schreiben vom 30. Juni  2011 rechtzeitig Beschwerde eingereicht hat (Art. 52 VwVG); dass deshalb nicht weiter  zu prüfen  ist,  ob die angefochtene Verfügung  der  Beschwerdeführerin  rechtmässig  eröffnet  worden  ist,  da  dieser  aus  der  allenfalls  mangelhaften  Eröffnung  (Art.  34  ff.  VwVG)  kein  Nachteil  erwachsen ist (Art. 38 VwVG); dass  die  Beschwerdeführerin  in  der  Beschwerdeverbesserung  vom  27.  Juli  2011  und  der  Stellungnahme  vom  7. Oktober  2011  klare  Rechtsbegehren  stellt  und  diese  auch  begründet,  womit  auch  die  Formerfordernisse  gemäss  Art.  52  VwVG  erfüllt  sind  und  auf  die  Beschwerde einzutreten ist; dass  Anfechtungsgegenstand  im  vorliegenden  Verfahren  die  vorsorglichen  Massnahmen  der  Vorinstanz  vom  6.  Juni  2011  sind  und  gemäss  Praxis  und  Lehre  im  Verfahren  einer  kartellrechtlichen  Untersuchung  nach  Art.  27  KG  von  Amtes  wegen  oder  auf  Begehren 

B­4220/2011 einer  Partei  vorsorgliche Massnahmen  angeordnet  werden  können,  um  den  bestehenden  Zustand  zu  erhalten  oder  bedrohte  Interessen  einstweilen sicherzustellen (vgl. BGE 130 II 149, E. 2.1; 130 II 521, E. 2,  m.w.H.); dass  solche  vorsorglichen  Massnahmen,  die  vor  Anordnung  einer  Verfügung  ergehen,  darauf  abzielen,  die  Wirksamkeit  der  kartellrechtlichen  Untersuchung  und  einer  allfälligen  Verfügung  sicherzustellen,  und  dass  mit  sichernden  Vorkehren  der  bestehende  tatsächliche  oder  rechtliche  Zustand  einstweilen  unverändert  erhalten  werden soll, während mit gestaltenden Massnahmen ein Rechtverhältnis  provisorisch  geschaffen  oder  einstweilen  neu  geregelt  werden  soll  (vgl.  BGE 130 II 149, E. 2.2); dass die Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 49 Bst. a­c VwVG mit der  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  einschliesslich  Überschreitung  oder  Missbrauch  des  Ermessens,  die  unrichtige  oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit der Verfügung rügen kann; dass  die  Vorinstanz  im  angefochtenen  Entscheid  die  materiellen  Voraussetzungen für den Erlass vorsorglicher Massnahmen während des  Untersuchungsverfahrens  (vgl.  BGE  130  II  149,  E.  2.2;  Beschwerdeentscheid  der  Rekurskommission  für  Wettbewerbsfragen  vom  14.  Juni  2004  in  Sachen  U.  gegen  S.  AG,  A.  AG  und  Wettbewerbskommission betreffend vorsorgliche Massnahmen, publiziert  in:  Recht  und  Politik  des Wettbewerbs  [RPW],  Bern,  2004/3  859,  E.  4,  m.w.H.) geprüft hat und zum Schluss gekommen ist, dass die materiellen  Erfordernisse  einer  günstigen  Entscheidprognose,  eines  nicht  leicht  wiedergutzumachenden  Nachteils  sowie  der  zeitlichen  Dringlichkeit  vorliegen  und  die  Beschwerdeführerin  zu  diesen  Punkten  in  ihrer  Beschwerde nichts vorbringt; dass  die  Beschwerdeführerin  zur  Unangemessenheit  der  vorsorglichen  Massnahme  vorbringt,  die  in  den  Ziff.  1  und  2  der  Vereinbarung  festgelegten  Liefermengen würden unter  ihrem effektiven Bedarf  liegen,  wodurch  sie  die  Beschwerdeführerin  in  der  Produktion  einschränken  würden; dass  die  Beschwerdegegnerin  zur  Verhältnismässigkeit  der  getroffenen  Anordnung vorbringt, die Beschwerdeführerin könne keine unbeschränkte 

