Skip to content

Bundesverwaltungsgericht 27.09.2011 A-98/2011

27 septembre 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·1,774 mots·~9 min·2

Résumé

Konzession und Netzzugang | Erneuerung und Änderung der Konzession Nr. 450

Texte intégral

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l Abteilung I A­98/2011 Urteil   v om   2 7 .   S ep t embe r   2011 Besetzung Richter Markus Metz (Vorsitz), Richter Alain Chablais, Richter André Moser,    Gerichtsschreiberin Flurina Peerdeman. Parteien A._______, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Peter Heer,  Voser Rechtsanwälte, Stadtturmstrasse 19,  AZ Hochhaus, 5401 Baden, Beschwerdeführer,  gegen BDWM Transport AG, Direktion Bremgarten,  Zürcherstrasse 10, 5620 Bremgarten AG,   Beschwerdegegnerin,  und Bundesamt für Verkehr BAV, 3003 Bern,    Vorinstanz.  Gegenstand Erneuerung und Änderung der Konzession Nr. 450.

A­98/2011 Sachverhalt: A.  Die  BDWM  Transport  AG  verfügt  über  eine  vom  Eidgenössischen  Departement  für Umwelt,  Verkehr,  Energie  und Kommunikation  (UVEK)  erteilte  Konzession  zur  regelmässigen  gewerbsmässigen  Beförderung  von  Personen mit  Motorfahrzeugen.  Die  Konzession  Nr.  450  berechtigt  die BDWM Transport  AG  zum Betrieb  der Buslinien  340,  444,  445  und  N32. Im Hinblick auf den Ablauf der Konzessionen für die Linien 340, 444 und  445  hat  die  BDWM  Transport  AG  am  2.  und  18.  August  2010  beim  Bundesamt für Verkehr (BAV) Gesuche um Verlängerung bzw. Änderung  dieser  Konzessionen  eingereicht.  Nach  vorhergehender  Anhörung  der  betroffenen Kreise entsprach das BAV mit Verfügung vom 17. November  2010  unter  Auflagen  den  Gesuchen  der  BDWM  Transport  AG  und  verlängerte  die  Konzessionen  für  die  entsprechenden  Linien  bis  zum  10. Dezember 2011. B.  A._______, Anwohner der Buslinie 444, erhob am 25. Oktober 2010 beim  Departement  Bau,  Verkehr  und  Umwelt  des  Kantons  Aargau  "Einsprache" gegen eine allfällige Verlängerung der Konzession Nr. 450  der  BDWM  Transport  AG.  Die  Eingabe  wurde  am  17. November  2010  zuständigkeitshalber an das BAV überwiesen. C.  Das  BAV  teilte  A._______  mit  Schreiben  vom  20. Dezember  2010 mit,  dass dessen Eingabe vom 25. Oktober 2010 erst nach Erlass der von ihm  bestrittenen  Konzessionsverfügung  eingegangen  sei.  Im Übrigen  hätten  sich  die  in  der  Eingabe  vorgebrachten  Rügen  bei  der  nachträglichen  Prüfung  des  Sachverhalts  als  nicht  stichhaltig  erwiesen.  An  der  genannten Verfügung sei daher vollumfänglich  festzuhalten. Gleichzeitig  wurde  A._______  eine  Kopie  der  Konzessionsverfügung  vom  17. November 2010 zur Kenntnisnahme zugestellt.  D.  Am  6.  Januar  2011  lässt  A._______  (Beschwerdeführer)  gegen  die  Verfügung  vom  17. November  2010  Beschwerde  an  das  Bundesverwaltungsgericht erheben mit folgenden Anträgen: 

