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Bundesverwaltungsgericht 07.12.2011 A-1745/2011

7 décembre 2011·Deutsch·CH·CH_BVGE·PDF·2,585 mots·~13 min·3

Résumé

Öffentlich-rechtliche Dienstverhältnisse Bund (Übriges) | Änderung der Funktionsbewertung (Rückstufung)

Texte intégral

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t T r i buna l   adm in istratif   f édé ra l T r i buna l e   ammin istrati vo   f ede ra l e T r i buna l   adm in istrativ   f ede ra l Abteilung I A­1745/2011 Urteil   v om   7 .   D e z embe r   2011 Besetzung Richter Lorenz Kneubühler (Vorsitz), Richterin Claudia Pasqualetto Péquignot, Richter Jérôme  Candrian, Richter Christoph Bandli, Richterin Kathrin  Dietrich, Gerichtsschreiber Stephan Metzger. Parteien X._______,  Beschwerdeführer,  gegen Y._______,  Vorinstanz.  Gegenstand Änderung der Funktionsbewertung (Rückstufung).

A­1745/2011 Sachverhalt: A.  X._______,  war  bis  zum  31.  Dezember  2008  als  (…)  im  Generalsekretariat (GS) des A._______ in der Funktion "(…)" beschäftigt.  Im  Rahmen  dieser  Tätigkeit  wirkte  er  namentlich  bei  der  Planung,  Leitung,  Durchführung  und  Auswertung  von  Inspektionen  im  ganzen  A._______ mit, insbesondere auch im (…). B.  Am  (Datum)  beschloss  der  Bundesrat,  die  mit  den  (…)  Aufgaben  im  Bereich  (…)  ins  Y._______  zu  transferieren.  Im  Rahmen  dieses  Wechsels  wurde  neben  anderen  auch  die  Stelle  von  X._______  per  1.  Januar  2009  ins  GS  Y._______  überführt.  Die  Generalsekretariate  der  beiden  betroffenen  Departemente  regelten  die  Übertrittsmodalitäten  anfangs  Dezember  2008  in  einer  Vereinbarung  "Transfer  (…)  in  das  Y._______  /  Übernahme  von  betroffenem  Personal  im  GS  A._______  durch das Y._______". Dort wird namentlich festgehalten, das Y._______  übernehme die vom Transfer betroffenen Mitarbeitenden zu den bisher im  GS A._______ geltenden Arbeitsbedingungen. Wenige  Tage  später  hat  X._______  mit  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft,  handelnd  durch  das  GS  A._______,  eine  Vereinbarung  betreffend  Beendigung  des  Arbeitsverhältnisses  im  gegenseitigen  Einvernehmen  abgeschlossen,  in  welchem  für  ihn  die  Übertrittsmodalitäten  geregelt  werden.  Auch  dort  wird  festgehalten,  der  verwaltungsinterne  Übertritt  erfolge  zu  denselben  Anstellungsbedingungen. C.  Am  5.  Dezember  2008  hat  X._______  einen  öffentlich­rechtlichen  Arbeitsvertrag  mit  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft,  vertreten  durch das GS Y._______, abgeschlossen. Dieser Vertrag hält die bisher  für  X._______  im  GS  A._______  geltenden  Anstellungsbedingungen,  insbesondere seine Funktion "(…)" sowie die 27. Lohnklasse (LK), fest. D.  Mit Entscheid vom 24. Februar 2011 hat das GS Y._______ verfügt, die  Funktion "(…)", die X._______ inne habe, werde per 1. September 2011  von  der  LK  27  in  die  LK  26  zurückgestuft;  zudem  hat  es  auf  diesen  Zeitpunkt  hin  entsprechende  Anpassungen  des  Arbeitsvertrags  angeordnet.  Es  begründete  dies  damit,  die  Funktion  erfülle  hinsichtlich 

A­1745/2011 dem  erforderlichen  Wissen,  der  Selbständigkeit  und  des  Verantwortungsgrades die Anforderungen an die 26. LK, nicht aber an die  27.  Dies  ergebe  sich  aus  Quervergleichen  sowohl  innerhalb  des  Y._______  als  auch  gegenüber  ähnlichen  Funktionen  in  anderen  Departementen.  Die  von  ihm  dagegen  vorgebrachten  Einwände  seien  allesamt  unbegründet.  Insbesondere  müsse  sich  das  Y._______  die  Vereinbarung  zwischen  X._______  und  dem  GS  A._______  nicht  entgegenhalten  lassen;  im  Übrigen  sei  dieser  ohnehin  nachgelebt  worden. E.  Mit  Eingabe  vom  20. März  2011  erhebt  X._______  (Beschwerdeführer)  beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen diese Verfügung und  beantragt  deren  Aufhebung.  Auf  die  Begründung  wird,  soweit  entscheidwesentlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen. F.  Das  Y._______  (Vorinstanz)  beantragt  in  seiner  Vernehmlassung  vom  9. Mai  2011  die  Abweisung  der  Beschwerde,  soweit  darauf  eingetreten  werden  könne.  In  seiner  Stellungnahme  vom  15.  Mai  2011  hält  der  Beschwerdeführer an seinem Rechtsbegehren fest. Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 1.  Gemäss Art. 35 Abs. 1 des Bundespersonalgesetzes vom 24. März 2000  (BPG,  SR  172.220.1)  unterliegen  Verfügungen  des  Arbeitgebers  der  Beschwerde  an  die  in  den  Ausführungsbestimmungen  bezeichnete  interne  Beschwerdeinstanz.  Ausgenommen  sind  namentlich  erstinstanzliche  Verfügungen  der  Departemente,  die  direkt  beim  Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind (Art. 35 Abs. 2 BPG i.V.m. Art.  36  Abs.  1  BPG).  Ein  Ausnahmefall  im  Sinne  von  Art.  32  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005  (VGG, SR 173.32;  vgl.  insbesondere Art. 32 Abs. 1 Bst. c VGG) ist nicht gegeben, weshalb das  Bundesverwaltungsgericht damit zur Beurteilung der vorliegenden, gegen  eine  Verfügung  des  Y._______  gerichteten  Beschwerde  zuständig  ist  (vgl. auch Art. 31 VGG i.V.m. Art. 5 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20.  Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR  172.021]  und Art. 33 Bst. d VGG). 

