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Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 28.02.2017 ZK1 2016 8

February 28, 2017·Deutsch·Schwyz·Kantonsgericht 1. Zivilkammer·HTML·482 words·~2 min·13

Summary

mietrechtliche Forderungen | Mietrecht

Full text

\n \n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz

\n 1

\n \n \n \n   \n   \n   \n   \n \n   \n Urteil vom 28. Februar 2017 \n ZK1 2016 8 \n   \n   \n \n \n \n Mitwirkend

\n Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner, Kantonsrichter Walter Christen, Pius Schuler, Jörg Meister und Josef Reichlin, Gerichtsschreiber lic. iur. Claude Brüesch.

\n  

\n \n \n \n   \n \n \n \n   In Sachen

\n   1. C.________, 2. B.________, Kläger und Berufungsführer, beide vertreten durch Rechtsanwalt A.________,   gegen   D.________, \n Beklagte und Berufungsgegnerin, \n vertreten durch Rechtsanwältin E.________,

\n \n \n \n   \n   \n   \n \n \n \n betreffend

\n Mietrechtliche Forderungen

\n \n \n \n (Berufung gegen das Urteil des Einzelrichters am Bezirksgericht Küssnacht vom 29. Dezember 2015, E2 2010 36);- \n   \n   \n   \n hat die 1. Zivilkammer, \n \n nachdem sich ergeben: \n A. Am 7. Dezember 1995 und 11. Dezember 2000 schlossen die Kollektivgesellschaft F.________ & G.________ (heute: D.________) als Vermieterin einerseits und C.________ und B.________ als Mieter andererseits Mietverträge betreffend das Einfamilienhaus an der X-strasse, wobei die Mietverträge in einen Wohnanteil (Kläger sind Mieter) und einen Büroanteil (B.________ ist Mieter) aufgeteilt wurden (Vi-KB 3 und 4). \n B. In den Jahren 2009 und 2010 leiteten die Kläger bei der Schlichtungsstelle im Mietwesen des Bezirks Küssnacht vier verschiedene Schlichtungsverfahren ein (Vi-act. D/GA 8, S. 3-5). Am 22. September 2010 stellte die Schlichtungsstelle die Nichteinigung der Parteien fest und beschloss insbesondere eine Herabsetzung der Mietzinse für das Büro und für das Wohnhaus wegen verschiedener Mängel, die zu beseitigen seien (Vi-act. D/GA 8, S. 24 f.).  \n C. Mit Eingabe vom 4. Januar 2011 gelangten C.________ und B.________ an den Einzelrichter am Bezirksgericht Küssnacht und stellten gegen die D.________ folgende Rechtsbegehren: \n 1. Der Beklagte sei zu verpflichten, folgende Mängel am Mietobjekt vollumfänglich zu beseitigen: \n \n Schimmelpilz im Büro (inklusive Ursache) \n Risse Marmorböden und Keramikböden \n Wasserschaden an der Aussentreppe und bei Bürotrakt (inklusive Ursache) \n Badezimmer Duschkabine/Badezimmertür \n Diverse, ausstehende Malerarbeiten \n Dampfabzug Küche \n Haustür-Sonnerie \n Lampen (Halogenspots) \n Heizung (in Betrieb setzen der Seewasser-Wärmepumpe) \n \n   \n 2. Bei untätig sein der Beklagten seien die Kläger zu ermächtigen, die genannten Mängel am Mietobjekt auf Kosten der Beklagten vollumfänglich beseitigen zu lassen; betreffend die Heizung sei die Beklagte bei untätig sein zu verpflichten, den Klägern die durch das Notsystem verursachten zusätzlichen Stromkosten zu entschädigen. \n   \n 3. Der Nettomietzins sei angemessen herabzusetzen, und zwar vom Februar 2009 bis September 2010 um insgesamt mindestens 15 % und ab Oktober 2010 bis zur vollständigen Beseitigung der Mängel um insgesamt noch mindestens 10 %. \n   \n 4. Der Einzelrichter habe im Sinne des Antrags Ziff. 3 über die \n Herausgabe der ab Februar 2010 auf dem Hinterlegungskonto der Schlichtungsbehörde Küssnacht eingezahlten Mietzinse zu befinden. \n 5. Ab 1. März 2010 sei der Nettomietzins zusätzlich um mindestens 11 % herabzusetzen (infolge Mietzinsherabsetzungsbegehren gemäss

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