A­98/2011 "1. Der Entscheid des Bundesamts für Verkehr vom 17. November 2010  betreffend die Erneuerung der Konzession Nr. 450 sei bezüglich der Linie  444 Bremgarten – Üetlibergtunnel – Zürich Enge aufzuheben bzw. derart  abzuändern, dass die X_______strasse (…) nicht befahren wird. Eventuell sei die Konzession Nr. 450 betreffend die Linie 444 Bremgarten –  Üetlibergtunnel – Zürich Enge zu widerrufen, soweit sie die  X_______strasse (…) betrifft.  2.  Unter gesetzlichen Kosten­ und Entschädigungsfolgen." Zur  Begründung  seiner  Beschwerdelegitimation  führt  der  Beschwerdeführer  im  Wesentlichen  an,  er  sei  Eigentümer  der  Liegenschaft  (…).  Diese  befinde  sich  oberhalb  der  X_____strasse  (…),  auf  welcher  die  Buslinie  444  der  BDWM  Transport  AG  verkehre.  In  materieller  Hinsicht  macht  der  Beschwerdeführer  geltend,  die  in  der  Konzessionsverlängerung  bewilligte  Streckenführung  der  Linie  444  verletze  das  auf  der  X_______strasse  bestehende  Fahrverbot  für  Lastwagen. Dieses Verbot sei aus Sicherheitsgründen erlassen worden,  da  die  X_______strasse  aufgrund  der  örtlichen  Gegebenheiten  für  den  Schwerverkehr nicht geeignet sei: So weise die Strasse ein Längsgefälle  von bis zu 12 % auf, gelte mit einer Gesamtbreite von 6.5 Meter als sehr  schmal und die Böschung Richtung Y._______ falle ungeschützt mehrere  hundert  Meter  steil  ab.  Gerade  in  der  Kurve  sei  der  Begegnungsfall  Lastwagen­/  landwirtschaftlicher  Verkehr  beim  derzeitigen  Ausbaustandart  nicht  gewährleistet.  Zwar  sei  das  Fahrverbot  damals  hauptsächlich im Hinblick auf den Lastwagenverkehr eingerichtet worden,  doch  zweifellos  würden  jene  Sicherheitsüberlegungen  den  gesamten  Schwerverkehr und damit auch den Busverkehr der BDWM Transport AG  betreffen. Zur Durchsetzung des Fahrverbots gegenüber der Buslinie 444  habe  er  deshalb  beim  UVEK  ein  Vollstreckungsbegehren  eingereicht,  welches zurzeit noch hängig sei. Ein weiteres Verfahren in dieser Sache  sei beim Regierungsrat des Kantons Aargau ebenfalls noch pendent. E.  Die  BDWM  Transport  AG  (Beschwerdegegnerin)  schliesst  in  ihrer  Beschwerdeantwort  vom  15.  Februar  2011  auf  Abweisung  der  Beschwerde.  In  ihrer  Begründung  bringt  sie  vor,  gemäss  Strassenverkehrsgesetz  sei  die  X_______strasse  ausschliesslich  mit  einem Lastwagenfahrverbot  belegt. Entsprechend dürfe die Strasse  von  Gesellschaftswagen  (Bussen)  weiterhin  befahren  werden.  Die  Beschwerdegegnerin betont, auf den Linien 444 und 445 transportiere sie 

A­98/2011 in  Kooperation  mit  der  PostAuto  Schweiz  AG  täglich  rund  1'000  Fahrgäste,  weshalb  an  der  Fortführung  dieser  Linien  ein  erhebliches  öffentliches Interesse bestehe.  F.  Das BAV (Vorinstanz) hält in der Vernehmlassung vom 28. März 2011 an  der  Verfügung  vom  17.  November  2010  vollumfänglich  fest  und  beantragt,  auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, eventualiter  sei  sie  abzuweisen.  Dem  Beschwerdeführer,  so  die  Vorinstanz  in  ihrer  Begründung,  fehle  es  bereits  an  der  für  die  Beschwerdelegitimation  erforderlichen  unmittelbaren  Betroffenheit.  Doch  selbst  wenn  auf  die  Beschwerde  einzutreten  wäre,  erweise  sich  diese  als  materiell  unbegründet.  Das  Lastwagenfahrverbot  auf  der  X_______strasse,  auf  welches  sich  der  Beschwerdeführer  berufe,  umfasse  gemäss  Art.  19  Abs. 1  Bst.  d  der  Signalisationsverordnung  vom  5. September  1979  (SVV,  SR.  741.21)  alle  schweren  Motorwagen  zum  Sachentransport.  Fahrzeuge,  die  dem  Personentransport  dienten,  seien  somit  vom  Fahrverbot  klar  nicht  betroffen.  Auch  gehe  der  Beschwerdeführer  fehl,  wenn er versuche, das bestehende Fahrverbot für Lastwagen analog auf  andere Fahrzeugtypen mit  ähnlichen Gewichtsklassen  auszuweiten. Ein  allgemeines  Gewichtslimit  bestehe  gemäss  Auskunft  des  Tiefbauamtes  des  Kantons  Aargau  auf  dieser  Strasse  nicht.  Soweit  der  Beschwerdeführer  allgemeine  Sicherheitsbedenken  geltend  mache,  sei  schliesslich festzuhalten, dass aufgrund der topographischen Struktur der  Schweiz vielerorts Gesellschaftswagen und Linienbusse auf Strecken mit  weit  grösserem Gefälle  verkehren würden. Das Befahren  von  schmalen  und steilen Strassen sei hierzulande im öffentlichen Verkehr üblich. G.  Der Beschwerdeführer  bekräftigt  in  seiner  Stellungnahme  vom 14.  April  2011 die bereits  in der Beschwerdeschrift  vorgebrachten Rügen. Er  legt  nochmals dar,  im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens seien sich  alle  Beteiligten  einig  gewesen,  die  X_______strasse  für  jeglichen  Schwerverkehr  zu  sperren.  Die  vor  Ort  angebrachte  Strassensignalisation,  die  ausschliesslich  auf  ein  Lastwagenfahrverbot  hinweise, sei daher irreführend und nicht korrekt. Ergänzend bringt er vor,  dass die von der Beschwerdegegnerin aufgeführten Passagierzahlen zu  hoch gegriffen seien, da auf der X_______strasse nur die Linie 444 und  nicht  auch  die  Linie  445  verkehren  würde.  Gemäss  der  Tagespresse  verzeichne  die  Linie  444  ein  durchschnittliches  Passagieraufkommen  zwischen 606 und 700 Fahrgästen, was nur  knapp 14 bis 16 Personen 

