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Zürich Sozialversicherungsgericht 16.12.2003 KA.2003.00020

December 16, 2003·Deutsch·Zurich·Sozialversicherungsgericht·HTML·524 words·~3 min·2

Summary

Nachforderung nicht bezogener Kinderzulagen

Full text

KA.2003.00020

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich III. Kammer Sozialversicherungsrichter Faesi, Vorsitzender Sozialversicherungsrichterin Annaheim Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer Müller Gerichtssekretärin Ibrahim-Lamas Urteil vom 17. Dezember 2003 in Sachen H.___ & Co   Beschwerdeführer

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA) Familienausgleichskasse Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich Beschwerdegegnerin

1.       A.___ ist Mutter dreier Kinder - B.___, geboren 12. Juni 1979, C.___, geboren 17. Januar 1982, und D.___, geboren 11. Oktober 1983, - und arbeitet seit 1993 bei H.___ & Co., Niederweningen, dem Unternehmen ihres Ehegatten, H.___ , mit (Urk. 1). 2.       Mit zwei am 8. Oktober 2003 erlassenen Verfügungen - für die Zeit vom 1. Januar  bis 30. April 2002 (Urk. 7/1) sowie für die Zeit ab 1. Mai 2002 (Urk. 2 = 7/2) - sprach die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Familienausgleichskasse, A.___ aufgrund der eingereichten Ausbildungsbestätigungen für die gemeinsamen Kinder folgende Kinderzulagen zu: - für C.___, geboren 17. Januar 1982, vom 1. Januar bis 30. April 2002 in der Höhe von Fr. 150.-- (Urk. 7/1) sowie vom 1. Mai 2002 bis 31. Oktober 2004 in der Höhe von Fr. 195.-- (Urk. 2 = 7/2); - für D.___, geboren 11. Oktober 1983, vom 1. Januar bis 30. April 2002 in der Höhe von Fr. 150.-- (Urk. 7/1) sowie vom 1. Mai 2002 bis 31. August 2002 in der Höhe von Fr. 195.--(Urk. 2 = 7/2).

3.       H.___ erhob am 16. Oktober 2003 (Urk. 1) Beschwerde und beantragte sinngemäss die Aufhebung der Verfügung betreffend die Zeit vor dem 1. Mai 2002 (Urk. 7/1) und die Ausrichtung der Kinderzulagen bereits ab Oktober 1998, nämlich: für B.___ bis 20. August 1999, für C.___ bis Oktober 2004 und für D.___ bis 8. August 2002, und reichte die entsprechenden Ausbildungsbestätigungen zu den Akten (Urk. 3/1-3). In ihrer Beschwerdeantwort vom 20. November 2003 (Urk. 6) beantragte die Beschwerdegegnerin die Gutheissung der Beschwerde und die Rücksendung der Akten zum Erlass der entsprechenden Verfügungen.

4.       Nach § 13 des Gesetzes über Kinderzulagen (KZG) ist die Nachforderung nicht bezogener Kinderzulagen rückwirkend auf fünf Jahre beschränkt vom Zeitpunkt an gerechnet, da sie schriftlich geltend gemacht wird. Der übereinstimmende Antrag der Parteien auf Aufhebung der Verfügung vom 8. Oktober 2003 betreffend die Zeit vor dem 1. Mai 2002 (Urk. 7/1) und auf Ausrichtung von Kinderzulagen bereits ab Oktober 1998 steht somit im Einklang mit der Akten- und Rechtslage. Die Beschwerde ist deshalb gutzuheissen und die angefochtene Verfügung dahingehend abzuändern, dass A.___ bereits ab 1. Oktober 1998 Anspruch auf Kinderzulagen hat, das heisst für B.___, geboren 12. Juni 1979, bis 31. August 1999; für C.___ bis 30. April 2002 und für D.___ bis 30. April 2002.

Das Gericht erkennt: 1.         In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Familienausgleichskasse, vom 8. Oktober 2003 betreffend die Zeit vor dem 1. Mai 2002 dahingehend abgeändert, dass A.___ bereits ab 1. Oktober 1998 Anspruch hat auf Kinderzulagen hat für die Kinder: - B.___, geboren 12. Juni 1979, bis 31. August 1999; - C.___, geboren 17. Januar 1982, bis 30. April 2002; - D.___, geboren 11. Oktober 1983, bis 30. April 2002. 2.         Das Verfahren ist kostenlos. 3.         Zustellung gegen Empfangsschein an: - H.___ & Co - Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, Familienausgleichskasse - Direktion für Soziales und Sicherheit

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