A­1745/2011 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem  VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). 2.  Zur  Beschwerde  ist  nach  Art.  48  Abs.  1  VwVG  berechtigt,  wer  vor  der  Vorinstanz  am  Verfahren  teilgenommen  oder  keine  Möglichkeit  zur  Teilnahme  erhalten  hat,  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders  berührt  ist  und  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  oder  Änderung  hat.  Als  formeller  Adressat  hat  der  Beschwerdeführer  ein  aktuelles, schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung der angefochtenen  Verfügung.  Er  ist  vor  der  Vorinstanz  mit  seinen  Anliegen  zudem  nicht  durchgedrungen,  weshalb  er  auch  materiell  beschwert  und  folglich  zur  Beschwerde befugt ist.  Auf  die  im  Übrigen  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  (Art. 50 und 52 VwVG ist demnach einzutreten. 3.  Das  Bundesverwaltungsgericht  überprüft  die  bei  ihm  angefochtenen  Entscheide mit  uneingeschränkter  Kognition.  Gerügt  werden  kann  nicht  nur die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder  Missbrauch  des  Ermessens  (Art.  49  Bst.  a  VwVG)  oder  die  unrichtige  oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  (Art. 49  Bst.  b  VwVG),  sondern  auch  die  Unangemessenheit  des  angefochtenen Entscheids (Art. 49 Bst. c VwVG). Die Beschwerdeinstanz  überprüft  demnach nicht nur, ob die Verwaltung bei  ihrem Entscheid  im  Rahmen  ihres Ermessens geblieben  ist, sondern grundsätzlich auch, ob  sie eine dem Sachverhalt angemessene Lösung getroffen hat, das heisst  nicht  bloss  rechtlich,  sondern auch  sachlich  richtig  entschieden hat. Bei  der  Prüfung  der  Angemessenheit  auferlegt  sich  das  Bundesverwaltungsgericht  indessen eine gewisse Zurückhaltung,  soweit  es  um  die  Leistungsbeurteilung  von  Bediensteten,  um  verwaltungsorganisatorische  Fragen  oder  um  Probleme  der  betriebsinternen Zusammenarbeit und des Vertrauensverhältnisses geht.  In diesen Fällen entfernt es sich im Zweifel nicht von der Auffassung der  Vorinstanz  und  setzt  nicht  an  deren Stelle  sein  eigenes Ermessen  (vgl.  BVGE  2007/34  E.  5  mit  weiteren  Hinweisen;  Urteile  des  Bundesverwaltungsgerichts  A­5455/2007  vom 11.  Juni  2008 E.  5.4  und  A­1782/2006  vom  24.  Mai  2007  E.  2.4.5;  ANDRÉ  MOSER/MICHAEL  BEUSCH/LORENZ  KNEUBÜHLER,  Prozessieren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht,  Basel  2008,  N  2.149  ff.;  ULRICH 

A­1745/2011 HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX  UHLMANN,  Allgemeines  Verwaltungsrecht,  6. Auflage, Zürich 2010, Rz. 473 ff. mit Hinweisen). Bei Stelleneinreihungen im Zusammenhang mit eigentlichen Reorganisa­ tionsmassnahmen  überprüft  das Bundesverwaltungsgericht  diese Mass­ nahmen nur darauf hin, ob sie auf ernstlichen Überlegungen beruhen und  nicht lediglich vorgeschoben sind, um auf diese Weise auf ein bestimmtes  Dienstverhältnis  Einfluss  zu  nehmen.  Die  Überprüfung  von  Stelleneinreihungen hat sich darüber hinaus auch generell – nicht nur bei  Reorganisationsmassnahmen  –  auf  das  Vorliegen  ernstlicher  Überlegungen  zu  beschränken.  Es  kann  nicht  Aufgabe  des  Bundesverwaltungsgerichts  sein,  selbst  als  qualifizierende  Instanz  tätig  zu werden (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A­7932/2007 vom 29.  Oktober 2008 E. 2, A­3629/2007 vom 9. Januar 2008 E. 4, A­1764/2010  vom  14.  Oktober  2010  E.  2).  Ob  letztendlich  vorliegend  –  wie  vom  Beschwerdeführer behauptet – ein Ausbau der bestehenden Organisation  oder – wie von der Vorinstanz dargelegt – eine erstmalige Organisation  des Bereichs  „(…)“  vorliegt,  ist  demnach  für  die  folgenden Erwägungen  unerheblich. 4.  Der  Beschwerdeführer  erachtet  die  vorinstanzlich  angeordnete  Rückstufung aus verschiedenen Gründen als unzulässig. Unter anderem  macht er einen Vertrauensschutz­Tatbestand geltend und beruft sich auf  die  Übertrittsvereinbarung,  die  er  im  Dezember  2008  mit  seinem  ehemaligen  Arbeitgeber,  dem  A._______,  abgeschlossen  hat.  Die  vorliegend  interessierende  Ziff.  3  dieser  Vereinbarung  hat  folgenden  Wortlaut (Anonymisierung durch Bundesverwaltungsgericht): "Der verwaltungsinterne Übertritt  vom GS A._______  ins Y._______  erfolgt  zu  denselben  Anstellungsbedingungen,  d.h.  die  aktuelle  Funktion,  Lohnklasse,  Besoldung,  Guthaben  aus  Ferien­/GLAZ­ /Überzeit  und  Treueprämien  sowie  Sondervereinbarungen  (Ausbildung,  Veränderung  Beschäftigungsgrad,  Ausübung  Nebenerwerb) bleiben bestehen." 4.1.  Die  Vorinstanz  vertritt  die  Auffassung,  diese  Vereinbarung  sei  zwischen  dem  Beschwerdeführer  und  dem  A._______  abgeschlossen  worden und für sie deshalb nicht verbindlich; das Y._______ müsse sich  Vereinbarungen,  die  andere  Arbeitgeber  der  Bundesverwaltung  abgeschlossen  hätten,  nicht  entgegenhalten  lassen.  Sollte  das  Bundesverwaltungsgericht  dieser  Auffassung  nicht  folgen,  so  sei  der 