A­98/2011 pro Fahrt entspräche. Ein öffentliches Interesse am Weiterbestand dieser  Buslinie sei damit nicht hinreichend begründet. H.  Mit  Eingabe  vom  6.  Mai  2011  präzisiert  die  Beschwerdegegnerin,  aus  betriebstechnischen Gründen könne die Linie 444 nur zusammen mit der  Linie  445  geführt  werden.  Die  in  der  Beschwerdeantwort  angegebene  Ausnützungsziffer von 1'000 Fahrgästen pro Tag sei daher korrekt. I.  Am  29.  April  2011  sowie  am  15.  August  2011  reicht  der  Beschwerdeführer ergänzende Beweismittel ins Recht ein. J.  Auf  weitere  Vorbringen  der  Parteien  und  die  sich  bei  den  Akten  befindlichen Schriftstücke wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden  Erwägungen eingegangen. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1.  Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005  (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden  gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember  1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), sofern keine  Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Das BAV gehört zu den Behörden  nach  Art.  33  VGG  und  ist  daher  eine  Vorinstanz  des  Bundesverwaltungsgerichts.  Eine  Ausnahme,  was  das  Sachgebiet  angeht,  ist nicht gegeben (Art. 32 VGG). Das Bundesverwaltungsgericht  ist deshalb zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. 2.  2.1.  Das  Bundesverwaltungsgericht  wendet  bei  der  Prüfung  der  Beschwerdevoraussetzungen,  namentlich  der  Beschwerdelegitimation,  das Recht von Amtes wegen an und ist dabei nicht an die Vorbringen der  Parteien  gebunden  (Art. 62  Abs. 4  VwVG).  Die  Beschwerdelegitimation  im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht bestimmt sich nach Art.  48  Abs. 1  VwVG.  Danach  ist  zur  Beschwerde  berechtigt,  wer  vor  der  Vorinstanz  am  Verfahren  teilgenommen  hat  oder  keine  Möglichkeit  zur 

A­98/2011 Teilnahme  erhalten  hat  (Bst.  a),  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders berührt ist (Bst. b) und ein schutzwürdiges Interesse an deren  Anfechtung oder Änderung hat (Bst. c). 2.2.  Die  Beschwerdelegitimation  des  Beschwerdeführers  wird  von  der  Vorinstanz  vorab  in  Frage  gestellt.  Im Wesentlichen wird  angeführt,  die  X_______strasse, auf der die hier strittige Buslinie 444 verkehre, verlaufe  in  rund  200  Meter  Luftlinie  Entfernung  von  der  Liegenschaft  des  Beschwerdeführers.  Es  sei  dementsprechend  nicht  nachvollziehbar,  inwieweit  der  Beschwerdeführer  durch  die  Linienführung  einen  unmittelbaren Nachteil erleide. 2.3. Der Beschwerdeführer hält dem entgegen, aufgrund der  räumlichen  Beziehung  eine  besondere  Nähe  zum  Streitgegenstand  zu  haben.  Von  den vom Busverkehr herrührenden Mehrimmissionen sei er als Anwohner  der X_______strasse unmittelbar  betroffen.  Zudem habe er  sich bereits  im  damaligen  Plangenehmigungsverfahren  betreffend  "N20/N4:  Folgemassnahmen  im  Kanton  Aargau,  Region Mutschellen"  gegen  den  Ausbau  der  X_______strasse  gewehrt.  Seine  gegen  die  Plangenehmigung  vom  2. Februar  2004  erhobene  Beschwerde  bei  der  Rekurskommission  des  Eidgenössischen  Departements  für  Umwelt,  Verkehr, Energie und Kommunikation (REKO UVEK) habe er nur gestützt  auf  eine  Vereinbarung,  welche  er  mit  dem  Staat  Aargau  am  25. Mai/4. Juni  2004  abgeschlossen  habe,  zurückgezogen.  In  dieser  Vereinbarung  habe  sich  der  Staat  Aargau  ihm  gegenüber  verpflichtet,  unter anderem keine Projektänderung zu beantragen, die die Öffnung der  X_______strasse für den Lastwagenverkehr zum Gegenstand habe oder  den  Beschwerdeführer  belasten  könnte.  Die  Parteistellung  im  seinerzeitigen Plangenehmigungsverfahren  und  in  der Vereinbarung mit  dem  Staat  Aargau  verschaffe  ihm  somit  ein  besonderes  rechtlich  geschütztes Interesse.  Ferner könne  ihm nicht angelastet werden, dass er am vorinstanzlichen  Verfahren  nicht  teilgenommen  habe,  denn  aufgrund  der  fehlenden  amtlichen Publikation habe er erst durch die Presse Kenntnis erlangt vom  hängigen  Konzessionsverlängerungsgesuch  betreffend  Linie  444.  Seine  daraufhin unverzüglich eingereichte Eingabe sei  vom Departement Bau,  Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau nur mit deutlicher Verspätung  an das  zuständige BAV weitergeleitet worden. Es wäre  stossend, wenn  ihm nun das Verschulden des kantonalen Amtes zum Nachteil gereichen  würde.