B­4220/2011 Lieferpflicht  verlangen,  da  im  vorsorglichen  Verfahren  nicht  mehr  beantragt  werden  könne,  als  im  Untersuchungsverfahren  zu  erreichen  sei,  und  dass  die  mechanischen  Uhrwerke  von  ETA,  welche  die  Beschwerdeführerin  beziehe,  im  Jahr  2011  gar  nicht  und  im  Jahr  2012  lediglich  in  geringem  Masse  reduziert  würden,  was  bedeute,  dass  die  Beschwerdeführerin  diese  geringfügige  Reduktion  zumindest  kurzfristig  aus ihren Lagerbeständen überbrücken könne; dass  die  Beschwerdeführerin  in  ihren  allgemein  gehaltenen  Ausführungen  auf  die  marktbeherrschende  Stellung  der  Beschwerdegegnerin und deren Unterstützung durch die öffentliche Hand  während der Uhrenkrise hinweist, damit aber nicht glaubhaft macht, dass  sie  durch  die  Reduktion  im  Umfang  der  genehmigten  Vereinbarung  während  der  Untersuchung  einen  nicht  leicht  wiedergutzumachenden  Nachteil  erleide  und  die  von  der  Vorinstanz  verfügten  vorsorglichen  Massnahmen unverhältnismässig seien; dass  im  Kartellrecht  unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen  auf  dem  zivilrechtlichen­  und  dem  verwaltungsrechtlichen  Weg  verfolgt  werden  können und wegen der Parallelität dieser Verfahrenswege der öffentlich­ rechtliche  Weg  primär  darauf  ausgerichtet  ist,  einen  funktionierenden  Wettbewerb  sicherzustellen,  woraus  folgt,  dass  vorsorgliche  Massnahmen  vorab dann anzuordnen  sind, wenn dies  dem Schutz  des  wirksamen Wettbewerbs dient (vgl. BGE 130 II 149, E. 2.4); dass die Beschwerdeführerin  in  ihren Ausführungen nicht darlegt, durch  die  vorsorglichen  Massnahmen  sei  der  wirksame  Wettbewerb  bedroht,  sondern sie hauptsächlich  ihre Ansichten und Einschätzungen vorbringt,  die  die Vorinstanz  in  der  kartellrechtlichen Untersuchung  zu  prüfen  hat,  die  indessen  im  Beschwerdeverfahren  gegen  die  vorsorglichen  Massnahmen nicht zu berücksichtigen sind, da der Beschwerdeentscheid  sonst  den  Hauptentscheid  der  Untersuchung  präjudizieren  könnte  (vgl.  RPW 2004/3 859, E. 4.6 f., m.w.H.); dass  die  vorsorglichen  Massnahmen  bis  zum  Abschluss  der  wettbewerbsrechtlichen  Untersuchung  oder  maximal  bis  zum  31.  Dezember  2012  gelten  und  damit  auch  zeitlich  nicht  von  einer  übermässigen Dauer der vorsorglichen Massnahme gesprochen werden  kann;

B­4220/2011 dass  –  wie  von  der  Beschwerdeführerin  beantragt  –  im  Falle  einer  ersatzlosen  Aufhebung  der  vorsorglichen  Massnahmen  gar  keine  Lieferpflicht  der  Beschwerdegegnerin  festgelegt  wäre  und  ein  solcher  Zustand  den  Ausgang  der  Untersuchung  präjudizieren  könnte,  da  die  Marktgegenseite  kurzfristig  ihre  Bestellungen  und  Lieferanten  ändern  müsste; dass  –  zusammengefasst  –  die  von  der  Vorinstanz  festgelegten  vorsorglichen Massnahmen weder von Amtes wegen noch aufgrund der  Anträge der Beschwerdeführerin aufzuheben oder anzupassen sind; dass  bei  diesem  Verfahrensausgang  die  Verfahrenskosten  der  Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG); dass die Verfahrenskosten gestützt auf Art. 63 Abs. 4bis VwVG und Art. 2  des  Reglements  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht vom 21. Februar 2008 (VGKE, SR 173.320.2)  sich  nach  Umfang  und  Schwierigkeit  der  Streitsache,  der  Art  der  Prozessführung  und  der  finanziellen  Lage  der  Parteien  richten  und  deshalb  bei  der  Bemessung  der  Gerichtsgebühr  die  Vielzahl  der  Beschwerden  gegen  die  gleiche  angefochtene  Verfügung  als  aufwandvermindernd zu berücksichtigen ist;  dass  die  Beschwerdegegnerin  mit  ihrem  Hauptantrag,  auf  die  Beschwerde  sei  nicht  einzutreten,  unterliegt  und  mit  ihrem  Eventualantrag,  die  Beschwerde  sei  abzuweisen,  obsiegt  und  ihr  bei  diesem Verfahrensausgang gestützt auf Art. 64 VwVG und Art. 7 VGKE  eine  Parteientschädigung  zu  Lasten  der  Beschwerdeführerin  zuzusprechen ist; dass bei der Festsetzung der Parteientschädigung zu berücksichtigen ist,  dass  sich  einerseits  der  Vertretungsaufwand  der  Beschwerdegegnerin  durch  die  Mehrzahl  der  Beschwerdeantworten  reduziert  hat  und  andererseits  der  Aufwand  für  die  Ausführungen  in  der  Sache  zur  Untersuchung der WEKO im vorliegenden Beschwerdeverfahren über die  vorsorglichen Massnahmen nicht erforderlich war.

B­4220/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen. 2.  Die  Verfahrenskosten  werden  auf  Fr.  2'000.−  festgelegt  und  mit  dem  geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 2'500.− verrechnet. Der Rest ist der  Beschwerdeführerin nach Rechtskraft des Urteils zurückzuerstatten. 3.  Die  Beschwerdeführerin  hat  der  Beschwerdegegnerin  eine  Parteientschädigung von Fr. 2'000.− (inkl. Mehrwertsteuer) auszurichten. 4.  Dieses Urteil geht an: – die  Beschwerdeführerin  (Gerichtsurkunde;  Beilage: Rückerstattungs­ formular); – die Beschwerdegegnerin (Gerichtsurkunde); – die Vorinstanz (Ref­Nr. 32­0224; Gerichtsurkunde); – das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement (Gerichtsurkunde). Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Stephan Breitenmoser Katharina Walder Salamin

B­4220/2011 Rechtsmittelbelehrung: Gegen  diesen  Entscheid  kann  innert  30 Tage  nach  Eröffnung  beim  Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich­rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden  (Art. 82  ff.,  90  ff.  und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG,  SR  173.110]).  Die  Rechtsschrift  hat  die  Begehren,  deren  Begründung  mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in  Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand: 27. Januar 2012

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