\n \n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz
\n 1
\n \n \n \n \n \n \n \n \n Urteil vom 6. November 2018 \n ZK1 2017 43-45 \n \n \n \n \n \n Mitwirkend
\n Kantonsgerichtspräsident Dr. Urs Tschümperlin, Kantonsrichter Walter Christen, Hannelore Räber, Pius Schuler und Jörg Meister, a.o. Gerichtsschreiberin MLaw Sonja Mango-Meier.
\n \n \n
\n
\n \n \n \n \n \n \n \n \n \n In Sachen
\n A.________, Kläger, Beklagter und Berufungsführer, gegen B.________, Kläger, Beklagter und Berufungsgegner, vertreten durch Rechtsanwalt C.________,
\n \n \n \n \n \n \n \n \n betreffend
\n Kündigungen wegen Eigenbedarf und Zahlungsverzug, Mietzinshinterlegung, Mängelbeseitigung und Mietzinsreduktion
\n \n \n \n (Berufung gegen die Urteile des Einzelrichters am Bezirksgericht Küssnacht am Rigi vom 13. September 2017, ZEV 2014 7, vom 14. September 2017, ZEV 2014 12 und vom 15. September 2017, ZEV 2015 1);- \n \n \n \n hat die 1. Zivilkammer, \n nachdem sich ergeben: \n A. A.________ als Mieter (nachfolgend: Berufungsführer) und B.________ als Vermieter (nachfolgend: Berufungsgegner) schlossen am 8. August 2008 einen Mietvertrag über eine Wohnung im Rohbau an der D.________strasse xx in 6403 Küssnacht am Rigi. Sie vereinbarten mit Mietbeginn ab 1. Oktober 2008 einen monatlichen Nettomietzins von Fr. 1‘800.00 und nach Aufwand abzurechnende Nebenkosten (KG-act. 1, Beilage 4 [ZK1 2017 43 bis 45]). Ausserdem unterzeichneten die Parteien am 8. August 2008 einen als „Depot/Darlehen/Sicherheitsleistung“ bezeichneten Vertrag (KG\u2011act. 1, Beilage 5 [ZK1 2017 43 bis 45]). \n B. Am 15. Juli 2013 unterbreitete der Berufungsgegner dem Berufungsführer eine Vereinbarung, wonach die gegenseitigen Vertragsverhältnisse, also der Mietvertrag und der Vertrag mit der Bezeichnung „Depot/Darlehen/\u200C\u200CSicherheitsleistung“ vom 8. August 2008, im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst werden sollten. Der Berufungsführer unterzeichnete diese Vereinbarung nicht (KG-act. 1, Beilage 7 [ZK1 2017 43 bis 45]). Am 24. Juli 2013 kündigte der Berufungsgegner erstmals die Wohnung mit dem amtlichen Formular per 31. Januar 2014 und machte Eigenbedarf geltend (KG-act. 1, Beilage 9 [ZK1 2017 43 bis 45]). Mit Schreiben vom 22. November 2013 stellte der Berufungsgegner dem Berufungsführer eine Nebenkostenabrechnung über Fr. 5'000.00 zu (KG\u2011act. 1, Beilage 10 [ZK1 2017 43 bis 45]). Gleichentags verlangte der Berufungsgegner vom Berufungsführer die Bezahlung der seit 2. Juli 2013 ausstehenden Mieten in der Höhe von Fr. 7‘200.00 innert Monatsfrist. Andernfalls müsse er ihm wegen Zahlungsrückstand kündigen (KG\u2011act. 1, Beilage 11 [ZK1 2017 43 bis 45]). Am 14. Januar 2014 kündigte der Berufungsgegner das Mietverhältnis ein weiteres Mal unter Verwendung des amtlichen Formulars – dieses Mal jedoch mit Wirkung per 28. Februar 2014. Der Berufungsgegner begründete seine Kündigung wie folgt (KG-act. 1, Beilage 12 [ZK1 2017 43 bis 45]): \n Nicht Folgeleistung der Zahlungsaufforderung vom 22.11.2013 \n Gem. Zahlungsaufforderung mit Kündigungsandrohung gestützt auf