A­98/2011 2.4.  Die  vom  Beschwerdeführer  aufgeworfene  Frage  der  detaillierten  Linienführung ist betrieblicher Natur. In BGE 129 II 331 (E. 2.1. und 2.2.)  hat  das  Bundesgericht  für  den  Bereich  der  Flughafenkonzessionen  entschieden,  dass  eine  Betroffenheit  von  betrieblichen  Auswirkungen  eines  Werkes  nicht  im  Konzessionserteilungsverfahren  geltend  zu  machen  ist,  sondern  im  Verfahren  zur  Genehmigung  des  Betriebsreglements  des  Flughafens  (vgl.  auch  BGE  127  II  306  E. 7b).  Gemäss  dem  Bundesgesetz  vom  20.  März  2009  über  die  Personenbeförderung  (Personenbeförderungsgesetz,  PBG  [SR  745.1])  existiert  im Fall der Konzessionierung und des Betriebs von Buslinien im  Gegensatz  zum Flughafenbereich  kein  zweigeteiltes  Verfahren, wonach  die  Aspekte  der  Konzessionierung  gesondert  von  jenen  des  Betriebs  festzulegen  und  in  allenfalls  daran  anschliessenden  unterschiedlichen  Rechtsmittelverfahren zu behandeln wären. Die vorliegend angefochtene  Konzessionsverfügung  verleiht  der  Beschwerdegegnerin  infolgedessen  nicht  nur  das  Recht  zum  Betrieb  von  Buslinien  und  verpflichtet  sie  zur  Führung  eines  ordnungsgemässen  Betriebs,  sondern  legt  im  Einzelnen  auch  verschiedene  betriebliche  Aspekte  wie  insbesondere  die  konkrete  Linienführung  und  die  Haltestellen  der  konzessionierten  Buslinien  fest.  Wer sich somit durch den Betrieb der Buslinien betroffen fühlt, hat einzig  im  Rahmen  des  Konzessionserteilungs­  bzw.  ­änderungsverfahrens  die  Möglichkeit  zur  Einbringung  seiner  Rechtsschutzinteressen.  Die  Parteieigenschaft  des  Beschwerdeführers  sowie  seine  Legitimation  zur  hier zu behandelnden Beschwerde können aus diesem Grund nicht zum  Vornherein  ausgeschlossen  werden  (vgl.   Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts A­3199/2006 vom 7. März 2007 E. 3.1). 2.5. Vorliegend hat der Beschwerdeführer am vorinstanzlichen Verfahren  nicht  teilgenommen.  Mit  Eingabe  vom  25. Oktober  2010  hat  er  zwar  sinngemäss  ein  Gesuch  um  Verfahrensbeteiligung  im  Konzessionsverfahren  Nr.  450  an  das  Departement  Bau,  Verkehr  und  Umwelt  des  Kantons  Aargau  gestellt,  doch  dessen  Eingabe wurde  erst  knapp  einen  Monat  nach  Eingang  und  damit  verspätet  an  das  hierfür  zuständige  BAV weitergeleitet.  Das  Bundesgericht  statuiert  indes  einen  allgemeinen prozessualen Grundsatz, wonach der Rechtsuchende im Fall  einer fristgemässen Eingabe bei einer unzuständigen Behörde nicht ohne  Not  um die Beurteilung  seines Begehrens durch die  zuständige  Instanz  gebracht werden soll. Daher hat die unzuständige Behörde, vorbehältlich  rechtsmissbräuchlicher  Fehladressierungen,  die  Pflicht,  die  Eingabe  unverzüglich an die zuständige  Instanz weiterzuleiten. Dieser Grundsatz  wirkt  sich  zugunsten des Rechtsuchenden aus und bezieht  sich auf  die 