A­1745/2011 Vereinbarung  nachgelebt  worden,  da  der  Beschwerdeführer  unmittelbar  nach  seinem  Transfer  ins  Y._______  keine  Tieferbewertung  habe  hinnehmen  müssen;  diese  sei  erst  zwei  Jahre  später  anlässlich  der  Konsolidierung  des  Bereichs  erfolgt.  Eine  eigentliche  Zusicherung  liege  nicht  vor,  da  die  Vereinbarung  keine  Rückschlüsse  auf  ein  wohlerworbenes Recht zulasse; sie sei vielmehr vage  formuliert und vor  allem in zeitlicher Hinsicht unbestimmt gehalten. Der Beschwerdeführer hält dem entgegen, die Vereinbarung sei nicht mit  dem  A._______  abgeschlossen  worden,  sondern  mit  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft,  weshalb  das  Y._______  diese  zu  beachten  habe.  Die  Vorinstanz  habe  die  Rückstufung  von  Anfang  an  geplant gehabt und bloss deshalb zwei  Jahre damit  zugewartet,  um die  gemachten Zusicherungen nicht einhalten zu müssen. 4.2.  Das  Dienstverhältnis  eines  Bediensteten  des  Bundes  ist  nicht  unabänderlich.  Ein  umfassender  Schutz  bestimmter  Ansprüche  besteht  nur dort, wo diese als wohlerworbene Rechte betrachtet werden können,  welche  durch  den  Anspruch  auf  Treu  und  Glauben  (Art.  9  der  Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April  1999  [BV,  SR  101])  und  die  Eigentumsgarantie  (Art.  26  BV)  geschützt  sind (BGE 106 Ia 163 E. 1b; vgl. auch BGE 132 II 485 E. 9.5). Dies trifft  für die vermögensrechtlichen Ansprüche der öffentlichen Angestellten  in  der  Regel  nicht  zu,  sondern  nur  dann,  wenn  das  Gesetz  die  entsprechenden  Beziehungen  ein  für  allemal  festlegt  und  von  den  Einwirkungen  der  gesetzlichen  Entwicklung  ausnimmt,  oder  wenn  bestimmte,  mit  einem  einzelnen  Anstellungsverhältnis  verbundene  Zusicherungen abgegeben werden (BGE 134 I 23 E. 7.1 mit zahlreichen  Hinweisen). Eine solche Zusicherung liegt vor, wenn sich die behördliche  Angabe  auf  eine  konkrete,  den  betreffenden  Bürger  berührende  Angelegenheit  bezieht,  die  Amtsstelle,  welche  die  Auskunft  erteilt  hat,  hierfür  zuständig  war  oder  jedenfalls  in  guten  Treuen  für  zuständig  gehalten  werden  durfte,  der  Adressat  die  Unrichtigkeit  des  Bescheides  nicht  ohne  weiteres  hat  erkennen  können  und  er  im  Vertrauen  auf  die  erhaltene Auskunft nicht ohne Nachteil wieder  rückgängig zu machende  Dispositionen  getroffen  hat.  Eine  behördliche  Information  steht  zudem  immer  unter  dem  Vorbehalt  einer  allfälligen  späteren  Rechtsänderung  (vgl. BGE 137 I 69 E. 2.5.1; BGE 131 II 627 E. 6.1; BGE 129 I 161 E. 4.1;  BGE  118  Ia  253  E.  4b  mit  Hinweisen;  PIERRE  TSCHANNEN/ULRICH  ZIMMERLI/MARKUS MÜLLER,  Allgemeines  Verwaltungsrecht,  3. Aufl.,  Bern  2009, § 22 Rz. 15 und 19). https://expert.bger.ch/php/expert/http/index.php?lang=de&type=show_document&page=1&from_date=&to_date=&from_year=1954&to_year=2011&sort=relevance&insertion_date=&from_date_push=&top_subcollection_clir=bge&query_words=&part=all&de_fr=&de_it=&fr_de=&fr_it=&it_de=&it_fr=&orig=&translation=&rank=0&highlight_docid=atf%3A%2F%2F106-IA-163%3Ade&number_of_ranks=0&azaclir=clir#page163 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A­1745/2011 4.3.  Indem  die  Vorinstanz  geltend  macht,  die  Vereinbarung  vom  Dezember  2008  sei  nicht  von  ihr,  sondern  vom  A._______  abgeschlossen worden und vermöge sie deshalb nicht zu binden, scheint  sie das Vorliegen einer Zusicherung am Kriterium der Zuständigkeit  zur  Auskunftserteilung  scheitern  lassen  zu  wollen.  –  Zu  Unrecht:  Um  den  verwaltungsinternen  Übertritt  des  Beschwerdeführers  ins  Y._______  zu  ermöglichen,  musste  vorweg  dessen  bestehendes  Arbeitsverhältnis  mit  dem A._______ aufgelöst werden. Dies geschah durch die Vereinbarung  vom  12.  bzw.  15.  Dezember  2008  betreffend  Beendigung  des  Arbeitsverhältnisses  im  gegenseitigen  Einvernehmen,  was  diese  als  verwaltungsrechtlichen Vertrag qualifiziert. Wie sich aus dem Rubrum der  Vereinbarung  ohne  weiteres  ergibt,  wurde  sie  zwischen  dem  Beschwerdeführer  und  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  abgeschlossen und nicht zwischen diesem und dem A._______. Dieses  Departement  bzw.  (…)  handelten  vielmehr  bloss  im  Namen  der  Eidgenossenschaft.  Diese  war  aber  offensichtlich  zuständig,  dem  Beschwerdeführer  Zusicherungen  hinsichtlich  der  Modalitäten  seiner  Weiterbeschäftigung abzugeben.  Vorliegend  haben  die  beiden  Departemente  die  Übernahme  der  vom  Transfer  betroffenen  Mitarbeitenden  des  GS  A._______  durch  das  GS  Y._______ zu den bisherigen Arbeitsbedingungen zusammen vereinbart  (vgl.  Ziff.  4  der  undatierten,  am  1.  Dezember  2008  in  Kraft  getretenen  Vereinbarung  zwischen  den  Generalsekretariaten  der  beiden  Departemente). Dies war dem Beschwerdeführer bekannt, wird doch  im  Ingress  der  Auflösungsvereinbarung  zwischen  ihm  und  dem  GS  A._______ auf diese Abmachung Bezug genommen. Bei dieser Sachlage  durfte der Beschwerdeführer das A._______ als zuständig erachten, mit  ihm eine Vereinbarung betreffend den unveränderten Fortbestand seiner  Arbeitsbedingungen zuzusichern. 4.4.  Die  Vorinstanz  ist  der  Auffassung,  sie  habe  der  Vereinbarung  nachgelebt, denn der Beschwerdeführer habe "unmittelbar beim Transfer  …  keine Tieferbewertung  hinnehmen" müssen,  sondern  erst  einige  Zeit  später (Verfügung vom 24. Februar 2011, Ziff. 8). Dem ist zuzustimmen,  denn Art. 52a der Bundespersonalverordnung vom 3. Juli 2001 (BPV, SR  172.220.111.3)  normiert  die  Möglichkeit,  den  Arbeitsvertrag  eines  gemäss  BPG  angestellten  Arbeitnehmers  jederzeit  hinsichtlich  Lohnklasse  anzupassen,  sofern  seine  Funktion  tiefer  bewertet  werden  muss  oder  wenn  eine  tiefer  bewertete  Funktion  zugewiesen  wird.  Mangels  einer  Vereinbarung  über  die  zeitlichen  Umstände  des 

