\n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz
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\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n Urteil vom 10. März 2020 \n ZK1 2019 24 \n \n \n \n \n \n Mitwirkend
\n Kantonsgerichtspräsident Dr. Urs Tschümperlin, Kantonsrichter Hannelore Räber, Pius Schuler, Jörg Meister und Josef Reichlin, Gerichtsschreiberin lic. iur. Gabriela Thurnherr.
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n In Sachen
\n A.________ GmbH, Klägerin und Berufungsführerin, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, gegen C.________ AG, Beklagte und Berufungsgegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt D.________,
\n \n \n \n \n \n \n \n \n betreffend
\n negative Feststellungs- und Unterlassungsklage (Bankgarantie)
\n \n \n \n (Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts Gersau vom 3. Mai 2019, ZGO 2018 01);- \n \n \n hat die 1. Zivilkammer, \n \n nachdem sich ergeben: \n A. Am 14. Juni 2013 schlossen die F.________ GmbH (Sitz in Herisau) als Unternehmerin und die C.________ AG als Bauherrin einen Werkvertrag über die schlüsselfertige Erstellung von zwei Mehrfamilienhäusern auf der Liegenschaft E.________strasse xx und yy in Gersau (Vi-act. BB 2). Die G.________ AG (Bank I) übernahm mit Schreiben vom 19. Januar 2016 im Auftrag der A.________ GmbH und zugunsten der C.________ AG („Käufer“) eine Bankgarantie über Fr. 233‘949.98 betreffend das Projekt E.________ \n (Vi-act. KB 5). Die C.________ AG forderte am 25. August 2017 diese Garantiesumme ein, weil die „F.________“ ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachgekommen sei (Vi-act. KB 6). Auf Gesuch der A.________ GmbH (Österreich) hin verbot das Bezirksgericht Innere Stadt Wien (Österreich) der C.________ AG, Rechte aus der Bankgarantie zu behaupten und den Garantiebetrag abzurufen. Der G.________ AG (Bank I) verbot es, Zahlungen aus der Bankgarantie durchzuführen. Die Verfügung wurde bis zur rechtskräftigen Entscheidung in dem in der Schweiz innerhalb von vier Wochen einzuleitenden Gerichtsverfahren befristet (Vi-act. KB 7). \n B. Nach erfolglos verlaufenem Schlichtungsverfahren (Vi-act. KB 1) erhob die A.________ GmbH) beim Bezirksgericht Gersau Klage mit folgenden Anträgen (Vi-act. 1): \n 1. Die Beklagte habe es zu unterlassen und es sei ihr zu verbieten, die “Gewährleistungsgarantie” (Garantie Nummer 8813G16000472) vom 19. Januar 2016 in Anspruch zu nehmen bzw. daraus irgendwelche Zahlungen zu fordern. \n \n 2. Es sei festzustellen, dass der Beklagten im Zusammenhang mit der Überbauung E.________strasse xx und yy, 6442 Gersau, gegenüber der Klägerin keine Forderung zusteht und die Inanspruchnahme der „Gewährleistungsgarantie“ (Garantie Nummer 8813G16000472) vom 19. Januar 2016 unzulässig ist. \n \n 3. Voranstehende Ziffer 1 sei für den Fall der Zuwiderhandlung mit der Strafdrohung nach