A­98/2011 gesamte  Rechtsordnung;  er  gilt  jedenfalls  dort,  wo  keine  klare,  anderslautende Gesetzgebung besteht, auch in den Kantonen (Urteil des  Bundesgerichts 1P_143/2004 vom 17. August 2004 E. 3.3.3; BGE 121  I  93 E. 1d, BGE 118 Ia 241 E. 3c).  Im  Lichte  dieser  Rechtsprechung  darf  der  Umstand,  dass  der  Beschwerdeführer  sich  irrtümlicherweise  an  das  unzuständige  Amt  gewandt  hat,  nicht  zum Rechtsverlust  führen.  Seine  Nichtteilnahme  am  vorinstanzlichen  Verfahren  hat  daher  als  unverschuldet  zu  gelten  im  Sinne des zweiten Teilsatzes von Art. 48 Abs. 1 Bst. a VwVG. 2.6.  Die  angefochtene  Konzessionserneuerung  und  ­änderung  regelt  direkt nur die Rechte und Pflichten der heutigen Beschwerdegegnerin als  Konzessionärin,  nicht  aber  diejenigen  des  Beschwerdeführers.  Fechtet  nicht  der  primäre  Verfügungsadressat,  sondern  eine  Drittperson  die  Verfügung an, verlangt die bundesgerichtliche Rechtsprechung, dass der  Beschwerdeführer  durch  den  angefochtenen  Entscheid  stärker  als  jedermann  betroffen  ist  und  in  einer  besonderen,  beachtenswerten  und  nahen Beziehung zur Streitsache steht. Das Interesse an der Aufhebung  oder  Änderung  der  Verfügung  kann  rechtlicher  oder  tatsächlicher  Natur  sein,  doch  muss  es  sich  um  eigene  persönliche  Interessen  des  Beschwerdeführers  handeln;  auf  öffentliche  Interessen  allein  oder  die  Interessen  Dritter  kann  er  sich  nicht  berufen.  Das  Interesse  des  Beschwerdeführers  ist  schutzwürdig,  wenn  seine  tatsächliche  oder  rechtliche  Situation  durch  den  Ausgang  des  Verfahrens  unmittelbar  beeinflusst werden, das heisst wenn er durch das Beschwerdeverfahren  einen  materiellen  oder  ideellen  Nachteil  von  sich  abwenden  oder  aus  diesem  einen  praktischen  Nutzen  ziehen  kann.  Diese  Anforderungen  sollen  die  im  schweizerischen  Recht  grundsätzlich  nicht  vorgesehene  Popularbeschwerde ausschliessen (vgl. zum Ganzen BGE 131 II 587 E. 2  f., BGE 131 II 649 E. 3.1, BGE 130 V 560 E. 3.3, BGE 125 I 7 E. 3c, BGE  123 II 376 E. 2, BGE 121 II 176 E. 2a). Bei Bauprojekten muss nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts die  Nähe  der  Beziehung  zum  Streitgegenstand  insbesondere  in  räumlicher  Hinsicht  gegeben  sein  (BGE  133  II  353  E. 3;  Urteile  des  Bundesverwaltungsgerichts  A­3014/2010  vom  31. Januar  2011  E.  3.2  und  A­5466/2008  vom  3.  Juni  2009  E. 1.2).  Weiter  ist  eine  besondere  Betroffenheit zu bejahen, wenn vom Betrieb der projektierten Anlage mit  Sicherheit  oder  grosser  Wahrscheinlichkeit  Immissionen  –  seien  es  Lärm­,  Staub­,  Erschütterungs­,  Licht­  oder  andere  Einwirkungen – 