A­1745/2011 unveränderten  Fortbestands  der  Anstellungsbedingungen  ist  die  Einhaltung der Vereinbarung als gegeben zu betrachten, kann doch der  Beschwerdeführer  aus  der  Übertrittsvereinbarung  nicht  ableiten,  für  die  gesamte weitere Dauer seines Anstellungsverhältnisses ungeachtet aller  äusseren  Umstände  vor  einer  Veränderung  seiner  Anstellungsbedingungen  geschützt  zu  sein.  Aus  diesen  Gründen  steht  der  Vertrauensgrundsatz  einer  Anpassung  des  Arbeitsvertrages  nach  einer  mehr  als  zweijährigen  Weiterbeschäftigung  gemäss  der  in  der  Vereinbarung festgehaltenen Arbeitsbedingungen nicht entgegen. 5.  Weiter macht der Beschwerdeführer sinngemäss geltend, die Vorinstanz  habe  lediglich  eine  Restrukturierung  vorgeschoben,  um  auf  die  Arbeitsverhältnisse  Einfluss  zu  nehmen  und  eine  Rückstufung  vorzunehmen.  Es  habe  nämlich  weder  ein  Neuaufbau  noch  eine  Reorganisation  des  Bereichs  "(...)"  im  Y._______  stattgefunden.  Im  Übrigen  sei  die  Struktur  des  neu  beim  Y._______  angegliederten  Bereichs  "(...)"  bereits  bei  dessen  Überführung  Anfang  2009  bekannt  gewesen. Die Vorinstanz ihrerseits bestreitet nicht, dass keine eigentliche  Reorganisation stattgefunden hat. Vielmehr legt sie dar, dass der Bereich  „(...)“  erstmals überhaupt eine Organisation erfahren habe und dass die  Ende  2010  festgelegte  Organisation  erstmalige  Bewertungen  der  Funktionen nötig gemacht habe. Dass der Bereich "(...)" im Y._______ neu aufgebaut wurde, wird von der  Vorinstanz nicht behauptet.  Im Gegenteil: Sie  legt dar, dass bereits zum  Zeitpunkt  der  Überführung  des  (…)  vom  GS  A._______  ins  GS  Y._______ Anfang 2009 die künftige Struktur des Bereichs „(...)“ in ihren  Grundzügen  festgelegt  wurde.  Die  detaillierte  Ausgestaltung  der  Organisation  benötigte  jedoch  nicht  zuletzt  aufgrund  politischer  Entscheide  (Bewilligung  von Arbeitsstellen)  Zeit.  Erst  die Konstituierung  und  Konsolidierung  der  neuen  Struktur  ermöglichte  es,  das  Erstellen  fehlender  Stellenbeschriebe  und  gesetzeskonformer  Funktionsbewertungen nachzuholen. Dem stimmt der Beschwerdeführer  im  Übrigen  grundsätzlich  zu.  Das  Argument,  es  handle  sich  um  eine  vorgeschobene Reorganisation, um auf die Dienstverhältnisse Einfluss zu  nehmen, erscheint aus diesen Gründen nicht als stichhaltig.  6. 

