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Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 02.05.2017 ZK1 2016 28

May 2, 2017·Deutsch·Schwyz·Kantonsgericht 1. Zivilkammer·HTML·615 words·~3 min·9

Summary

Forderung | übriges Vertragsrecht

Full text

\n \n \n \n \n Kantonsgericht Schwyz

\n 1

\n \n \n \n   \n   \n   \n   \n \n   \n Urteil vom 2. Mai 2017 \n ZK1 2016 28 \n   \n   \n \n \n \n Mitwirkend

\n Kantonsgerichtsvizepräsidentin lic. iur. Daniela Pérez-Steiner, Kantonsrichter Walter Christen, Hannelore Räber, Pius Schuler und Jörg Meister, Gerichtsschreiberin lic. iur. Antoinette Hürlimann.

\n \n \n \n   \n \n \n \n   In Sachen

\n   A.________, \n Kläger und Berufungsführer, \n vertreten durch Rechtsanwalt B.________,   gegen   C.________ GmbH, \n Beklagte und Berufungsgegnerin, \n vertreten durch Rechtsanwalt D.________,    

\n \n \n \n   \n   \n   \n \n \n \n betreffend

\n Forderung

\n \n \n \n (Berufung gegen das Urteil der Einzelrichterin am Bezirksgericht Schwyz vom 29. Juni 2016, ZEV 2015 18);- \n   \n   \n   \n hat die 1. Zivilkammer, \n \n nachdem sich ergeben: \n A. Die C.________ GmbH mit Sitz in Sattel/SZ bezweckt u.a. den An- und Verkauf von Motorfahrzeugen (Vi-KB 3). Am 29. September 2014 schloss \n A.________ mit der C.________ GmbH einen Kaufvertrag über einen Suzuki Grand Vitara 1.9 TDI ab. Der Kaufpreis betrug Fr. 10‘900.00 (Vi-KB 2). \n B. Am 23. Juni 2015 erhob A.________ (nachfolgend Kläger) bei der Einzelrichterin am Bezirksgericht Schwyz wie folgt Klage gegen die C.________ GmbH (nachfolgend Beklagte; Vi-act. 1): \n 1. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger den Kaufpreis von Fr. 10‘900.00 betreffend das Fahrzeug Suzuki Grand Vitara 1.9 TDI zuzüglich 5 % Zins ab 1. Oktober 2014 zurückzuerstatten. \n   \n 2. Die Beklagte sei überdies zu verpflichten, dem Kläger den weiteren Schaden, welcher derzeit auf Fr. 594.00 (Abschleppkosten), Fr. 435.40 (Fehlerdiagnose), Fr. 549.90 (Versicherung) sowie aktuell Fr. 400.00 (Abstellplatz à Fr. 50.00/Mt. ab 11/2014 bis fortlaufend) beziffert wird, zu bezahlen, zuzüglich 5 % Zins ab 1. Oktober 2014. \n   \n 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beklagten. \n   \n   \n Mit Klageantwort vom 19. Oktober 2015 beantragte die Beklagte die kosten- und entschädigungspflichtige Abweisung der Klage (Vi-act. 7). Anlässlich der Hauptverhandlung vom 4. Dezember 2015 hielten die Parteien an ihren Anträgen fest (Vi-act. 9). Mit Urteil vom 29. Juni 2016 wies die Einzelrichterin die Klage ab (Dispositivziffer 1), auferlegte die Gerichtskosten von Fr. 1‘800.00 dem Kläger (Dispositivziffer 2) und verpflichtete diesen, der Beklagten eine Entschädigung von Fr. 1‘407.05 (inkl. Spesen und 8 % MWST) zu bezahlen (Dispositivziffer 3). \n C. Gegen dieses Urteil erhob der Kläger am 31. August 2016 fristgerecht Berufung mit folgenden Anträgen (KG-act. 1): \n 1. Dispositiv Ziff. 1 - Ziff. 3 des Urteils der Einzelrichterin des Bezirks Schwyz v. 29. Juni 2016 (ZEV 2015 18) seien aufzuheben. \n   \n 2. Die Berufungsbeklagte sei zu verpflichten dem Berufungskläger  den Kaufpreis von Fr. 10‘900.00 betreffend das Fahrzeug Suzuki Grand Vitara 1.9 TDI zuzüglich 5 % Zins ab 1. Oktober 2014 zurückzuerstatten. \n   \n 3. Die Berufungsbeklagte sei zu verpflichten dem Berufungskläger den weiteren Schaden, welcher derzeit auf Fr. 594.00 (Abschleppkosten), Fr. 435.40 (Fehlerdiagnose), Fr. 549.90 (Versicherung) sowie aktuell Fr. 1‘150.00 (Abstellplatz à Fr. 50.00/Mt. ab 11/2014 bis fortlaufend) beziffert wird, zu bezahlen, zuzüglich 5 % Zins ab 1. Oktober 2014. \n   \n 4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Berufungsbeklagten. \n   \n   \n Die Beklagte beantragte mit Berufungsantwort vom 27. September 2016 die Abweisung der Berufung, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Klägers (KG-act. 7). Mit Eingabe vom 6. Dezember 2016 äusserte sich der Kläger zu den Berufungsbeilagen 1-7 (KG-act. 12). \n Auf die weiteren Vorbringen der Parteien wird – soweit erforderlich – in den Erwägungen eingegangen;- \n   \n in Erwägung: \n 1. Im Zusammenhang mit dem Kauf des Fahrzeuges Suzuki Grand Vitara 1.9 TDI verlangt der Kläger die Rückerstattung des Kaufpreises. Seinen Anspruch stützt er auf drei Rechtsgrundlagen, nämlich absichtliche Täuschung gemäss

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