A­98/2011 ausgehen,  die  auf  dem  Grundstück  des  Beschwerdeführers  aufgrund  ihrer  Art  und  Intensität  deutlich  wahrnehmbar  sind.  Dabei  ist  die  Beschwerdebefugnis dann weit zu ziehen, wenn die Auswirkungen eines  Werkes  ohne  technisch  aufwendige  und  kostspielige  Abklärungen  festgestellt  und  von  den  allgemeinen  Immissionen,  wie  sie  z.B.  der  Strassenverkehr mit sich bringt, geschieden werden können (BGE 113 Ib  225  E. 1c,  BGE  112  Ib  154  E. 3).  So  hat  das  Bundesgericht  die  Überlegungen  der  kantonalen  Vorinstanz  geschützt,  wonach  für  die  Beschwerdelegitimation  auf  die  zu  erwartenden  Immissionen  auf  den  betroffenen Grundstücken abzustellen ist. Es wurde davon ausgegangen,  dass  eine  Steigerung  des  durchschnittlichen  täglichen  Verkehrsaufkommens  um  25 %  zu  einer  Erhöhung  des  Verkehrslärmpegels  um  1  dB  (A)  führt  und  eine  solche  gerade  noch  wahrgenommen  wird.  Deshalb  hat  das  Bundesgericht  die  Grenze  zur  Bejahung  der  Legitimation  bei  einer  Verkehrszunahme  von  10 %  als  angemessen  erachtet  (vgl.  die  Urteile  des  Bundesgerichts  1A.148/2005  vom  20. Dezember  2005  E. 3.5 f.  und  1A.123/2003  vom  7. Juni  2004  E. 3.5.3). Eine besondere Betroffenheit ist ferner dann zu bejahen, wenn  ein  spezieller  Gefahrenherd  mit  erhöhtem  Risiko  für  die  Anwohner  geschaffen wird und der Beschwerdeführende auf Grund der räumlichen  Nähe speziell  stark  exponiert  ist  (BGE 120  Ib 379 E. 4c  f., BGE 120  Ib  431 E. 1, Urteile des Bundesgerichts 1E.10/2006 vom 6. Juli 2006 E. 1.4  und 1A.148/2005 vom 20. Dezember 2005 E. 3.3 sowie im Weiteren BGE  113 Ib 225 E. 1c, BGE 112 Ib 154 E. 3; BVGE 2007/1 E. 3.5, Urteile des  Bundesverwaltungsgerichts  A­7365/2009  vom  9. November  2010  E. 2.2  und  A­2016/2006  vom  2. Juli  2008  E. 2.2;  vgl.  auch  ALFRED  KÖLZ/ISABELLE  HÄNER,  Verwaltungsverfahren  und  Verwaltungsrechtspflege  des  Bundes,  2. Aufl.,  Zürich  1998,  S. 196  ff.;  ULRICH  HÄFELIN/GEORG  MÜLLER/FELIX  UHLMANN,  Allgemeines  Verwaltungsrecht, 6. Aufl., Zürich/St. Gallen 2010, Rz. 1943 ff.). Bereits  in BVGE 2007/1 hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden,  dass  diese  eben  ausgeführte  Rechtsprechung  auf  die  Beschwerdelegitimation  von  Anwohnern  im  Rahmen  des  Konzessionsverfahrens  nach  PBG  grundsätzlich  übertragen  werden  kann. Im Konzessionsverfahren gemäss PBG liegen jedoch anders als in  den von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung behandelten Fällen von  Bauprojekten  keine  projektbezogenen  Verkehrszahlen  (beispielsweise  aus einem Umweltverträglichkeitsbericht)  vor, womit  sich normalerweise  konkrete  Aussagen  zur  zu  erwartenden  Verkehrs­  bzw.  Immissionszunahme  machen  lassen.  Es  muss  daher  für  die  hier  http://links.weblaw.ch/BGE-113-IB-225 http://links.weblaw.ch/BGE-113-IB-225 http://links.weblaw.ch/BGE-113-IB-225 http://links.weblaw.ch/BGE-113-IB-225 http://links.weblaw.ch/BGE-113-IB-225 http://links.weblaw.ch/BGE-112-IB-154 http://links.weblaw.ch/BGE-112-IB-154 http://links.weblaw.ch/BGE-112-IB-154 http://links.weblaw.ch/BGE-112-IB-154 http://links.weblaw.ch/BGE-112-IB-154 http://links.weblaw.ch/BVGer-A-2016/2006 http://links.weblaw.ch/BVGer-A-2016/2006 http://links.weblaw.ch/BVGer-A-2016/2006