A­1745/2011 6.1. Gemäss Art.  15 Abs.  1 BPG  bemisst  sich  der  Lohn  nach  den  drei  Kriterien Funktion, Erfahrung  und  Leistung. Näheres  regeln  die  gestützt  auf  Art.  15  Abs.  3  BPG  erlassenen  Ausführungsbestimmungen.  Art.  36  BPV  stellt  ein  System  von  38  Lohnklassen  auf.  Jede  Funktion  wird  bewertet und einer dieser Klassen zugewiesen (Art. 52 Abs. 1 BPV). Vor  ihrem  Entscheid  über  die  Zuweisung  holt  die  zuständige  Stelle  das  Gutachten  der  Bewertungsstelle  nach  Art.  53  BPV  ein  (Art.  52  Abs.  2  BPV). Zuständige Bewertungsstellen für die Funktionen der Lohnklassen  1  bis  31  sind  die  Departemente  (Art.  53  Abs.  1  Bst.  b  BPV).  Für  die  Funktionsbewertung  sind  die  nötige  Vorbildung,  der  Umfang  des  Aufgabenkreises  sowie  das  Mass  der  betrieblichen  Anforderungen,  Verantwortlichkeiten  und  Gefährdungen  massgebend  (Art.  52  Abs.  3  BPV).  Grundlage  für  die  Bewertung  ist  gemäss  Art.  20  Abs.  1  der  Verordnung des EFD zur Bundespersonalverordnung  vom 6. Dezember  2001 (VBPV, SR 172.220.111.31) die Stellenbeschreibung (Pflichtenheft).  Die  Bewertung  hat  nicht  zuletzt  auch  aufgrund  von  Vergleichen  mit  anderen Stellen  zu  erfolgen  (sog. Quervergleiche, Art.  20 Abs.  2 BPV).  Muss eine Funktion tiefer bewertet werden oder wird eine tiefer bewertete  Funktion  zugewiesen,  so  wird  die  Lohnklasse  im  Arbeitsvertrag  angepasst (Art. 52a BPV). 6.2. Die neue Einstufung der Funktion des Beschwerdeführers ist auf die  Überführung  der  mit  den  (…)  Aufgaben  im  Bereich  (…)  vom  GS  A._______  ins GS Y._______ zurückzuführen, welche  ihre Grundlage  in  einem  Beschluss  des  Bundesrates  vom  (Datum)  hat.  Im  Zuge  dieses  Transfers  wurde  auch  die  Funktion  des  Beschwerdeführers  als  „(…)“  überführt.  Die  Bewilligung  neuer  Stellen  im  Herbst  2010  und  die  neue  Zuweisung und Verteilung der Aufgaben erforderte  die Erstellung neuer  Stellenbeschriebe  durch  den  Chef  (...).  Aufgrund  dieses  Stellenbeschriebs  wurde  die  Funktion  "(...)"  des  Beschwerdeführers  erstmalig  im GS Y._______  einer Grundbewertung  unterzogen  und  der  Lohnklasse 26 zugewiesen. Dieser Sachverhalt ist nicht bestritten. Im  Wesentlichen  ist  die  Frage  streitig,  ob  die  Stelle  des  Beschwerdeführers,  welche  er  seit  dem  1.  Januar  2009  beim  GS  Y._______  inne  hat,  jedoch  durch  die  Konsolidierung  im  Bereich  „(...)“  eine Veränderung hinsichtlich Aufgabenbereich erfahren hat und neu als  „(…)“ bezeichnet wird,  zu Recht der LK 26 zugeteilt worden  ist  oder ob  eine Einreihung  in LK 27 angezeigt wäre. Demzufolge  ist  zu prüfen,  ob  die  Bewertung  der  Funktion  des  Beschwerdeführers  den  gesetzlichen  Vorgaben genügt.

A­1745/2011 6.3. Grundlage für die Funktionsbewertung bildet gemäss Art. 20 Abs. 1  VBPV  die  Stellenbeschreibung  (Pflichtenheft),  die  im  vorliegenden  Fall  vom Chef (...) im September 2010 verfasst wurde. 6.3.1.  Der  Beschwerdeführer  bringt  betreffend  Funktionsbewertung  im  Wesentlichen vor, seine Stelle habe nach der Überführung ins Y._______  eine  massive  Aufgabenerweiterung  und  eine  Zunahme  der  fachlichen  Anforderungen  erfahren.  Insbesondere  betreffend  (…)  seien  ihm  neue  Kernaufgaben  übertragen  worden,  während  wenige  untergeordnete  Nebenaufgaben aus dem Portfolio des A._______ weggefallen seien. Im  neuen  Stellenbeschrieb  würden  die  neuen  Aufgaben  jedoch  durch  Verallgemeinerungen  zu  wenig  in  Erscheinung  treten,  was  das  Y._______  zum  Anlass  genommen  habe,  eine  Rückstufung  zu  rechtfertigen.  Auch  die  Entscheidungskompetenzen  seien  massiv  erweitert worden, würden diese doch  jenen des Chefs  (...) entsprechen.  Aus hierarchischen Gründen würde er nämlich alle  fachtechnischen und  daraus  ableitbaren  übergeordneten  Entscheide  an  seinen  Vorgesetzten  delegieren,  damit  dieser  seine  Rolle  als  administrativer  Leiter  der  (…)  Y._______  wahrnehmen  könne.  Daraus  folge  auch,  dass  der  Chef  (...)  die Organisationseinheit nur administrativ, nicht fachlich führe. 6.3.2.  Die  Vorinstanz  bestreitet  nicht,  dass  ein  Ausbau  des  Aufgabenbereichs  stattgefunden  hat,  doch  macht  sie  geltend,  dass  es  sich bei der Erhöhung von Kernaufgaben um eine quantitative Erhöhung  der  Aufgaben  und  nicht  um  eine  qualitative  Erweiterung  des  Aufgabenkreises  handle.  Insofern  seien  auch  nicht  neue  Aufgaben  und  Entscheidkompetenzen  die  Folge.  Die  Vorinstanz  führt  weiter  aus,  die  Beurteilung  der  Fachstelle  Personal  Y._______  habe  gezeigt,  dass  die  Tätigkeiten  der  zu  bewertenden  Funktion  weniger  breit  gefächert  seien  und dass Kompetenzen sowie Verantwortlichkeiten gegenüber der im GS  A._______  ausgeübten Funktion  abgenommen hätten. Der  Fachbereich  werde  fachlich,  organisatorisch  und  administrativ  durch  den  Chef  (...)  geführt,  wodurch  Kompetenzen  und  Verantwortung  der  Unterstellten  begrenzt würden. 6.3.3. Als Rechtsgrundlage  hält  Art.  52 Abs.  1  bis  3 BPV  für  die  Funk­ tionsbewertung  fest,  dass  die  Zuweisung  einer  Funktion  zu  einer  Lohnklasse  aufgrund  eines  Gutachtens  der  gemäss  Art.  53  BPV  zuständigen  Bewertungsstelle  erfolgt  und  dabei  die  erforderliche  Vorbildung,  der  Umfang  des  Aufgabenkreises  sowie  das  Mass  der  betrieblichen  Anforderungen,  Verantwortlichkeiten  und  Gefährdungen 

