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Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 30.12.2020 ZK1 2019 105

December 30, 2020·Deutsch·Grisons·Kantonsgericht I. Zivilkammer·PDF·530 words·~3 min·6

Summary

Wechsel Aufenthaltsort (vorsorgliche Massnahme) | KES Kindesschutzrecht (allgemein)

Full text

Kantonsgericht von Graubünden Dretgira chantunala dal Grischun Tribunale cantonale dei Grigioni Verfügung vom 21. Januar 2021 (Berichtigung des Entscheides vom 30. Dezember 2020) Referenz ZK1 19 105 / 117 Instanz I. Zivilkammer Besetzung Michael Dürst, Vorsitzende Parteien A._____ Beschwerdeführerin vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. B._____ gegen C._____ Beschwerdegegner vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. D._____ in Sachen E._____, geboren am E._____ vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. F._____ Gegenstand Wechsel des Aufenthaltsortes Anfechtungsobj. Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Nordbünden vom 20.06.2019, mitgeteilt am 27.06.2019 Mitteilung 22. Januar 2021

2 / 3 In Erwägung, – dass die beim Kanton Graubünden verbleibenden Kosten der Beschwerdeverfahren ZK1 19 105 / 117 in Dispositiv-Ziff. 3 des Entscheides vom 30. Dezember 2020 auf CHF 7'696.70 (Gerichtskosten in Höhe von CHF 2'500.00 und Kosten der Kindesvertretung in Höhe von CHF 5'196.70) festgelegt wurden, – dass während hängigem Beschwerdeverfahren die Kindesvertreterin am 08. April 2020 ein superprovisorisches Gesuch um Vollstreckung des Ferienrechts der Mutter gestellt hatte (ZK1 20 43), welches mit Verfügung von 09. April 2020 abgewiesen wurde, soweit darauf überhaupt eingetreten werden könne, und mit Verfügung vom 30. Dezember 2020 schliesslich als gegenstandslos geworden am Geschäftsverzeichnis abgeschrieben wurde, – dass die Kosten des genannten Verfahrens in beiden Verfügungen bei der Prozedur belassen wurden (Art. 104 Abs. 3 ZPO) und darüber folglich im Rahmen des Hauptverfahrens zu entscheiden war, – dass die Kosten der Vertretung des Kindes im vorsorglichen Massnahmeverfahren ZK1 20 43 bei der Festsetzung der Kosten im Hauptentscheid ZK1 19 105 / 117 versehentlich unberücksichtigt geblieben sind, – dass die Kindesvertreterin, Rechtsanwältin lic. iur. F._____, mit Honorarnote vom 21. April 2020 im vorsorglichen Massnahmeverfahren einen Aufwand von insgesamt 6.56 Stunden geltend gemacht hat, was bei einem Stundenansatz von CHF 200.00 einem Honorar von CHF 1'434.25 (inkl. Auslagen von CHF 19.70 und MwSt. von CHF 102.55) entspricht, – dass sich die Kosten der Kindesvertretung damit insgesamt auf CHF 6'630.95 belaufen und zusätzlich der Gerichtskosten von CHF 2'500.00 sich somit Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 9'130.95 ergeben, – dass demzufolge die offensichtliche Unrichtigkeit in Ziff. 3 des Entscheiddispositivs gestützt auf Art. 334 Abs. 1 und 2 ZPO von Amtes wegen zu berichtigen ist, – dass die vorliegende Verfügung aufgrund des Ausscheidens des bisherigen Vorsitzenden, Kantonsgerichtspräsident Dr. iur. Norbert Brunner, und in Anwendung von Art. 18 Abs. 3 GOG durch die Beisitzerin, Kantonsrichterin lic. iur. Ursula Michael Dürst, erlassen wird,

3 / 3 wird erkannt: 1. Dispositiv-Ziff. 3 des Entscheides des Kantonsgerichts von Graubünden vom 30. Dezember 2020, gleichentags mitgeteilt, wird durch folgende Fassung ersetzt: 3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 9'130.95 (Gerichtskosten in Höhe von CHF 2'500.00 und Kosten der Kindesvertretung in Höhe von CHF 6'630.95) verbleiben beim Kanton Graubünden. 2. Gegen diesen Entscheid kann gemäss Art. 72 BGG Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff, 72 ff. und Art. 90 ff. BGG. 3. Mitteilung an: – Rechtsanwalt Dr. iur. B._____, – Rechtsanwältin lic. iur. D._____, – Rechtsanwältin lic. iur. F._____

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