A­98/2011 vorzunehmende  Prüfung  darauf  abgestützt  werden,  was  der  Beschwerdeführer  bezüglich  seiner  neuen  Belastung  konkret  vorbringt,  wie sich die Beschwerdegegnerin sowie die Vorinstanz dazu äussern und  ob allfällige weitere Quellen  konkretere Hinweise auf  neue  Immissionen  für den Beschwerdeführer ergeben.  2.7.  Der  Beschwerdeführer  ist  Eigentümer  der  Liegenschaft  (…).  Die  Vorinstanz hat eine Distanz von ca. 200 Meter Luftlinie vom Grundstück  des  Beschwerdeführers  zur  hier  relevanten  X_______strasse  ermittelt.  Bei der Beurteilung der Beschwerdebefugnis gilt es folglich zu beachten,  dass  die  Liegenschaft  des  Beschwerdeführers  nicht  in  einer  unmittelbaren  nachbarlichen  Nähe  zur  Strasse  steht.  Damit  erscheint  bereits  die  für  die  Beschwerdelegitimation  erforderliche  enge  räumliche  Beziehung  fraglich.  Zumindest  müssten  aber  angesichts  der  grossen  Entfernung  die  Mehrimmissionen,  verursacht  durch  den  Linienverkehr,  besonders  stark  ausgeprägt  sein,  um  als  solches  überhaupt  auf  dem  Grundstück des Beschwerdeführers deutlich wahrnehmbar zu sein.  2.8.  Der  Beschwerdeführer  macht  geltend,  infolge  des  Busverkehrs  erheblichen  Mehrimmissionen  ausgesetzt  zu  sein,  vermag  aber  nicht  deren Umfang näher zu substanziieren. Aus den Akten geht hervor, dass  die X_______strasse derzeit  ausschliesslich  von einer Buslinie,  nämlich  der  Linie  444,  befahren  wird,  welche  im  Stundentakt  sowie  zu  den  Hauptverkehrszeiten im Halbstundentakt verkehrt. Das ergibt auf den Tag  gerechnet insgesamt 44 Fahrten, wobei pro Stunde maximal vier Fahrten  zu verzeichnen sind. Bei einem derart verdünnten Fahrplan kann vorweg  nur von leichten Mehrimmissionen gesprochen werden.  Laut den Ausführungen des Beschwerdeführers ist die X_______strasse  als  Durchgangsstrasse  zur  Entlastung  anderer  Verkehrsachsen  konzipiert.  Es  liegt  daher  auf  der  Hand,  dass  diese  Strasse  auch  ohne  Busverkehr ein doch erhebliches Verkehrsaufkommen aufweist. Weiter ist  im Hinblick auf die konkrete Lärmbelastung zu berücksichtigen, dass auf  der  hier  fraglichen Strecke moderne Linienbusse  zum Einsatz  kommen,  die  sich  erfahrungsgemäss  bezüglich  Lärmimmissionen  nur  geringfügig  vom  allgemeinen  PKW­Verkehr  abheben.  Der  Busverkehr  ist  deshalb  angesichts  des  allgemeinen  Verkehrsaufkommens  auf  der  X_______strasse  kaum  als  eigenständige  Belastung  feststellbar.  Ohnehin  werden  auch  Einzelereignisse,  die  subjektiv  als  störend  empfunden  werden,  mit  zunehmender  Entfernung  von  der  Lärmquelle  nicht mehr differenziert wahrgenommen, sondern die Auswirkungen des 

A­98/2011 allgemeinen Verkehrs schieben sich immer mehr in den Vordergrund. Es  ist daher nicht zu verkennen, dass die beanstandeten Auswirkungen dort,  wo  der  Beschwerdeführer  wohnt,  weitgehend  mit  den  allgemeinen  Strassenimmissionen  vermischt  sein  werden,  soweit  sie  als  solche  überhaupt deutlich wahrzunehmen sind.  Somit  ist  für  die  Beurteilung  der  Legitimation  des  Beschwerdeführers  davon auszugehen, dass der Busbetrieb zu wenig stark ins Gewicht fällt,  als dass dieser im Sinne der Rechtsprechung einer Verkehrs­ und damit  eine Lärm­ und Schadstoffzunahme von mindestens 10 % gleichkommen  könnte.  Bei  dieser  Sachlage  ist  nicht  ersichtlich,  inwiefern  der  Beschwerdeführer durch die als gering einzustufenden  Immissionen des  Linienverkehrs mehr als jedermann betroffen sein sollte.  2.9. Soweit der Beschwerdeführer die Beschwerdelegitimation mit seiner  Parteistellung  im  damaligen  Plangenehmigungsverfahren  betreffend  "N20/N4:  Folgemassnahmen  im  Kanton  Aargau,  Region  Mutschellen"  begründet,  verkennt  er,  dass  der  Verfahrensgegenstand  der  hier  zu  prüfenden  Konzessionsverfügung  ein  anderer  ist.  Die  Parteistellung  in  jenem früheren Verfahren kann sich daher schon aus diesem Grund nicht  präjudiziell zu Gunsten des Beschwerdeführers auswirken. 2.10. Schliesslich erblickt der Beschwerdeführer in der von der Vorinstanz  genehmigten  Linienführung  der  Buslinie  444  einen  Verstoss  gegen  das  für  die  X_______strasse  erlassene  Lastwagenfahrverbot.  Gleichzeitig  werden  vom  Beschwerdeführer  Sicherheitsbedenken  bezüglich  der  Streckenführung  geäussert.  Solche  Beweggründe  für  eine  Beschwerde  sind  zwar  zweifellos  achtenswert,  jedoch  liegen  sie  nicht  im  eigenen,  persönlichen  Interesse  des  Beschwerdeführers.  Dieser  wird  durch  den  angeblichen  Verkehrsregelverstoss  bzw.  die  gefährliche  Verkehrssituation  nicht  mehr  berührt  als  jeder  andere  Benützer  der  X_______strasse.  Wie  bereits  ausgeführt,  kann  auch  durch  den  Umstand, dass der Beschwerdeführer in einer gewissen räumlichen Nähe  zur Strasse wohnt,  kein Anspruch auf Parteistellung hergeleitet werden.  Mit  den  Einwendungen  bezüglich  Verkehrsvorschriften  bzw.  ­sicherheit  werden allein öffentliche Interessen verfochten, die mit einer Beschwerde  von einem Privaten nicht geltend gemacht werden können. Solche ideell  motivierte Vorbringen können gemäss der erwähnten bundesgerichtlichen  Rechtsprechung nicht als ausreichendes Rechtsschutzinteresse im Sinne  von  Art.  48  Abs. 1  Bst. c.  VwVG  anerkannt  werden.  In  einer  solchen  Konstellation ist es in erster Linie Aufgabe der zuständigen Behörden, für 