A­1745/2011 massgebend sind. Die von der Vorinstanz erwähnte Verordnung über die  Funktionsbewertung  in  der  Bundesverwaltung  fällt  als  Rechtsgrundlage  dagegen  ausser  Betracht,  da  es  sich  um  eine  unveröffentlichte  Quelle  handelt, die weder dem Beschwerdeführer noch dem urteilenden Gericht  bekannt ist. Hingegen hat die Vorinstanz ein Gutachten der nach Art. 53  Abs.  1  Bst. b  BPV  zuständigen  Fachstelle  Personal  des  Y._______  veranlasst,  um die Funktion des Beschwerdeführers neu  im Gefüge der  Lohnklassen  einzureihen.  Dieses  Gutachten  vom  22. Dezember  2010  wurde weitgehend in die Verfügung vom 24. Februar 2010 übernommen  und  liegt  dem  Bundesverwaltungsgericht  vor.  Die  Fachstelle  Personal  Y._______ hat in ihrem Gutachten in Erwägung gezogen, die Lohnklasse  24  setze  Aufgaben  grundlegender  Art  voraus,  welche  Entscheidkompetenzen  einschliesse  und  besonders  qualifizierte  Berufskenntnisse  erfordere.  Für  die  Lohnklasse  25 werde  ein  grösserer  Handlungs­  und  Beurteilungsspielraum  vorausgesetzt  und  Basis  für  die  Lohnklasse  26  sei  das Vorhandensein  hochgradigen Spezialwissens  im  Sinne  einer  fachlichen  Autorität.  Dabei  habe  der  Stelleninhaber  einen  abgeschlossenen  Fachbereich  zu  verantworten  und  müsse  über  erweiterte  Entscheidkompetenzen  verfügen.  Zudem  werde  von  einem  Arbeitnehmer  in  der  Lohnklasse  26  auch  erwartet,  dass  er  die  Leitung  von Projekten von besonders grosser Bedeutung und/oder Teilprojekten  übernehmen  könne,  welche  in  der  Regel  von  grosser  strategischer  Bedeutung  seien.  Hingegen würde  die  Einstufung  einer  Funktion  in  die  Lohnklasse 27 bedingen,  dass eine noch weitergehende Verantwortung  übernommen werde. 6.3.4.  Die  Vorinstanz  stellt  denn  in  ihrer  gestützt  auf  das  zitierte  Gutachten  erstellten  Verfügung  auch  fest,  dass  es  sich  bei  der  Überprüfung,  Analyse  und  Verifizierung  der  komplexen  (…)  Tätigkeiten  und bei der Ableitung von Handlungs­ und Entscheidungsempfehlungen  zuhanden des Chefs Y._______ und der parlamentarischen Oberaufsicht  um  Aufgaben  handelt,  welche  ein  fundiertes  Spezialwissen  im  Sinne  einer  fachlichen  Autorität  sowie  einen  grossen  Selbständigkeits­  und  Verantwortungsgrad  erfordern.  Daraus  geht  hervor,  dass  die  Stellenbeschreibung  der  Funktion  des  Beschwerdeführers  als  "(...)"  die  wesentlichen,  in  Art.  52  Abs.  3  BPV  aufgeführten  und  kumulativ  zu  berücksichtigenden Kriterien enthält. Aus dem Gutachten der Fachstelle  Personal  Y._______  ist  ersichtlich,  dass  diese  Kriterien  ausreichend  geprüft wurden. 

A­1745/2011 6.3.5.  Für  die  Bewertung  der  Funktion  ist  gemäss  Art.  52  Abs.  3  BPV  insbesondere  auch  das  Mass  der  Verantwortlichkeiten  massgebend.  Dieses  wurde  im  Rahmen  des  Gutachtens  der  Fachstelle  Personal  Y._______ geprüft und durch die Funktionsbewertung bestätigt. Tatsächlich  wurde  durch  die  Konsolidierung  des  Bereichs  „(...)“  im  GS  Y._______  im Rahmen der  erstmaligen Bewertung  der  Funktionen eine  neue  Organisationsstruktur  festgelegt  und  der  Funktion  "(...)"  eine  Funktion  "Chef  (...)" übergeordnet. Sinn und Zweck dieser Hierarchie  ist  es, Verantwortungen zuzuordnen. Damit ist klargestellt, dass der Inhaber  der  vorgesetzten  Funktion  die  Gesamtverantwortung  für  die  ihr  unterstellten  Bereiche  trägt,  selbst  wenn  den  Untergebenen  faktisch  weiterhin  ein  hohes Mass  an Autonomie  zukommt. Mit  anderen Worten  trägt  der  Inhaber  der  vorgesetzten  Funktion  im  Aussenverhältnis  die  formelle  Gesamtverantwortung,  selbst  wenn  der  ihm  unterstellte  Stelleninhaber  im  Innenverhältnis  die  fachliche  und  materielle  Verantwortung gegenüber dem Vorgesetzten trägt. 6.4.  Im  Weiteren  erfolgt  die  Bewertung  der  Funktion  gestützt  auf  Quervergleiche mit anderen Stellen. Auf diese Weise soll ein stimmiges  Einreihungsgefüge  der  Funktionen  und  Lohnklassen  aufrechterhalten  werden.  Im  vorliegenden  Fall  hat  die  Fachstelle  Personal  Y._______  verschiedene  Quervergleiche  durchgeführt,  welche  im  Gutachten  vom  22. Dezember 2010 berücksichtigt wurden. 6.4.1.  Der  Beschwerdeführer  macht  geltend,  die  zum  Quervergleich  beigezogenen Bewertungsgrundlagen würden den Besonderheiten einer  (…) nicht Rechnung tragen und es werde Ungleiches verglichen. Deshalb  seien  die  Bewertungsgrundlagen  auch  nicht  tauglich,  um  eine  Tiefereinreihung  zu  begründen  und  zu  rechtfertigen.  Insbesondere  legt  der  Beschwerdeführer  dar,  dass  er  dem  Chef  (...)  fallbezogen  die  notwendigen  Informationen  aus  den  Bereichen  "(…)",  "(…)"  und  "(…)"  verschaffe,  damit  jener  den  Departementschef  Y._______,  die  (…)  Y._______  sowie  die  Geschäftsprüfungsdelegation  korrekt  zu  beraten  vermöge.  In denselben Fachgebieten bearbeite er Anfragen  im Rahmen  des  Öffentlichkeitsgesetzes.  Aufgrund  dieser  Aufgaben  käme  ihm  deshalb die Funktion eines Referenten zu. Der Beschwerdeführer macht  ausserdem  sinngemäss  geltend,  die  aufgeführten  Quervergleiche  seien  nicht  repräsentativ,  da  seine  Funktion  in  einem  politisch  sensiblen  Bereich  angesiedelt  sei,  wo  die  (...)  regelmässig  direkten  Einblick  (…)  habe, welche der Geheimhaltung unterliegen würden. 

