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Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 17.12.2019 ZK1 2019 18

December 17, 2019·Deutsch·Schwyz·Kantonsgericht 1. Zivilkammer·HTML·501 words·~3 min·1

Summary

Forderung aus Kaufvertrag (BMW X5) | übriges Vertragsrecht

Full text

\n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz

\n 1

\n \n \n \n   \n   \n   \n   \n \n   \n Beschluss vom 17. Dezember 2019 \n ZK1 2019 18 \n   \n   \n \n \n \n Mitwirkend

\n Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann, Kantonsrichter Walter Christen, Hannelore Räber, Pius Schuler und Jörg Meister, Gerichtsschreiber lic. iur. Mathis Bösch.

\n \n \n \n   \n   \n   \n \n \n \n In Sachen

\n A.________, Kläger und Berufungsführer, vertreten durch Rechtsanwalt B.________,   gegen   C.________ AG, Beklagte und Berufungsgegnerin, vertreten durch Rechtsanwältin D.________,  

\n \n \n \n   \n   \n   \n \n \n \n betreffend

\n Forderung aus Kaufvertrag (BMW X5)

\n \n \n \n (Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts Höfe vom 15. Januar 2019, ZGO 2018 29);- \n   \n   \n   \n hat die 1. Zivilkammer, \n \n nachdem sich ergeben: \n A. Laut Vertrag vom 11. Januar 2014 verkaufte die C.________ AG A.________ den BMW Modell X5 mit der Stamm-Nr. xx zum Preis von Fr. 54‘000.00 mit einem Jahr „Quality“-Garantie (KB 2). Wegen eines Motorschadens wollte der Käufer danach sein Recht auf Wandelung und Schadenersatz beanspruchen (KB 5a). Nach erfolgloser Sühneverhandlung (KB 3) klagte er am 8. Oktober 2014 beim Bezirksgericht Höfe gegen die Verkäuferin: Diese sei zu verpflichten, ihm gegen Rückerstattung des Fahrzeugs den Betrag von Fr. 60‘269.00 nebst 5 % Zins seit dem 11. Januar 2014 zu bezahlen. \n B. Mit Klageantwort vom 20. November 2014 machte die Beklagte geltend, die Finanzierung des gelieferten BMWs sei mittels Leasingvertrags erfolgt. Sie reichte den Vertrag zwischen der E.________ (Bank I) und der Leasingnehmerin F.________ GmbH vom 20. Januar 2014 über 49 Leasingraten bei einem kalkulatorischen Restwert des Fahrzeuges von Fr. 9‘259.25 (exkl. MWST) sowie den Kaufvertrag zwischen der Bank und der Beklagten zu einem Preis von Fr. 58‘390.00 ein (BB 3a und 3b). Der Wagen wurde dem für die Leasingnehmerin unterzeichnenden Kläger am 22. Januar 2014 übergeben (BB 3c). \n C. Nach Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels wies das Bezirksgericht die Klage mit Urteil vom 23. August 2017 ab. In Gutheissung der Berufung des Klägers wies das Kantonsgericht die Sache mit Beschluss vom 21. August 2018 zur Durchführung einer Schlussverhandlung und neuem Entscheid zurück (ZK1 2017 40 vom 21. August 2018). Das Bezirksgericht führte am 15. Januar 2019 die Schlussverhandlung durch (Vi-act. V sowie D 3) und wies gleichentags die Klage erneut ab. \n D. Mit rechtzeitiger Berufung vom 20. März 2019 beantragte der Kläger dem Kantonsgericht, das Urteil des Bezirksgerichts des zweiten Rechtsganges wiederum aufzuheben und die Beklagte zu verpflichten, gegen Rück­erstattung des BMW Fr. 69‘839.10 nebst 5 % Zins seit dem 11. Januar 2014 zu bezahlen. Eventuell sei die Angelegenheit zur Durchführung eines Beweisverfahrens und zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die Beklagte beantwortete die Berufung am 6. Mai 2019 mit dem Antrag, die Berufung abzuweisen, soweit auf diese eingetreten werden könne (KG-act. 8);- \n   \n und in Erwägung: \n 1. Die Vorinstanz berücksichtigte die an der Schlussverhandlung durch den Kläger eingereichten Belege (KB 21 – 24) als ohne Verzug rechtzeitig vorgebracht (

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