A­98/2011 einen  gesetzeskonformen  Vollzug  der  bestehenden  Strassenverkehrsbestimmungen bzw. für eine genügende Sicherheit des  öffentlichen Linienverkehrs zu sorgen. Auch diesbezüglich  fehlt es somit  an der erforderlichen Betroffenheit und nahen Beziehung zur Streitsache.  2.11.  Unter  diesen  Umständen  kann  der  Beschwerdeführer  nicht  zur  Beschwerde  zugelassen  werden.  Auf  die  eingereichte  Beschwerde  ist  somit mangels Legitimation des Beschwerdeführers nicht einzutreten.  3.  3.1.  Bei  diesem  Verfahrensausgang  gilt  der  Beschwerdeführer  als  unterliegende Partei und hat daher die Verfahrenskosten zu  tragen  (Art.  63  Abs. 1  VwVG).  Die  Verfahrenskosten  werden  auf  Fr.  1'000.­  festgesetzt und sind mit dem bereits geleisteten Kostenvorschuss von Fr.  4'000.­ zu verrechnen. Der Restbetrag von Fr. 3'000.­ ist ihm nach Eintritt  der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückzuerstatten 3.2.  Da  die  Beschwerdegegnerin  keinen  Antrag  auf  Parteientschädigung  gestellt  hat,  nicht  anwaltlich  vertreten  ist  und  der  Aufwand  für  die  Beteiligung  am Schriftenwechsel  als  gering  einzustufen  ist,  ist  ihr  keine  Parteientschädigung  zuzusprechen  (Art.  64  VwVG  i.V.m.  Art.  8  und  13  des  Reglements  vom  11.  Dezember  2006  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR  173.320.2]).  Die  Vorinstanz  hat  gemäss  Art.  7  Abs.  3  VGKE  keinen  Anspruch auf Parteientschädigung. Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 2.  Die  Verfahrenskosten  in  der  Höhe  von  Fr.  1'000.­  werden  dem  Beschwerdeführer  auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von  Fr.  4'000.­  verrechnet.  Der  Restbetrag,  ausmachend  Fr. 3'000.­,  wird  dem  Beschwerdeführer  nach  Eintritt  der 

A­98/2011 Rechtskraft  des  vorliegenden Urteils  zurückerstattet.  Hierzu  hat  er  dem  Bundesverwaltungsgericht seine Zahlungsverbindungen anzugeben. 3.  Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 4.  Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Beschwerdegegnerin (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref­Nr. 731.3/2010­11­15/278; Einschreiben) – das Generalsekretariat UVEK (Gerichtsurkunde) Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: Markus Metz Flurina Peerdeman Rechtsmittelbelehrung: Gegen  diesen  Entscheid  kann  innert  30 Tagen  nach  Eröffnung  beim  Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich­rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden  (Art. 82  ff.,  90  ff.  und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG,  SR  173.110]).  Die  Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren,  deren Begründung mit Angabe der Beweismittel  und die Unterschrift  zu  enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit  sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand:

A-98/2011 — Bundesverwaltungsgericht 27.09.2011 A-98/2011 — Swissrulings