A­1745/2011 6.4.2. Art. 20 Abs. 2 VBPV sieht vor, dass die Bewertung einer Funktion  u.a.  gestützt  auf  Vergleiche  mit  anderen  Stellen  zu  erfolgen  hat.  Die  Vorinstanz  hat  diese  durch  die  Fachstelle  Personal  Y._______  durchgeführten  Quervergleiche  in  ihre  Verfügung  aufgenommen,  wobei  insbesondere  Faktoren  wie  die  Komplexität  und  Vielfältigkeit  der  Aufgaben sowie die der Funktion zu Grunde liegenden Kompetenzen und  Verantwortlichkeiten  zum  Tragen  kommen.  Die  Verwendung  dieser  Kriterien  ermöglicht  einen  Vergleich  von  verschiedenartigen  Fachbereichen.  So  hat  die  Vorinstanz  resp.  die  Fachstelle  Personal  Y._______  einerseits  einen  Vergleich  mit  anderen  anspruchsvollen  Funktionen  im  Generalsekretariat  Y._______  durchgeführt,  wobei  unter  Beachtung  funktionsspezifischer  Besonderheiten  die  Funktion  des  Beschwerdeführers  mit  den  Stellen  von  "Inspektoren/Inspektorinnen",  "Leiter/in  Preisprüfungen",  „Leiter/in Revisionen“  im  (…) Y._______  und  "Juristen/Juristinnen“ im Bereich Recht – welche allesamt der Lohnklasse  25  zugeordnet  sind  –  durchgeführt  wurden.  Andererseits  wurde  ein  Quervergleich  mit  Funktionen  in  anderen  Departementen  angestellt,  wobei  auch  die  der  Lohnklasse  27  zugeordneten  Stellen  im  (…)  A._______  herangezogen  wurden.  Diese  Y._______­internen  Quervergleiche  führten  aufgrund  der  sehr  breit  gefächerten  Tätigkeitsbeschreibungen  und  der  damit  verbundenen  Verantwortlichkeiten  und  Kompetenzen  der  (…)  im  A._______  zu  einer  sachlichen  Begründung  der  Abgrenzung  von  einer  Lohnklasse  zu  den  (…)  des  Bereichs  „(...)“.  Im  Weiteren  wurden  Y._______­externe  Quervergleiche mit den in der Lohnklasse 27 angesiedelten und mit sehr  hohem  Autonomiegrad  ausgestatteten  Stellen  der  Wirtschafts­  und  Finanzexperten in der Bundesanwaltschaft sowie mit den der Lohnklasse  25 zugeordneten Steuerexperten der Eidgenössischen Steuerverwaltung  gezogen.  Das  Gutachten  der  Fachstelle  Personal  Y._______  zeigt  demnach,  dass  die  Vorinstanz  weitreichende  Vergleiche  angestellt  hat,  was eine fundierte und differenzierte Einbettung der Funktion des "(...)" in  das Gesamtgefüge  der  Lohnklassen  ermöglicht  hat.  Die  Einstufung  der  Stelle  des Beschwerdeführers  in  die  Lohnklasse  26  lässt  sich  somit  als  sachlich  begründet  bezeichnen.  Dabei  liegt  es  in  der  Natur  der  Sache,  dass  die  verschiedenen,  dem Vergleich  zugrunde  liegenden Tätigkeiten  je  spezifische  Eigenschaften  aufweisen.  So mag  es  zutreffen,  dass  die  Tätigkeit  des  Beschwerdeführers  in  einem  (…)  Bereich  eine  gewisse  politische  Bedeutung  aufweist,  doch  dürfte  ähnliches  in  je  unterschiedlicher Weise auch  für die Vergleichspositionen zutreffen. Die  Einreihung der einzelnen Funktionen in die entsprechenden Lohnklassen  beruht  auf  vertretbaren  Gründen  und  ergibt  gesamthaft  betrachtet  ein 

A­1745/2011 stimmiges Ganzes. Dies insbesondere auch im Hinblick darauf, dass das  Bundesverwaltungsgericht  nicht  selber  als  qualifizierende  Instanz  tätig  wird, wenn die durch die Vorinstanz vorgenommene Stelleneinreihung auf  ernstlichen  Überlegungen  beruht  (vgl.  oben  E.  4;  Urteile  des  Bundesverwaltungsgerichts  A­1764/2010  vom  14. Oktober  2010  E.  5.3  und A­7932/2007 vom 29. Oktober 2008 E. 6).  Im  Übrigen  ist  festzuhalten,  dass  die  Funktion  des  Beschwerdeführers  nicht  mit  jener  eines  (Fach­)Referenten  gleichgesetzt  werden  kann,  handelt es sich doch dabei um die im Stab eines Departementsvorstehers  angesiedelten  Stellen,  die  ihrem  direkt  vorgesetzten  Departementschef  unmittelbar Bericht erstatten. Auch das Argument der politischen Brisanz  vermag  nicht  zu  überzeugen.  Zahlreiche  Funktionen  im  Staatsdienst  bearbeiten  Informationen,  welche  der  Geheimhaltung  unterliegen.  Die  Tatsache,  dass  ein  Sachverhalt  geheim  klassifiziert  ist,  vermag  eine  Sonderbehandlung  des  entsprechenden  Funktionsträgers  hinsichtlich  Lohnklasse  nicht  zu  rechtfertigen,  gehört  Verschwiegenheit  in  diesen  Funktionen  doch  zum  Standardverhalten.  Die  durchgeführten  Quervergleiche  erscheinen  aus  den  angeführten  Gründen  als  zweckmässig  und  ergeben  ein  nachvollziehbares  Bild  des  Lohnklassengefüges. 6.5.  Verwaltungsmassnahmen  zur  Verwirklichung  eines  öffentlichen  Interesses  müssen  verhältnismässig,  d.h.  geeignet,  erforderlich  und  zumutbar sein. Letzteres ist zu bejahen, wenn ein vernünftiges Verhältnis  zwischen  dem  konkreten  Eingriffszweck  und  der  konkreten  Eingriffswirkung,  mithin  eine  angemessene  Zweck­Mittel­Relation  besteht. Ob dem so ist, ist durch Abwägung aller berührter Interessen zu  ermitteln (PIERRE TSCHANNEN/ULRICH ZIMMERLI/MARKUS MÜLLER, a.a.O., §  21 Rz. 16). 6.5.1.  Vorliegend  bezweckt  die  Neueinstufung  im  Wesentlichen  die  angemessene  Einstufung  der  Funktion  des  Beschwerdeführers  sowie  eine  Harmonisierung  der  Funktionseinreihungen  im GS  Y._______.  Sie  verfolgt damit ein öffentliches Interesse, das nur auf diese Weise erreicht  werden kann, ist somit geeignet und erforderlich.  6.5.2.  Die  Rückstufung  führt  beim  Beschwerdeführer  zu  einer  Lohneinbusse von rund Fr. 7'500.­­ pro Jahr. Zu beachten ist, dass diese  Einbusse  auf  einem  hohen  Lohnniveau  erfolgt,  was  das  Mass  der  Einbusse  relativiert;  dem  Beschwerdeführer  verbleibt  auch  nach  der 

A­1745/2011 Rückstufung  ein  beträchtliches  Einkommen.  Wegen  der  Besitzstandgarantie wird die Herabsetzung des Gehalts zudem erst ab 1.  September  2013  wirksam  werden.  Schliesslich  macht  der  Beschwerdeführer  auch  keine  in  seiner  Person  liegenden  Umstände  geltend,  welche  die  von  der  Vorinstanz  angeordneten  Massnahme  als  übermässig erscheinen liesse.  Im  Ergebnis  erscheint  das  Verhältnis  zwischen  Eingriffszweck  und  Eingriffswirkung  vorliegend  nicht  als  unangemessen.  Die  Zumutbarkeit  der Rückstufung ist entsprechend zu bejahen. 7.  Diese  Erwägungen  führen  zum  Schluss,  dass  die  Vorinstanz  eine  ganzheitliche Funktionsbewertung im Sinne des Art. 52 Abs. 1 bis 3 BPV  durchgeführt hat. Sie zeigen, dass die Bewertung der Funktion "(...)" auf  ernstlichen  Überlegungen  beruht  und  dass  die  Anforderungen  an  die  Lohnklasse  26  insgesamt  erfüllt  sind.  Die  Bewertung  erscheint  im  Weiteren  angemessen,  da  sie  auf  ernstlichen,  sachlichen  und  nachvollziehbaren  Gründen  beruht  und  das  Gesamtgefüge  der  Lohnklassen gewahrt wird. Die Einstufung in diese Lohnklasse erfolgte zu  Recht.  Die  Beschwerde  ist  somit  abzuweisen  und  die  angefochtene  Verfügung vom 24. Februar 2011 ist zu bestätigen. 8.  Verfahrenskosten  sind  angesichts  des  personalrechtlichen  Charakters  des  vorliegenden Rechtsstreits  keine  zu  erheben  (Art.  34 Abs.  2 BPG).  Die nicht anwaltlich vertretenen Parteien haben keinen Anspruch auf eine  Parteientschädigung  (Art.  64 Abs.  1 VwVG, Art.  7 Abs.  1  und  8 Abs.  1  des  Reglements  vom  21.  Februar  2008  über  die  Kosten  und  Ent­ schädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR  173.320.2]).

A­1745/2011 Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 1.  Die Beschwerde wird abgewiesen und die angefochtene Verfügung vom  24. Februar 2011 wird bestätigt. 2.  Es  werden  keine  Verfahrenskosten  erhoben  und  es  werden  keine  Parteientschädigung gesprochen. 3.  Dieses Urteil geht an: – den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) – die Vorinstanz (Ref­Nr. 04­14; Gerichtsurkunde) Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: Lorenz Kneubühler Stephan Metzger

A­1745/2011 Rechtsmittelbelehrung: Entscheide  des  Bundesverwaltungsgerichts  auf  dem  Gebiet  der  öffentlich­rechtlichen  Arbeitsverhältnisse  können  beim  Bundesgericht  angefochten  werden,  sofern  es  um  eine  vermögensrechtliche  Angelegenheit  geht,  bei  welcher  der  Streitwert  mindestens  Fr. 15'000.–  beträgt oder bei der sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung  stellt  (vgl.  Art. 85 Abs. 1  Bst. b  und Abs. 2  des Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG,  SR 173.110]).  Bei  einer  nicht  vermögensrechtlichen  Angelegenheit  ist  die  Beschwerde  nur  zulässig,  wenn  sie  die Gleichstellung  der Geschlechter  betrifft  (vgl.  Art. 83  Bst. g  BGG).  Steht  die  Beschwerde  in  öffentlich­rechtlichen  Angelegenheiten  offen, kann sie  innert 30 Tagen nach Eröffnung dieses Entscheids beim  Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6,  6004 Luzern,  erhoben  werden  (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist steht still vom 18. Dezember bis  und mit dem 2. Januar (Art. 46 Abs. 1 Bst. c BGG). Die Rechtsschrift ist in  einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung  mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). Versand:

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